Belastungen reduzieren - Glücksdetektiv

Belastungen reduzieren – Bedürfnisse wahrnehmen: eine Ankündigung in eigener Sache!

Quizfrage: Was ist eine der wichtigsten Lektionen, die wir alle lernen müssen, wenn wir ein glückliches und erfülltes Leben führen wollen?

Es geht ums Thema Selbstliebe, nämlich darum, auf uns selbst achtzugeben, unsere Bedürfnisse wichtig zu nehmen und uns selbst an erste Stelle zu setzen.

Aber was tun wir stattdessen?

Belastungen reduzieren - GlücksdetektivWir schuften uns zugrunde, wir opfern uns für andere auf, wir machen es allen Recht und vergessen am Ende doch immer nur eine Person: uns selbst!

Obwohl wir es eigentlich besser wissen, fällt es doch so unendlich schwer, danach zu leben.

Denn im Alltag erscheint uns alles andere viel wichtiger. Wir haben schließlich Verpflichtungen. Wir haben Erwartungen zu erfüllen und Deadlines einzuhalten.

Und weil es unmöglich ist, immer alles unter einen Hut zu bringen, sparen wir eben an der einen Stelle, die uns entbehrlich erscheint: unserer eigenen Zufriedenheit und Gesundheit.

Obwohl sie das Wichtigste überhaupt ist!!!

Und so läuft es hunderttausendmal jeden Tag.

Und niemand ist davor gefeit.

Ich selbst bin da keine Ausnahme.

Obwohl ich all diese Dinge weiß, obwohl ich dir von all diesen Dingen erzähle… In den letzten Wochen habe auch ich nicht danach gelebt.

Wieso es dazugekommen ist und welche Konsequenzen ich daraus gezogen habe, möchte ich dir jetzt erklären.

Meine Doppelbelastung

Falls du es bisher noch nicht wusstest: ich betreibe den Glücksdetektiv nur halbtags. Parallel dazu schreibe ich eine Doktorarbeit in Positiver Psychologie. Das geht nun schon seit über drei Jahren so und auch wenn es viel Arbeit ist, war ich bislang damit zufrieden, weil ich beides sehr gerne tue.

Belastungen reduzieren - GlücksdetektivJetzt stecke ich allerdings in den letzten Zügen meiner Doktorarbeit und der Druck wird zunehmend größer.

Da ist zum einen der Berg an Arbeiten, die noch erledigt werden müssen und zum anderen die Deadline, die ich einhalten möchte, und die unaufhaltsam näher rückt. Gewürzt wird das Ganze von einer riesen Menge hoher Ansprüche, die ich an mich selbst und die Qualität meiner Arbeit stelle.

Dazu kommt natürlich meine Tätigkeit für den Glücksdetektiv, die ich über alles liebe, die aber auch sehr zeitintensiv ist.

Diese Doppelbelastung hat in den letzten Monaten zu durchgängigen 9-Stunden Tagen geführt. Oft muss ich auch am Wochenende noch mal an die Arbeit.

Freizeit gibt es wenig.

Zeit für mich so gut wie gar nicht.

Und wann immer ich doch mal nichts mache ist da sofort das schlechte Gewissen, weil es doch eigentlich noch so viel zu tun gibt.

Ich schreibe dir das so offen und ehrlich, weil ich sicher bin, dass du diese Situation auch nur zu gut kennst. Vielleicht nicht mit Doktorarbeit und Glücksdetektiv 🙂 aber mit Haushalt und Kindern, mit Arbeit und Beziehung, mit Krankheit und Pflege oder was auch immer.

Und es ist ja nicht nur das Problem der fehlenden Zeit, um das es hier geht.

Viel schwerwiegender sind die zunehmenden Sorgen und Gedanken an all die Verpflichtungen, die uns auch in den wenigen freien Minuten nicht mehr zur Ruhe kommen lassen.

Belastungen reduzieren - GlücksdetektivUnd dann passiert, was ich dir immer erzähle: wir werden krank, bekommen Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, psychosomatische Beschwerden und und und.

