25 Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen

Am Anfang steht die Unzufriedenheit. Du erkennst sie daran, dass du jeden Tag erschöpft nach Hause zurückkehrst und dich leer gesaugt und ausgebrannt fühlst. Du erkennst die daran, dass du morgens keine Lust hast aufzustehen und dass du zu jeder Zeit ganz genau weißt, wie viele Stunden dich noch vom Feierabend und wie viele Tage dich vom Wochenende trennen.

Irgendwie macht das alles keinen Sinn, denkst du dir. Wofür mach ich das überhaupt?

Unzufrieden mit dem Job

Traumberuf finden - GlücksdetektivWenn du dich in diesen Zeilen wiedererkannt hast, dann bist du wahrscheinlich unzufrieden mit deinem Job.

Du bist nicht der einzige Mensch, dem es so geht. Laut Gallup Umfrage haben 17 % der Arbeitnehmer innerlich gekündigt. Das sind 5,4 Millionen Menschen hier in Deutschland. Du kannst es also einfach dabei belassen. Wohlwissend, dass du dich in bester Gesellschaft befindest.

Dumm nur, dass die Arbeit einen Großteil unseres Lebens ausmacht. Und dann sind da noch diese lästigen Übertragungseffekte. Die schlechte Laune, die dein ungeliebter Job bei dir verursacht, übernimmst du nämlich eins zu eins auch in den Feierabend und das Wochenende mit.

Kurzum: auf diese Weise kannst du nicht glücklich werden. Ausgeschlossen!

Was machst du also?

Du gehst ins Internet, googelst: „Traumberuf finden“ oder „Berufung finden“ und hoffst, dass irgendjemand dir sagen kann, was du jetzt tun sollst. Vielleicht bist du deswegen gerade hier und liest diese Zeilen. Also, was kann ich jetzt für dich tun? Wie zum Teufel findet man diese Berufung, von der alle reden?

Zunächst einmal: Die eigene Berufung zu finden klingt, als würde man von dir verlangen, das verschollene Amulett des Magiers am Ende des Gezeitentunnels hinter dem Pfad der Erkenntnis aus den Klauen des siebenköpfigen Ungeheuers zu entreißen. Bitte was? Woher soll ich wissen, für was ich geboren wurde? Sollte nicht irgendjemand anderes den Plan kennen?

Den eigenen Traumberuf finden

Traumberuf finden - GlücksdetektivHab keine Angst. Ganz so kompliziert ist es nicht. Du musst nicht das Nirwana erreichen um herauszufinden, welche Arbeit dir Freude bereitet. Eigentlich geht es beim Finden des Traumberufs um nichts weiter als Passung. Es geht darum, die Tätigkeit zu finden, die gut zu deinen eigenen Stärken, Talenten, Werten und Einstellungen passt.

Ein wahnsinnig kommunikativer Mensch z.B. würde in einer einsamen Laborumgebung vor die Hunde gehen. Ein sensibler und schüchterner Mensch ist im Verkauf sicher nicht gut aufgehoben. Eine analytisch denkende Person fühlt sich im kreativen Bereich schnell überfordert und ein Mensch mit starkem Bewegungsdrang sollte wohl keine 9 Stunden vor dem Computer sitzen. Du siehst: Alles eine Frage der Passung.

Behalte also im Hinterkopf, dass keine Magie von dir verlangt wird. Es geht lediglich darum herausfinden, was du gut kannst und was dir Spaß macht. Manche von uns haben es da leichter. Sie waren z.B. schon in der Schule wahnsinnig gut im Zeichnen oder haben selbst die komplexesten mathematischen Modelle im Handumdrehen verstanden. Kurzum: Sie wissen eh schon, was sie gut können.

Andere tun sich damit schwerer. Wenn man in der Schule in allem ganz gut war (oder in nichts so richtig) und einem nie gesagt wurde: „Aus dir wird mal ein Anwalt“, woher soll man dann wissen, was man gut kann?

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst dich z.B. an deine Kindheit erinnern. Was hat dir als Kind am meisten Spaß gemacht? Was wolltest du am liebsten den ganzen Tag tun? Du kannst auch deine Freunde oder Familienmitglieder fragen, was dich ihrer Meinung nach am meisten auszeichnet oder worin du am besten bist. Und natürlich kannst du auch in der Gegenwart und sogar in der Zukunft, nämlich in deinen Träumen und Wünschen erkennen, wohin es dich im Leben eigentlich wirklich zieht.

Und lass mich dir eines sagen: jeder von uns ist in irgendetwas wirklich gut. Wir alle haben unsere Talente. Auch du! Ganz bestimmt! Sie sind nur nicht immer so offensichtlich. Eine ausgeprägte Fantasie zu haben ist bspw. ein Talent. Zwischen zerstrittenen Parteien gut vermitteln zu können ist ein Talent! Es muss also nicht immer nur malen, zeichnen und rechnen sein 🙂

25 Fragen, um deinen Traumberuf zu finden

Traumberuf finden - GlücksdetektivIm Folgenden findest du 25 Fragen, die dir dabei helfen, deine Leidenschaft zu entdecken.

