glücklichsein - Glücksdetektiv

Glücklichsein! – So gelingt es mir

Wenn ich anderen erzähle, dass ich mich hauptberuflich mit der Suche nach dem Glück beschäftige, werde ich stets als erstes gefragt, wie glücklichsein denn nun geht. Und dann stehe ich da mitten auf der Straße und habe etwa eine Minute Zeit um die Quintessenz meines Wissens der letzten 5 Jahre zusammenzufassen. Was also soll ich antworten? Wie geht glücklichsein?

Es ist gar nicht so einfach, diese Frage zu beantworten, denn es gibt die unterschiedlichsten Gründe, aus denen wir unglücklich sein können.

Wie werde ich glücklich?

glücklichsein - GlücksdetektivBei manchen Menschen sind das schlichtweg Lebensumstände, die sie förmlich kaputt machen. Wenn du in einem Job feststeckst, der dich auslaugt, ist es schwer, Lebensfreude oder Lebenssinn zu empfinden.

Wieder andere haben falsche Vorstellungen und suchen das Glück an der falschen Stelle.

Bei einigen haben sich über die Jahre negative Einstellungen und Verhaltensweisen etabliert, mit denen sie ihr Glück selbst boykottieren: Selbstzweifel, negative Gedanken, übertriebener Perfektionismus, das Ausmalen von Katastrophenszenarien und und und…

Und für all diese Probleme gibt es unterschiedliche Lösungen.

Du siehst, glücklichsein ist eine komplexe Angelegenheit und nicht mal so eben gemacht.

Die vielen Fragen haben mich aber dazu bewogen über mein eigenes Leben nachzudenken und warum ich mich heutzutage eigentlich für glücklich halte.

Das war vor einigen Jahren ja noch sehr anders. Wenn du mehr über meinen Weg aus der Sinnkrise erfahren möchtest, kannst du dir dieses Video ansehen. Hier habe ich außerdem schon über meine Fehler auf der Suche nach dem Glück geschrieben.

Aber was mache ich denn heute anders?

Auch das kann ich dir nicht in einem Satz zusammenfassen, aber es hat in 16 Punkte gepasst 🙂

Herausgekommen ist eine unzusammenhängende Liste darüber, wie glücklichsein bei mir funktioniert. Ich hoffe, dass du daraus etwas für dich mitnehmen kannst.

Glücklichsein: so gelingt es mir!

1. Ich lebe stärker im Moment und verschiebe mein Glück nicht mehr in die Zukunft:

glücklichsein - GlücksdetektivFrüher konnte ich an einem wunderschönen Tag mitten auf einer blühenden und duftenden Blumenwiese stehen und sagen: „Wenn ich erstmal die Prüfung hinter mir habe, dann fängt mein Leben endlich an“.

Nach einem Ziel ist immer vor einem anderen Ziel, wenn du diese Spirale nicht bewusst unterbrichst.

Natürlich habe ich auch jetzt Ziele und arbeite auf diese hin. Aber sie halten mich nicht länger davon ab, den gegenwärtigen Moment zu genießen und im Hier und Jetzt bereits glücklich zu sein.

2. Ich nehme mir in regelmäßigen Abständen Zeit darüber nachzudenken, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin und mit welchen Bereichen meines Lebens ich unzufrieden bin:

z.B. mit der Zufriedenheitstorte. Dann überlege ich, was ich in diesen Bereichen ändern kann und tue es. So sorge ich dafür, dass ich mein Glück nicht aus den Augen verliere.

3. Ich habe gelernt, dass meine Gedanken nicht der Realität entsprechen und dass es immer verschiedene Möglichkeiten gibt, über ein und dieselbe Sache zu denken:

Wenn ich merke, dass ich in negative Verallgemeinerungen verfalle, „aus mir wird nichts“, „ich bin ein Versager“, „immer passiert mir so etwas“ etc., stoppe ich mich und mach mir bewusst, dass diese Gedanken falsch sind.

4. Ich mache mir nicht mehr so viel Sorgen um die Zukunft:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es immer irgendwie geht. Und ich habe auch schon beschissene Jahre hinter mir. Jahre, in denen wirklich gar nichts geklappt hat. Aber dann ging es wieder bergauf.

Und ich habe größtes Vertrauen darin, dass es immer so sein wird.

Schlechte Phase kommen und gehen, aber, wenn ich mich nicht aufgebe und geduldig bleibe, wird es auch wieder besser werden.

5. Ich kümmere mich um den ganz normalen Tag und mache ihn mir so angenehm wie möglich:

glücklichsein - GlücksdetektivDenn aus diesen ganz normalen Tagen setzt sich mein Leben größtenteils zusammen.