So geschehen bei mir in den letzten Wochen: ich schlafe nicht mehr gut, weil ich abends nicht zur Ruhe finden und morgens noch vor dem Weckerklingeln wachwerde. Und nach vielen Jahren robuster Gesundheit bin ich in der letzten Zeit wieder häufiger krank geworden.

Kurzum: mich plagen all diese typischen Symptome, die auftreten, wann immer wir nur noch funktionieren und aufgehört zu haben, auf unsere eigenen Bedürfnisse zu achten.

Aber damit ist jetzt Schluss!

Mein Handlungsplan

Ich habe erkannt, was ich mir da antue und ich weiß, dass es nur noch schlimmer werden wird, wenn ich nichts daran ändere. Nur noch ein paar Monate weiter durchhalten ist KEINE Lösung. Denn es gibt hunderttausend Dinge, die in diesen paar Monaten noch passieren können: Burnout, Depressionen, persönliche Krisen, Krankheiten, Unglück

Du kennst sie auch. Vielleicht durch diesen Blog, wahrscheinlicher aber aus deiner persönlichen Erfahrung. Deswegen wirst du sicher verstehen, dass ich diese negativen Konsequenzen um jeden Preis verhindern möchte.

Ich möchte mein Leben wieder mehr genießen.

Belastungen reduzieren - GlücksdetektivIch möchte wieder bewusster, befreiter und glücklicher sein. Ich möchte nicht mehr so von negativen Gedanken belastet sein und selbst wieder die oberste Priorität in meinem Leben werden.

Und das geht nur, wenn ich meine Verpflichtungen vorübergehend etwas reduziere. Mehr noch, ich muss eine klare Priorität setzen, um mich nicht länger zwischen allen Stühlen zerrissen zu fühlen.

Und das habe ich gemacht.

Herausgekommen ist dabei das folgende:

  • Ich habe mich entschieden, meinen Fokus für die nächsten zwei Monate auf die Fertigstellung meiner Doktorarbeit zu richten. Denn je eher ich diese Arbeit beende, desto früher hört die Doppelbelastung auf und desto schneller kann ich mich Vollzeit dem Glücksdetektiv widmen. Und dort schlägt mein Herz.
  • Das bedeutet, dass ich einen Großteil meiner Arbeitszeit von nun an für die Doktorarbeit aufwenden werde und mein Engagement für den Glücksdetektiv zurücktreten wird.
  • Konkret heißt das, dass all meine Projektideen und Vorhaben für den Glücksdetektiv bis zur Abgabe der Doktorarbeit ruhen werden. Es bedeutet auch, dass es von nun an bis Ende September nur noch alle zwei Wochen einen neuen Blogbeitrag geben wird und ich (zumindest auf YouTube) nicht mehr auf alle Kommentare antworten werde.

Für mich ist das eine große Herausforderung, weil ich meine Arbeit als Glücksdetektiv liebe.

Gedanken, die mich zurückgehalten haben

Viel schwieriger ist es jedoch, gegen die ganzen Glaubenssätze anzukämpfen, die sich in meinem Kopf breitgemacht haben.

Z.B. die Angst, dass ich dich verärgern könnte, wenn ich nicht mehr einmal pro Woche einen neuen Beitrag bringe. Wenn ich darüber nachdenke, ist das Unsinn. Ich bin sicher, du verstehst meine Motive und wirst es mir nicht übelnehmen, dass ich so handele, wie ich es dir auch immer empfehle.

Und du weißt ja, dass ich zurückkomme und dann freier und motivierter denn je dafür arbeiten werde, dass wir alle glücklicher und erfüllter leben können. Ich habe noch so viel vor….

Belastungen reduzieren - GlücksdetektivAber meine Angst vor schwindender Leserschaft ist nicht das einzige, das mich bisher davon abgehalten hat kürzer zu treten. Ich habe schon wieder geglaubt, dass ich das alles schaffen müsste.

