Kennst du die wichtigste Voraussetzung um glücklich zu werden?

Bist du unzufrieden, antriebslos und häufig frustriert? Ärgerst du dich oft über deine Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder und denkst, dass es dir besser gehen würde, wenn die anderen endlich anfangen sich richtig zu verhalten?

Dann machst du einen großen, grundlegenden Fehler:

Du nimmst dein Leben nicht selbst in die Hand sondern lässt andere darüber bestimmen!

Du bist für dein Glück verantwortlich

selbstbestimmt leben - GlücksdetektivTatsache ist: Es ist nicht die Aufgabe deines Mannes oder deiner Frau dich glücklich zu machen. Andere müssen nicht erkennen, was du brauchst und es dir zu Füßen legen.

Das Problem ist also nicht dein Chef, der Idiot, der noch immer nicht erkannt hat, dass du eine Beförderung verdient hättest. Das Problem bist du selbst. Genauer gesagt: das Problem ist deine Passivität.

Das klingt jetzt erstmal hart, aber lass mich dir erklären, wie ich das meine.

Für ein glückliches und erfülltes Leben ist es unabdingbar, dass wir uns selbstbestimmt fühlen.

Wir müssen das Gefühl haben, dass wir über unser Leben frei bestimmen können; dass wir es in der Hand haben, was mit uns passiert und das wir unser Leben aktiv gestalten können.

Du bist nicht Opfer deiner Umstände sondern Gestalter deines Lebens!

Warte also nicht darauf, dass andere dich glücklich machen: die langersehnte Anerkennung der Mutter, die Gehaltserhöhung durch den Chef, dein reumütiger Ex, der dich zurückerobern will. Das wird nicht passieren, bzw. wenn es passiert, wird es dir nicht die erhoffte Glückseligkeit bringen.

Selbstbestimmt leben

selbstbestimmt leben - GlücksdetektivDu bist der einzige Mensch, der dich glücklich machen kann. Also fang an aktiv zu werden.

Wie ich das meine?

Bist du unzufrieden? Dann frage dich: „Was kann ICH tun, um zufriedener zu werden?“ Wälze die Verantwortung nicht auf andere ab. Andere können dir wahrscheinlich sowieso nicht sagen, was du brauchst. Du musst auf deine eigenen Lösungen kommen.

Hast du mit einem Problem zu kämpfen? Dann frage dich: „Was kann ICH tun, um mein Problem zu lösen?“ Nimm deine Probleme selbst in die Hand, beschäftige dich damit und entwickle eigene Ideen. Wenn eine Idee dann lauten sollte: Ich brauche professionelle Hilfe, dann ist das völlig ok und ein gutes Ergebnis. Natürlich kannst du jederzeit andere um Rat bitten oder professionelle Hilfe aufsuchen, solang du derjenige bist, der sich bewusst dafür entscheidet.

Möchtest du gerne anders leben als bisher? Dann frage dich: „Was kann ICH tun, um meine Träume zu verwirklichen?“ Wehe du denkst jetzt an den Lottogewinn… du brauchst garantiert nicht 10 Millionen Euro um deine Träume zu verwirklichen. Die meisten sind deutlich günstiger umzusetzen oder ganz kostenlos. Wie wäre es mit einem unverbindlichen Beratungsgespräch, wenn du dich selbstständig machen möchtest? Oder wie wäre es, wenn du dich für den Gesangsunterricht anmeldest, wenn dein Wunsch ist Berufssängerin zu werden?

Nimm dein Leben aktiv in die Hand

selbstbestimmt leben - GlücksdetektivIch weiß, die Vorstellung ist erschreckend, dass wir selbst etwas für unser Glück tun müssen. Es wäre so viel leichter, wenn wir es anderen Menschen in die Schuhe schieben könnten.

Aber sieh es mal so: andere Menschen sind nicht immer die klügsten und häufig haben sie keine Zeit. Wenn du die Dinge selbst in die Hand nimmst, kannst du sie hingegen gleich erledigen und du weißt auch am besten, was dir gefällt und was du brauchst.

Ich verspreche dir, es ist ein unglaublich gutes Gefühl, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Es gibt deinem Tun und Handeln Sinn und das lässt dich morgens viel leichter aus dem Bett kommen.

Das ist dein Leben! Mach dir bewusst, dass du entscheidest, ob du glücklich bist oder nicht. Du entscheidest, wie du den heutigen Tag verbringen willst und du entscheidest, mit wem, wo und wie du dein Leben verbringen willst.

