Nicht reden, machen! – So kommst du vom Lesen ins Tun

Reden alleine reicht nicht. Wenn du etwas in deinem Leben verändern willst, heißt die Devise: Nicht reden, machen! Wie du das am besten anstellst, erfährst du hier.

Immer mal wieder bekomme ich Nachrichten, in denen es heißt:

„Liebe Katharina,

Ich lese deine Beiträge immer sehr gerne und habe mir auch all deine Videos angesehen. Du hast immer richtig gute Tipps und es macht auch alles total viele Sinn, was du sagst.

Eigentlich weiß ich das was du sagst auch schon, aber irgendwie mache ich es trotzdem nicht.

Was kann ich dagegen tun?

Hast du vielleicht einen Tipp für mich?

Vielen Dank und viele Grüße,

xxx“

Das Problem, um das es hier geht, ist das Problem der Umsetzung.

Klar, die Umsetzung ist auch der härteste Teil des Ganzen.

Trotzdem ist die Ironie in diesen Nachrichten einfach köstlich. Denn im Grunde wird darauf gehofft, dass ich einen weiteren Tipp dafür habe, wie meine Tipps umgesetzt werden können 🙂

Was also kann ich darauf antworten?

Die Krux mit dem Anfangen

Nicht reden, machen! - Glücksdetektiv

Nur lesen bringt nichts!

Vom Lesen ins Tun zu kommen ist nicht so einfach, wie es klingt.

Ich kenne das von mir selbst sehr gut. In den vergangenen Jahren habe ich z.B. ziemlich viele Bücher übers glücklich sein und glücklich werden gelesen und manche davon fand ich super und andere nicht so sehr.

Das ist natürlich auch zu Teilen den entsprechenden Büchern geschuldet, aber ich habe gemerkt, dass noch etwas Anderes hineinspielt: nämlich die Frage, wie aktiv ich selbst mitgemacht habe.

Eine Anleitung zum Glücklichwerden nur mal so zu überfliegen ist ein netter Zeitvertreib. Vielleicht ist es amüsant oder unterhaltsam. Mehr wird aber nicht passieren.

Wenn du dir wirklich Zeit für die Bearbeitung nimmst und ein bisschen über das Geschriebene nachdenkst, gewinnst du wahrscheinlich neue Erkenntnisse und regst erste Veränderungsprozesse an.

Aber wenn du richtig mitmachst, wirst du die Erkenntnisse nicht nur auf Verstandesebene nachvollziehen, sondern auch auf der Gefühlsebene spüren können. Du wirst tatsächlich merken, was es bedeutet, ein altes Verhalten abzuändern oder ein Neues zu erlernen.

Und ob du es mir jetzt glaubst oder nicht: das macht einen riesigen Unterschied.

Ein Unterschied, der dir entgeht, wenn du einfach nur liest ohne zu handeln.

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

Deswegen werde ich in meinem Glückskurs, der demnächst erscheinen soll, verdammt viel Wert darauflegen, dass du tatsächlich mitmachst. Denn nur dann kann sich wirklich etwas Grundsätzliches in deinem Leben verändern.

Zwei Schritte zur Veränderung

Nicht reden, machen! - Glücksdetektiv

Nicht reden, machen!

Du kannst also immer selbst bestimmen, wie viel du aus etwas mitnimmst.

Um das Maximum herauszuholen, wirst du um zwei Schritte nicht herumkommen:

  • Bewusstwerdung und
  • Umsetzung

Natürlich kannst du auch blindlings irgendeinen Ratschlag befolgen.

Aber wenn du nicht verstehst, warum du es so tun sollst, welche Vorteile damit einhergehen und wie du dir bisher vielleicht selbst geschadet hast, wirst du nicht allzu weit kommen.

Dir bewusst darüber zu werden, was du wie, warum bisher gemacht hast und wie du es von nun an tun solltest um deine Ziele zu erreichen, ist also ein ganz wichtiger Part.

Aber es ist der Teil, bei dem du Unterstützung von mir kriegst.

Denn die Bewusstwerdung habe ich mir schließlich auf die Fahnen geschrieben. Deswegen schreibe ich jeden Montag einen neuen Artikel und bringe jeden Mittwoch ein neues Video heraus.

Ich zeige dir, was zu einem erfüllten und glücklichen Leben gehört und wie du es erreichen kannst. Ich erkläre dir, warum es bisher vielleicht noch nicht bei dir geklappt hat und welche Verhaltensweisen dir dabei im Weg stehen könnten.