Ich habe geglaubt, dass der Stress, den ich jetzt empfinde, meine erzielten Erfolge wertvoller macht. Als ob es unangenehm sein müsste, wenn es um etwas Wichtiges geht…

Und ich habe geglaubt, dass es irgendwie meinen Wert als Person unter Beweis stellt, wenn ich über Monate hinweg schufte, um allen Verpflichtungen nachzukommen.

Schwachsinn!

Und die Art von Unsinn, die uns bewusst oder unbewusst davon abhält, uns selbst an erste Stelle zu setzen.

Ich kann noch immer frei wählen, wie ich leben möchte.

Ich habe mich aus freien Stücken dafür entschieden, eine Doktorarbeit zu beginnen und ich hatte bis hierhin Spaß daran. Diese Freude hole ich mir jetzt wieder zurück, indem ich:

  • wieder mehr auf mich achten werde
  • mich glasklar entschieden habe, wo mein Fokus von nun an liegen wird
  • aufhöre mir selbst Ärger und gedanklichen Stress zu machen und
  • für regelmäßige Entspannung und Ausgleich sorge

Und alleine durch diese Erkenntnis und meinen konkreten Handlungsplan fühle ich mich schon so viel besser und befreiter!

Jetzt weißt du Bescheid, dass es auf dem Glücksdetektiv vorübergehend ruhiger zugehen wird. Du weißt aber auch, dass ich bald mit vollem Elan zurückkehre, weil mein Herz zu 100% für den Glücksdetektiv schlägt und ich es kaum erwarten kann, mit dir gemeinsam an weiteren Ideen und Projekten zu feilen, um unser aller Leben zu verbessern.

Ich hoffe, ich konnte dich mit diesem Erfahrungsbericht daran erinnern, dass die Theorie wenig wert ist, wenn wir nicht auch ins Handeln kommen.

Du kannst noch so viel wissen… Wenn sich etwas ändern soll, musst du aktiv etwas dafür tun.

Und vielleicht hast du durch meine Geschichte ja eine Anregung bekommen, wie du auch dich in deinem Leben wieder zur obersten Priorität machen kannst. Wenn ja, hinterlass mir doch einen Kommentar.

35 Kommentare
  • Annie
    schrieb um 07:54h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina,
    ich wünsche dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit seiner Doktorarbeit. Es ist gut, dass du diesen Fokus gesetzt hast, denn zu oft verlieren wir uns in all der Arbeit. Ich freue mich auf deine Rückkehr.
    Annie

  • Dummerchen
    schrieb um 08:08h, 11 Juli Antworten

    Hallo Katharina,
    eine kluge und richtige Entscheidung. Ich habe gerade zwei Jahre berufliche Umorientierung mit regelmäßigen Prüfungen hinter mir und weiß, wie anstrengend das alles ist. Daher habe ich auch im Vorfeld meine Verpflichtungen auf ein Minimum reduziert und fahre diese nun erst langsam wieder hoch. Überlastung ist Gift für das Lebensglück, daher freue ich mich, dass Du Dich nicht aus den Augen verlierst. Auch wenn wir nun weniger von dir sehen/lesen werden. Selbst eine längere Sommerpause hätten die meisten Deiner Follower sicher gut verstanden.

    Viel Erfolg für die abschließenden Arbeiten,
    Dummerchen

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 21:53h, 12 Juli Antworten

      Ganz lieben Dank für deine Worte!
      Eine längere Sommerpause wollte ich vermeiden. Dazu mach ich das ja auch viel zu gerne 🙂 Ich werde sehen, ob es so schon genügt.
      Dir ein erfolgreiches, gesundes und zufriedenstellendes langsames wieder-hoch-fahren.
      LG, Katharina

  • Luci
    schrieb um 08:26h, 11 Juli Antworten

    Hallo 🙂

    Ich finde es vollkommen ok von dir, dass du jetzt erstmal selber an dich denken musst und ich denke nicht, dass sich deine Leserschaft dramatisch verkleinern wird. Wenn sich der eine oder andere dennoch abwendet, dann habe sie den Sinn dieser Seite nicht verstanden. Bisher War ich eher eine stille Mitleserin. Dennoch erinnern mich deine Einträge wie der heutige immer wieder daran, was ich durch die Therapie wegen meiner Angststörung gelernt habe. Der wichtigste Mensch im Leben ist man selbst, auch wenn man das hin und wieder im Alltag mal wieder vergisst. Mir hilft es immer dann einen Schritt zurückzutreten und mich selbst zu Fragen was meine Werte sind und was ich tun kann, damit es mir besser geht. Genau das hast du getan und das zeigt mehr Stärke als einfach weiter zu machen.