Aktiv zu werden bedeutet:

  • Agieren statt nur reagieren
  • Sich eigene Ziele zu setzen und diese zu verfolgen
  • Die Dinge aktiv zu verändern mit denen man unzufrieden ist
  • Die eigenen Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen besser zu verstehen und notfalls zu verändern
  • Aktiv loszulassen was dich unglücklich macht
  • Herauszufinden was du wirklich willst
  • Gut zu dir selbst zu sein

Was tun, wenn wir nicht selbstbestimmt sein können?

selbstbestimmt leben - Glücksdetektiv

Paul-Georg Meister / pixelio.de

Wenn wir selbst wählen und entscheiden können und Herr/Frau über unser eigenes Leben sind, sind wir am glücklichsten. Leider ist es aber nicht immer möglich sein eigenes Ding zu machen.

Was können wir tun, wenn wir die Vorgaben anderer erfüllen müssen?

Viele Jobs verlangen von uns zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort zu sein und eine bestimmte Aufgabe zu erledigen, weil ein anderer Mensch es uns sagt. Aber niemand hat Lust, etwas für jemand anderen zu tun, den man vielleicht noch nicht mal wirklich kennt, wenn man selbst nicht hinter der Aufgabe steht.

Immer wenn wir das Gefühl haben, etwas machen zu müssen, machen wir es nicht gerne. Das ist ein Naturgesetz, schon von Kindesbeinen an.

Die beste Lösung wäre also, den Job zu kündigen und etwas anderes zu suchen, bei dem wir selbstbestimmter arbeiten können. Doch wenn das nicht geht, gibt es auch eine andere Lösung. In gewisser Weise überlisten wir uns dabei selbst, in dem wir so tun, als würden wir voll und ganz hinter der verordneten Aufgabe stehen.

Der Schlüssel liegt darin, die jeweiligen Aufgaben und Anforderungen zu verinnerlichen (im Fachjargon Internalisierung genannt). Wenn wir also nicht selbst entscheiden können, dann können wir wenigstens versuchen zu verstehen, warum etwas so erledigt werden muss.

Und dann machen wir uns das Konzept zu Eigen. Wir müssen also begreifen, warum das, was wir tun so wichtig ist und warum wir es auf diese Weise tun sollen. Auf diese Weise können wir selbst voll und ganz dahinter stehen, was uns sofort zufriedener macht.

Nicht unbedingt die schönste Lösung, aber wenn man keine andere Wahl hat, definitiv ein guter Weg um sich ein kleines bisschen Selbstbestimmung zu bewahren.

Durch Aktivität in ein selbstbestimmtes Leben

Wenn wir immer nur reagieren, zustimmen und machen was andere sagen, leben wir fremdbestimmt. Doch das ist nicht gut für uns und resultiert in Unzufriedenheit und Antriebslosigkeit.

Ein selbstbestimmtes Leben erfordert, dass wir selbst aktiv werden. Andere sind nicht verantwortlich für unser Glück. Wir sind es. Wir müssen für unsere Rechte einstehen.

Also leg die Fesseln der Fremdbestimmung ab und nimm dein Leben selbst in die Hand.

z.B. indem du dich gleich jetzt für meinen kostenlosen E-Mailkurs „Aufbruch ins Glück“ anmeldest. Ich führe dich darin durch die ersten Schritte in ein glücklicheres Leben, helfe dir dabei Ballast aus der Vergangenheit loszuwerden, deine Werte zu erkennen und dein Selbstwertgefühl zu stärken. Worauf wartest du noch? Es ist kostenlos!

23 Kommentare
  • Anna
    schrieb um 11:44h, 30 März Antworten

    Toller Beitrag, liebe Katharina!
    In der Passivität zu bleiben führt uns regelrecht in eine Spirale hinein, in der wir nur noch jammern, uns aufregen oder irgendwann einfach resignieren. Viele glauben, dass es anstrengend ist, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Aber es ist viel anstrengender, ständig das Gefühl zu haben, in einer Welt zu sein, die keinen Sinn ergibt. Es ist tatsächlich so einfach – nimm dein Glück selbst in die Hand – aber es ist nicht immer leicht, denn Veränderung geschieht meist nicht von heute auf morgen und häufig müssen wir erst durch eine Krise, um Aktivität in unser Leben zu bringen.
    Ich wünsche dir einen schönen Start in die Woche! 🙂
    Anna

