Negative Gedanken loswerden in fünf Schritten

Wir haben am Tag ca. 60.000 – 80.000 Gedanken. Viele davon sind negativ. Ohne, dass wir uns dessen bewusst sind, bewirken sie, dass wir uns schlecht fühlen.

Denn es sind im Grunde nicht die Ereignisse in der Außenwelt, die uns traurig, wütend, ängstlich oder nervös machen, sondern unsere Gedanken und Bewertungen dieser Ereignisse.

Die Macht der Gedanken

negative Gedanken loswerden - Glücksdetektiv

Negative Gedanken belasten uns sehr

Ich kann die gleiche Ausgangssituation (ein Freund sagt unser gemeinsames Treffen ab) auf unterschiedliche Art und Weise interpretieren. Und nicht die Ausgangssituation selbst, sondern meine Bewertung davon, ruft bestimmte Emotionen hervor.

Wenn ich z.B. denke, dass mein Freund mir abgesagt hat, weil er mich nicht so sehr mag, dann fühle ich mich natürlich traurig und einsam.

Denke ich jedoch, dass er heute einfach keine Zeit hat, es jedoch höchstwahrscheinlich selbst sehr schade findet, dann brauche ich mich nicht traurig zu fühlen. Ich würde mich einfach auf unser nächstes Treffen freuen.

„Nicht die Dinge machen uns zu schaffen, sondern die Art und Weise, wie wir diese wahrnehmen.“ -Epiktet

Auf diese Weise haben unsere Gedanken starken Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Bestimmte, besonders fehlerhafte Gedanken können sogar zu Angststörungen und Depressionen führen. Dazu zählen z.B.:

  • Absolute Forderungen (Muss-Gedanken, z.B. ich muss, die anderen müssen)
  • Globale negative Selbst- und Fremdbewertungen (ich bin wertlos)
  • Katastrophendenken: (es wäre absolut fürchterlich, wenn..)
  • Niedrige Frustrationstoleranz (Ich könnte es nicht aushalten, wenn…)

So kannst du negative Gedanken loswerden

Negative Gedanken loswerden - Glücksdetektiv

Negative Gedanken entsorgen Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

Wenn du nicht länger Sklave deiner eigenen negativen Gedanken sein möchtest, stelle ich dir jetzt eine Methode vor, um solche Denkmuster und Lebenseinstellungen zu verändern: die kognitive Umstrukturierung.

Im Wesentlichen geht es darum, die eigenen Einstellungen zu überprüfen, falsche und schädliche Gedanken zu entlarven und durch hilfreiche zu ersetzen.

Konkret heißt das:

  1. Mache dir deinen (negativen) Gedanken bewusst
  • „Nie gelingt mir etwas“
  1. Überprüfe, ob dir dieser Gedanke gut tut: Tut mir das gut? Hilft mir das?
  • „Ich fühle mich schrecklich, wertlos – wie ein Versager und möchte am liebsten alles hinschmeißen.“
  1. Hinterfrage deinen Gedanken: Ist das wirklich so? Habe ich Beweise für meine Annahmen?
  • „Ich bin zwei mal durch die Führerschein-Prüfung gefallen. Aber im Endeffekt hab ich bestanden und in Mathe war ich eigentlich auch immer ziemlich gut. Neulich ist mir ein dicker Patzer passiert, aber der Deal im letzten Monat… Das war gar nicht mal so schlecht.“
  1. Finde alternative Gedanken: Kann man das auch anders sehen? Gibt es eine andere Sichtweise? Gibt es die Sichtweise einer anderen Person?
  • „Ich schätze, manches ist mir bisher gelungen, manches nicht. Ob mir die neue Aufgabe gelingt, weiß ich im Voraus nicht. Deshalb mache ich mich jetzt an die Aufgabe. Lernen kann ich auf jeden Fall etwas dabei.“
  1. Wende den Gedanken im Alltag an.

Auf diese Weise kannst du negative Gedanken loswerden, belastende Situationen in ein anderes Licht rücken und Katastrophendenken relativieren.

Übrigens: Genau auf diese Weise kannst du auch deinen Selbstzweifeln an den Kragen gehen und deinen inneren Kritiker zum Schweigen bringen. Davon profitiert nicht nur dein Selbstbewusstsein, sondern auch deine Lebensfreude.