    LG und viel Erfolg bei der DoktorArbeit

    Luci

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 21:55h, 12 Juli Antworten

      Da sprichst du mir aus dem Herzen Luci. Der Wichtigste Mensch ist man selbst!
      Etwas, das wir viel zu oft vergessen und doch eine der bedeutendsten Erkenntnisse überhaupt ist.

      LG, Katharina

  • Peter Hoss
    schrieb um 08:41h, 11 Juli Antworten

    Finde deine Beiträge absolut super und bedanke mich dafür. Ich bekomme derart tollen Input, muss nichts bezahlen und soll dann kein Verständnis haben? Wo sind wir denn in dieser Internet-Welt gelandet?

    Manchmal denke ich höchstens: Die Katharina scheint mir noch ziemlich jung zu sein. Ich persönlich lese lieber Ratschläge von Leuten, welche auch schon 2-3 Probleme tatsächlich selbst gelöst haben. Oder anders gesagt: Ich werde deine Beträge noch viel lieber lesen. Es ist und bleibt auch in der neuen Internet-Welt eine Qualifikation, wenn jemand einen Doktor-Titel hat.

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 21:58h, 12 Juli Antworten

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar!
      Und du hast Recht: ich muss mich nicht rechtfertigen meine kostenlose Hilfe vorübergehend zu reduzieren. Ich wollte dir/euch nur meine Beweggründe schildern, weil ich mich dir/euch verbunden fühle.

      P.S.: Ich bin älter als ich aussehe 🙂

      LG, Katharina

  • Stefanie
    schrieb um 11:16h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina,

    auch ich möchte Dich in Deiner Entscheidung bestärken.

    Ich finde es gut und richtig, dass Du den Fokus auf Deine Doktorarbeit legst und mit dem Glücksdetektiv etwas pausierst.

    Das wird jeder „echte“ Leser verstehen.

    Ich muss mich auch immer wieder zusammenreißen, um meinen Fokus nicht aus den Augen zu verlieren. Schön, dass es selbst Expertinnen wie Dir so geht 😉

    Viel Erfolg mit Deiner Doktorarbeit wünscht
    Stefanie

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:20h, 19 Juli Antworten

      Expertin hin oder her… die Dinge zu wissen reicht nicht. Wir müssen auch nach ihnen handeln und das ist selbst nach so vielen Jahren immer noch eine Herausforderung. Da sitzen wir alle im selben Boot. Umso mehr freue ich mich über die große Unterstützung und den Rückhalt von euch.

      Ganz liebe Grüße,
      Katharina

  • Claus F. Dieterle
    schrieb um 11:47h, 11 Juli Antworten

    In den letzten 44 Jahren war ich nur zwei halbe Tage krank und seit 43 Jahren (seit 1973!) habe ich keinen Urlaub mehr gemacht (auch keine Kur) und das bei einer 70-Stunden-Woche. Wie kann ich so leistungsfähig sein? Mir geht es wie dem Apostel Paulus, er schrieb in Philipper 4,13: „Allem bin ich gewachsen, weil Christus mich stark macht.“ (Bibel in heutigem Deutsch)
    Liebe Katharina, ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Promotion und Gottes Segen!
    Claus

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:18h, 19 Juli Antworten

      Deine Gesundheit ist sehr beeindruckend, aber tust du dir damit wirklich einen Gefallen? Macht dir dein Leben so Freude oder definierst du dich so sehr über deine Leistung, dass du dir weniger als 100% nicht erlaubst?
      Ich glaube auch, dass du aufpassen musst, wenn du jemals herunterschrauben oder dir eine Auszeit nehmen solltest. Vielleicht kommt dann mit einem Schlag, was die letzten Jahrzehnte nicht kommen durfte.