    • Katharina Tempel
      schrieb um 15:54h, 01 April Antworten

      Vielen Dank für deine schönen Worte Anna.
      Du hast absolut Recht mit deiner Aussage, dass es viel anstrengender ist, ständig in einer Welt ohne Sinn zu sein. Ich finde, man kann das schon im Kleinen bemerken. Sobald ich etwas aktiv in die Hand nehme, fühle ich mich viel besser (und freier) als wenn die Aufgabe/mein Leben so vor sich hinvegetiert… Das ist der Unterschied zwischen müssen und wollen!
      Dir auch eine schöne Woche Anna …

  • Linda
    schrieb um 15:55h, 30 März Antworten

    Hallo Katharina!

    Finde den Artikel auch sehr gut gelungen! Das ist ein Thema, mit dem sich viele Menschen mehr beschäftigen sollten. Leider lesen gerade die, die es bitter nötig hätten, nicht solche Blogs 😉 Ich erlebe es so oft, wie Menschen sich seit Jahren über die selben Dinge beschweren und keinerlei hilfreiche Lebenstipps anwenden, es nicht mal versuchen. Mir tut das dann einfach nur wirklich sehr leid 🙁 Natürlich ist es einfacher, anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, es ist aber gleichzeitig auch total kräfteraubend und man hat das Gefühl der Ohnmacht. Was man ändern kann und einem nicht gefällt, sollte man ändern. Egal ob es eigene Denkweisen, Ansichten, Lebenseinstellungen, Vorurteile, der Job, die Beziehung oder sonst was ist. Ändere das was du ändern kannst.

    Wirklich ein schöner Denkanstoß dein Beitrag!

    Schönen Montag wünsche ich noch 🙂

    Hugs,
    Linda

    • Katharina Tempel
      schrieb um 15:59h, 01 April Antworten

      Liebe Linda,

      danke für deinen schönen Kommentar!
      Ich kenne auch einige Menschen, die gerne jammern. Die immer viel reden, aber einfach nichts tun.
      Das ist eine absolute Herausforderung und man muss sehr geduldig sein…

      Generell ist das häufig das Problem: Die Menschen zu erreichen, die es am nötigsten brauchen. Deswegen freue ich mich immer darüber, wenn meine Artikel geteilt werden, denn so kann ein Beitrag über drei, vier Ecken vielleicht doch genau diejenigen erreichen, die ihn gerade gut vertragen könnten 🙂

  • Aljoscha Laschgari
    schrieb um 21:06h, 05 April Antworten

    Danke für Deinen Artikel!

  • Judith
    schrieb um 14:38h, 08 April Antworten

    Das ist einfach nur so wahr! Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Der kommt in meine „Teilen“ Liste für meinen Blog 🙂

    LG
    Judith

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:52h, 08 April Antworten

      Liebe Judith,
      super, das freut mich sehr!
      Ich habe mich auch gerade auf deinem Blog umgesehen und finde sehr spannend, was du machst. Wir lesen bestimmt noch häufiger voneinander 🙂
      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Dunja Herrmann
    schrieb um 12:22h, 14 April Antworten

    Liebe Katharina,

    ein sehr schöner Beitrag, der mich sofort reingezogen hat (weil ich gerade mit etwas unzufrieden war …). Es ist so wahr, was du schreibst! Ich plane selbst einen Blog-Beitrag und werde dann auf deinen Beitrag verlinken!

    Viele Grüße
    Dunja

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:26h, 15 April Antworten

      Liebe Dunja,

      vielen Dank für dein schönes Lob.
      Es ist doch immer wieder schön, wenn wir die richtigen Worte zur richtigen Zeit hören/lesen. Ich kenne das von der anderen Seite auch sehr gut und freue mich sehr, wenn dir meine Worte weiterhelfen konnten. Eine Verlinkung wäre natürlich auch sehr schön.
      Lieben Dank dir und liebe Grüße,
      Katharina