Weitere Tipps, um ein positiveres Selbstbild zu entwickeln und Ballast aus der Vergangenheit loszuwerden, erhältst du in meinem kostenlosen E-Mail-Kurs „Aufbruch ins Glück“. 

Trag hier deine E-Mail-Adresse ein und starte durch in ein besseres und schöneres Leben.

43 Kommentare
  • Norman
    schrieb um 23:11h, 27 Oktober Antworten

    Hey Katharina,

    sehr schöner Beitrag. Ich finde es irgendwie unverständlich, dass diese Erkenntnisse schon über 2000 Jahre bekannt sind und immer mal wieder aus der Versenkung geholt werden, aber einfach nicht gelebt werden. Prinzipiell kann man mit diesem Wissen ja das glücklichste Leben führen, wenn man nur will.

    Wie leicht oder schwer fällt es dir denn eigentlich selbst das Ganze auch umzusetzen?

    Liebe Grüße

    Norman

    • Katharina Tempel
      schrieb um 14:18h, 28 Oktober Antworten

      Hallo Norman,

      ich weiß genau was du meinst. Mich erstaunt das auch immer wieder. Aber im Endeffekt ist das ja schon mit wahnsinnig vielen Menschheits-Erkenntnissen so geschehen. Die Medizin, Hygiene oder Demokratie waren auch schon mal sehr fortschrittlich und sind dann für 1000 Jahre wieder in der Versenkung verschwunden.

      Es ist halt immer die Frage, welche Perspektive bzw. Grundeinstellung gerade „en vogue“ ist. Dementsprechend werden bestimmte Gedanken und Verhaltensweisen gefördert und andere abgelehnt.

      Ich arbeite auch täglich daran, mir die Macht der Gedanken bewusst zu machen. Ich bin von Natur aus nicht der optimistischste Mensch und neige auch zu melancholischen Phasen. Aber meine Grundeinstellung ist schon viel positiver geworden und ich merke einfach immer wieder, wie gut mir das tut.

      • Redouan
        schrieb um 15:35h, 13 Oktober Antworten

        Ich bin momentan in einer schwierigen Findungsphase und muss sagen , dass dein Blog einfach nur toll ist. Es ist weniger der Blog , sondern die Person , die dahinter steht und dutzende Menschen wieder auf gute Gedanken bringt . Ich danke dir und der Welt , dass es noch so gutherzige Menschen wie dich gibt.

        • Glücksdetektiv
          schrieb um 22:10h, 19 Oktober Antworten

          Ich danke dir für dieses wundervolle Lob 🙂
          Und dass du so etwas auf deine eigene Initiative einer wildfremden Person mitteilst, zeigt, dass du ebenfalls zu den gutherzigen Menschen auf dieser Welt gehörst.

          LG, Katharina

  • Micha
    schrieb um 15:26h, 31 Oktober Antworten

    Tolles Thema, Katharina.

    Ich hinterfrage auch sehr gerne, was da oben in meinem Verstand vor sich geht. Inzwischen gehört es fest zu meinen Lebensgewohnheiten, mich immer wieder zu hinterfragen. Ich nutze zB starke Emotionen als Hinweissignale, dass da oben gerade etwas verkehrt läuft. Gerade dann schaue ich noch deutlicher nach und werde zum stillen Beobachter meiner Gedanken und Gefühle.

    Mir hilft es immer, die Gedanken zu hören und dann wie auf einem Podest ganz objektiv zu betrachten. Was habe ich da eigentlich gerade gedacht?

    Dann passiert es fast wie von selbst, dass wenn ich anfange die Art und Weise des Gedankens zu analysieren, ich automatisch zu der Erkenntnis komme, das das irgendwie Quark ist.

    Viel spannender finde ich negative Gefühle, die ich loslassen will. Denn dort verfange ich mich gerne im Analysieren und Hinterfragen und erkenne nicht, dass ich das Gefühl damit wegdränge und mich distanziere, während das Gefühl gerade wirklich richtig ausgelebt werden möchte. But that’s another story.. 😀

    Danke für den Beitrag, toller Blog!

