2 Tricks, die dich sofort glücklich machen

Es gibt viele verschiedene Wege glücklicher zu werden und ein erfüllteres Leben zu führen. Eine ganz einfache Faustregel, an die du dich halten kannst, lautet: insgesamt mehr positive als negative Gefühle zu erleben. Hier verrate ich dir zwei Tricks, die dich sofort glücklich machen.

Glückliche Menschen unterscheiden sich von weniger glücklichen dadurch, dass sie dreimal mehr positive Gefühle erleben als negative.

Auf ein negatives Gefühl am Tag sollten also drei positive kommen. Auf vier negative Erlebnisse müsstest du schon mit 12 positiven Gefühlen daherkommen und bei sechs negativen… naja, du weißt ja.

Den positiven Quotienten erhöhen

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Erlebst du dreimal mehr positive Gefühle als negative?

Vor einigen Wochen habe ich einen Fragebogen veröffentlicht, mit dessen Hilfe du deinen positiven Quotienten ermitteln kannst.

Ich hoffe, du bist nicht verzweifelt, wenn er bei dir nicht so gut ausgefallen ist.

Denn mit diesem Problem bist du nicht allein:

Mehr als 80% der von der Entwicklerin getesteten Personen lag unter der 3 zu 1 Schwelle. Du befindest dich also in bester Gesellschaft.

Depressive oder anderweitig leidende Menschen haben häufig einen Quotienten, der sogar unter 1 zu 1 liegt.

Was also kann man tun, um das Ruder noch einmal rumzureißen?

Wenn du deinen positiven Quotienten erhöhen möchtest, hast du grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  1. Du kannst die Anzahl positiver Momente in deinem Leben erhöhen oder
  2. die Anzahl negativer Momente in deinem Leben verringern

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten beides in deinem Leben umzusetzen und ich habe in den vergangenen Jahren schon viel dazu geschrieben, z.B. negative Gedanken loswerden, dankbarer werden, achtsamer sein etc.

Aber wir wollen es heute sehr simpel halten und deswegen verrate ich dir hier die zwei einfachsten und leichtesten Tricks deinen positiven Quotienten zu erhöhen:

  1. Richte deine Aufmerksamkeit auf das Positive und nicht auf das Negative!
  2. Nimm die richtige Körperhaltung ein!

Aufmerksamkeit auf das Gute lenken

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Du kannst selbst entscheiden, wie du dich fühlst

Wir glauben immer, wir hätten keinen Einfluss darauf wie wir uns fühlen.

Die Dinge sind halt so wie sie sind. Ein bisschen wie mit dem Wetter. Mal ist es heiter und sonnig, mal wolkenverhangen und trüb und mal entlädt sich ein ungeheures Gewitter.

Genauso fühlen wir uns manchmal eben auch gut und an anderen Tagen schlecht.

Aber das stimmt so nicht.

Im Gegenteil: Wir haben sehr großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen.

Ganz wesentlich hängt es davon ab, auf was wir unsere Aufmerksamkeit richten.

Hier ein Beispiel aus meinem persönlichen Leben.

Seit über zwei Jahren betreibe ich den Glücksdetektiv.

Manchmal erhalte ich nur sehr wenige Reaktionen auf meine Artikel.

Dann beginne ich mich zu fragen, ob ich den Beitrag nicht gut aufbereitet habe, ob ich einfach nicht gut genug schreiben kann oder ob sich womöglich niemand für das Thema interessiert.

Die Folge: ich fühle mich schlecht, traurig, unmotiviert und hab nicht wenig Lust, alles an den Nagel zu hängen.

Genauso gut könnte ich mir aber auch vor Augen führen, dass inzwischen monatlich über 10.000 Menschen diesen Blog verfolgen.

Mehr als 10.000 Menschen!!!

So viele Personen muss man sich erstmal auf einem Fleck vorstellen können. Die füllen ja schon eine kleine Konzerthalle 🙂

Anscheinend mach ich doch irgendetwas richtig. Anscheinend ist das Interesse vorhanden. Und das erfüllt mich mit Freude und Stolz.

Je nachdem, auf was ich meine Aufmerksamkeit richte, fühle ich mich also elend oder froh.

Beim ersten Ansatz fokussiere ich auf meine Schwächen, Fehler, Krisen und Probleme. Beim zweiten führe ich mir vor Augen, was alles gut läuft und was ich bisher schon erreicht habe.

Übrigens: das hat nichts damit zu tun, was richtig und was falsch ist. Lös dich von dem Gedanken, dass eine Einstellung richtig ist und die andere nicht.

Das bringt dich nicht weiter.

Positiven Fokus einnehmen

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Welchen Wolf fütterst du?