„Wer sich um die Minuten kümmert, kann die Jahre sich selbst überlassen“.

Ich habe deshalb den Job gekündigt, der mich ausgelaugt hat und mir eine Beschäftigung gesucht, die mich mit Freude erfüllt.

Ich gestalte jeden Tag mit längeren Pausen, Spaziergängen, Unterhaltungen mit Freunden, guter Musik, gutem Essen, interessanten Büchern etc. So macht mir fast jeder Tag Spaß und nicht nur das Wochenende.

6. Ich achte auf meine Bedürfnisse:

Wenn ich merke, dass ich mehrere Tage in Folge unzufrieden bin, dann setze ich mich hin und überlege, wo das Problem liegt und was ich dagegen tun kann.

Wenn ich eine Auszeit brauche, lege ich die Arbeit auch mal nieder. Wenn ich weinen will, weine ich und wenn ich Ablenkung brauch, hole ich mir die.

Schon durch meine Mediation spüre ich jeden Tag in mich hinein und kriege ein Gefühl dafür, wie sich mein Körper und Geist heute fühlen.

7. Ich habe meine Werte zur obersten Maxime meines Lebens gemacht:

Ich arbeite selbständig, weil mir Freiheit und Unabhängigkeit extrem wichtig sind. Das hat sich mit dem Angestelltenverhältnis nicht besonders gut vertragen.

Echte und liebevolle Menschen sind mir wichtig. Deswegen umgebe ich mich nur noch mit diesen und habe Heuchler und falsche Schlangen aus meinem Leben verbannt.

8. Ich bin unabhängiger geworden, von der Meinung anderer:

glücklichsein - GlücksdetektivIch möchte etwas mit meinem Leben tun, dass MIR Freude macht und dass MIR wichtig ist. Was andere davon denken oder ob es angesehen ist oder nicht, ist mir egal.

Ich habe erkannt, dass ich ganz eigene Vorstellungen davon habe, was ein erfolgreiches Leben für mich bedeutet. Und nach diesen Vorstellungen lebe ich. Nicht nach denen der Gesellschaft.

9. Ich achte auf das Positive in meinem Alltag und Leben, weil ich gelernt habe, dass überall um mich herum zu jedem Zeitpunkt meines Lebens etwas Positives existiert:

Es will nur von mir wahrgenommen werden.

Heute sehe ich die Unterstützung meines Mannes, den schönen Himmel, die Schönheit eines Musikstücks, das herzliche Lachen der Verkäuferin oder die tiefe Umarmung eines guten Freundes als das, was es ist: absolut wundervoll und bereichernd.

10. Ich bin freundlich zu anderen:

gut, dass war ich schon immer, aber ich mache heutzutage bewusstere Komplimente.

Ich sage meiner Freundin, dass ich ihren Humor liebe, zeige meinem Mann, dass ich stolz auf ihn bin, wenn er mir von seinen Erfolgen berichtet und lobe die Kochkünste meiner Mutter.

Und ich meine es so. Ich sage es nicht als Mittel zum Zweck um irgendwas zu erreichen, sondern weil ich finde, diese Menschen sollten wissen, wie gut sie sind.

11. Ich folge meinen eigenen Zielen und nicht solchen, von denen ich dachte, ich müsste sie haben:

glücklichsein - GlücksdetektivFrüher habe ich hauptsächlich am perfekten Lebenslauf gebastelt und jede Entscheidung vor dem Hintergrund getroffen, ob sie auf dem Papier gut aussieht oder nicht.

Heute kann ich keinen Sinn mehr darin finden.

Irgendwann ist mir nämlich klargeworden, dass ich zwar in einigen gut angesehenen Berufen sehr erfolgreich sein könnte, dass es aber nicht das ist, was ich eigentlich tun will.

Und das, was ich tun will, die eigentlich wichtige Frage ist, wenn es ums glücklichsein geht.

12. Ich bin dankbar für alles, was mir zuteilwird:

Ich weiß es sehr zu schätzen, dass ich in einem Land lebe, indem ich sicher bin, indem ich mich nicht täglich vor Krieg, Hunger und Gewalt fürchten muss.

Ich bin dankbar, dass ich eine schöne Kindheit hatte, für den Mann an meiner Seite, für meine Gesundheit, für die Möglichkeit zu tun, was ich tue und für all die Schönheit, die mich umgibt.

13. Ich setze die Dinge in Perspektive:

Früher kamen mir manche Ereignisse wie unüberwindbare Hürden vor. Prüfungen, Auftritte, Vorträge…

Das alles war nur da, um mich zu quälen.