  • Alexander B.
    schrieb um 21:24h, 06 Mai Antworten

    Liebe Katharina,

    ich hoffe du kannst mir ein wenig weiterhelfen?
    Ich glaube das wird ein etwas längerer Kommentar.
    Ich stehe selbst im Moment schon seit Monaten an einem Scheideweg und es wird immer schwieriger, alles zu beachten, wenn man Tag für Tag darüber nachdenkt was einen wirklich glücklich macht und Prioritäten dazu setzt.
    Jedes gewonnene Stück Freiheit nimmt einem aber auch systematisch ein Stück Sicherheit.
    Zu mir:
    Ich habe erst spät (mit 30 Jahren durch eine Weiterbildung) erkannt, dass ich ein doch ganz schlaues Köpfchen bin. Nun macht mir das Lernen und neue Dinge erforschen/entwickeln sehr viel Spaß und ich gehe voll darin auf. Während dieser Weiterbildung haben mir viele Prof´s schon gesagt ich solle dringend weitermachen und mein volles Potential ausschöpfen. Mir fiel das alles ziemlich einfach und ich durfte mit Traumnote als Weiterbildungsbester von 400 Absolventen abschließen. Da man ja auch Geld zum Leben braucht, habe ich erst einmal begonnen zu arbeiten … und nun beginnt mein Schlamassel.
    Die Firma ist wirklich Super, Bezahlung Top, Team Top, Sozialleistungen Top, … , leider macht mir die Arbeit nur wenig Spaß. Auch wenn du schreibst, dass ich mir die Arbeit schön denken muss (was ich übrigens auch mache und das ist toll!), leider! ist das nur ein sehr kurzbedachtes Mittel! Ich möchte in Zukunft auch nicht zurückblicken und sagen: „Hach die Arbeit hat mir nie gefallen, aber ich habe es mir eingeredet“ . Damit verliert man sein Leben und sich Selbst! Ich möchte etwas in meinem Leben machen, wo ich noch als alter Greis stolz darauf sein kann. Daher bleibt eigentlich nur der Weg ins Studium.
    Ich bekomme wahrscheinlich noch dieses Jahr eine Studienförderung von Beginn des Studiums an bis zum Ende einer Promotion (Vollzeitstudium mit Vergütung) mit der Bedingung, dass ich für mind. 5 Jahre bei der subventionierenden Firma nach dem Studium arbeiten muss.
    Das Studium in München wäre rund 3 Autostunden von meiner Heimat entfernt.
    Meine jetzige Arbeit ist rund 3 Autostunden von meiner Heimat entfernt.
    Die zukünftige Anstellung wäre unklar wo das in Deutschland/USA ist, zw. 500Km und 200Km von meiner Heimat entfernt.
    Auch ein Studium in meiner Nähe habe ich zur Auswahl, aber ohne monatliche Einkünfte kann ich leider nicht Leben(Wohnung, Essen, …).
    Wie du jetzt vielleicht bemerkst, ich bin sehr Heimatverbunden, aus verschiedenen Gründen.
    Mein kleiner Freundeskreis befindet sich dort. Ich bin ein eher introvertierter Typ und nicht sehr sozialfähig. Ich brauche gut 3-6 Monate um in einem Team aufgenommen und integriert zu werden. Wenn ich mal in einem neuen Team bin dann schätzten mich auch die meisten sehr, obwohl ich nicht so der Gefühlsdeuter bin.
    Obwohl ich eher introvertiert bin, habe ich auch das Bedürfnis in einem sozialen Gefüge sein. Nach mehreren Tagen Laborarbeit und alleinigen Abenden in meiner Zweitwohnung versuche ich mal während der Rushhour in eine größere Stadt zu kommen um mal einfach mal unter Menschen zu stehen und alle zu beobachten. Leider ist das nur kurzfristig Befriedigend.
    Generell bin ich eher gerne in meiner Heimat und auch gerne in der Natur!
    Nach mittelfristiger Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, dass es nur eins gibt was mich glücklich macht: Geld und zwar soviel, dass ich bis zum Lebendende mein Leben so gestalten kann wie ich es möchte (Selbstbestimmt).(Nur nebenbei, daher bin ich für das bedingungslose Grundeinkommen(Denn damit hat jeder die Möglichkeit sich wirklich zu verwirklichen!))
    Auch eine Firmengründung möchte ich für mich nicht ausschließen und dieser Gedanke beschäftigt mich jetzt auch schon seit gut 2 Jahren. Falls das sich mal deutlicher Abzeichnet, dann würde ich auch versuchen die Firma in meiner Heimat zu gründen. Das wäre das Beste was mir passieren kann.
    In meiner Heimat gibt es leider kaum Arbeit, aber ich liebe diese Heimat. Dort fällt es mir auch leichter mit Unbekannten zu sprechen, da ich aufgrund meines Dialektes in Bayern nicht ganz so willkommen bin, habe ich es mir schon fast abgewöhnt, dort auf Menschen zuzugehen.
    Das nächste was mir Sorgen macht, ist, eine Frau zu finden, die mit der ich gemeinsam durch das Leben gehen kann(2.Stufe Maslow). Ohne eine Frau finde ich es deutlich schwerer sich hohe Ziele zu setzen und in die Selbstverwirklichung zu gehen(3./4./5. Stufe Maslow). Ich möchte ja auch gerne eine Familie gründen und Kinder haben. Wie soll man das denn aber nur schaffen? Wie findet man eine Frau, die einem voll Vertraut, mit einer Wochenendbeziehung leben kann, die ein selbstbestimmtes Leben führt und ihr Glück nicht von mir abhängig macht und trotzdem zu mir steht, wie ich zu ihr stehen würde. Hab noch nie so eine Frau gesehen.
    Daher bin ich auch am hadern mit der Entscheidung für das geförderte Studium. Aber ich denke(hoffe) auch, die Zukunft und der Zufall wird mir eine Begleiterin für das Leben bescheren.
    Dazu kommt insgesamt noch eine 3. Option. Da ich im Moment auf der untersten Stufe der Maslowschen Bedürfnispyramide verharre, ist es auch möglich einfach in meine Heimat zu gehen und am untersten Standard zu leben. Hartz 4, Natur, Freiheit und meine Forschungen/Entwicklungen würden sich dann eher auf theoretische Analysen und Studien beschränken. Auch das wäre nicht das Problem, denn monatlich kommen ständig neue Wissenschaftliche Erkenntnisse heraus, die verknüpft werden wollen.