Und ich führe dir vor Augen, dass du die Freiheit hast, nach deinen Vorstellungen und Wünschen zu leben.

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Übungen aktiv mitmachen!

Aber all das bleibt bloße Theorie, wenn du nicht ins Handeln kommst.

Die Umsetzung ist also der zweite Teil der Gleichung und die ist ganz allein dein Part.

Ich stehe nicht neben dir um zu kontrollieren, was du tust. Und selbst wenn ich es täte, könnte ich dir nicht alles abnehmen.

Du musst selbst aktiv werden. Du musst aufhören zu reden und anfangen zu machen.

Tipps um anzufangen

Wie kannst du das am besten tun? Wie kannst du ins Handeln kommen?

Obwohl es in diesem Beitrag um etwas anderes geht, möchte ich dir trotzdem noch 4 Tipps mit auf den Weg geben, damit du ganz konkret weißt, wie du vorgehen kannst, wenn du ins Handeln kommen willst.

1. Kleine Schritte

Das Wichtigste zuerst: Wenn wir wissen, was wir brauchen, dann wollen wir schnell alles. Das ganze Paket eben. Wir werden übermütig und nehmen uns zu viel vor!

Dann setzen wir uns an einem Sonntagnachmittag zu Hause an den Schreibtisch und sagen uns „So, jetzt werde ich glücklich.“ Oder „Jetzt finde ich mal meinen Lebenssinn“.

Und dann haben wir dieses riesengroße Projekt vor Augen, das uns Angst und Bange macht.

Und das führt dazu, dass wir gar nicht wissen, wo wir überhaupt anfangen sollen und wie… und dann schieben wir es womöglich wieder Monat für Monat vor uns her.

Wir bremsen uns selbst aus.

Nicht reden, machen! - Glücksdetektiv

Du schaffst das!

Niemand kann von heute auf morgen alles ändern; sein Leben und seine Persönlichkeit völlig über den Haufen werfen.

Aber wir können mit etwas ganz Kleinem anfangen, etwas was uns nicht allzu schwer erscheint. Und dann machen wir einen Schritt nach dem nächsten.

Jeder gemeisterte Schritt wird dir ein bisschen mehr Angst nehmen. Und jeder Erfolg wird dich anspornen, einen weiteren Schritt zu machen.

Also fang klein an!

So klein, wie du magst. So klein, dass du keine Angst mehr hast.

Statt also von Heute auf Morgen mit den negativen Gedanken und Selbstzweifeln aufhören zu wollen, nimm dir vor, heute drei Selbstzweifel aufzuschreiben, die dich normalerweise plagen.

Das ist alles.

Morgen kannst du drei weitere hinzuschreiben.

Und nächste Woche?

Nächste Woche überlegst du dir für den allerersten Selbstzweifel, der auf deiner Liste steht, ob an diesem Gedanken überhaupt etwas dran ist.

Und so weiter und so fort.

Noch einmal: kleine Schritte sind vielleicht langsam und erscheinen dir unattraktiv. Aber sie führen dich zum Ziel.

Garantiert!

2. Ziele richtig formulieren

Wenn du etwas ändern möchtest, musst du auch wissen, was genau du ändern willst. Du musst v.a. wissen, wo du eigentlich hinwillst.

Was ist dein Ziel? Was soll anders sein?

Aber damit nicht genug. Du musst dein Ziel so konkret und genau formulieren, wie irgend möglich. Denn was sonst passiert, kennen wir alle zu genüge von unseren Neujahrsvorsätzen.

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Ziele fokussieren

„Ich will ab jetzt gesund und glücklich sein!“ ist ja schön und gut, aber was genau heißt das? Was soll ab jetzt anders sind? Wie kommst du da hin? Was musst du machen? Wie wird man gesund und glücklich?

Dieses Ziel ist dem Untergang geweiht.

Wie du dir wirklich wasserfeste Ziele setzt habe ich in diesem Video beschrieben. Und Vorlagen für handfeste Wochen, Monats- und Jahrespläne findest du hier!

3. Der 5-Minuten-Trick

Wenn doch nur die Krux mit dem Anfangen nicht wäre…

Aber auch dafür gibt es einen sehr simplen Trick: Der 5-Minuten Trick.

Wenn du auf etwas überhaupt keine Lust hast oder dich einfach nicht zum Anfangen motivieren kannst, dann nimm dir vor, es nur fünf Minuten zu machen.

Mehr nicht.

Wenn du nach 5 Minuten nicht weitermachen willst, hörst du einfach wieder auf.

