Lass es dir gut gehen – 5 Gründe, warum du es bisher nicht tust

Wie oft bist du eigentlich gut zu dir selbst? Wie oft verwöhnst du dich, machst etwas Besonderes und lässt es dir so richtig gut gehen? Wahrscheinlich nicht oft genug. In diesem Beitrag erfährst du, was dich wahrscheinlich bislang noch davon abhält.

Lass es dir gut gehen

Lass es dir gut gehen - Glücksdetektiv

Lass es dir gut gehen!

Am Wochenende war ich mit Freunden Minigolf spielen. Später haben wir noch gemeinsam zu Abend gegessen. Als ich mich danach von einem guten Freund verabschiedet habe, ist das folgende passiert:

Ich erzählte diesem Freund, dass ich jetzt noch mit meinem Mann ein Eis essen würde, worauf er erwiderte: „Na du lässt es dir aber gut gehen.“

Er sagte das nur so nebenbei, mit einem Augenzwinkern. Aber mich hat es zum Nachdenken gebracht.

Lass ich es mir gut gehen?

Ja, ich denke schon.

Aber lass ich es mir besser gehen als andere Menschen?

Jep. Höchstwahrscheinlich auch.

Und weißt du was?

Vielleicht ist das genau der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Vielleicht ist das der wichtigste Tipp, den ich dir geben kann.

Lass es dir gut gehen!

Aber was ist damit gemeint?

Wie ich es mir gut gehen lasse

Hier mal ein paar Beispiele, wie ich es mir im Alltag gut gehen lasse:

  • Ich tue etwas, dass mir Spaß macht und mich mit Begeisterung erfüllt
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    Das Leben genießen!

  • Ich teile mir meinen Tag frei nach meinen Wünschen und Bedürfnissen ein
  • Ich stehe zu sehr humanen Zeiten auf
  • Ich mache nachmittags häufig Spaziergänge
  • Am Wochenende frühstücke ich immer im Bett
  • Wenn ich überhaupt keine Lust habe oder es partout nicht klappen will, lass ich die Arbeit auch mal ruhen und mache stattdessen, wonach mir der Sinn steht
  • Ich nehme mir viel Zeit fürs Essen und genieße ausgiebig
  • Ich unternehme regelmäßig etwas Besonderes mit meinem Mann
  • Ich sehe mir eigentlich täglich Videos oder Serien an, die mir Freude machen
  • Ich esse mindestens einmal in der Woche mein Lieblingseis (Cookie Dough, wer kann da schon wiederstehen?)
  • Ich esse auch sonst, was ich will, wann ich es will
  • Am Wochenende gönn ich mir häufig ausgiebige Pflegeeinheiten
  • Ich lese Bücher, die mir Freude machen und höre Hörbücher, die mich interessieren
  • Ich treffe regelmäßig meine Freunde
  • Ich meditiere jeden Tag
  • Ich reise oft und gerne und sehe mir die Welt an
  • Ich unternehme häufig besondere Sachen, z.B. gehe in den Kletterwald, spiele Minigolf, gehe ins Kino, auf ein Konzert, zum Festival, Eis essen, in die Strandbar etc.

Hab ich ein schönes Leben?

Ja. Definitiv!

Und das ist wohl auch der Grund, warum ich mein Leben so liebe. Mehr noch: ich liebe das Leben generell und ich liebe diese ganze Welt (ja, dich eingeschlossen 🙂 ).

Ich bin zu 100% glücklich und zufrieden.

Aber ich weiß selbst, dass das nicht der Regelfall ist.

Noch vor ein paar Jahren ging es mir auch ganz anders. Ich wäre nie drauf gekommen zu sagen, dass ich mein Leben liebe.

Im Gegenteil: zu leben war für mich vielmehr eine Last. Es war etwas anstrengendes, durch das man sich durchkämpfen musste. Dementsprechend habe ich auch lange nicht viel vom Leben erwartet.

