12 eindeutige Zeichen dafür, dass du unglücklich im Leben bist

Eigentlich sollte man meinen, dass jeder selbst einschätzen kann, ob er unglücklich ist oder nicht. Schließlich fühlt man das doch irgendwie, oder?

Das muss jedoch keineswegs so sein. Wenn man sich z.B. nie die Zeit nimmt um in sich hineinhören oder Symptome und Hinweise schlichtweg ignoriert, kann es sein, dass man gar nicht merkt, wie schlecht es einem in Wirklichkeit geht.

Daher habe ich hier 12 untrügliche Zeichen dafür zusammengetragen, dass du unglücklich im Leben bist.

1. Du hast keine Energie etwas Neues zu lernen oder auszuprobieren

unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

Sandra Schmitz / pixelio.de

Wenn dich nichts mehr interessiert und du dich nur noch verkriechen und von allen in Ruhe gelassen werden möchtest, dann ist es wirklich Zeit, sich Sorgen zu machen.

Nicht umsonst ist Antriebslosigkeit eines der Hauptmerkmale von Depressionen. Neugierde und Erkundungsdrang sind uns Menschen nämlich in die Wiege gelegt worden. Als Kinder verfügen wir noch über diesen natürlichen, angeborenen Entdeckungstrieb. Wir wollen alles um uns herum erkunden und die Welt erfahren.

Glückliche Menschen können sich dieses angeborene Interesse bewahren. Sie wollen dazulernen und wachsen, Erfahrungen machen, aus Fehlern lernen und neue Pfade betreten. Es gibt keine Grenzen, keine Hindernisse. Nur unendliche viele Möglichkeiten und das Verlangen, alles einmal erleben zu wollen.

2. Du bist ständig nur am Jammern und Klagen

Erwischst du dich häufiger dabei über Gott und die Welt zu klagen? Meinst du, dass das Leben ungerecht ist, die Welt unfair und es mehr schlechte als gute Menschen gibt? Haben dich vielleicht schon andere Personen darauf hingewiesen, dass du ständig auf den negativen Dingen herumreitest oder ziehen sich deine Freunde und Kollegen womöglich schon von dir zurück?

Es ist nicht normal, immer nur zu jammern und zu klagen. Wenn es so vieles in deinem Leben geht, dass beklagenswert ist, dann wird es höchste Zeit, dass du etwas änderst. Und wenn die Dinge eigentlich gar nicht so schlecht laufen und du ohne jeden Grund jammerst, dann noch viel mehr.

Glückliche Menschen jammern nicht. Wenn ihnen etwas gegen den Strich geht, dann setzen sie alles daran, die Situation zu ändern. Und wenn das nicht geht, dann schließen sie ihren Frieden damit. Auf jeden Fall vergeuden sie nicht wertvolle Lebensenergie damit sich zu beklagen und halten sich so selbst in einer ständigen Spirale aus Enttäuschung, Wut und Frustration fest.

3. Du kriegst die vielen schönen Dinge im Leben gar nicht mehr mit

Das Zwitschern der Vögel im Frühling, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, der Duft frischgewaschener Wäsche, das Lieblingslied, dass im Radio läuft, der Busfahrer, der extra noch auf dich wartet oder das zarte Schmelzen der Schokolade in deinem Mund…

Wer nichts mehr von all diesen schönen Momenten des Alltags mitbekommt, der läuft höchstwahrscheinlich auf Autopilot durchs Leben. Und das ist leider eine Einstellung, die jedes Glück im Keim erstickt.

4. Du bist ständig krank

unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

Maria Lanznaster / pixelio.de

Wenn du alle sechs Wochen erkältet bist oder ständig mit Magen- oder Kopfschmerzen zu kämpfen hast, dann lohnt es sich, dein Leben mal etwas genauer anzusehen. Wenn wir unglücklich sind, traurig oder dauerhaft gestresst, wirkt sich das direkt auf unseren Körper aus. Das nennt sich Psychosomatik und beschreibt einen ganz normalen Vorgang: unsere Seele („Psyche“) beeinflusst unseren Körper („Soma“).

Wenn du dich also nie richtig fit und gesund fühlst oder ständig ans Bett gefesselt bist, dann möchte dir dein Körper etwas sagen. Er sagt: „Stopp.“ „Halt.“ „Mach so nicht weiter.“ „Es geht uns nicht gut.“

Tu dir selbst einen Gefallen und hör auf deinen Körper, wenn du schon nicht auf deine Psyche gehört hast. Und zwar bevor es zu spät ist und sich deine harmlosen Infekte in ein handfestes Magengeschwür, einen Burnout oder eine Depression übertragen haben.

5. Du hast keine Ziele mehr in deinem Leben

Wenn du an Silvester auch nach Stunden noch immer nicht weißt, was du auf deine Liste mit den Vorsätzen fürs nächste Jahr schreiben kannst, dann sollte dir das zu denken geben. Glückliche Menschen sind voller Pläne und Ziele. Für sie quillt die Welt über vor lauter Möglichkeiten und  Herausforderungen, die sie angehen wollen.