Kein Haken!

5 Minuten deiner Zeit wirst du erübrigen können oder?

5 Minuten um einen Selbstzweifel aufzuschreiben. Danach kannst du wieder etwas Anderes tun.

Es sei denn natürlich, du hast inzwischen Geschmack daran gefunden und überlegst dir noch einen zweiten Selbstzweifel…

Hier findest du weitere Motivationstipps zum Anfangen und Durchziehen.

4. Betrachte es als Experiment

Wenn du eher skeptisch veranlagt bist, dann bremst dich vielleicht einfach der Gedanke aus, dass das doch eh alles nur Gute-Laune-Guru-Mist ist, den ich hier verzapfe.

Dann ließt du meine Vorschläge und Tipps und denkst dir dabei: „Jaja, genau… Einfach etwas anderes denken und schon lösen sich all meine Probleme.“

Kurzum: du glaubst mir nicht.

Dann möchte ich dich hiermit herausfordern.

Betrachte alles, was ich sage, als ein Experiment.

Du darfst überprüfen, ob es zutrifft oder nicht. Mehr noch: du musst es überprüfen, damit du mich ggf. überführen kannst.

Wenn du also wieder einen Tipp von mir liest, wie den 5-Minuten-Trick weiter oben, dann sollte dein Forschergeist anspringen und denken: „Mal sehen, ob das was sie schreibt, auch wirklich etwas bringt. Das werden wir ja gleich haben…“

Nicht reden, machen!

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Nicht reden, springen!

Es ist nicht leicht ins Handeln zu kommen. Es kostet Überwindung, den ersten Schritt zu machen. Schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und bisher hast du es anders gemacht.

Und alles Neue ist ungewohnt, jagt uns Angst ein und ist beschwerlich.

Aber wenn du weiterhin das Gleiche machst, wird auch das Gleiche passieren.

Wenn du etwas Anderes möchtest, musst du etwas Anderes tun. Schon Einstein sagte:

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Du bist doch nicht wahnsinnig oder?

Nein, das bist du nicht!

Und das ist noch etwas, was ich dir mitgeben möchte:

Sei geduldig mit dir selbst!

Ins Handeln zu kommen ist nicht leicht. Wir alle haben unsere Probleme damit. Wenn du also einen Rückzieher machst oder in alte Gewohnheiten verfällst, mach dich nicht auch noch selbst dafür fertig.

Es ist normal!

Es ist menschlich!

Du tust dein Möglichstes und auch wenn du sehr kleine Schritte gehst, werden diese Schritte zum Ziel führen.

Also sprich dir gut zu, lobe dich für alles, was du erreichst und verurteile dich nicht für deine Fehler und Rückschläge.

Denn die wird es geben. Aber das ist okay. Sie gehören dazu. Solange du auf dem Weg bist und dir Mühe gibst, ist alles wunderbar.

Vielleicht denkst du dir jetzt wieder: „Ja, stimmt. Hat sie recht. Aber wie mache ich das jetzt? Wie fange ich tatsächlich an?“

In diesem Fall bitte ich den Artikel noch mal von vorne zu lesen oder zumindest meine letzten beiden Sätze sehr aufmerksam zu verfolgen:

Es gibt kein Zaubermittel, um vom Reden ins Machen zu kommen!

Es gibt nur eine ganz schlichte und umfassende Weisheit und sie ist das letzte, was ich dir heute mitgeben möchte:

To begin: begin!“

Wenn ich meine Arbeit gut gemacht habe, dann solltest du jetzt so richtig motiviert sein loszulegen. Aber wie? Dafür habe ich jetzt ds perfekte Angebot für dich. Denn ich habe einen E-Mailkurs „Aufbruch ins Glück“ entwickelt, indem ich dich durch die ersten Schritte in ein glücklicheres Leben führe.

Du erfährst in diesem Kurs u.a. wie du deiner Unzufriedenheit auf die Schliche kommst, Ballast aus der Vergangenheit loslässt, deine Werte und Ziele aufdeckst, dein Selbstwertgefühl stärkst und motiviert bleibst.

Und das alles ist komplett kostenlos für dich.

Du siehst, es gibt keine Ausreden mehr. Trag dich hier ein und nimm dein Lebensglück in die Hand!

11 Kommentare
  • David
    schrieb um 08:26h, 26 Oktober Antworten

    Gebookmarkt – herzlichen Dank!