    Du siehst, so einfach wie du es beschreibst ist es für den Individuellen teilweise nicht. Es sind so viele Faktoren manchmal im Spiel, das man selbst nur schwer durchsieht.
    Ich bin wirklich unglücklich mit meiner Situation im Moment und hadere zwischen Freiheit und Sicherheit.

    Ich weiß auch nicht weiter im Moment und Lebe in der schwebe zur Zeit. Aber die Zeit läuft mir ab und ich muss mich entscheiden. Die Zeit läuft immer.

    Es geht weiter, „Das Streben nach Glückseligkeit“. Aber wieso „Streben“? Bedeutet das etwa wir können nur danach „Streben“ aber werden es niemals erreichen?

    Ich bin Ratlos

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 09:26h, 08 Mai Antworten

      Lieber Alexander,
      vielen Dank für deine Nachricht.
      Ich kann sehen, dass du zurzeit wirklich verzweifelt bist und nicht weißt, welchen weiteren Weg du einschlagen sollst. Das ist natürlich eine sehr schwere Situation und ich kann absolut nachvollziehen, dass du darunter leidest.

      Erst einmal wollte ich dir ein Lob aussprechen, weil ich es super finde, dass du dich so mit deinem eigenen Wohlbefinden beschäftigst. Aus deinen Worten konnte ich lesen, dass du dich tatsächlich viel mit der Frage nach dem Glück beschäftigst und einige Optionen für dich auslotest. Das finde ich super positiv!

      Natürlich kann ich dir nicht einfach sagen, was du tun sollst. Das weiß ich selbst nicht und das musst auch du ganz allein entscheiden. Aber vielleicht kann ich dir noch den ein oder anderen Impuls geben:

      – Wenn du dich in meinen Newsletter einträgst, bekommst du Zugang zu einer Gratisübung „Erkenne deine Werte“. Diese Übung hilft dir dabei herauszufinden, was dir im Leben wichtiger ist (Freiheit, Sicherheit, Familie, Selbstverwirklichung etc.). In deinem Text ist jeder dieser Begriffe gefallen, deswegen solltest du noch mal mit Hilfe der Übung in dich hineinhören, welche Werte für dich absolut wichtig sind.
      – Deinen Wunsch nach einer Partnerin kann ich super gut verstehen, aber leider ist das etwas, dass sich einfach nicht planen lässt. Du kannst natürlich, wenn eine Partnerin zu finden absolute Priorität für dich hat, dein Leben so einrichten, dass es wahrscheinlicher wird eine zu finden; sprich: am besten bleibst du sesshaft, ob in deinem Wohn- oder an deinem Arbeitsort. Denn Pendeln erschwert natürlich die Suche nach einer Partnerin (obwohl es auch hier nicht unmöglich ist).
      – Vielleicht hilft es dir auch bei der Entscheidungsfindung, dir einmal vorzustellen, wie es dir 10 Jahre später mit den verschiedenen Entscheidungen gehen würde. Du hast ja schon geschrieben, dass dir deine jetzige Arbeit keinen Spaß macht und du dich später ärgern würdest, dass du die ganze Zeit in so einem Job geblieben bist. Wie sieht das mit den anderen Optionen aus? Spiele die verschiedenen Varianten einfach mal gedanklich durch.
      – Letzten Endes können wir nicht in die Zukunft sehen und es gibt keine Garantie darauf, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Es geht also immer darum, diejenige Entscheidung zu treffen, die sich zum jetzigen Zeitpunkt für dich richtig anfühlt. Wie es dann kommen wird und ob du dich nicht in zwei Jahren noch mal ganz anders entscheidest, weiß niemand. Insofern: Ich kann deinen Wunsch verstehen, alles richtig machen zu wollen. Aber die perfekte Kontrolle, die du dir wünschst, gibt es nicht. Deswegen ist es auch so wichtig, dass wir getreu unserer Werte handeln. Denn dann hast du dir, egal wie es später kommt, absolut nichts vorzuwerfen.