Wer hingegen keine Ziele mehr hat, der hat womöglich schon aufgegeben.

6. Du zählst die Stunden bis zum Feierabend und die Tage bis zum Wochenende

Der Klassiker. Und ein absolut unwiderrufliches Zeichen dafür, dass du den falschen Job hast oder in deinem Job zumindest etwas wirklich schief läuft (schrecklicher Chef, unangenehmes Arbeitsklima etc.). Das Schlimme an dieser Situation ist ja nicht nur, dass dir der Alltag keinen Spaß macht und du dich zwingst, täglich zur Arbeit zu gehen. Das schlimme ist, dass du auf diese Weise dein Leben verschwendest während du auf den letzten finalen Endpunkt wartest, deinen Tod.

Denn auf jeden Feierabend folgt der nächste Arbeitstag und auf jedes Wochenende der nächste Montag. Sogar auf jeden Urlaub folgt der erste Arbeitstag und auf jede Krankschreibung die Rückkehr zum Arbeitsplatz.

Du wirst in dieser Schleife gefangen bleiben, bis du stirbst oder zumindest Rente bekommst. Aber weißt du eigentlich wie viele Stunden du noch absitzen musst, bis du 30 Arbeitsjahre überstanden hast? 56.400 Arbeitsstunden. Eine ganz schön lange Zeit um dazusitzen und sich schlecht zu fühlen. Nicht zu vergessen, dass du 67 Jahre alt bist, wenn du es endlich hinter dich gebracht hast und ein Großteil deines Lebens dann unwiderruflich verloren ist.

Die Arbeit ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Lebens. Schon allein deswegen, weil wir die meiste Zeit damit verbringen. Seine Arbeit zu hassen ist der direkte Weg dazu, sein Leben zu hassen.

Tu dir das nicht an.

7. Du empfindest keine Freude im Alltag

unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

Wie oft hast du in der letzten Woche gelacht? Wie häufig hast du dich über eine freundliche Geste oder ein nettes Wort gefreut? Hat dir deine Arbeit Spaß gemacht oder wenigstens das Abendessen mit der Familie?

Oder konntest du deine trübsinnige Laune womöglich nicht mal auf der Geburtstagsfeier deiner Freundin verlieren? Wenn dir selbst der lustige Film, den du früher immer so gerne gekuckt hast, keine Freude mehr bereitet, dann ist die Lage (im wahrsten Sinne des Wortes) ernst.

Glückliche Menschen empfinden Freude im Alltag. Natürlich nicht pausenlos und es kann auch mal Durststrecken geben, aber alles in allem macht ihnen ihr Leben Spaß.

8. Du siehst nur noch das Negative

Natürlich hat der Chef wieder dir die Präsentation aufgedrückt. Na toll. Noch mehr Arbeit denkst du dir, während du bemerkst, dass deine Kollegen sich schon wieder heimlich treffen, ohne dir Bescheid zu geben. Sollen sie doch lästern… du kannst sie eh nicht leiden.

Vielleicht hat der Chef aber auch nur dir die Präsentation aufgedrückt, weil er der Meinung ist, dass du es am besten machst? Und vielleicht planen die Kollegen, denen du schon für immer abschwören wolltest, gerade dein Geburtstagsgeschenk?

Wer in allem nur noch das Schlechte vermutet, grundsätzlich vom Negativen ausgeht und ausschließlich mit Schwarz um sich wirft, der ist nicht glücklich. Ja, der ist nicht mal mehr Realist. Er unterliegt einem verzerrten Denken, das ihn anfällig für Depressionen macht.

 9. Du bist davon überzeugt, dass das Leben hart ist

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joschka knoblauch / pixelio.de

Du wirst nicht Müde zu bekunden, dass das Leben kein Ponyhof ist und die meisten Menschen egoistisch und ungerecht? Jedes Hindernis ist ein weiteres Zeugnis dafür, wie ungerecht und grausam diese Welt ist, in die du hineingeboren wurdest? Jedes Missgeschick und jeder vor der Nase weggefahrene Bus ein Beweis mehr, dass das Leben ein einziger Kampf ist?

Ja, es gibt Krieg und Mord und Hunger und Korruption und viele weitere schlimme Dinge in dieser Welt. Keine Frage. Aber gleichsam gibt es vieles, was wunderschön und überwältigend positiv ist. Wer unglücklich ist, vermag diese Dinge nur nicht zu sehen. Sie passen nicht ins Weltbild, deshalb ignoriert man den Mann, der der alten Dame über die Straße hilft, das kleine Mädchen, das dem Obdachlosen einen Keks schenkt oder die vielen Menschen, die auf der ganzen Welt ehrenamtlich tätig sind.

Fakt ist, das Leben ist hart und wunderschön. Die Welt grausam und anbetungswürdig zugleich. Unglückliche Menschen fokussieren nur auf dem Schlechten, während glückliche Menschen ihre Herzen auch für all das Gute offen halten.