Lass mich dir dazu eine alte, indianische Geschichte erzählen:

„Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel von dem Seelenkampf, der im Inneren der meisten Menschen tobt. Er sagte: ‚Mein Kind, dieser Kampf findet zwischen den beiden Wölfen statt, die uns allen innewohnen. Der eine Wolf ist böse. Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Leid, Bedauern, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Schuldgefühl, Groll, Unterlegenheit, Lügen, falscher Stolz, Überlegenheit und Ego.

Der andere Wolf ist gut. Er ist Freude, Frieden, Liebe, Hoffnung, Heiterkeit, Demut, Freundlichkeit, Wohlwollen, Einfühlungsvermögen, Großherzigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Glauben.‘

Der Enkel dachte eine Weile darüber nach. Dann fragt er seinen Großvater: ‚Und welcher Wolf gewinnt?

Der alte Cherokee aber antwortet nur: ‚Derjenige, den Du fütterst.‘“

Genauso ist es. Wir alle tragen beide Wölfe in uns und genauso finden wir auch beide Wölfe um uns herum. Die Frage ist nur, wem du deine Aufmerksamkeit schenkst.

Konzentrierst du dich auf

  • die Frau, die neidisch auf deine Schuhe schaut?
  • den Kollegen der arrogant von seinen Eroberungen erzählt?
  • den Chef, der seinen Zorn an dir auslässt?

Oder achtest du auf

  • die Kinder, die lachend und vergnügt auf der Wiese spielen?
  • die Kassiererin, die dich freundlich grüßt?
  • die Mutter, die ihr Kind liebevoll streichelt?

Fragen, die dich glücklich machen

Am besten du probierst es einfach mal selbst aus.

Also: schnapp dir Zettel und Stift und beantworte die folgenden Fragen:

  • Was läuft in meinem Leben derzeit richtig gut?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Was habe ich schon alles geleistet?
  • Wem bedeute ich etwas?
  • Was war heute alles gut?
  • Wofür kann ich mich dankbar schätzen?

Ich garantiere dir, sie werden dich glücklich machen. Du wirst dich danach richtig gut fühlen. Großartig sogar!

Übrigens: Solltest du aus irgendeinem Grund den Wunsch verspüren schlecht gelaunt zu werden, dann kannst du die Übung natürlich einfach umdrehen.

Frage dich:

  • Was stört mich gerade?
  • Was ist heute nicht so gut gelaufen?
  • Was könnte besser sein und wer ist schuld daran?
  • Etc.

Und Schwupps… wird es dir wahrscheinlich ziemlich mies gehen.

Du siehst, deine Aufmerksamkeit gezielt einzusetzen ist ein ganz leichter und schneller weg, dich sofort glücklich zu machen.

Die richtige Körperhaltung

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Eine selbstbewusste Körperhaltung macht selbstbewusst

Der zweite Trick, den ich dir heute verraten möchte um dich unmittelbar besser zu fühlen hat mit deiner Körperhaltung zu tun.

Zugegeben, das klingt erstmal ziemlich abstrus: glücklicher werden durch die richtige Körperhaltung?

Ja, das geht.

Wir nehmen unsere Wirklichkeit nämlich zu großen Teilen mit unserem Körper wahr. Und der signalisiert ständig ans Gehirn, was er gerade fühlt und erlebt.

Signalisiert der Körper Ängstlichkeit, Beklemmung oder Wut, lässt sich auch über den Verstand kaum noch Fröhlichkeit erzeugen.

Mach einfach die folgende Übung mit mir, dann verstehst du, was ich meine:

Schau jetzt einmal total deprimiert zu Boden. Mach dich ganz klein und schwach und sag mit leiser, gebrechlicher Stimme: „Ich bin voll innerer Stärke“.

So.

Und jetzt mach dich einmal groß. Heb den Kopf, lass deine Schultern locker und sag mit kraftvoller Stimme „Ich bin so niedergeschlagen“.

Klappt nicht so richtig, oder?

Nein. Unsere Körperhaltung spiegelt immer direkt wieder, wie wir uns fühlen. Glücklicherweise funktioniert der Zusammenhang aber auch in die andere Richtung.

Und das bedeutet, dass du deine Stimmung ändern kannst, indem du deine Körperhaltung veränderst.

Wenn du z.B. Mut brauchst, nimm die Körperhaltung von jemandem ein, der mutig ist. Heb den Kopf, mach große Gesten, spann deine Muskeln an etc.

Du wirst sehen, das mutige Gefühl wird folgen.

Wenn du wirklich dein Leben ändern und insgesamt glücklicher werden willst, dann ist es natürlich mit Körperhaltung und Aufmerksamkeit alleine noch nicht getan.

Aber für den Anfang sind das wunderbare Tricks um mehr positive Gefühle in dein Leben zu lassen und dich schnell und einfach glücklich zu machen.

Ich bin gespannt, wie es dir damit geht. Schreib deine Erfahrungen einfach in die Kommentare.