    Gruß
    Micha

    • Katharina Tempel
      schrieb um 12:37h, 02 November Antworten

      Lieben Dank für das Lob Micha!
      Ein guter Tipp ist es auch, wenn man seinen (negativen) Gedanken einen Namen gibt. Dann kann man sich noch besser vorstellen, wie man z.B. mit Peter darüber diskutiert, ob an seiner Meinung etwas dran sein könnte oder ob Peter mal wieder übertreibt und wie du sagst „Quark“ redet 🙂

  • Henne
    schrieb um 12:21h, 30 Dezember Antworten

    Hallo,
    was sind denn zum Beispiel Eure negativen Gedanken? Würde mich mal interessieren.

    Grüße,
    Henne

  • Richtig meditieren - die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung - Glücksdetektiv
    schrieb um 16:32h, 24 Juni Antworten

    […] dich von den Erwartungen zu lösen. Betrachte das Ganze einfach als Übung, mit der du lernst, dein Gedankenkarussell willentlich zu stoppen. Auf gewisse Weise stärkst du dadurch deine geistigen Muskeln, was dir in vielen Situationen […]

  • Warum du auf keinen Fall blind einem Glücksguru vertrauen solltest - Glücksdetektiv
    schrieb um 12:09h, 25 Juli Antworten

    […] Negative Gedanken können uns auch anfällig für Depressionen machen und eine regelrechte Abwärtsspirale auslösen (s. Kognitive Verhaltenstherapie). Es ist also wirklich wichtig auf seine Gedanken zu achten. […]

  • Peter
    schrieb um 08:06h, 04 August Antworten

    Meine negativen Gedanken sind zum Beispiel “ gerade verhältst du dich total komisch“ oder oft beim Baden “ Alle sehen so gut aus, du müsstest auch mal was machen“

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 14:11h, 05 August Antworten

      Lieber Peter,

      vielen Dank, dass du deine negativen Gedanken mit uns teilst.
      Ich wette, dass sich viele damit identifizieren können…

      Das schlimme ist ja auch immer, dass wir glauben mit diesen Gedanken alleine zu sein. „Gerade verhältst du dich so komisch“ ist ein super Beispiel dafür, dass wir glauben alleine aus der Rolle zu fallen, während alle anderen irgendwie „normal“ sind.

      Das liegt aber nur daran, dass wir deren Gedanken nicht mitbekommen. Hier habe ich mehr dazu geschrieben: http://www.gluecksdetektiv.de/schluss-mit-selbstzweifeln-teil-iii-das-unperfekte-ich/

      Und dein zweites Beispiel ist natürlich auch ein Klassiker: „Das eigene unperfekte Äußere“. Aber wer ist schon perfekt? Das sind nicht einmal unsere achso veherrlichten Stars und Sternchen. Oder wusstest du, dass Halle Berry einen sechsten Zeh hat? Dieses und viele weitere aufmunternde Beispiele habe ich hier aufgeführt: http://www.gluecksdetektiv.de/schluss-mit-selbstzweifeln-teil-i-das-unperfekte-aeussere/

      Viel Spaß beim reinlesen und viel Erfolg weiterhin beim bewussten Auseinandersetzen mit deinen Gedanken wünscht dir
      Katharina

  • Neuronale Plastizität - Es ist nie zu spät! - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:44h, 15 August Antworten

    […] Denken wir bspw. pausenlos negativ und werten uns herab, werden diese Vernetzungen im Gehirn ausgeprägter. Zukünftige Ereignisse werden leichter nach dem Schema interpretiert, was wiederum die bestehenden Verbindungen verstärkt und somit unsere negative Art zu denken. Gott sei Dank funktioniert das Prinzip auch andersherum. […]

  • Warum freundlich sein dich viel weiter bringt als du glaubst - Glücksdetektiv
    schrieb um 12:27h, 20 August Antworten

    […] was ich dir vom Glück erzähle ist kompliziert. Negative Gedanken loszuwerden ist nicht einfach. Die eigenen Einstellungen zu ändern oder schlechte Gewohnheiten aufzugeben […]