Inzwischen überlege ich mir, wie sehr mich dieses Ereignis wohl in einem Jahr noch belasten wird und merke immer wieder, dass nichts davon wirklich schlimm ist.

Ich habe nicht viel Geld und manchmal macht mir meine finanzielle Zukunft Sorgen. Aber dann führe ich mir wieder vor Augen, dass ich zu den reichsten 8% der Erde gehöre (einfach, weil ich ein eigenes Bankkonto habe) und mir wird klar, dass meine Probleme für die meisten anderen Menschen dieser Welt der pure Luxus wären.

14. Ich genieße bewusst:

Von strikten Entzügen halte ich nichts. Essen ist für mich wahrer Genuss und absolute Lebensfreude.

Natürlich sehe auch ich im Frühjahr zu, dass ich wieder ein bisschen von den Süßigkeitensexzessen der Weihnachtszeit herunterkomme, aber Verbote existieren nicht.

Ich halte es da wie die Buddhisten und wählen den Weg der goldenen Mitte.

15. Ich tue Dinge, die mir Freude machen:

glücklichsein - GlücksdetektivIch treffe mich mit Freunden, ich pflege Freundschaften, ich gehe ins Kino, ich gehe essen, ich gehe oft und gerne spazieren, ich koche gerne, ich höre wahnsinnig gerne Musik und ich liebe es, etwas Besonderes zu unternehmen und auf Konzerte o.ä. zu gehen.

Und ich sorge dafür, dass ich es immer wieder tue. Z.B. mit den 52 Glücklichmachern für 2016.

16. Ich gehe freundlich mit mir selbst um:

Ich mache mich nicht fertig und rede mich vor anderen schlecht. Ich sage mir nicht ständig, was ich für ein Versager bin, sondern habe Selbstmitgefühl, wenn ich etwas nicht hinkriege.

Dann rede ich mir gut zu, akzeptiere, wie es gelaufen ist und versuche es am nächsten Tag erneut. Dazu gehört auch, dass ich regelmäßig Sport treibe, mich relativ gesund ernähre und für Entspannung und Auszeiten sorge.


Womöglich habe ich etwas vergessen, aber im Großen und Ganzen funktioniert glücklichsein so bei mir.

Gelingt mir das immer?

Nein! Natürlich nicht.

Ich liege auch manchmal krank im Bett und denke „Warum passiert das wieder mir?“ oder frage mich, ob aus mir etwas wird und oder plage mich mit anderen negativen Gedanken und Selbstzweifeln.

Aber ich bin hunderttausend Mal bewusster, als ich es früher war. D.h. mir fällt schneller auf, wenn ich in alte Muster verfalle und ich bemühe mich, wieder in konstruktivere Verhaltensweisen zu kommen.

Vielleicht ist das der wesentliche Schlüssel zum glücklichsein: Bewusstheit in allen Dingen!

Falls du ein paar Anregungen für dein eigenes Leben mitnehmen konntest, freue ich mich, wenn du meinen Artikel teilst.

Übrigens: Auf Grund der hohen Nachfrage habe ich einen E-Mailkurs entwickelt, der dich durch die ersten Schritte in ein glückliches Leben führt. Du erfährst u.a. darin, wie du Ballast aus der Vergangenheit loswerden und deine Ziele und Werte erkennen kannst.

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19 Kommentare
  • xxx
    schrieb um 08:48h, 08 Februar Antworten

    Danke Katharina,dass du diese Tipps mit uns teilst!:)Ich habe aufjedenfall mal wieder wertvolle Anregungen bekommen!:-)Am besten gefällt mir der Punkt stärker im Moment zu leben,denn ich glaube jeder kennt es,dass man leider oft in der Vergangenheit oder eben schon mit den Gedanken weiter in der Zukunft ist.Aber mit etwas Übung klappt es tatsächlich;)Super,danke dir,dass du dir immer so eine Mühe machst und uns an all das teilnehmen lässt!:)

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:16h, 12 Februar Antworten

      Herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar!
      Es ist schön zu lesen, dass meine Tipps angenommen werden und Impulse geben.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Jan
    schrieb um 10:26h, 08 Februar Antworten

    Liebe Katharina,

    Der Artikel ist wirklich gut! Was mir ganz besonders gefällt: Du führst eine ganze Reihe von Faktoren (insgesamt 16 Punkte) an, die alle gemeinsam dazu beitragen, dass du glücklicher geworden bist. Es gibt eben nicht „den einen Grund warum du unglücklich bist“. Das Leben ist nicht ganz so einfach, wie es oft dargestellt wird. Dein Artikel verdeutlicht das sehr gut. Daran erkennt man einen echten Experten 😉 Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre Punkt 10 mein Favorit.