10. Du erträgst es nicht, Zeit mit dir selbst zu verbringen

Manche Menschen kriegen lange nicht mit, dass sie unglücklich sind, weil sie sich ständig und immer mit irgendwas beschäftigen. Sie schaffen es nicht, alleine zu sein und mal nichts zu tun. Warum? Weil dann unangenehme Gedanken auftauchen könnten, wie z.B. die Frage danach, ob man glücklich ist.

Deswegen versuchen viele solche Momente von vorneherein zu vermeiden. Jede Minute des Tages wird dann verplant. Das Wochenende erstickt in Terminen und Verabredungen. Und wenn man doch mal alleine zu Hause ist, dann wird schnell der Fernseher eingeschaltet. Alles bloß, um nur nicht einmal zur Ruhe zu kommen; Um ja nicht nachdenken zu müssen oder sich mit der eigenen Person auseinanderzusetzen.

Nur glückliche Menschen halten ihre eigene Gegenwart aus. Sie genießen sie sogar und nehmen sich regelmäßig Zeit dafür. Weil sie mit sich und ihrem Leben im Reinen sind und weil sie wissen, wie wichtig es ist, auf die innere Stimme zu hören.

11. Du glaubst, dass das Beste schon hinter dir liegt

unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

M.E. / pixelio.de

Wenn du glaubst, dass das Beste schon hinter dir liegt heißt das, dass du deine Gegenwart nicht besonders magst und für deine Zukunft wenig Hoffnung siehst. Aber warum so negativ? Für glückliche Menschen ist das Leben voller Möglichkeiten.

Glück ist nicht an ein Alter oder eine bestimmte Lebensphase gebunden. Es ist nie zu spät seine Träume zu verwirklichen und glückliche Menschen tun das jeden Tag.

Wer glaubt, dass das Beste schon hinter sich liegt, hat sich selbst aufgegeben. Es zeugt davon, dass dir dein Leben entweder nicht genug wert ist, um es zum Besseren zu wenden oder dass dir der Antrieb dazu fehlt und du dich dem Leben hilflos ausgeliefert fühlst.

12. Du meinst, dass das Leben keinen Sinn macht und kannst auf die Frage nach dem Sinn nur mit den Schultern zucken oder sarkastisch werden

Natürlich ist die Sinnfrage nicht leicht zu beantworten und jeder hat da vielleicht auch einen anderen Ansatz. Nur so viel: glückliche Menschen sehen einen Sinn. Sie fühlen, dass ihr Leben eine Bedeutung hat und wenn auch nur dafür, um gelebt zu werden, mit all den Höhen und Tiefen die dazugehören.

Wenn es mir nicht gut ging, hatte ich auch keine Antwort auf diese Frage. Zufall? Rational begründete, wissenschaftliche Herleitbarkeit? Ein grausamer Scherz der Natur? Unterhaltung für die Götter?

Jetzt sehe ich den Sinn des Lebens darin zu leben. Glücklich zu sein. Zu lernen und zu wachsen und das Leben mit allen Sinnen auszukosten. Und ich bin unendlich dankbar für dieses wundervolle Geschenk.

Schnellcheck: Leben noch auf Kurs?

In wie vielen dieser Punkte konntest du dich wiederfinden? Ein, zwei? Mehr als die Hälfte oder sogar allen?

Als es mir noch schlecht ging trafen ganze 9 Punkte auf mich zu. Heute bin ich wirklich froh und erleichtert sagen zu können, dass ich mich in keinem mehr wiederfinde.

Meine YouTube-Folge zum Thema: 12 Zeichen, dass du unglücklich im Leben bist

Ich hoffe, ich konnte dich mit dieser Liste zum Nachdenken anregen. Natürlich musst du deswegen nicht gleich dein Leben von einem Tag auf den anderen umwerfen. Aber es ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um mal darüber nachzudenken, ob dein Leben noch auf Kurs ist oder ob du dich vielleicht irgendwo verfahren hast.

Und falls du jetzt festgestellt hast, dass du unzufrieden bist und so nicht mehr weiter machen möchtest, dann trag dich gleich jetzt in meine E-Mailliste ein. Um dir den Übergang in ein glücklicheres Leben zu erleichtern, habe ich einen E-Mailkurs entwickelt, der dich durch die ersten und wichtigsten Schritte für deinen Neubeginn führt.

Gemeinsam mit mir wirst du den Gründen für deine Unzufriedenheit auf die Schliche kommen, lernen, wie du Ballast aus der Vergangenheit loswerden, deine persönlichen Werte und Ziele aufdecken und deinen Selbstwert steigern kannst.

Und das Beste: Der Kurs „Aufbruch ins Glück“ ist absolut kostenlos für dich!

Du hast also überhaupt nichts zu verlieren. Außer vielleicht dein altes, unglückliches Selbst.

Also, trag dich gleich jetzt hier ein und lass uns gemeinsam in ein glücklicheres Leben durchstarten!