  • Dennis
    schrieb um 10:00h, 11 Februar Antworten

    Hallo

    …toller Block – finde ich auch!!! Ich bin auf die Seite beim surfen gestossen, weil ich schon seit 6 Monaten versuche meine negativen Gedanken los zu werden, wobei ich sonst eigentlich ein optimistischer lebensfroher Mensch bin 🙂

    Nun hatte ich ein Ereignis ( nichts schlimmes und eigentlich weiss ich es auch) und seit dem glaube ich, ich hätte mich mit HIV angesteckt – nun haben mir immer wieder alle Experten gesagt, dass es nicht so ist und es keinelerlei Risikosituation gab und ich habe auch 8 Teste in den letzten 6 Monaten gemacht – natürlich alle negativ!!!!

    Aber meine Gedanken reden mir immer wieder Sachen wie – “ du gefährdest andere, du kannst nicht mehr mit deiner Frau schlafen, war das wirklich SAFE, vertraue ja nicht dem Testergebnis, da können auch Fehler passieren, und noch viele mehr!!!!

    Es gibt Situationen, da kann ich es etwas ausblocken, aber dann kommen sie PUFF stark zurück und überrollen mich wie eine Dampfwalze und ich denk ich bin der schlechteste, krankest Mensch den es gibt!!!! Blöd – denn in der besagten Situation habe ich eigentlich SUPER gehandelt, in dem ich wirklich NULL Risiko eingegangen bin und man sich so gar nicht anstecken kann – und trotzdem sagen mir meine Gedanken genau das Gegenteil!!!

    Ich denke immer – was wenn die Gedanken doch recht haben und ich es mir schön reden will und dann doch jemanden gefährde – z. B. meine Frau – könnte es mir NIE verzeihen!!!

    Hat jemand da noch einen Tipp oder ähnliche Ängste / Gedanken gehabt????

    Freu mich über einen kleinen Austausch – will endlich aus der Gedankenfalle raus und es akzeptieren, dass ich gesund bin und mein Leben wieder geniessen kann!!!

    Danke fürs Zuhören / Lesen

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 17:55h, 12 Februar Antworten

      Vielen Dank für deine offenen Worte!
      Ich kann mir vorstellen, dass das extrem belastend für dich ist.
      Mein Tipp an dich: schreib dir diese Sorgen einmal schriftlich von der Seele und aus dem Kopf und notiere dir darunter alle Gegenargumente, die du bisher gesammelt hast (alle Tests, Expertenmeinungen, Zeit, die verstrichen ist etc.).
      Mir hat diese Übung vor ein paar Jahren extrem gut geholfen meine Sorgen ein für alle Mal aus dem Kopf zu kriegen.
      Hier gibts mehr darüber: Was du gegen deine Sorgen tun kannst!

  • Andrea
    schrieb um 10:19h, 12 Februar Antworten

    Hallo Katharina,

    ich bin heute noch mal über diesen Beitrag gestolpert – er trifft mich gerade so richtig.
    Gestern hat mein Mann erfahren, dass er seine Arbeitsstelle verlieren wird. Während er zwar geknickt und wütend ist, aber direkt die Chancen, die darin stecken, ergriffen hat und sofort aktiv alle Hebel in Bewegung gesetzt hat, etwas Neues zu finden, ging bei mir das Katastrophendenken los und ich sah uns schon verarmt, verschuldet und verbittert unter der Brücke sitzen.

    Sowohl der Realitätsabgleich als auch die Frage, ob diese Gedanken nützlich sind, haben mir gerade sehr geholfen. Denn es gibt ja viel Anlass zur Hoffnung und Zuversicht (mein Mann hat einen ehemaligen Chef kontaktiert, der möglicherweise etwas für ihn hat; der Stellenmarkt sieht insgesamt ganz gut für seinen Bereich aus und er ist sehr überzeugend und gut in seiner Arbeit).

    Aber ein bisschen Gefühlswirrwarr ist in einer solchen Situation auch normal, oder?

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 17:58h, 12 Februar Antworten

      Absolut. Es ist völlig verständlich, dass euch diese Nachricht erstmal aus den Socken gehauen hat.
      Aber was du schreibst klingt doch sehr positiv und hoffnungsvoll.