Und ich sehe viele, viele Menschen, bei denen das auch so ist.

Aber warum eigentlich?

Warum machen wir es uns so schwer?

Warum machst du es dir so schwer?

Warum lässt du es dir nicht gut gehen?

5 Gründe, die dich davon abhalten, es dir gut gehen zu lassen

Ich habe eine Weile darüber nachgedacht und glaube, dass es die folgenden Gründe sind, die dich davon abhalten, ein schöneres Leben zu führen.

1. Du weißt nicht, dass das Leben schön sein kann

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Tu, was dich glücklich macht!

So ging es mir früher.

Ich wusste schlichtweg nicht, dass das Leben auch ganz anders aussehen kann. Dass man morgens aufwachen und sich auf den bevorstehenden Tag freuen kann. Dass man den Tag genießen kann anstatt die Stunden bis zum Feierabend zu zählen. Ich wusste nicht, dass das Leben Freude machen kann.

Wenn es dir auch so geht, dann lass es dir hiermit von mir sagen: es geht besser! Viel besser als du denkst!

Vielleicht hast du es auch schon manchmal gespürt wenn du im Urlaub warst, in Elternzeit oder krankgeschrieben. Immer dann, wenn du aus deinem strengen Alltagskorsett entfliehen kannst und merkst, dass dahinter unbegrenzte Freiheit auf dich wartet.

Aber diese Momente verdrängst du im Alltag ganz schnell wieder. Wahrscheinlich wegen Punkt Nr. 2

2. Du denkst, du kannst es dir nicht gut gehen lassen, weil du vorher irgendetwas machen musst

Das war mein zweiter Hauptgrund. Und ich vermute, dass er auch in deinem Leben eine große Rolle spielt.

Du siehst zwar, dass es manchmal schön sein kann und dass manche Menschen zufriedener sind als du, aber du glaubst für dich gelten andere Gesetze und Regeln.

Du musst schließlich irgendetwas tun.

Und mit irgendetwas, meine ich das übliche… zur Schule gehen, studieren, einen Job kriegen, Karriere machen, Kinder kriegen, Haus bauen, in Rente gehen, sterben.

Ich dachte viele Jahre lang, ich kann jetzt nicht glücklich sein, weil ich erst irgendetwas erledigen muss.

Mein Studium z.B. glaubte ich, sei ja nicht dafür da, um Spaß zu haben, mich weiterzubilden oder ein gutes Leben zu führen. Das Studium sei dafür da, um einen guten Abschluss zu kriegen und um danach einen guten Job zu bekommen. Und darauf sollte ich mich schließlich konzentrieren.

Dummerweise geht es auch nach dem Studium immer so weiter.

Und wenn du dir diese Sichtweise zu eigen gemacht hast, dann ist im Endeffekt das ganze Leben ausschließlich dafür da, möglichst erfolgreich in den Augen der Gesellschaft zu werden.

Von hier ist es dann nicht mehr weit zu Grund Nr. 3

3. Du glaubst, das Leben ist nicht dafür da um es dir gut gehen zu lassen

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Verwöhne dich!

Wer behauptet eigentlich, dass das Leben Freude machen sollte?

Vielleicht ist es nichts weiter als eine einzige harte Prüfung, die wir bestmöglich absolvieren müssen um danach an einen besseren Ort zu kommen.

Demnach ist dieses Leben lediglich eine Zwischenstation auf dem Weg zu etwas schönerem. Du musst dich also auch nicht damit aufhalten, das Beste daraus zu machen.

Du musst nur durchkommen.

Jeden Tag aufstehen – Jeden Tag einschlafen.

Und am besten noch hart arbeiten und immer streng zu dir selbst sein. Dann lebst du „richtig“, weil tugendhaft und sündenlos. Und wenn du dieses Martyrium 60-90 Jahre durchgestanden hast, wirst du mit einem schönen Leben danach belohnt.