40 Kommentare
  • Daniel
    schrieb um 19:39h, 17 Dezember Antworten

    Sehr interessante Punkte. Viele sind aber nicht nur Zeichen von einem unglücklichen Leben, sondern auch Anzeichen einer Depression.
    Grade die Frage nach den eigenen Zielen und dem „Sinn“ lässt mich immer wieder zum Nachdenken kommen. Was tun, wenn man einfach keine Ziele und Aufgaben mehr findet? Das würde mich wirklich sehr interessieren…

    • Glücksdetektiv
      Katharina Tempel
      schrieb um 18:58h, 18 Dezember Antworten

      Lieber Daniel,

      da hast du Recht. Depressionen und Unzufriedenheit haben aber auch viel gemeinsam. Für manche liegen sie sogar auf einem Kontinuum an dessen Ende die Depression steht.
      Ich glaube, wenn man keine Ziele oder Aufgaben mehr findet, dann hat man den Bezug zu seinen Träumen verloren. Dazu kann man sich einfach mal vorstellen, wie für einen persönlich der perfekte Tag aussehen würde. Was würde man tun? Wo würde man sein? Wie wäre man drauf? Was würde man erleben? Wie wäre das Wetter? Was hätte man für Fähigkeiten? Das allein reicht meistens schon aus um neue Ziele zu finden.

  • Sabine
    schrieb um 21:48h, 27 Januar Antworten

    Liebe Katharina,

    kann deine Aufzählung bestätigen. Alles kommt mir bekannt vor 😉
    Und ja, der Übergang zur Depression ist nah, wenn deine oben genannten Punkte zutreffen. Auch einzelne Punkte deiner Liste, zum Beispiel keine Lebensfreude, können Anzeichen für eine Depression sein.

    Manchmal ist es aber auch eben „nur“ eine Sinnkrise und der Wunsch nach Veränderung breitet sich immer mehr aus. Aber egal ob Depression oder Sinnkrise, unglücklich ist man in so einer Situation auf jeden Fall.

    Ich denke, dieser Artikel wird einige Menschen sehr zum Nachdenken anregen und vielleicht auch ein Anstupser sein, endlich was zu ändern.

    LG, Sabine

    PS: zu Punkt 2: ich bin glücklich, aber manchmal jammer ich auch 😉

    • Glücksdetektiv
      Katharina Tempel
      schrieb um 17:21h, 28 Januar Antworten

      Liebe Sabine,
      das war meine Absicht: zum Nachdenken anregen und überlegen, ob man noch auf Kurs ist.
      Zu den meisten Punkten könnte man sicher auch eine zeitliche Perspektive packen. Es ist schließlich völlig normal, wenn man mal keine Ziele oder Ideen hat, krank ist, jammert und keine Freude empfindet. Aber wenn es dauerhaft, durchgehend oder immer wieder vorkommt, dann sieht das schon ganz anders aus.
      Also: gelegentliches jammern hat noch niemandem geschadet 😉 Allerdings wohl auch noch niemandem geholfen…
      LG, Katharina

  • 25 Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen - Glücksdetektiv
    schrieb um 21:05h, 15 April Antworten

    […] Anfang steht die Unzufriedenheit. Du erkennst sie daran, dass du jeden Tag erschöpft nach Hause zurückkehrst und dich leer gesaugt und ausgebrannt […]

  • andy
    schrieb um 09:47h, 08 Juni Antworten

    Wah! Bin ich hier falsch? Keine zutreffenden Punkte gefunden 😉

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:31h, 08 Juni Antworten

      Gratulation Andy! Das heißt auf jeden Fall, dass du etwas richtig machst 🙂
      Aber es schadet nicht, die Punkte mal von Zeit zu Zeit neu zu überprüfen. Denn leider verlieren wir das Wichtigste im Leben nur all zu schnell aus den Augen.

  • Andreas
    schrieb um 21:57h, 20 Juli Antworten

    Was für ein scheiß. Es gibt viel jammerlappen. Mein ganz leben ist nur von Tod und Perspektivlosigkeit.alles was ich neue versuche wird nur zu ein weiteren scheitern meiner selbst.glaud mir ich viele viele ding ausprobiert.und Kriege nur ein Schlag ins genik. Mit 15 ist ein Freund an seine Kotze erstickt, mit17 ist mein große Schwester gestorben.meine kleine Schwester hat den Kontakt abgebrochen, genauso wie meine beste Freundin mein bester Freund ist zum scheiß nazi geworden. All das nur wegen den grausamsten und zu sinnlosesten Wort von all liebe.liebe heißt nur ein wenn zwei sich lieben Lieder der dritte. 2014 habe ich MS bekommen. Wo ist dar noch Hoffnung oder zukumpft wenn das elend mein leben ist.also man hat Glück oder nicht. Glück ist kein zustand er ist ein Augenblick. Wer noch nie in sein Abgrund gesehen hat weiß nicht das ,dass leben einziger grausamer Witz ist. Die kein Glück haben sind immer mehr als die10000 arschgeigen die kein elend kennen.wal sie ihren Wohlstand aus den Blut und Verzweiflung der anderen.krank genug das die elendige Menschheit solchen Arschlocher nach eifern. Das leben ist nicht das Problem der Mensch ist alles kranke pervese grausames ist den menschlichen Geist entsprungen.tut euch ein gefallen. Und lieb das leben und hasst den Menschen.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 19:30h, 21 Juli Antworten

      Hallo Andreas,

      es tut mir sehr leid, dass du schon so viele schlimme Ereignisse durchleben musstest. Ich kann auch absolut verstehen, dass man da die Hoffnung verliert und die Zukunft nur noch schwarz sieht.