Alles, was du jetzt noch tun musst, ist dir ein bisschen Zeit zu nehmen, dich an einen ruhigen Ort zu setzen, Zettel und Stift in die Hand zu nehmen, und die Fragen nach und nach zu beantworten.

Ich wünsche dir viel Freude auf der Suche nach deinem persönlichen Traumberuf!

  1. Ist das, was du jetzt tust auch das, was du tun willst?
  2. Womit möchtest du gerne mehr Zeit verbringen?
  3. Was bedeutet Erfolg für dich?
  4. Was hast du im letzten Jahr über dich gelernt?
  5. Was inspiriert dich?
  6. Wovor hast du Angst?
  7. Was bleibt von dir, wenn man dir all dein Hab und Gut und alle deine Beziehungen nimmt?
  8. Wie würden dich deine Familie und deine Freunde beschreiben?
  9. Was fällt dir leichter als anderen?
  10. Was fällt dir schwerer als anderen?
  11. Was frustriert dich am meisten?
  12. Was würdest du anders machen, wenn du wüsstest, dass du dafür nicht verurteilt wirst?
  13. Wenn du eine Idee unter die Menschen bringen könntest, welche wäre es?
  14. Was macht dich stolz oder würde dich noch stolzer machen?
  15. Was war die beste Entscheidung deines Lebens?
  16. Womit verschwendest du deine Lebenszeit?
  17. Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du nur noch 1 Jahr zu leben hättest?
  18. Wonach sehnt sich das Kind in dir am stärksten?
  19. Was wolltest du schon immer haben … und hast es noch nicht?
  20. Wann möchtest du anfangen, wenn nicht heute?
  21. Was würdest du tun, wenn du alle deine finanziellen und materiellen Ziele erreicht hättest?
  22. Ist es besser, es zu probieren und loszugehen, und nicht am Ziel anzukommen … oder von vornherein stehen zu bleiben?
  23. Welchen Traum willst du in den nächsten 5 Jahren am dringlichsten verwirklichen?
  24. Welche Entscheidung, die du in diesem Jahr triffst, könnte die wichtigste für deine nächsten Jahre werden?
  25. Was ist deine Leidenschaft?

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann würde ich mich freuen, wenn du ihn auch deinen Freunden und Verwandten weiter empfiehlst.

Alles Liebe,

 

 

P.S. Diese Fragen sind inspiriert von Tim von myMonk.

P.P.S. Noch immer kein klares Bild von deinem Traumberuf vor Augen? Vielleicht kann dir diese Übung zum Finden deiner Berufung helfen.

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19 Kommentare
  • Vergiss deine Schwächen! - Warum du deine Stärken stärken solltest - Glücksdetektiv
    schrieb um 09:01h, 01 Juni Antworten

    […] Aus einem Fisch wird auch mit viel Übung kein Affe. Wenn du also ein Fisch bist, dann hör auf zu versuchen auf Bäume zu klettern und fang an nach deinem Element zu suchen. […]

  • 12 eindeutige Zeichen dafür, dass du unglücklich im Leben bist - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:14h, 24 Juni Antworten

    […] Klassiker. Und ein absolut unwiderrufliches Zeichen dafür, dass du den falschen Job hast oder in deinem Job zumindest etwas wirklich schief läuft (schrecklicher Chef, unangenehmes […]

  • Berufswahl - die eigene Berufung finden - Glücksdetektiv
    schrieb um 20:33h, 24 Juni Antworten

    […] man seinen Traumjob oder seine Berufung finden möchte, dann muss man sich mit den eigenen Interessen und Zielen […]

  • Dinge, die glücklich machen - Glücksdetektiv
    schrieb um 19:03h, 19 August Antworten

    […] Du musst diese Situation ändern. […]

  • Die besten Bücher um glücklich zu werden - Glücksdetektiv
    schrieb um 08:03h, 16 November Antworten

    […] du auf der Suche nach deinem Traumjob bist, wird dich dieses Buch ein ganzes Stück näherbringen. Aber auch so erfährst du anhand […]

  • Die 30 wichtigsten Lebensweisheiten und was du aus ihnen lernen kannst - Glücksdetektiv
    schrieb um 15:51h, 09 Dezember Antworten

    […] Das bedeutet z.B., dass du dir dein Studium nicht nach den potenziellen Jobaussichten auswählen solltest sondern nach dem Thema, für das du brennst. Finde deine Leidenschaft. Diese 25 Fragen helfen dir dabei!  […]

  • M
    schrieb um 23:13h, 24 Januar Antworten

    Das hatte ich einst getan. Genau das wahr wohl falsch.