      Wenn ihr offen miteinander redet, könnt ihr Eure Sorgen und Befürchtungen diesbezüglich teilen und euch gegenseitig Mut machen und Zuversicht schenken. Schließlich ist keiner von Euch allein in dieser Situation. Ihr habt euch und das ist schon viel wert…

      Weitere Tipps zum besseren Umgang mit Katastrophengedanken und Sorgen gibt es hier: Was du gegen deine Sorgen machen kannst!

      Alles Liebe für euch!
      Katharina

  • Achtung Unglück: 5 typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest - Glücksdetektiv
    schrieb um 17:55h, 13 Mai Antworten

    […] negative Gedanken und fehlende Selbstfürsorge führen dazu, dass du einen beständigen Kampf mit dir […]

  • Die ersten Schritte für mehr Selbstwertgefühl - Glücksdetektiv
    schrieb um 06:03h, 04 Juli Antworten

    […] Negative Gedanken kreisen in unserem Kopf herum und wir hören leise eine innere Stimme, welche uns klein redet und unsere Zweifel verstärkt. […]

  • „Nobody is perfect“ – Eine Anleitung für mehr Selbstvertrauen - Glücksdetektiv
    schrieb um 07:02h, 22 August Antworten

    […] dich nicht von negativen Gedanken unterkriegen. Solltest du zu sehr ins Grübeln geraten und dabei negative Gefühle oder […]

  • Irene
    schrieb um 12:52h, 28 September Antworten

    Ich war eigentlich auch immer wirklich ausgeglichen und heiter; habe Dinge nie zu schwer genommen und mir wenig negative Gedanken gemacht und oft viel Postives auch in kleinen Dingen gesehen.

    Irgendwie hat sich das in den letzten Monaten verändert. Ich habe seit Juni einen Freund und wusste zu dem Zeitpunkt schon, dass ich ab September für ein ein Jahr für ein Auslandsstudium nach London gehen werde. An sich ja nicht wirklich aus der Welt und man kann sich auch besuchen und alles aber trotzdem kein schöner Gedanke.
    Die Zeit die wir dann in den Monaten vor London an den Wochenenden verbringen konnten war immer wundervoll, nur in den wenigen Tagen in denen ich ihn mal nicht gesehen habe war ich ständig traurig, habe ihn vermisst und mich sofort super einsam gefühlt wenn wir mal den halben Tag nicht geschrieben hatte.

    Jetzt da ich in London bin ist es leider nicht viel besser. Auch wenn wir recht häufig skypen und telefonieren, was meien Stimmung dann auch echt aufhellt, bin ich besonders morgens nahezu depressiv und verfange mich dauernd in negativen Gedanken, die eigentlich vollkommen unberechtigt sind. Passen wir überhaupt richtig zusammen? Kann er mir die nötige Zuneigung egben, die ich möchte? Macht er mir überhaupt genug Komlimente? Vermisst er mich so sehr wie ich ihn? etc. Dauernd vergleiche ich auch die Beziehung und rede mir dann ein, dass eventuell etwas fehlt….

    Ich möchte endlich aus diesem negativen Gedankenkarusell raus und so ein heiterer Mensch sein wir vorher!

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 14:11h, 29 September Antworten

      Das ist natürlich auch eine besondere Situation, so direkt nach dem Zusammenkommen wieder getrennt zu werden. Gerade am Anfang möchte man ja wirklich noch jede Minute gemeinsam verbringen.
      Und vielleicht werden deine negativen Gedanken über die Beziehung auch dadurch erzeugt, dass du sowieso gerade noch ein paar Startschwierigkeiten hast, weil alles neu und ungewohnt ist, du vielleicht dort noch niemanden kennst etc.

      Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es am Anfang eines solchen Auslandsaufenthaltes erst einmal sehr schwer sein kann und man sich fragt, ob man die richtige Entscheidung getroffen hat wegzugehen.

      Das bessert sich aber, wenn du dich ein wenig eingelebt hast, neue Leute kennengelernt hast und dein Zeit im Ausland auch aktiv nutzt. Und im Zuge davon verändern sich sicherlich auch noch mal deine Gedanken über die Beziehung.