      Ich kann sogar nachvollziehen, dass du dich von einem Glücksblog womöglich angegriffen fühlst. Allerdings zwingt dich niemand, irgendetwas in dieser Richtung zu unternehmen. Du kannst versuchen, auch in deiner Situation, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen und ich garantiere dir, dass es dir helfen wird.

      Aber ob du das machen möchtest oder nicht, bleibt voll und ganz dir überlassen.

      Du hast recht, dass vieles grausame und perverse dem menschlichen Geist entsprungen ist. Aber genau diesem Geist ist auch Liebe, Kreativität, Inspiration, Hoffnung, Freude und selbstlose Hilfe entsprungen. Du kannst entscheiden, worauf du dich konzentrieren willst oder ob du die beiden Seiten des Menschseins wenigstens in Balance erfassen möchtest.

      Glück ist flüchtig, wenn du es als glückliche Fügung oder Moment der Ausgelassenheit betrachtest. Aber Glück ist keinesfalls flüchtig, wenn du es als grundsätzliche Lebensbejahung, als optimistische Einstellung und als natürliche Lebensfreude betrachtest.

      Es gibt eine ganze Welt hinter dem Hass, den du gerade auf die Welt oder die Menschen hast. Es liegt an dir, ob du sie kennen lernen möchtest oder nicht.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      Katharina

  • Selbstliebe - sich selbst lieben lernen - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:54h, 15 August Antworten

    […] oder später gelangen wir auf diese Weise in die totale Erschöpfung, Unzufriedenheit oder werden schlichtweg krank. Irgendwann können wir unser enormes Pensum nicht mehr […]

  • Leben ändern leicht gemacht – mit 5 Schritten in ein neues Leben - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:54h, 26 August Antworten

    […] Dann merken wir ganz deutlich, dass irgendetwas nicht mehr stimmt. Dass sich das Leben einfach nicht mehr gut anfühlt. Obwohl die Dinge im Äußeren vielleicht gar nicht so schlecht stehen … […]

  • Pauline Hermann
    schrieb um 22:47h, 19 Januar Antworten

    Und wie geht’s jetzt weiter? Abgesehen davon dass ich sehr gerne zur Arbeit gehe und die Wochenenden alleine zuhause verabscheue treffen alle Punkte auf mich zu. Aber in wie fern hilft mir das? Ich habe bloß die Bestätigung von einer Internetseite dass mein Leben scheiße ist.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:58h, 20 Januar Antworten

      Es hilft dir vielleicht zu wissen, dass das, was du womöglich schon geahnt hast, wirklich so ist. Und das ist immer der erste Schritt bevor man aktiv werden und etwas ändern kann.

      Und vielleicht hilft es dir auch zu wissen, dass es sehr vielen Menschen zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben so geht (mir eingeschlossen) und das wir alle wieder einen Weg daraus finden können.

      Und zu guter Letzt kann dir dieser Beitrag vielleicht helfen, ein paar gute Anregungen darüber zu finden, wie es jetzt weiter gehen kann: http://www.gluecksdetektiv.de/wie-wird-man-gluecklich-die-ultimative-schritt-fuer-schritt-anleitung/

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Esma Köse
    schrieb um 10:51h, 10 Juni Antworten

    Wie kann man da raus kommen, ich bin total unglücklich, obwohl ich es nicht sein sollte, da ich zwei tolle Kinder habe!
    Alle 12 Zeichen treffen exakt auf mich zu!
    Es kommt noch dazu das ich von meinem Partner keine Unterstützung mehr bekomme, weil er uns aufgegeben hat!
    Es tut weh zu wiessen das man an allem schuld ist, was schlecht war!
    Es ist nicht leicht daraus zu kommen, ich war glücklich, da ich das Gefühl ,des geliebt zu werden, hatte!
    Ich würde gerne mein Leben zürück !

  • Rainer Ostendorf
    schrieb um 19:05h, 14 Juni Antworten

    „Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.“ Friedrich Nietzsche

    Schöne Grüsse aus der http://www.freidenker-galerie.de

  • Patrick Bauer
    schrieb um 19:46h, 16 August Antworten

    Mir geht es schon seit nen paar Monaten so auf mich treffen viele punkte zu, ich lese mich von blog zu blog aber nix hilft mir wirklich vielleicht ist es die antriebslosigkeit mir gelingt es mal ne woche mich auf zu raffen dann passiert wieder was negatives und ich steh am anfang ich weis ich nicht mehr weiter. Manchmal denk ich mir nur würde mich ein Lkw überfahrenund Zack alles wäre vorrüber aber mir selber was zu tun denk ich nicht dran zum Glück aber inzwischen echt alles woran ich spaß hatte geb ich mehr und mehr auf inzwischen selbst das Playstation spielen was ich tierisch gerne gemacht hab.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 20:28h, 19 August Antworten

      Wenn du schon seit längerem Probleme mit Antriebslosigkeit hast und sich sogar Selbstmord-Überlegungen in deine Gedanken schleichen, hast du es vielleicht mit einer handfesten Depression zu tun. Da hilft Bloglesen dann auch nur sehr eingeschränkt weiter.