  • Anonymous
    schrieb um 12:37h, 14 Februar Antworten

    […] […]

  • Johannes
    schrieb um 20:16h, 12 März Antworten

    Hey Katharina,

    ein hilfreicher Artikel! Mir ging es vor gut einem Jahr genauso wie Anfangs beschrieben, als ich in meinem ersten dualen Studium feststeckte. Die vielen Fragen sind sehr hilfreich, um herauszufinden, was man wirklich will. Was leider oft fehlt, ist der Mut den aktuellen Job oder wie in meiner Situation, das Studium abzubrechen, sämtliche Zweifel zu überwinden und endlich das zu tun, wofür man wirklich brennt. Viele wissen tief im Inneren, was sie eigentlich wollen, tun es aber dennoch nicht, weil sie meinen, dass es sowieso nicht schaffen können.

    Ich bin auf jeden Fall froh die Zweifel überwunden und mein damaliges Studium abgebrochen zu haben. Seitdem ich das tue, was ich wirklich will bin ich glücklicher und die Dinge gehen mir viel leichter von der Hand. Vielleicht motiviert das ja den ein oder anderen 😀

    Liebe Grüße
    Johannes

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:06h, 14 März Antworten

      Fehlender Mut hält uns leider viel zu oft von der Verwirklichung unserer Träume und Vorstellungen ab.
      Vielen Dank daher für deinen Kommentar Johannes. Bestimmt wird er den ein oder anderen inspirieren sich endlich auch zu trauen…

      LG, Katharina

  • Liebe deine Arbeit: Wie ich meine Berufung fand und was ich auf dem Weg gelernt habe - Glücksdetektiv
    schrieb um 19:46h, 21 Juni Antworten

    […] war eine Weile mein Traumjob, doch irgendwann nagte eine Unzufriedenheit an mir. Ich wusste selbst nicht, was es […]

  • Was will ich werden? – Mit der richtigen Frage zu mehr Klarheit im Kopf - Glücksdetektiv
    schrieb um 16:47h, 30 Juni Antworten

    […] Und wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, dann hab ich hier noch 25 weitere Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen.  […]

  • Orientierungslos mit 30 (ohne Ausbildung und Arbeit) - Seite 43
    schrieb um 18:38h, 15 August Antworten

    […] Ich hab mal nach Traumberuf bei Google gesucht und dabei 25 Fragen gefunden, vielleicht hilft das ja gegen die orientierungslosigkeit, ich beantworte mal. Vielleicht lässt sich da damit endlich was anfangen (Ja ich bin gerade etwas unter Stimmungsaufhellern, deswegen sollte ich es nutzen) 25 Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen – Glücksdetektiv […]

  • 9 GRÜNDE, WARUM DU UNGLÜCKLICH BIST - Manuel Gonzalez
    schrieb um 14:08h, 15 November Antworten

    […] Dieser Artikel hilft dir dabei, deinem Traumberuf näher zu kommen, damit du auch diesen Lebensbereich verbessern kannst! […]

  • Grundrecht Finanzbildung
    schrieb um 17:59h, 03 Februar Antworten

    Da wir mit die meiste Lebenszeit für unsere Arbeit eintauschen, finde ich es essentiell, dass jeder nach einem Beruf strebt, der ihn erfüllt!
    Deine Anleitung wird ihm dabei helfen!

  • Claudia B
    schrieb um 10:08h, 19 April Antworten

    Ich finde es wirklich schwierig. Ich habe überhaupt keine Idee, was ich gerne machen würde….als alleinerziehende Mutter habe ich aber auch nur beschränkt Möglichkeiten. Ich kann ja nicht einfach eine neue Ausbildung anfangen. Wer soll denn das bezahlen? Diese Tipps sind gut für Alleinstehende oder für Familien, in der der Mann vielleicht genug für Alle verdient. Dann kann Frau sich auch verwirklichen…Diesen Schritt muss man erstmal wagen. Was, wenn es nach hinten los geht? Arbeitslose allenerziehende Mutter ? Das sind tolle Zukunftsaussichten 😉 Trotzdem muss ich dringend was ändern, da ich merke, dass es mich krank macht….

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 12:31h, 20 April Antworten

      Es erfordert immer Mut einen Neuanfang zu wagen, denn den finanziellen Druck kennen wir fast alle (es mag glückliche Ausnahmen geben). Alleinerziehend zu sein erhöht den Druck natürlich noch einmal mehr, denn du bist nicht mehr nur für dich verantwortlich, sondern auch für dein Kind. Diese Verantwortung bezieht sich jedoch auch darauf, für dich selbst zu sorgen. Als kranke Mutter kannst du deinem Kind nämlich wahrscheinlich noch weniger beistehen, als in einer finanziellen Notlage.

      Aber eins nach dem anderen: Wenn dich dein aktueller Job krank macht, gäbe es dann vielleicht eine Möglichkeit dich für längere Zeit krankschreiben zu lassen? Das hat den Vorteil, dass du dich fernab von der Arbeit erholen könntest und somit auch neue Energie und Motivation für die Jobsuche gewinnen könntest. Vielleicht kommt ja auch eine Mutter-Kind-Kur in Frage? Du kannst dich bei deinem Hausarzt oder deiner Krankenkasse nach Optionen umhören, um dir erstmal eine kleine Verschnaufpause zu genehmigen. Dann kannst du dich in Ruhe damit beschäftigen, wie es für dich weitergehen kann.

      Alles Liebe,
      Katharina

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