      Ich wünsche dir auf jeden Fall alles Gute und einen tollen Auslandsaufenthalt.

      LG, Katharina

  • Persönlichkeitsentwicklung kostenlos online lernen (182 Quellen)
    schrieb um 01:20h, 19 November Antworten

    […] Negative Gedanken loswerden in 5 Schritten (Glücksdetektiv) […]

  • Umgang mit depressiven Menschen – Was du als Außenstehender tun kannst - Glücksdetektiv
    schrieb um 18:40h, 09 Februar Antworten

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  • Aufgeben oder durchhalten? Wann es sinnvoll ist einen Traum zu begraben - Glücksdetektiv
    schrieb um 10:38h, 10 Februar Antworten

    […] kann jedoch sein, dass du dich in der nächsten Zeit mit einigen negativen Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen […]

  • Niklas2801
    schrieb um 23:37h, 04 März Antworten

    Hay

  • Niklas2801
    schrieb um 23:59h, 04 März Antworten

    Habe ein folgendes Problem ich war bis jz ein sehr glücklicher mensch und hatte keine negativen Gedanken die sich auf mein leben auswirken doch seit einer Zeit ca.2 Monaten habe ich ein folgendes Problem : ich bin ein Gläubiger mensch bete seit kurzem auch jeden abend doch mich hollen die negativen Gedanken jeden tag wieder ein ich denke mir ,,was ist wenn du in die hölle kommst?“ Und wenn ich mir das denke kommt die panik vor diesem ort und die angst das sind dann die gründe warum ich mein leben nicht mwhr genießen kann. Meine Familie ist ebenfalls gläubig und sagt das es schwachsinnig ist weil es die hölle nicht gibt aber denn ort wo die verstorbenen leben gibt und sie haben auch beweise.Doch es will nichtt in meinen Kopf rein…. Sie sagen ich soll mir selbst sagen es gibt sich nicht doch danach kommt schon ,,aber was ist wen doch?“ Und das zieht mich dann wieder runter und abends wird es richtig schlimm hoffe das sie mir weiter helfen können mit vielen grüßen niklas🙂 ☺🙂 ps bitte nicht ins lecherliche ziehen ist Ansichtsache mit dem Glauben

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:45h, 06 März Antworten

      Lieber Niklas,

      normalerweise würde ich dir raten, deine negativen Gedanken auf ihren Wahrheitsgehalt hin zu überprüfen. Aber wenn es um das Thema „Glauben“ und das Konzept der Hölle geht, kommen wir mit „Wahrheitsgehalt“ und „Realität“ nicht weiter, weil wir keine Möglichkeit haben, das ganze zu überprüfen.

      Daher anders: Hast du schon mal versucht mit einem Priester darüber zu sprechen? Wenn du sehr gläubig bist, kann dir vielleicht auch dein Glaube in dieser Situation helfen. Ich kenne mich zu wenig mit der Bibel aus, aber ich meine, Gott wird auch im Wesentlichen als barmherzig beschrieben. Glaubst du wirklich, dass dann ganz normale Menschen wie du in die Hölle kommen würden? Würden wir dann nicht alle in die Hölle kommen? Welchen Sinn hätte die Hölle dann noch, wenn es fast unmöglich ist, nicht in ihr zu enden?
      Ich kann mir vorstellen, dass dir eine reflektierte Auseinandersetzung (vielleicht mit Hilfe eines Geistlichen oder Gelehrten) mit dem Konzept der Hölle bereits viele deiner Ängste nehmen kann.

      Ich wünsche dir alles Gute,
      Katharina

  • Einsamkeit überwinden: Die 10 besten Strategien im Kampf gegen das schwarze Loch - Glücksdetektiv
    schrieb um 06:00h, 27 März Antworten

    […] die einsam sind, glauben nicht liebenswürdig zu sein. Sie haben jede Menge negative Gedanken über sich […]

  • #6 Gründen: meine Angst überwinden – Das Gründerparadies
    schrieb um 21:17h, 31 März Antworten

    […] Wie du in 5 Schritten die oberste Priorität in deinem Leben wirst […]

  • #6 Gründen: wie überwinde ich diese Angst – Das Gründerparadies
    schrieb um 21:18h, 31 März Antworten