    Viele Grüße,
    Jan

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:18h, 12 Februar Antworten

      Lieber Jan,

      herzlichen Dank für das Kompliment!
      Ja, ich musste selbst eine Weile überlegen und in mich gehen um herauszufiltern, was jetzt anders ist als früher. Und die eine, allumfassende Antwort gibt es eben nicht.
      Was vielleicht auch gut ist… sonst würde mir ziemlich schnell der Stoff für diesen Blog ausgehen 😉

      LG, Katharina

  • Seegal Galguntijak
    schrieb um 11:20h, 08 Februar Antworten

    Zur einminütigen Antwort (eigentlich noch kürzer, ein Satz genügt fast schon) hast Du doch den halben Weg schon gefunden: Bewusstheit in allen Dingen – aber ohne Wert-Urteil, sondern bedingungslos annehmend, ohne dabei sich selbst und seine eigene Meinung zu verleugnen, aber eben dennoch annehmend. Es ist so, OK, muss mir nicht gefallen, aber erst wenn ich es in seiner Existenz akzeptiere, kann ich damit angemessen umgehen (es ändern oder mich woandershin wenden usw).

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:20h, 12 Februar Antworten

      Zumindest gelange ich immer mehr zu der Einsicht, dass Bewusstheit in allen Dingen der vielleicht wichtigste Tipp sein könnte. Ob das so bleibt oder sich meine Meinung weiter entwickelt… warten wirs ab 😉

      LG, Katharina

  • Seegal Galguntijak
    schrieb um 11:20h, 08 Februar Antworten

    Achja: Bewusstheit heißt auch, im hier und jetzt zu leben. Das ist nicht immer leicht, aber wird immer leichter 🙂

  • Gertrud
    schrieb um 11:26h, 08 Februar Antworten

    Liebe Katharina,

    auch ich bedanke mich für Deine Tipps.
    Bin heute 65 Jahre jung und ertappe mich zunehmend dabei, dass auch ich (noch) viel in der Vergangenheit lebe und eher Pläne für die Zukunft mache als die Gegenwart zu genießen. Immerhin fällt es mir nun auf, und ich kann mir selber ein „STOPP-Zeichen“ setzen. Meine gesundheitliche und finanzielle Situation lässt viele Dinge nicht zu. Übe mich seit Monaten darin, Situationen anzunehmen, die ich aus eigener Kraft nicht mehr verändern kann. Das jahrelange Hadern damit hat sehr viel Kraft gekostet (und führt zu nix).
    Inzwischen genieße ich viele Sachen, die preiswert sind oder keinen Cent kosten: Meine Handvoll Freunde, die ich seit Jahrzehnten kenne, schmerzarme Tage, bald wieder das Draußensitzen im Sommer u. ä.
    Ich wünsche Dir privat und beruflich viel Erfolg und freue mich noch auf viele Umsetz-Tipps von Dir!

    Gruß Gertrud

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:23h, 12 Februar Antworten

      Liebe Gertrud,

      vielen Dank für diesen Einblick.
      Wenn es dir jetzt auffällt, sobald du mit den Gedanken in Vergangenheit oder Zukunft bist, hast du den größten Schritt schon gemeistert. Von jetzt an wirst du immer schneller wieder in die Gegenwart zurückfinden.
      Das ist ein riesengroßer Erfolg!

      Ich wünsche dir auch viele schmerzarme Tage, an denen du mit deinen Freunden den Sommer (oder jede andere Jahreszeit) genießen kannst.

      LG, Katharina

  • Blümchen
    schrieb um 17:33h, 08 Februar Antworten

    Liebe Katharina,
    Danke für den Beitrag. Ich hab das Problem das ich mich oft in den Hintergrund stell und liebe die anderen glücklich mach…
    Du hast Meditation angesprochen… Das hab ich auch mal angefangen… Aber nach 1-2 minuten werd ich einfach traurig und deshalb möchte ich gar nicht erst meditieren…
    LG Blümchen

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:28h, 12 Februar Antworten

      Liebe Blümchen,

      dann ist für dich Selbstfürsorge und Selbstliebe besonders wichtig. Und das du dir bewusst Dinge gönnst, die dich glücklich machen.

      Du könntest auch andere Formen der Meditation versuchen: z.B. geführte Fantasiereisen (findest du im Internet ganz viel) oder du erzeugst dir deine eigene Meditation, indem du dich z.B. an ein sehr glückliches Erlebnis aus deiner Vergangenheit erinnerst oder dir etwas vorstellst, dass dich sehr glücklich machen würde.
      Erlaubt ist alles, was dir gut tut.