      Aber ich wünsche dir das allerbeste und das deine Gesundheit dir bis zum letzten Tag erhalten bleibt.

      LG, Katharina

      • Claus F. Dieterle
        schrieb um 17:32h, 31 Juli Antworten

        Hallo Katharina,
        Jesus Christus will keine lauen Christen (Offenbarung 3,14-22). Aber zu Deinem Thema Glück zwei Zitate: Johann Wolfgang von Goethe: „Es gibt keine froheren und glücklicheren Menschen als wahre Christen. Aber ihre Freude ist von der Welt himmelweit verschieden.“ Und Jesus Christus in Lukas 11,28: „Ja, glücklich zu preisen sind die, die Gottes Wort hören und es befolgen.“ (Neue Genfer Übersetzung)
        Beste Grüße und Gottes Segen!
        Claus

  • Mona
    schrieb um 12:45h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina,

    eine ganz tolle Erkenntnis und genau die richtige Entscheidung aus meiner Sicht! Ich schreibe selbst gerade an meiner Doktorarbeit und bin selbst vor einem Jahr einen ähnlichen Schritt gegangen, weil ich gemerkt habe, dass ich dieser Doppelbelastung nicht gewachsen war. Bei mir handelte es sich auch um eine Herzenssache – Leistungssport. Das Fatale war jedoch genau das, was du beschrieben hast: Ich habe mir sowohl beruflich als auch im Sport unglaublichen Leistungsdruck gemacht, der bei mir ähnliche Symptome hervorgerufen hat wie bei dir (Schlafstörungen, gesundheitliche Probleme). Da der Weg bis zur Promotion bei mir jedoch noch ein bisschen weiter ist, habe ich festgestellt, dass die Konzentration nur darauf auch keine Lösung ist. Mein Handlungsplan sieht daher so aus: Ich betreibe zwar noch Sport, habe mich jedoch ein wenig umorientiert (weg vom Leistungssport, dafür mehr Yoga und andere Dinge, die Geist und Körper gut tun, aber nicht unter Druck setzen).
    Ich bin mir sicher, dass der Glücksdetektiv ganz viele neue Leser gewinnen wird, wenn du deine Promotion abgeschlossen hast und du dich mit neuer Energie und Motivation deinem Herzensprojekt widmen kannst! Wie oft ist so eine „Auszeit“ eine gute Gelegenheit, ein Projekt aus einer anderen Perspektive zu betrachten und viele neue Gedanken zu generieren!
    Viel Erfolg für die Promotion!
    Mona

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:15h, 19 Juli Antworten

      Herzlichen Dank für deine schönen Worte liebe Mona.
      Ich finde, du hast einen super Weg gefunden mit deiner Doppelbelastung umzugehen. Das klingt vernünftig, gesund und so, als kann es dich über längere Zeit glücklich machen.

      Super!

      LG und dir auch viel Erfolg weiterhin.
      Katharina

  • Tanja
    schrieb um 13:39h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina,

    ich schreibe einen kurzen Kommentar, damit du mehr Zeit für Entspannung hast.
    Du machst es genau richtig so!
    Ich wünsche dir viel Erfolg mit deiner Doktorarbeit, viele positive Gedanken und genug Auszeit um die ganze Anspannung die sich aufbaut lösen zu können!
    Es ist schwer sich bewusst dafür zu entscheiden etwas für sich zu tun und die Arbeit einmal liegen zu lassen. Ich bin stolz auf dich, dass du es jetzt geschafft hast.
    Das macht mir Mut es auch irgendwann zu schaffen.
    Tanja

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:23h, 19 Juli Antworten

      Schön, wenn ich dich mit meinem Beispiel inspirieren kann. Die Gesundheit geht immer vor. Das hat mir schon meine Schwester früher gesagt, wenn ich mich geärgert habe, dass ich auf Grund von Krankheit irgendetwas verpasse. Und sie habe ich noch heute immer im Ohr, wenn ich merke, dass ich zurückschrauben muss.