Es sei denn natürlich, dieses nächste Leben ist auch wieder nur eine Prüfung, um danach an einen noch besseren Ort zu gelangen…

Hmm, naja.

In einer unbestimmten Zukunft, die u.U. nicht existiert, wirst du es vielleicht dann irgendwann mal schön haben – oder auch nicht.

Wenn du dieser Überzeugung anhängst, dann trifft wahrscheinlich auch Punkt Nr. 4 auf dich zu:

4. Du glaubst, du verdienst es nicht, es dir gut gehen zu lassen

Du lässt es dir schon allein deswegen nicht gut gehen, weil du es gar nicht verdient hast.

Was hast du schon geleistet bisher?

Gar nichts.

Wieso solltest du dich also belohnen?

Es steht dir nicht zu, glücklich zu sein.

Du bist kein besonderer Mensch. Du kannst nichts besonders gut. Du bist nicht berühmt, nicht reich, nicht talentiert. Du siehst nicht mal besonders gut aus. Geschweige denn, dass du diese Welt zu einem besseren Ort machst.

Nein.

Du bist bestenfalls Durchschnitt. Eigentlich schlimmer…

Du hast so viele Fehler und Macken.

Im Grunde gelingt dir nichts so richtig gut. Wenn du dich dabei erwischst eine gute Zeit zu haben, erinnerst du dich deswegen ganz schnell wieder daran, dass du es nicht wert bist, glücklich zu sein.

Oder aber dein Problem ist Grund Nr. 5

5. Du weißt nicht, wie glücklich sein geht

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Lass raus, was in dir steckt!

Lass es dir gut gehen„, hörst du aus allen Ecken. Und du möchtest es dir ja gut gehen lassen.

Du willst ja glücklich und zufrieden sein, aber du weißt einfach nicht, wie du das anstellen sollst. Du siehst all die fröhlichen Gesichter um dich herum und fragst dich, wie die das machen.

Was wissen die, was du nicht weißt?

Wenn dieser Grund auf dich zutrifft, dann hast du höchstwahrscheinlich den Bezug zu dir selbst verloren. Denn im Grunde ist es keine komplizierte Materie glücklich zu sein.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass wir ganz natürlich danach streben und die Dinge tun wollen, die gut für uns sind.

Wenn wir es nicht tun, liegt es eher daran, dass wir gelernt haben, diese Instinkte zu unterdrücken. Und weil wir andere, falsche Überzeugungen übernommen haben (s. Punkt Nr. 1-4).

Um aus diesem Teufelskreis zu entkommen kannst du nur eines tun:

Lass es dir gut gehen!

Probier es einmal aus: Tu häufiger, was dich glücklich macht, genieße das Leben, verwöhn dich und lass es dir gut gehen. Ich wette, du wirst dich gleich viel besser fühlen.

Was hält dich davon ab, es dir gut gehen zu lassen? Ist es Grund 1, 2, 3 oder 4? Ist es vielleicht eine Kombination der einzelnen Punkte, so wie das bei mir war? Oder hast du einen anderen Grund, der mir noch nicht eingefallen ist, der aber auch auf diese Liste sollte?