      Ich hoffe, ich konnte dich ein bisschen in deiner schwierigen Situation unterstützen. Vielleicht hat ja auch noch ein anderer Leser eine gute Idee für dich oder war mal in einer ähnlichen Situation und kann von seinen Erfahrungen berichten?

      Ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Erfolg!
      Liebe Grüße,
      Katharina

      • Alexander B.
        schrieb um 15:02h, 24 Mai Antworten

        Hallo Katharina,
        vielen Dank für deine Hilfe!
        Ja, vor ein paar Jahren habe ich mich schon einmal mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und das hat mich sehr positiv geformt. Meine Quellen waren Steve Palivna und bei Youtube Peter Frahm.
        Gerade Steve Palivna hat mir wertvolle Werkzeuge an die Hand geben können um mein eigenes Glück zu finden.
        Ich habe mich auch schon so gut wie entschieden ins Studium zu gehen, da mir meine jetzige Tätigkeit nicht viel Spaß macht und da ich gerne etwas neues lerne und mir Vorstellen könnte an einer Universität zu bleiben und einen wissenschaftlichen akademischen Weg zu gehen.
        – Naja ich versuche je nachdem es die Zeit hergibt zu schauen wie es mit einer neuen Partnerin klappen könnte. Ich suche jemanden, der mich nicht verändern möchte und im Gegenzug möchte ich meine Partnerin nicht ändern. Außerdem suche ich jemanden der sein Glück nicht vom Partner abhängig macht. Jemand der „Verliebt“ von „Liebe“ trennen kann. Leider ist es in der heute „westlich“ geprägten Zeit schwierig jemanden zu finden. Ich bin was Partnerschaft angeht, eher Monogam. Ich brauche nicht ständig einen neuen Kick in der Partnerschaft, dafür bietet das Leben außenherum viel zu viel.
        – Mir Vorzustellen wie es für mich in 10 Jahren aussieht, das mach ich schon öfters, bloß sind das nur wage Schätzungen und meist kommt es anders als man denkt 😉 .
        Ich bin auch gerade noch am Einteilen, wie viel Vergangenheit man im Leben zulassen sollte um die Gegenwart noch zu genießen und mit frohen Mutes in die Zukunft zu blicken.
        Ja gerade was Perfektion angeht gehöre ich leider zu dieser Gruppe. Das in unserem Universum die Entropie herrscht ist auch nicht gerade förderlich, aber man kommt damit klar.
        Man merkt, dass man nicht aufhören sollte an sich zu arbeiten und ich bin auch froh mich immer wieder weiterzuentwickeln. Auch Meditation ist schön seinen inneren Frieden zu finden.

        Danke für deine wertvollen Tipps hier bei Glücksdetektiv.de!

        LG Alex

  • Glücksdetektiv
    schrieb um 16:54h, 26 Mai Antworten

    Sehr gerne Alex. Es freut mich, wenn ich helfen kann.
    Es ist heute oftmals schwieriger als je zuvor glücklich zu sein, weil wir mit so vielen Freiheiten und Möglichkeiten konfrontiert sind. So gut wie jeder Mensch stößt dabei früher oder später an seine Grenzen. Da ist es doch schön, eine Anlaufstelle zu haben, wo man sich austauschen, inspirieren und Rat geben kann.
    Viel Erfolg dir weiterhin auf deinem Weg!
    LG, Katharina

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