    […] Wie du in 5 Schritten die oberste Priorität in deinem Leben wirst […]

  • Krank! 8 typische Gedanken, von denen du dich freimachen solltest! - Glücksdetektiv
    schrieb um 06:00h, 24 April Antworten

    […] Unfälle und Operationen sind extrem belastende Situationen für uns, die mit jeder Menge negativer Gedanken und Gefühle verknüpft sind. Sie können uns unsere Lebensfreude und unser Vertrauen in uns und […]

  • Markus
    schrieb um 10:22h, 26 April Antworten

    Hallo Katharina,
    sehr schöner Artikel!
    Normalerweise meditiert man ja um Gedanken loszulassen. Es gibt aber auch eine schöne Meditation, wo man sich nur auf die Gedanken konzentriert die gerade auftauchen.

    Das lustige daran ist, dass dann meist lange Zeit gar keine Gedanken zum Vorschein kommen. Jedenfalls hilft mir diese Meditation, meine Gedanken zu überprüfen, wenn immer wieder der gleiche negative Gedanke kommt, weiß ich dass ich daran arbeiten muss.

    Liebe Grüße aus Österreich,
    Markus

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:18h, 27 April Antworten

      Vielen Dank für den Vorschlag Markus.
      Mit dieser Meditation habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht. Sich bewusst auf den nächsten Gedanken zu konzentrieren der auftaucht, führt oft dazu, dass wir längere Zeit nichts denken 🙂

      LG, Katharina

  • Steffen
    schrieb um 11:47h, 18 Mai Antworten

    Liebe Glücksdetektivin, liebe Community,

    ich studiere aktuell Medizin in Hamburg und möchte gerne ärztlicher Psychotherapeut oder Neurologe werden, bin aber erst im zweiten Semester (hatte also noch nicht wirklich Kontakt mit den psychotherapeutischen Fächern, und kenne mich daher eigentlich noch gar nicht aus 🙂 ) Daher hätte ich mal ein paar Fragen, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen 🙂

    Was ihr hier beschreibt ist alles im Sinne der kognitiven Verhaltenstherapie. Oder?
    Also Gedanken bewusst wahrnehmen und die dysfunktionalen Gedanken dann durch verschiedene Techniken infrage stellen (hinterfragen, Beweise sammeln, mit sich selbst argumentieren) und anschließend durch funktionale zu ersetzen.

    So bin ich bisher auch vorgegangen, ich habe meine Gedanken hinterfragt ob diese stimmen und dann versucht diese durch realistischere und gesundere zu ersetzen.

    Ich bin jedoch vor kurzem auf die Akzeptanz und Commitment-Therapie aufmerksam geworden, welche einen ganz anderen Ansatz verfolgt. Hier geht es ja darum, die Gedanken lediglich wahrzunehmen und sie nicht zu verändern. Die zugrundeliegende Bezugsrahmentheorie und Erklärungen scheinen mir plausibel.

    Daher frage ich mich, ob es überhaupt Sinn macht Energie in die Disputation/infragestellung von Gedanken und Einstellungen zu stecken?
    Andererseits macht es mich traurig, weil dadurch mein bisheriges Weltbild von der Psychologie/Psychotherapie/Selbsthilfe ins Wanken gerät. Ich habe bisher häufig meine Gedanken hinterfragt und mir dann überlegt ob meine Gedanken/EInstellungen/Ansichten stimmen oder nicht. Damit hätte ich ja viel Zeit verschwendet…
    Außerdem wenn ich meine Kumpels betrachte, denke ich mir dass ich der einzige der wirklich seine Gedanken/Ansichten hinterfrägt und dass es anders einfacher wäre, also nichts zu hinterfragen und zu prüfen.

    Was sind eure Erfahrungen? Hinterfrag ihr eure Gedanken/Einstellungen/Ansichten? Und was sagt die Expertin von Glücksdetektiv dazu, macht es Sinn? Was sagt der aktuelle Stand der Wissenschaft zu diesem Thema?