17 Kommentare
  • Andrea
    schrieb um 09:48h, 31 August Antworten

    Juchu, das war mal wieder ein Beitrag, bei dem ich mich mit jedem Wort ertappt gefühlt habe. 😉 Ich ergänze: Du bist umgeben von Menschen, die die Punkte 1 – 4 für allgemeingültig und für das 11. Gebot halten und die ein großes Interesse daran haben, jeden genau davon zu überzeugen, um auf keinen Fall ihre Weltsicht in Frage stellen zu müssen.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen nicht viel verändern wollen, Veränderung ist ja auch schwer und unbequem. Dann muss man aber das Verharren in den alten, ungemütlichen Strukturen erklären, und dann kommen genau diese Punkte zum Einsatz. So. Aber nicht nur andere Menschen, auch mich selbst ertappe ich immer wieder dabei. Das Schlimme daran ist: Wenn man das mal eine Zeitlang gemacht hat, auf sein Glücklich-Sein verzichtet hat, um „seine Pflicht zu erfüllen“, dann verliert man oft das Gespür für sich selbst. Jetzt kann ich „man“ durch „ich“ ersetzen, mir ist es so ergangen, als ich mich 5 – 6 Jahre durch eine ungeliebte Arbeit geschleppt habe, für die ich mich täglich innerlich gepanzert habe, weil ich meinte, dass es eine Herausforderung ist, die ich bewältigen muss, die mich weiterbringt. Das Gegenteil war der Fall: Ich bin dabei, ganz langsam wieder erlernen zu müssen, was mir gut tut. Dieses sensible Auf-sich-hinspüren ist mir in den letzten Jahren abhanden gekommen, und wahrscheinlich auch schon vorher (denn diese Einstellung ist ja auch nicht vom Himmel gefallen).

    Es ist sehr hilfreich, durch Beiträge wie diesem immer mal wieder hingewiesen zu werden, dass diese Überzeugungen in Frage gestellt werden dürfen, denn sie sitzen immer noch tief und es passiert schnell, dass ich da wieder hinein rutsche. Statt Meditation ist Yoga meine Methode (ich mag das Körperbetonte ganz gerne), um immer mal wieder innezuhalten, achtsam zu werden und hinzuspüren, wo ich mich wieder von mir selbst entferne.

    Danke für diesen Beitrag!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:35h, 31 August Antworten

      Liebe Andrea,

      vielen Dank für deinen wunderschönen Kommentar!
      Du hast Recht. Mitmenschen, die dir ständig einreden, dass Punkt 1-4 absolut wahr und richtig sind, können dich auch davon abhalten, es dir gut gehen zu lassen.

      Ich glaube auch, dass wir über kurz oder lang das Gespür für uns selbst verlieren, wenn wir fremdbestimmt leben. Ich kenne einige Menschen, die über Jahre tot unglücklich in ihrem Job waren und immer mehr und mehr Ausreden entwickelt haben, warum es aber doch so sein musste.
      Am Ende haben sie ihre Ausreden vielleicht sogar wirklich geglaubt. Zu diesem Zeitpunkt konnten sie aber auch nicht mehr sagen, wer sie sind, was sie ausmacht und wie sie eigentlich leben wollen.

      Ganz herzliche Grüße,
      Katharina

  • Dr. med. Jutta Frömbgen
    schrieb um 11:00h, 31 August Antworten

    Liebe Katharina,
    deine Beiträge sind immer herzerfrischend, motivierend und wertvoll.
    Allerdings scheinen sie nur für eine gewisse Zielgruppe auch gut umsetzbar. Schon durch meinen Beruf in eigener Praxis, bei der Mitarbeit in einer Klinik und sozialen Projekten sehe ich täglich auch etliche Menschen, die diese so einfach anmutenden Tipps kaum umsetzen können und die sich mit schlimmen Schicksalsschlägen plagen, z.B. als chronisch kranke alleinerziehende Mutter auch noch ein behindertes Kind oder pflegebedürftige Angehörige durchbringen müssen, ihr Essen von der Tafel holen, weil die Sozialhilfe nicht reicht….
    Vielleicht liegt es an meinem nicht mehr jugendlichen Alter (fast 57Jahre), meinem Beruf oder meiner Lebenserfahrung, dass ich auch immer einen nachdenklichen und vielschichtigen Blick auf die Schattenseiten und die Fragilität des Lebens und auch das Sterben habe, und mit buddhistischer Einstellung für mich einfach versuche, möglichst oft im Moment zu sein, egal ob ich diesen nun fröhlich-sonnig oder traurig-bewölkt erlebe.
    Herzliche Grüße und noch tausende inspirierende, lebensfrohe Gedanken
    Jutta