17 Kommentare
  • Votum
    schrieb um 09:52h, 10 August Antworten

    Genau so ist es mit dem TÄGLICHEM Seelenkampf , wir sollten uns jeden Tag erinnern dass wir entscheiden dürfen welchen Wolf wir füttern!!!

    Sehr gutes Thema Buffi 😉 wird mein Wochenthema sein im Urlaub .

    Ich entscheide.
    Ich darf wählen 😄

    Prima , schön weiter so Liebe Katharina 😁

    Sonnige Grüße aus dem Schwarzwald
    Votum 😃

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:51h, 11 August Antworten

      Genauso ist es: du entscheidest!
      Du darfst wählen!

      Es gibt genug Dinge, die nicht in unserer Hand liegen. Da sollten wir uns diejenigen, die wir unter Kontrolle haben, nicht wegnehmen lassen.

      Einen schönen Urlaub und viele Grüße,
      Katharina

  • Boris
    schrieb um 10:04h, 10 August Antworten

    Hey Glücksdetektivin,

    so dämlich es sich auch erstmal anhören mag, aber die Körperhaltung ist ein richtiger Booster, wenn man sofort ein kleines Glücksgefühl braucht. Da hast du absolut recht.
    Es ist einfach unmöglich keine gute Laune zu bekommen, wenn man einfach mal grundlos lacht und zumindest lächelt (auch wenn einem gerade nicht danach ist). Man muss es einfach tun, sich kurz damit abfinden, dass man es eigentlich für albern hält und schon bekommt man ein kleines Glücksgefühl.
    Was auch super funktioniert, um sich motivierter zu fühlen, einfach gerade hinstellen und die Arme kraftvoll in die Luft strecken (ein bisschen lächeln). Kurz so stehen bleiben und schon steigt die Motivation in einem auf.

    Danke, für den schönen Artikel
    Beste Grüße
    Boris

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:54h, 11 August Antworten

      Lieber Boris,

      da geb ich dir voll und ganz recht.
      Es klingt immer erst einmal ein bisschen komisch und albern: lachen, selbstbewusste Körperhaltung einnehmen… ja, wenn es mal so einfach wäre….
      Aber wenn wir unseren Schweinehund überwinden und es ausprobieren, merken wir, dass diese Dinge tatsächlich funktionieren.
      Und was haben wir schon zu verlieren?

      Danke für deine Ergänzung 🙂
      LG, Katharina

  • Kim
    schrieb um 11:00h, 10 August Antworten

    Großartiger Artikel!

    Zu oft erlebe ich es am eigenen Leib. Man kann absolut ALLES positiv oder negativ betrachten. Doch wie einfach kann das Leben sein, wenn man die positiven Dinge ins Licht rückt?! 🙂

    Was mir sehr dabei geholfen hat nicht zu verzweifeln und in einem großen schwarzen Loch zu versinken, sind Kaffeebohnen. Kaffeebohnen, die ich im Laufe des Tages von der einen in die andere Hosentasche stecke, um am Ende zu sehen wieviele kleine, aber tolle und positive Dinge geschehen sind. Dies kann von einer freundlichen Kassiererin bis zu Sonnenstrahlen sein. Man glaubt gar nicht, wieviele schöne Dinge an so einem kurzen Tag passieren können. 🙂

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:57h, 11 August Antworten

      Hallo Kim,

      der Trick mit den Kaffeebohnen (manche nehmen auch Erbsen) ist eine super Glücksübung um sich vor Augen zu führen, wie viele positive Momente des Alltags wir einfach so übersehen.
      Und am Ende des Tages ist die Tasche voll 🙂

      Die Übung kann man übrigens auch abwandeln, je nachdem, an was man gerade arbeiten möchte. So kann man z.B. auch eine Kaffeebohne in die andere Hosentasche stecken für jede mutige Tat, die man vollbringt oder für jedes kleine Erfolgserlebnis, das man hat.

      Viel Freude und gute Erkenntnisse weiterhin.
      LG, Katharina

  • Paul Schwaller
    schrieb um 12:06h, 10 August Antworten

    Guten Tag Katharina

    Dein Artikel hat mich automatisch auf das POSITIVE fokussiert. Frische Worte, im FLOW geschrieben: Gratuliere.

    Den Körperhaltungsaspekt pflege ich seit Jahren – mit Erfolg.
    Die Kurzformel SSKB hilft mir beim Gehen: Schritt, Schulter, Kinn und Blick.> > > >
    Ausgreifender Schritt – Schulter stolz, Kinn leicht aufwärts und Blick öfters nach oben …. meine Grundstimmung ist nach kürzester Zeit fühlbar besser. Jetzt gerade stehe ich auf und strecke mich mit erhobenen Armen bis in die Fingerspitzen. WOW … lächelnd lachen mit Spass..