      Vielleicht hast du ja ab jetzt auch sie oder mich im Ohr 🙂

      LG, Katharina

  • Heinz Kaufmann
    schrieb um 13:43h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina

    … und wenn du die einzigste wärest, die das gut findet, was du machst … das macht dich authentisch, achten und ehren der eigenen Grenzen und Möglichkeiten … alles zu seiner Zeit …

    Auch bei mir dauerte es seine Weile, bis ich merkte, dass ein „NEIN“ ein vollständiger Satz ist, dass ein „Nein zu dir, ein JA zu mir“ ist … und bezüglich dem NEIN habe ich noch witzige Anmerkung gefunden, wenn mein Nein schwer für andere zu akzeptieren ist: „Welchen Teil meines NEINs hast du nicht verstanden?“

    Von Herzen wünsche ich dir gutes Gelingen für Deine Doktor-Arbeit und für all die Projekte, die jetzt eine höhere Priorität haben …

    Dann freue ich mich jetzt schon auf die kommenden, wertvollen Artikeln …

    Viel Glück, Schwein, 4-Blättriges-Kleeblatt, viele Schornsteinfeger und andere Feger … wünscht Dir

    Heinz

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:25h, 19 Juli Antworten

      Vielen Dank für all die Feger 🙂

      „NEiN“ ist wirklich ein kleines Wort, dass für viele ein großes Problem darstellt. Aber wie du sagst, wenn wir das „NEIN“ zu anderen als ein „JA“ für uns selbst betrachten, geht es vielleicht ein kleines bisschen leichter über die Lippen.

      LG, Katharina

  • Verena
    schrieb um 16:40h, 11 Juli Antworten

    Und nach der Abgabe noch 2 Wochen Urlaub mit Abstand von allem – wäre meine Empfehlung! Alles Gute

  • Natascha
    schrieb um 22:05h, 11 Juli Antworten

    Liebe Katharina!

    Recht hast du! 🙂 Ich verstehe dich so gut, ich arbeite auch gerade an meiner Diplomarbeit (ob SPSS und ich noch Freunde werden? 😉 )! Meine Daumen sind gedrückt und du wirst die Doktorarbeit sicher super meistern! Schau auf dich und ich freue mich in 2 Wochen wieder von dir zu lesen!

    Liebe Grüße
    Natascha

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:28h, 19 Juli Antworten

      SPSS und ich sind tatsächlich noch Freunde geworden. Das liegt aber wohl nur daran, dass mit Mplus und R neue Feinde am Methodenhimmel aufgetaucht sind 🙂

      Dir auch ganz viel Erfolg und alles Liebe,
      Katharina

  • Toc99
    schrieb um 09:56h, 12 Juli Antworten

    Eine Tätigkeit Forschung ist prädestiniert für psychische Probleme, finde ich. Denn der Erfolgsdruck kommt da doch irgendwie von innen. In vielen anderen Jobs kommt er mehr von außen. Und gegen Druck von außen kann man sich wehren. Wenn man sich gegen Druck von innen wehrt, kämpft man gegen sich selbst. Viel Glück mit Deiner Diss.. (Ich hab meine geschmissen.)

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:29h, 19 Juli Antworten

      Gegen Druck von innen hilft loslassen, abschalten, einen Ausgleich suchen, Ansprüche runterschrauben etc.
      Aber es ist schwerer sich selbst Einhalt zu gebieten als anderen gegenüber. Das ist wohl war…

      LG, Katharina

  • riccardo
    schrieb um 15:38h, 12 Juli Antworten

    Liebe Katharine,
    aus meiner Sicht findet hier gerade das statt was glücklich macht. Offen seine Ziele, Wünsche, Gedanken aber auch Ängste und Sorgen zu kommunizieren. Wie Du siehst sind wir alle mit den besten Wünschen und mit vollstem Verständniss bei dir. Mach dir mal um uns keine Sorgen, solange Du keine Kapazitäteten dafür frei hast. Mir haben deine Beiträgen schon oft geholfen. Würde mich feuen, wenn es (mit diesem Beitrag) auch mal anders herum klappt. 🙂
    Liebe Grüße und Glück auf!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:29h, 19 Juli Antworten