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:50h, 31 August Antworten

      Liebe Jutta (ich hoffe, diese Ansprache ist okay; hier auf dem Glücksdetektiv duzen wir uns alle),

      vielen Dank erst einmal für dein schönes Kompliment!
      Ich musste ein bisschen über deine Worte nachdenken. Denn in gewisser Weise schreibe ich diese Beiträge schon für Menschen, deren Grundbedürfnisse gedeckt sind, die also genug Essen haben, ein Dach über dem Kopf und eine gewisse Sicherheit und Gesundheit. Wenn wir von solchen Schicksalsschlägen heimgesucht werden, dann ändert sich das Leben, so wie wir es kennen, von Grund auf. Und sicherlich stehen dann erstmal andere Bedürfnisse im Vordergrund.

      Aber auf der anderen Seite ist es auch gerade für diese Menschen sehr wichtig es sich (im Rahmen ihrer Möglichkeiten) gut gehen zu lassen. Gerade in schweren Zeiten dürfen wir nicht vergessen, was das Leben lebenswert macht und das das Leben lebenswert ist. Das ist der Funke Hoffnung, der nicht nur wieder mehr Heiterkeit und Leichtigkeit ins Leben bringt, sondern womöglich auch die nötige Motivation und Kraft, um die schweren Zeiten durchzustehen und für bessere zu kämpfen.

      Vielleicht hast du das in deiner Praxis ja auch schon beobachten können?

      Viele Grüße,
      Katharina

      • Andrea
        schrieb um 13:19h, 01 September Antworten

        Hallo Katharina,

        das kann ich so bestätigen. Mein Tätigkeitsfeld bringt mich ja auch immer wieder in Kontakt mit Menschen, die mit schweren Schicksalsschlägen klar kommen müssen. Oft kann man da nur wenig verändern, konkret etwas tun. In der Beratung schaue ich dann immer wieder mit diesen Menschen, was ihnen gut tut und was noch geht. In diesen Zeiten geht es weniger darum, glücklich zu sein – der Anspruch wäre völlig unangebracht zu diesem Zeitpunkt – , sondern darum, sich Gutes zu tun, um seelisch möglichst bei Kräften zu bleiben, bis die Situation bewältigt ist. Das ist allermeistens nichts Weltbewegendes, es sind Spaziergänge mit dem Hund, ein Telefonat mit einem guten Freund, ein gutes Buch, ein schmackhaftes Essen und anderes. Aber es ist gar nicht so weit weg von dem, was wir auch grundsätzlich für ein glückliches Leben anstreben, nämlich der Moment der Dankbarkeit, das Genießen von etwas Positivem und auch der Erfahrung, dass es auch in pechschwarzen Situationen nicht 100%ig dunkel ist – es gibt auch immer noch Schönes.

        Ich glaube nicht, dass Glück bedeutet, nicht unglücklich zu sein. Ich glaube, dass es bedeutet, die Erfahrungen des Lebens offen anzunehmen und anzugehen, seelisch „am Ball zu bleiben“ (ich weiß nicht, ob deutlich wird, was ich meine). Aber natürlich können Menschen durch zu viel Leid auch überfordert werden. Dann brauchen sie unsere Solidarität.

        Viele Grüße
        Andrea

        • Glücksdetektiv
          schrieb um 19:03h, 01 September Antworten

          Liebe Andrea,

          genau so meinte ich es.
          Wir brauchen positive Emotionen – gerade in den dunkelsten Zeiten.
          Und es sich gut gehen zu lassen muss ja auch nichts weltbewegendes sein. Wie du schon gesagt hast, der Spaziergang mit dem Hund, ein gutes Buch, schmackhaftes Essen etc.