    Allseits einen sonnig lachenden Tag, auch wenn es bald regnen könnte.
    Paul

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 14:00h, 11 August Antworten

      Lieber Paul,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar.
      Eine Körperhaltungsübung, die ich häufiger mache, ist die Engelsübung: immer wenn ich einen Vortrag halten muss oder für irgendetwas einen kleinen Selbstbewusstseinsboost brauche, stelle ich mir vor, ich hätte übergroße Engelsflügel auf dem Rücken. Dabei hebt sich der Brustkorb auch merklich, der Kopf ist gerade, die Schultern zurück und das Kinn erhoben. Und somit wirkt man nicht nur selbstbewusster, man fühlt sich auch so.
      Hilft mir total gut 🙂

      Viele Grüße,
      Katharina

  • Tanja
    schrieb um 21:47h, 10 August Antworten

    Hey Katharina,

    toller Artikel. Was ich mich gerne noch frage und manchmal abends auch festhalte: was hat mich heute zum Lächeln gebracht 🙂

    Ich bin zum Glück meist jemand, der eher als Sonnenscheinchen durch die Welt läuft, Aber gerade an schlechten Tagen ist es toll, wenn man sich viel mit dem Glück auseinandersetzt. Dann geht es nicht so lange verloren.

    Alles Liebe
    Tanja

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 14:02h, 11 August Antworten

      Hallo Tanja,

      das ist eine Abwandlung einer klassischen Dankbarkeitsübung, die du da machst. Eine sehr effektive Übung übrigens.
      Indem du dir jeden Abend vor Augen führst, was alles gut an deinem Tag war und dir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, konzentrierst du dich ganz bewusst auf das Positive.

      Dazu kann ich dich also nur weiterhin ermutigen 🙂
      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Lena
    schrieb um 14:41h, 14 August Antworten

    Ein wirklich schöner Artikel. Du hast es gut auf den Punkt gebracht! Im Endeffekt ist es total einfach insgesamt positiver zu werden. Leider versuchen es die wenigsten gar nicht erst. Natürlich erfordert es eine gewisse Übung, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran 😉

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:59h, 14 August Antworten

      Liebe Lena,

      sagen wir es so: an sich ist die Sache recht simpel: man muss einfach nur positiver denken bzw. sich mehr auf das Positive im Leben konzentrieren.
      Aber die Umstellung von einer negativen, pessimistischen oder sehr grüblerischen Einstellung dahin ist natürlich nicht ganz so leicht. Und dazu kommt, dass es immer so wahnsinnig bequem ist, beim alten zu bleiben….
      Das hält dann doch sehr viele Menschen davon ab, es mal auszuprobieren.
      Umso schöner, dass es bei dir anscheinend schon gut geklappt hat 🙂

      Alles liebe und schöne Grüße,
      Katharina

  • Jan
    schrieb um 09:22h, 17 August Antworten

    Hallo Katharina,

    danke für den Artikel und insbesondere den Teil mit der Körperhaltung (darüber wird ja nicht so häufig geschrieben). Anstatt den Fokus von den negativen zu den positiven Dingen zu verschieben, könnte man doch auch einfach generell damit aufhören, alles zu bewerten. Mich würde mal interessieren, was du davon hälst. Muss man bewerten? Ich sellte diese Frage, weil mir aufgefallen ist, dass die Menschen in meinem Umfeld sehr viel mehr Bewertungen abgeben als ich (sowohl positive als auch negative). Manchmal finde ich es durchaus schade, dass ich mich so sehr über positive Sachen freuen kann wie andere Leute. Auf der andere Seite bin ich aber auch froh, dass ich nicht ständig alles „Ungünstige“ negativ bewerte und mich davon ablenken lasse.

    Viele Grüße
    Jan

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 12:40h, 17 August Antworten

      Hallo Jan,

      „muss man bewerten?“ Das ist eine interessante Frage.
      Du musst insofern bewerten, als du die Informationen, die auf dich eintreffen, ja irgendwie auswerten musst. Du musst wissen, was diese Information für dich bedeutet, damit du entsprechend reagieren kannst.

      Allerdings würden wir häufig besser fahren, wenn wir etwas weniger bewerten würden. Du wirst z.b. feststellen, dass du viel offener bist und es dir viel leichter fallen wird, neue Kontakte zu knüpfen, wenn du Menschen nicht gleich auf den ersten Blick bewertest (= in eine Schublade steckst).

      Das ist ja z.B. auch das Ziel bei allen Achtsamkeitsübungen: die Dinge so anzunehmen wie sie sind und nicht zu bewerten.
      Ich denke, ein guter Anfang ist es erstmal, dir bewusst zu machen wie und wann du bewertest und was es in dir auslöst. Und von da kannst du dann weitersehen, was du vielleicht mehr oder weniger oder anders machen möchtest.

      Liebe Grüße,
      Katharina

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