    Schon mal vielen lieben Dank für eure Antworten 🙂

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:02h, 19 Mai Antworten

      Das sind tatsächlich zwei verschiedene Ansätze, die beide sehr sinnvoll sein können. Das hier vorgestellte Prinzip aus der kognitiven Verhaltenstherapie wird z.B. sehr erfolgreich in der Behandlung von Depressionen eingesetzt, die sich durch eine stark negative Verzerrung der Gedanken auszeichnen.
      Die Akzeptanz- und Commitmentlehre wiederum kann sehr sinnvoll sein in Bezug auf Situationen, die wir nicht wirklich verändern können und uns dabei helfen nicht einen ständigen Kampf gegen uns selbst und unsere Umstände zu führen.
      Was wann eingesetzt wird, hängt also auch von der jeweiligen Situation ab.

      Ganz konkret würde ich mich an deiner Stelle einfach folgendes fragen: Du hast ja gesagt, dass du bisher viel deine Gedanken hinterfragt hast und versucht hast realistischere Gedanken zu finden. Hat dir dieser Ansatz denn geholfen? Hat es dir in der Vergangenheit etwas gebracht, um dich besser zu fühlen oder selbstbewusster zu sein etc.?
      Wenn ja, hast du deine Antwort. Wenn nein, versuche es doch mal mit dem ACT-Prinzip.
      Denn letzten Endes geht es vor allem darum, was für dich funktioniert!

      Alles Liebe,
      Katharina

      • Steffen
        schrieb um 17:19h, 19 Mai Antworten

        Vielen lieben Dank für deine Antwort 🙂 So werde ich das machen.

        Ich würde schon sagen, dass mir das geholfen hat.
        Ich habe mich nur etwas „unnormal/gestört“ gefühlt, weil wenn ich die Leute in meinem Umfeld betrachte, ich nicht das Gefühl habe, dass diese ihre Gedanken hinterfragen. Mir ist schon bewusst dass Gedanken hinterfragen in der KVT eingesetzt wird, und ich habe es auch auf verschiedenen Homepages gelesen wo dies empfohlen wird. Aber weil ich irgendwie keinen in meinem Umfeld kenne, der so einen Umgang mit seinen Gedanken pflegt, habe ich irgendwie gedacht, mit mir stimmt etwas nicht.

        • Glücksdetektiv
          schrieb um 20:42h, 22 Mai Antworten

          Oh doch, mit dir ist alles in Ordnung. Die Tatsache, dass du diese Methode kennst und die meisten anderen Menschen nicht, liegt einfach daran, dass du dich mit Therapien und Persönlichkeitsentwicklung beschäftigst. Du kennst ein Mittel, um mit deinen Gedanken und Gefühlen zurecht zu kommen, dass die meisten anderen Menschen nicht kennen. Das hast du ihnen voraus. Und wer weiß… vielleicht kannst du es bei Gelegenheit mal einem Freund erklären, wenn er sich sein Leben mit seinen Gedanken selbst unnötig schwer macht.

          LG, Katharina

  • Steffen
    schrieb um 21:03h, 22 Mai Antworten

    Vielen lieben Dank für deine Antwort 😊

  • Optimistischer werden - 5 Strategien, mit denen auch du zum Optimisten wirst - Glücksdetektiv
    schrieb um 10:25h, 21 Juni Antworten

    […] Wie du zu solch einer realistischen Einschätzung kommst, habe ich dir anhand der Methode der kognitiven Umstrukturierung in diesem Artikel beschrieben: Negative Gedanken loswerden! […]

  • Belastungen reduzieren – Bedürfnisse wahrnehmen: eine Ankündigung in eigener Sache! - Glücksdetektiv
    schrieb um 13:50h, 30 Juni Antworten

    […] möchte wieder bewusster, befreiter und glücklicher sein. Ich möchte nicht mehr so von negativen Gedanken belastet sein und selbst wieder die oberste Priorität in meinem Leben […]

  • Glücklichsein! - So gelingt es mir - Glücksdetektiv
    schrieb um 14:07h, 30 Juni Antworten

    […] und Verhaltensweisen etabliert, mit denen sie ihr Glück selbst boykottieren: Selbstzweifel, negative Gedanken, übertriebener Perfektionismus, das Ausmalen von Katastrophenszenarien und und […]

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