          Herzliche Grüße,
          Katharina

  • Dietmar
    schrieb um 13:54h, 04 September Antworten

    Super Artikel und toll geschrieben! Da lacht mein Herz…sehr schön ! Wünsche ein tolles WE!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:21h, 04 September Antworten

      Vielen Dank Dietmar! Das freut mich sehr 🙂
      Dir auch ein schönes WE!

  • Dario
    schrieb um 13:32h, 14 September Antworten

    Hey Katharina,

    wirklich sehr schöner Artikel. Ich stimme dir in allen Punkten überein. Ich denke ein wesentlicher Faktor, warum viele Menschen unglücklich sind, ist dass sie den Bezug zu ihren Wurzeln verloren haben.

    Damit meine ich, dass die Tendenz dahin geht, dass sich die Leute weniger bewegen und nur noch selten in der Natur sind. Wenn ich z.B krank oder im Prüfungsstress bin, bekomme ich schlechte Laune, weil ich mich nicht bewegen kann und keinen Ausgleich von dem hektischen Alltag habe. Leider umgibt der mittlerweile jeden, der in einer größeren Stadt lebt.

    Grüße
    Dario

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 15:43h, 14 September Antworten

      Hallo Dario,

      den Bezug zu unseren Wurzeln verlieren wir nicht nur im Hinblick auf Bewegung und Natur sondern häufig auch auf unsere Werte und Prinzipien. Wenn ich nicht weiß, wer ich bin und was mir gut tut, kann ich aber auch keine geeigneten Entscheidungen treffen.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • David
    schrieb um 18:56h, 24 Oktober Antworten

    Wieder mal ein grundsätzlich sehr begrüßenswerter Beitrag im Hinblick auf ein frei und glücklich machendes Mindset. Wie ich letztens bei einem Facebook-Beitrag aber schon anmerkte (und Andrea bereits einwarf), steht dem gegenüber der monetäre Zwang. Mir will es bspw. nicht gelingen meine beruflichen Ziele mit meinen persönlichen in Einklang zu bringen. Und mir geht es nicht um Karriere oder viel Geld, sondern um die Deckung meines Bedarfs, ohne mich als Angestellter aussaugen zu lassen.

    Lifestyle-Business ist natürlich ein interessanter Ansatz. Einen Mehrwert findet man wohl immer – entweder im Bereich Lebensberatung / Gesundheit oder – wenn kein entsprechender Background vorhanden ist – einfach das Hamsterrad verlassen, indem man anderen erzählt wie man es verlässt. Letzteres finde ich immer ein wenig grenzwertig, bin aber auch gleichzeitig fasziniert davon, dass es immer wieder zu funktionieren scheint. Ich versuche weiter aus diesem Bereich zu lernen und gute Elemente auf mein Business zu übertragen.

    Was ich jedoch als Person aus dem Bereich Kunst & Kultur gelernt habe – Berufung und Beruf können nur zusammenkommen, wenn es eine zahlungswillige Zielgruppe gibt. Insofern eignet sich die Selbstverwirklichung leider nicht für jeden als Lebensmodell. Es sei denn man verbiegt sich. Der Rest muss zumindest Teilzeit arbeiten und zusehen, aus der restlichen Zeit etwas sinnvolles zu machen. Auch hier leider mit monetärem Druck, oder man arbeitet Vollzeit und betreibt die Ambitionen als Hobby. Da lockt dann aber wieder die Burn-Out Falle.

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 17:22h, 28 Oktober Antworten

      Lieber David,

      gibt es heutzutage nicht für fast alles eine Zielgruppe?
      Ich kenne deine persönliche Situation ja nicht, mich hat die Erfahrung nur gelehrt, dass es immer einen Weg gibt. Das heißt aber nicht unbedingt, dass wir alles gleichzeitig haben können.
      Die Entscheidung für etwas ist ja auch immer eine Entscheidung gegen etwas.