      Das hat es tatsächlich 🙂
      Herzlichen Dank für deine liebe Nachricht und dir einen schönen Sommer,
      Katharina

  • Jule
    schrieb um 10:03h, 13 Juli Antworten

    Liebe Katharina,

    ich verfolge Glücksdetektiv schon lange, allerdings sehr still. Heute möchte ich auch mal kommentieren und dir viel Erfolgt und Kraft für deine Doktorarbeit wünschen – es ist genau das Richtige, dass du einen Gang zurückschalten wirst und ich bin überzeugt davon, dass Glücksdetektiv später von deiner Pause profitieren wird. Toi, toi, toi und alles Gute!!

    Viele Grüße,
    Jule

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 20:30h, 19 Juli Antworten

      Vielen Dank liebe Jule und schön, dass wir uns jetzt auch mal aktiv sprechen 🙂
      LG und bis bald,
      Katharina

  • Giselle
    schrieb um 19:13h, 24 Juli Antworten

    Es ist unwahrscheinlich wichtig seine Kräfte so einzuteilen dass es auch noch das bringt was man mit seinen Tätigkeiten erreichen will. Und alle zwei Wochen einen Beitrag machen ist zusammen mit Doktorarbeit immer noch ein irres Pensum!

    Ich glaube dass wir manchmal mit der wahnsinnigen Arbeitlast weitermachen weil wir sie uns angewöhnt haben und es sich ‚komisch‘ und ungewohnt anfühlt wenn wir was anderst machen. Aber darin liegt das wunderbare Potential im Leben: man kann auch mal was ändern und sich dran freuen. Nur fühlen sich Veränderungen (auch mit guten Sachen) manchmal erstmal stressig an.

    Und sich Zeit für sich selber erlauben ist die wichtigste Aufgabe die wir lernern können: die Batterie wieder aufladen ist auch für die Leute wichtig die wir meinen nicht enttäuschen zu können: die haben numal auch nix davon wenn du total ausfällst weil gar nichts mehr geht. Also nimm dir die Zeit die du brauchst! Und dann noch mehr, zum wohlverdienten Ausruhen!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:11h, 27 Juli Antworten

      Ich danke dir für deine schönen und verständnisvollen Worte!

      Das Pensum ist immer noch hoch, aber ich nehme mir mehr und mehr Freiheiten und achte ganz bewusst auf Entspannung und Ausgleich und damit fühle ich mich schon viiiiieeel besser.

      Ganz liebe Grüße und bis bald,
      Katharina

  • Merve
    schrieb um 20:30h, 04 August Antworten

    Liebe Katharina,

    ich finde es super, dass du uns hier ein Vorbild bist und zurück schraubst!
    Du schreibst es selbst, die reine Theorie reicht nicht. Wir müssen es leben.

    Vielen Dank für deine Offenheit und gutes Gelingen bei der Doktorarbeit. Und alles Liebe, dich gut um dich zu kümmern! JETZT. 🙂

    Liebe Grüße,
    Merve

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:47h, 08 August Antworten

      Danke für deine schönen Worte, Merve!
      Dir auch alles Liebe,
      Katharina

  • Isa
    schrieb um 11:38h, 15 August Antworten

    Liebe Katharina,
    vielen Dank für deine offenen Worte und den tiefen Einblick in deine Gedanken- und Gefühlswelt. Natürlich kann man es sehr gut nachvollziehen – und du hast Recht: niemand wird dir böse sein, wenn du gut zu dir bist! Denn du gehst als Beispiel voran. 🙂
    Alles Gute für die Doktorarbeit und ich freue mich auf den zukünftigen Elan beim Glücksdetektiv!
    Liebe Grüße,
    Isa

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:12h, 15 August Antworten

      Darauf, den Elan umzusetzen, freu ich mich auch schon so sehr… 🙂
      LG, Katharina

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