      Am besten sprichst du mal mit deinem Hausarzt darüber oder suchst dir direkt einen Therapeuten. Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Ressourcen und einige Tipps, an den du dich wenden kannst: http://www.gluecksdetektiv.de/du-brauchst-hilfe/

      Ich wünsche dir alles Gute.
      LG, Katharina

  • sallybowl@me.com
    schrieb um 00:42h, 29 Oktober Antworten

    Ich bin unglücklich und möchte einfach nur mit jemandem. reden.sallybowl@me.com

  • Anonym
    schrieb um 01:58h, 14 November Antworten

    Moin, das Ding ist, meine Lage spiegelt sivh in keinem der Punkte wieder, ivh fühle mich aber trotzdem unglücklich… es fehlt der Punkt man hat keine vertrauten Personen…

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 23:29h, 14 November Antworten

      Ich denke, ich weiß, was du meinst. Fehlende Freunde oder Vertrauenspersonen können eine ganz große Lücke im Leben bewirken und auch wenn andere Bereiche des Lebens gut laufen, kann das immer ein kleiner Wermutstropfen sein, weil wir Menschen soziale Wesen sind und uns nach Verbindung sehnen.

      Und natürlich können wir einiges dafür tun neue Menschen kennnenzulernen und Freunde zu finden, aber so 100%ig liegt es auch nicht in unserer Hand, weil die Chemie stimmen muss und es somit auch ein wenig Glück ist Menschen zu finden, mit denen man sich komplett wohl fühlt.

      LG, Katharina

  • Bettina
    schrieb um 07:37h, 15 November Antworten

    Liebe Katharina,

    wenn ich deine Zeilen lese, wird mir mal wieder bewusst, wie vielen Menschen es so geht: Unglücklich, weil sie sich abhängig gemacht haben. In einem Hamsterrad sitzen, von dem sie glauben, sich nicht befreien zu können.
    Ich erkenne mich in drei Punkten wieder und bin froh, dass ich dabei bin, mein Leben zu verändern. Es so zu gestalten, dass ich am Ende des Lebens (oder gar schon am Wochenende), mich nicht fragen muss, was ich eigentlich unter der Woche gemacht habe außer Arbeiten, Essen und Schlafen. Das Gute ist, dass ich auf dem Weg in das Leben, das ich führen möchte, die Augen aufmache und trotz eines langen Arbeitstages die kleinen Momente des Glücks sehe, die auf dem Weg liegen. Im Alltag. In Begegnungen.

    Ich hoffe, dass du mit diesem Beitrag viele Menschen wach rütteln kannst, auch ihren Weg zu verfolgen in das Leben, das zu ihnen passt.

    Alles Liebe
    Bettina

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 18:27h, 17 November Antworten

      Es ist wichtig und super, dass du die kleinen Momente des Glücks erkennst und offen für sie bist. Sie verschönern dir nicht nur den Alltag, sondern helfen dir auch, die nötige Energie, Zuversicht und Motivation zu finden, um auch diejenigen Aspekte deines Lebens anzugehen, die dich bislang noch stören.

      Alles Liebe für dich,
      Katharina

  • NoName
    schrieb um 00:05h, 16 November Antworten

    Selten so eine Mist gelesen, sorry.Na klar ist die Welt ein bitter Ort. Es ist leichter was schlechtes zu tun, als was gutes. Glücklich sein ist Selbstschutz und egoistisch. Wie kann man denn ernsthaft wirklich glücklich sein und sich von den 12 genannten Punkten freisprechen? Das ist den Menschen gegenüber verachtend, denen es wirklich dreckig geht, den 50.000 Menschen gegenüber die jeden Tag an Hunger sterben z.B. Versuche deinen biologischen Fußabdruck auf 0 zu setzen, ansonsten bist auch du nur ein Profiteur vom Elend der anderen.

    Be happy

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 18:09h, 17 November Antworten

      Was ist denn daran falsch nach einem glücklichen Leben zu streben? Die meisten Menschen wünschen sich glücklich zu sein.

      Und dadurch, dass es mir schlecht geht, sterben auch nicht weniger Menschen an Hunger. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass glückliche Menschen einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, weil sie bewusster und achtsamer mit sich und den Ressourcen der Welt umgehen.