      Nichts desto trotz müssen wir alle unseren Grundbedarf decken.
      Als Glücksdetektiv finde ich in diesem Zusammenhang die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens sehr interessant, weil sie vielen Menschen ermöglichen würde stärker nach ihren Vorstellungen und Wünschen zu leben.

      Kennst du schon meinen Artikel zu welcher Beruf passt zu mir? Darin schreibe ich nämlich auch, dass längst nicht für jeden die Berufung auszuüben das nonplusultra sein muss: http://www.gluecksdetektiv.de/welche-arbeit-macht-mich-gluecklich/

      LG, Katharina

  • Monya
    schrieb um 19:45h, 28 Oktober Antworten

    Hi Katharina,
    ein schöner Beitrag, es sollten viel mehr Menschen mit ihrem Leben so glücklich und zufrieden sein wie du und es sich gut gehen lassen 🙂

    Ich schaffe es leider auch meist nur bis zu einem gewissen Punkt, weil ich mich vom Alltag und der ganzen Arbeit oft so ruhigstellen lasse. Aber immer wenn ich dann wieder freie Zeit habe, lebe und liebe ich mein Leben in vollen Zügen.

    Und hei, der Löffel Nutella abends zählt ja wohl auch zum „es sich gut gehen lassen“ 😉

    Liebe Grüße, Monya

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:16h, 29 Oktober Antworten

      Liebe Monya,

      ich kann tatsächlich inzwischen behaupten, dass ich ein sehr glücklicher und zufriedener Mensch bin.
      Aber das heißt noch lange nicht, dass ich mich nicht auch immer mal wieder daran erinnern muss, es mir gut gehen zu lassen oder darauf zu achten, dass ich Dinge tue, die mir gut tun.

      Im Alltag geht das sehr schnell unter, v.a. wenn man auf Autopilot ist.
      Von daher: immer wieder bewusst machen und dann danach leben!

      LG, Katharina

  • Selbstmitgefühl - Warum du dir selbst dein bester Freund sein solltest! - Glücksdetektiv
    schrieb um 19:04h, 09 Februar Antworten

    […] Versagensangst, Perfektionismus oder Schüchternheit geht: ganz oft hörst du mich sagen: sei gut zu dir selbst! Behandle dich so, wie du deine beste Freundin oder deinen besten Freund behandeln […]

  • Anika Niemeck
    schrieb um 18:56h, 12 Mai Antworten

    Liebe Katharina,
    dieser Beitrag hat mich gerade so richtig getroffen. Ich mach gerade den Glückskurs (großes Lob an der Stelle, die Übungen haben mir schon des öfteren weiter geholfen) und habe ihn in diesem Zuge gelesen. Ich habe mich bei 4en der 5 Punkte wiedererkannt (wenigstens der 3. trifft auf mich nicht zu) und ich muss gestehen, mir kamen echt die Tränen. Ich bin sonst nicht nah am Wasser gebaut, aber dieser Beitrag hat da eben wirklich was in mir berührt und das war schon ziemlich hart. Aber eben auch ein schubs endlich etwas zu verändern, bzw. dabei am Ball zu bleiben.

    Vielen Dank

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 19:22h, 15 Mai Antworten

      Etwas zu lesen, in dem wir uns zu 100% wiederfinden kann manchmal sehr hart sein. Plötzlich ist da die nackte, unverblümte Wahrheit mitten vor unserer Nase und wir können sie nicht länger ignorieren oder verdrängen. Aber genau wie du sagst ist das Annehmen der erste Schritt zur Veränderung.
      Jetzt, wo du erkannst hast, wie du dir selbst das Leben oftmals schwer machst, kannst du auf diese Verhaltensweisen und Muster achten und es in Zukunft besser machen.

      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg dabei.
      Und danke für dein Lob für den Glückskurs. Ich freue mich immer wieder zu hören, wie er weiterhilft.

      Grüße, Katharina

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