  • Jan
    schrieb um 09:03h, 26 Oktober Antworten

    Hallo Katharina,

    Du schreibst, dass du schon viele Bücher über glücklich sein gelesen hast. Jetzt interessiert mich natürlich, welches die Bücher sind, die dir besonders gut gefallen haben. Eine Seite mit Buchempfehlungen konnte hier leider nicht finden 🙂

    Viele Grüße
    Jan

  • Arash
    schrieb um 21:57h, 27 Oktober Antworten

    Liebe Katharina
    Herzlichen Dank für deinen tollen Beitrag
    Ja ich habe es einfach gemacht …
    Ich wollte mich seit längerem ehrenamtlich bei den Flüchtlingen in Berlin Moabit engagieren (Moabit hilft). Nachdem ich deinen Beitrag las, war ich motiviert, ohne viel zu warten einfach anzurufen. Heute war ich da und es gab jede Menge neue Eindrücke.
    Danke für die tolle Tips und deine Motivation.
    Ich freue mich auf mehr

    Herzliche Grüße
    Arash

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 16:37h, 28 Oktober Antworten

      Lieber Arash,

      das ist wunderbar!
      Toll, dass du dich engagierst und toll, dass du es einfach gemacht hast!

      LG, Katharina

  • Johannes
    schrieb um 23:04h, 06 November Antworten

    Hey Katharina,

    vielen Dank für den tollen Beitrag! Ein sehr wichtiges Thema, wie ich finde. Es ist schade, dass wir einen so großen Teil unseres Potenzials nicht nutzten, weil wir nicht ins tun kommen. Ich kenne das auch, immer noch ein Buch zu einem gewissen Thema zu lesen und eigentlich schon genug zu wissen, aber nicht ins Handeln zu kommen. Der erste Schritt ist sehr wichtig, denn of scheitert es schon an ihm. Mein Problem ist allerdings eher, dass ich anfange etwas zu tun, die Motivation aber nach einiger Zeit nachlässt. Deshalb finde ich nachdem man den ersten Schritt gemacht hat das Durchhaltevermögen umso wichtiger.

    Liebe Grüße
    Johannes

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 13:42h, 09 November Antworten

      Liebe Johannes,

      du hast Recht, das Durchhalten ist die zweite Herausforderung 🙂
      Dazu gibt es aber auch sehr gute Tipps, z.B. dir dein Ziel jeden Tag kurz zu visualisieren um dir in Erinnerung zu rufen, warum du das machst, was du dadurch erreichen willst und wie du dich fühlen wirst, wenn es geschafft ist.
      Mehr dieser Tipps habe ich in meinem Motivationsvideo zusammengefasst, das unter Punkt 3 verlinkt ist.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Ute
    schrieb um 09:26h, 04 November Antworten

    hallo,
    ich arbeite mit Langzeitarbeitslosen und das Thema Motivation ist hier wichtig. So wie ich es erlebe wird die Schuld auf die Anderen geschoben und die Eigenverantwortung abgegeben.
    Diese Menschen erleben immer wieder Rückschläge und sind absolut demotiviert.
    Vielleicht hast du da noch einen Joker in der Tasche??
    Lieben Gruß,
    Ute

    • Glücksdetektiv
      schrieb um 11:57h, 08 November Antworten

      Liebe Ute,

      absolut verständlich. Wenn wir ein ums andere Mal enttäuscht werden und ein Rückschlag nach dem nächsten erleben, schwindet auch die Motivation überhaupt noch etwas zu tun, weil wir glauben, wir könnten ja eh nichts daran ändern.

      Was hier hilft ist ein anderes Erklärungsmuster zu finden. Also nicht Misserfolge auf sich selbst zurückzuführen („ich bin ein Versager“), sondern auf veränderbare Faktoren, die man beeinflussen kann, z.B. „ich habe mich bei der falschen Stelle beworben“ oder „meine Bewerbung war noch nicht überzeugend genug“.
      Hier erfährst du mehr darüber: http://www.gluecksdetektiv.de/wie-wir-erfolge-und-misserfolge-rechtfertigen-und-die-auswirkungen-auf-unser-wohlbefinden/

      Außerdem: Große Projekte immer in kleine Teilschritte zerlegen, damit man die Motivation über die Zeit erhalten kann. Das erfordert erneut ein Umstellen der Gedanken. Weg von „Misserfolg habe ich solange, wie ich keinen Job gefunden habe“ hin zu, „den ersten Schritt, nämlich die Bewerbung aufzusetzen, habe ich erfolgreich gemeistert. Jetzt geht es weiter mit dem zweiten Schritt“.

      Alles Liebe,
      Katharina

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