      LG, Katharina

  • Kein Name
    schrieb um 16:55h, 20 November Antworten

    Tja, viele Punkte treffen leider auf mich zu. Mir geht es zum Teil schlecht. Aber ich sage immer: Wenn man unzufrieden ist, muss man was ändern! Ob das nun im Beruf oder Privatleben ist. Dabei habe ich mich sogar selber unter Druck gesetzt, um ein Ziel (mein Traum von einer Weltreise) zu erreichen.
    Darauf arbeite ich nun hin, spare und rede oft davon. Ich habe also eine Aufgabe und danach wird eh alles anders (Beruf, Privatleben, Einstellung, etc.), davon bin ich überzeugt. Das gibt mir pers. wieder Kraft, auch in schlechten Momenten.

    Vielleicht hilft es ja jemanden weiter.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 18:48h, 21 November Antworten

      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Richtig, Unzufriedenheit zeigt uns, dass wir etwas ändern sollten.

      Eine Weltreise wird dich auf jeden Fall aus deinem normalen Alltag holen und dir womöglich die Kraft und Inspiration für eine Neuausrichtung geben. Aber ein kleines Wort der Warnung möchte ich auch noch loswerden: Erwarte nicht, dass die Reise alle Probleme löst. Du nimmst dich und deine Einstellungen ja überallhin mit, deswegen löst sich vielleicht nicht alles in Luft auf, was dich jetzt belastet.

      Wenn du das im Hinterkopf behältst und aktiv angehst, dann steht deinem Neustart nichts im Wege. Und erstmal wünsche ich dir eine fantastische Reise und alles Gute.

      LG, Katharina

      • Kein Name
        schrieb um 20:53h, 21 November Antworten

        Hallo,

        sicherlich löst das nicht alle Probleme, aber so eine Erfahrung ändert zum Teil auch die eigene Einstellung zu vielen Dingen. Zudem habe ich ein Ziel, ich freue mich halt etwas zu machen, was nicht viele Menschen auf der Welt tun. Das steigert nicht nur das Selbstbewusstsein, ich denke man geht danach mit dem Leben anders um. Vor allem wenn man noch sieht, wie gut es einem doch geht. Man lernt das Leben richtig zu schätzen.

        Danke für die Wünsche, es wird alles super 🙂

        Gruß

        • Glücksdetektiv
          Glücksdetektiv
          schrieb um 19:17h, 23 November Antworten

          Absolut.
          Ich wünsche dir eine wundervolle Reise und alles Gute!

          LG, Katharina

  • Sebastian
    schrieb um 10:53h, 04 Januar Antworten

    Hmm, das sieht nach einer schönen Beschreibung von mir aus…
    Um ehrlich zu sein, finde ich mich in allen Punkten wieder.
    Naja, gut zu wissen, dass ich es mir nicht einbilde unglücklich zu sein, aber es wäre noch schöner, wenn ich da irgendwie mal etwas dran ändern könnte ohne immer gleich einen Rückzieher zu machen und mir zich viele Ausreden einfallen zu lassen.
    Ich halte von Therapie mittlerweile gar nichts mehr und habe mich im Moment erstmal damit abgefunden, dass ich unzufrieden bin.

    Trotzdem natürlich Danke für den Beitrag!

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 13:07h, 19 Januar Antworten

      Wenn du unzufrieden bist, dann ist das jetzt so und dann hilft es auch niemandem sich darüber zu ärgern oder sich dagegen zu sträuben. Es ist so. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch so bleiben muss. Ich kenne deine spezifische Situation nicht, aber auf dieser Seite findest du viele kostenlose Anregungen und Tipps, wo du ansetzen könntest, um auch alleine und ohne fremde Hilfe wieder glücklicher zu werden: http://www.gluecksdetektiv.de/du-brauchst-hilfe/

      LG, Katharina

  • Miles Schlage
    schrieb um 01:40h, 22 Januar Antworten

    Interessantes Thema mit fast voller Punktzahl für mich ^^ Ich finde es schwierig, glücklich zu sein, Glück zu fühlen, es zu ehren und zu halten, ist es doch irgendwie immer flüchtig. Und auch wenn es mal bleibt, kommt irgendjemand oder irgendetwas und nimmt es einem wieder. Ich habe schon mit 22 eine Depression diagnostiziert bekommen, geahnt schon mit 16 und jetzt mit 30 kann ich nicht behaupten, ich wäre noch depressiv aber bei 11\12 punkten wohl auch nicht glücklich. Aus beruflichen gründen bin ich vor sechs Jahren aus meiner Heimat gezogen, die Freunde die ich hier hatte sind gestorben oder haben einfach viel zu andere Interessen – mein Job ist sehr langweilig, wenn auch gut bezahlt, ist mir das Geld nichts wert, aufgewogen in Zeit, nur ein Penny auf der Waage, wenn man doch nicht sein will, wo man ist… Aber nun steh ich hier und weiß was mir fehlt, warum sich das Leben anfühlt, wie es sich anfühlt – weiß was ich will, weiß was nicht, Aber trotzdem kann ich nichts ändern. Naja so ist das ebend – es kann ja nicht nur Gewinner geben 😉 Über Weihnachten habe ich meine Eltern besucht – nachdem ich zwei Stunden da war, wurde ich heiser, weil ich schon länger nicht mehr gesprochen hatte – das klingt doch nach nem glücklichen Leben xD Gut ich weiß auch garnicht, warum ich hier ein Kommentar schreib, ziemlich inhaltslos und nich wirklich Ziel orientiert … Wahrscheinlich wollte ich einfach nurmal mal loswerden – sorry dafür… Viel Erfolg dir noch und immer ein zauberhaftes Lächeln auf den Lippen. Lg