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Sarah
    schrieb um 21:55h, 08 Februar Antworten

    Eine wunderbar inspirierende Liste, Katharina, danke!

    Als Mutter möchte ich sie noch um den folgenden Wunsch ergänzen:
    nämlich meine Tochter (und ihr Geschwisterchen, das noch folgen soll) im Rahmen all meiner Möglichkeiten darin zu unterstützen (selbstverständlich ohne jeglichen Zwang), möglichst viele ihrer Potentiale zu entfalten und zu entwickeln, damit sie in ihrem Leben über ein möglichst großes Pottpourri an Fähigkeiten verfügen, das es ihnen leicht macht auch mit unwirtlichen Situationen umzugehen / kreativ & genial zu bleiben.
    D.h. ganz praktisch: ihnen zu ermöglichen, selbst zu bestimmen wann, wie lange und in welcher Detailtiefe sie sich mit welchem Thema beschäftigen, so wie es für sie eben gerade Sinn ergibt und sie Begeisterung dafür empfinden. Sprich ich möchte für sie Wege finden, abseits staatlicher Schulen und -Zwang, damit ihnen gar nicht erst unreflektiertes Wiederkäuen auf Befehl, die Angst vor dem Verglichen werden mit der Leistung/ dem im System Funktionieren von Mitschülern/-Menschen bzw dem allzuverbreitetem Denkmuster des der-Wert-eines-Menschen-sei-von-seinen-Qualifikationen/seinem-materiellen-Besitz-abhängig ankonditioniert wird. Diese führen sonst allzuleicht direkt ins Hamsterrad & Burnout.
    Die ganzen damit zusammenhängenden Ängste hatten mir nämlich jahrelang das Glücklichsein versaut. Nun genieße ich jede Sekunde mit meinen Liebsten und freue mich mit ihr an all den kleinen schönen Situationen eines jeden Tages ala „Warum denn nach den Sternen greifen – sieh, das Gute liegt so nah…“

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:31h, 12 Februar Antworten

      Ein wunderschöner Kommentar! Vielen Dank dafür!
      Dein Bestreben kann ich absolut nachvollziehen und würde mir auch wünschen, dass es in unserem Schul- und Bildungssystem andere Wege geben würde, zu lernen, zu wachsen und Erfahrungen zu sammeln.

      Wusstest du, dass es inzwischen ein Schulfach Glück gibt und das immer mehr Schulen dies als Unterrichtsfach etablieren? Ein schöner Anfang, wie ich finde…

      Ich wünsche dir und deinen Kindern alles Gute und viel Erfolg,
      Katharina

  • Steffi
    schrieb um 12:09h, 26 Februar Antworten

    Ich bin dankbar für alles, was mir zuteilwird

    Diesen Punkt sollte man sich immer und immer ins Gedächnis rufen.

    Toller Artikel!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 18:09h, 26 Februar Antworten

      Absolut. Dankbar zu sein macht alles gleich so viel besser und jeden Menschen so viel reicher…
      Danke dir und LG,
      Katharina

  • Brigitte
    schrieb um 12:05h, 08 Mai Antworten

    Liebe Katharina,
    ich bin vor ein paar Tagen durch Zufall auf deiner Seite gelandet und bin sehr froh darüber. Da ich mich auch schon seit Jahren mit dem Thema Glück und positiver positiver Psychologie befasse. Deine Post´s und Inhalte sind super, lesen sich gut machen Lust auf mehr. Bei manchem finde ich mich wieder… Toll mach weiter so, mich hast du auf alle Fälle als neuen Fan gewonnen
    Liebe Grüße Biggi

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:07h, 09 Mai Antworten

      Das freut mich aber sehr liebe Biggi 🙂

      Danke für deine lieben Worte und dein Feedback. Immer schön zu hören, wenn ich durch meine Beiträge informieren/inspirieren/aufrütteln kann.
      Dann freue ich mich, in Zukunft häufiger von dir zu lesen…

      LG, Katharina

  • Karl
    schrieb um 19:00h, 28 Mai Antworten

    Hi Katharina,
    sehr schöne Zusammenstellung. Meine oberste Maxime habe ich von Aristoteles gestohlen: In der Muße scheint das Glück zu liegen. Es gehört denen, die sich selber genügen.

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:56h, 30 Mai Antworten

      Auf Aristoteles und seine Lehre vom gelingenden Leben stößt man in der Glücksforschung ja immer wieder, aber dieses, sehr treffende Zitat, kannte ich noch nicht. Danke dir 🙂

      LG, Katharina

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