  • Innere Unzufriedenheit erkennen - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:57h, 30 Januar Antworten

    […] du das auch? Dieses diffuse Gefühl von innerer Unzufriedenheit? Wenn du ganz genau weißt, dass dir irgendetwas zu deinem Glück fehlt… Nur weißt du nicht, was es […]

  • Carola Kluth
    schrieb um 10:21h, 13 April Antworten

    Auch ich leide an einer Depression, die ich versuche, alleine in den Griff zu bekommen. Ich bin nicht der Therapeutentyp, deshalb habe ich alles, was ich im Netz finden konnte, aufgesogen. Ich treibe Sport, zu viel, doch er hilft mir, wenn die bösen Gedanken sich in meinem Kopf ausbreiten. Mein Kopfkino hätte einen Oskar verdient. Noch vor 3 oder 4 Monaten hätte ich die 12 Punkte der Liste abgenickt, mir ging es sehr schlecht. Heute ist es so, das ich die Punkte 1, 5, 7 und 10 noch nicht im Griff habe, doch ich bin auf einem guten Weg. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die Depression über einen langen Zeitpunkt schleichend in das Leben getreten ist, verstärkt wird durch – wie bei mir – ein traumatisches Erlebnis. Man kann nicht erwarten, dass sie fix aus dem Leben wieder verschwindet, auch das braucht seine Zeit. Deshalb sind diese Weisungen hier auf der Seite aus den Tiefs für mich sehr hilfreich, zeigen sie doch, dass es trotz der Schwärze noch ein Lichtblick gibt.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 17:02h, 14 April Antworten

      Ich finde sehr beeindruckend, welchen Weg du bereits ganz alleine gegangen bist und wie viel Besserung du schon erreicht hast. Darauf kannst du sehr stolz sein. Und du hast Recht, solche Dinge brauchen ihre Zeit, deswegen ist es wichtig die Hoffnung und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und dich für all deine Teilerfolge zu belohnen und zu loben.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Peter M.
    schrieb um 13:37h, 22 April Antworten

    Hallo zusammen,
    .
    zunächst mal ein Lob an den Glücksdetektiv – tolle Arbeit.
    .
    In allen 12 Punkten finde ich mich wieder und fühle mich als seien alle meine Akkus leer, die Antrieb, Gefühl, Hoffnung, Sinnhaftigkeit, Lebensfreude, Selbstwert …. und so weiter steuern. Bin seit ca. 1 Jahr arbeitsunfähig, nehme Psychotherapie, Antidepressiva, usw. Möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Mich interessiert etwas anderes.
    Ich befinde mich unmittelbar vor einer 5-wöchigen psychosomatischen Therapie (Genehmigung ja – Termin noch nicht). An dieser Therapie hängt nun meine gesamte Hoffnung auf Besserung. Mir ist klar, dass vieles an mir selbst liegt um dort „erfolgreich“ zu sein. Wille und Glaube sind bei mir leider gerade uneins.
    Meine Frage nun:
    Hat jemand schon Erfahrungen mit ähnlichen Reha-Maßnahmen gemacht? Und wenn ja, mit welchem Erfolg bzw. Ergebnis. Ist eine Besserung durch Reha wirklich möglich?
    Vielen Dank schon einmal fürs „zuhören“ und für evtl. Antworten.

    (Ich möchte das Reha-System nicht in Frage stellen, eher Meinungen von Betroffenen hören/lesen)
    Ich wünsche mir nichts sehnlicher als wieder mein altes Ich zu bekommen. )

    Gruß
    Peter M.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:39h, 27 April Antworten

      Lieber Peter,

      ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit Reha und hoffe, du kriegst noch ein paar Erfahrungsberichte.
      Meine Frage ist eher: Warum sollte es denn nicht klappen? Alles, was du willst, ist, dass es dir wieder besser geht. Und wie du selbst gesagt hast, ist das etwas, das größtenteils aus dir selbst heraus geschehen muss mit ein bisschen Unterstützung von außen. Diese Besserung kann also theoretisch überall eintreten. Ob in der Therapie, in der Reha oder in der Eisdiele um die Ecke, in der du eine tolle Unterhaltung hattest, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Vielleicht kannst du den kommenden Aufenthalt einfach als Zeit für dich und deine Seelenreise begreifen. Fünf Wochen, in denen es nur um dich und dein Wohlergehen geht. Dann bin ich sicher, dass du das Beste daraus mitnehmen wirst.

      Liebe Grüße,
      Katharina

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