Umgang mit depressiven Menschen – Was du als Außenstehender tun kannst

Jeder kennt Depressionen, aber verstehen wir wirklich, was dabei passiert? Können wir nachvollziehen, wie es sich anfühlt? Haben wir Verständnis dafür, was dabei anders ist? Das alles brauchst du aber für den Umgang mit depressiven Menschen. Wie du zu einem besseren Verständnis gelangst und was du als Außenstehender tun kannst, habe ich dir hier zusammengetragen.

Umgang mit depressiven Menschen - Glücksdetektiv

Sinn- und Hoffnungslosigkeit

Vor kurzem habe ich eine Nachricht von einer Frau erhalten, die mich gefragt hat, wie sie als Außenstehende am besten mit Depression umgehen soll. Sie schrieb:

„Die üblichen Aussagen von „da können Sie nichts tun“ und „haben Sie Verständnis“ helfen so gar nicht weiter. Wie soll man denn Verständnis zeigen, wenn man es eben nicht versteht? Für mich „macht Depression keinen Sinn“, so dumm sich das anhört. Ich kann es einfach nicht begreifen und oft ertappe ich mich bei dem Gedanken: „Wenn er/sie sich nur mal ein bisschen zusammen reißen würde(n)…“

Ich habe diesen Auszug wortwörtlich zitiert, weil er das Unverständnis und die Ratlosigkeit perfekt widergibt, die wir im Angesicht von Depression empfinden.

Für Außenstehende muss eine Depression völlig sinnlos sein, weil sie für normal funktionierende Menschen nicht nachvollziehbar ist.

Was passiert in einer Depression?

Aber der Reihe nach. Was genau macht eine Depression aus?

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Schwarzer Tunnelblick

Das charakteristischste Merkmal von Depressionen ist der völlige Verlust von Interesse und Freude. Nichts erscheint mehr reizvoll, aus nichts zieht man mehr Freude. Die ganze Welt wird durch eine depressive Brille gesehen, die jegliche Freude und Lebenslust tötet.

Damit einher geht die depressive Stimmung, die auch gut als innere Leere bezeichnet werden kann. Alles erscheint einem Sinn- und Hoffnungslos. Gegenwart und Zukunft sind schwarz.

Hinzu kommt ein verminderter Antrieb, der dazu führt, dass sich Depressive mitunter zu nichts mehr aufraffen können.

Natürlich gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Symptomen, die das Leid der Betroffenen zusätzlich verstärken können. Dazu gehören:

  • Konzentrationsstörungen
  • Mangelndes Selbstwertgefühl
  • Schuldgefühle
  • Pessimistische Gedanken
  • Unruhe
  • Gefühllosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Selbstmordgedanken
  • Appetitverlust
  • Und jede Menge körperliche Symptome wie z.B. Verdauungsstörungen, Übelkeit, Kopfschmerzen etc.

Falsche Annahmen über Depressionen

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Fehlende Freude

Soweit die Theorie. Aber was bedeutet das wirklich? Warum tun wir uns als Außenstehende so schwer damit, dieses Krankheitsbild zu verstehen?

Weil wir natürlich nicht nacherleben, fühlen oder denken können, wie sehr die Depression den Betroffenen und sein ganzes Weltbild verändert.

Häufig aber auch, weil wir jede Menge Vorurteile und falsche Annahmen mit uns herumschleppen, die ein echtes Verständnis und den Umgang mit depressiven Menschen erschweren.

z.B. diese hier:

1. Depression ist nichts weiter als schwere Trauer!

Oftmals werden Depressionen mit Trauer gleichgesetzt.

Das liegt daran, dass wir im Alltag salopp sagen, dass wir „deprimiert“ sind, wenn wir sehr traurig sind. Dementsprechend glauben viele, Depressionen seien einfach eine sehr starke Trauer.

Aber das ist ein Trugschluss.

Depressionen müssen überhaupt nichts mit Trauer zu tun haben und z.B. auch nicht durch Trauer ausgelöst sein. Depressionen sind eine eigenständige und schwere Erkrankung mit einem umfassenden Krankheitsbild.

2. Depressive sind einfach nur faul und bequem!

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Antriebslosigkeit

Nach außen mag das so aussehen, weil sich Menschen in einer akuten Depression manchmal zu nichts mehr aufraffen können. Fast jede Aktivität oder Aufgabe wird zur schmerzhaften Qual.

Sogar einfache Dinge wie duschen oder sich anziehen werden zur Herausforderung.

Wenn ein Depressiver dann im Bett liegt, dann nicht, weil er sich bemitleidet oder faul ist, sondern weil er es schlicht weg nicht schafft, aufzustehen.

Viele Betroffene geben sich aber die allergrößte Mühe ihren normalen Alltag weiter aufrechtzuerhalten. Sie gehen weiterhin zur Arbeit und danach einkaufen. Mit dem Unterschied, dass sich für sie alles leer und unwirklich anfühlt.

3. „Jetzt reiß dich doch mal zusammen!“

Ich kann jeden verstehen, der so etwas im Umgang mit depressiven Menschen denkt, fühlt oder sagen will.

Weil es für uns gesunde Menschen kein Problem ist das Bett zu verlassen oder einen Spaziergang zu machen, erwarten wir, dass es für diese andere Person genauso leicht sein müsste.

Und wenn sie es nicht tut, dann gibt sie sich halt nicht genug Mühe und lässt sich gehen.

Die bittere Wahrheit ist aber die, dass eine Depression eine schwere Erkrankung ist, die sich auf das Denken, Fühlen und Verhalten auswirkt.

Diese Krankheit kann man nicht einfach über Nacht ablegen. Niemand kann das.

Betroffenen ist also nicht geholfen, wenn wir ihre Symptome nicht ernst nehmen, wenn wir ihr Leid banalisieren oder ihnen Schuldgefühle einflößen.

Es bringt nichts einer Person in akuter Depression zu sagen:

  • Nun lach doch mal!
  • Hör auf dich selbst zu bemitleiden
  • Anderen geht es viel schlechter. Die würden sich freuen, wenn sie mit dir tauschen könnten“ oder
  • Das alles entsteht doch nur in deinem Kopf – hör‘ einfach auf damit!

Damit bewirkst du nur, dass sich der Betroffene noch schlechter fühlt, weil er nicht „normal“ sein kann.

Was du als Außenstehender tun kannst

Was kann man also als Außenstehender tun um einem nahestehenden Menschen in der Depression beizustehen?

1. Einen Termin beim Arzt/Psychotherapeuten/Psychiater vereinbaren

In einer Depression erkennen die Betroffenen meist nicht, dass sie an einer Krankheit leiden. Sie suchen die Schuld für ihren Zustand viel eher bei sich selbst.

Daneben bestimmt Hoffnungslosigkeit ihr Weltbild; sie glauben also nicht, dass ihnen überhaupt geholfen werden kann.

Wenn du siehst, dass diese dir nahestehende Person offensichtlich leidet, die typischen Symptome zeigt und sich immer mehr zurückzieht, dann vereinbare am besten einen Arzttermin für sie.

Begleite sie dorthin und besprecht gemeinsam den weiteren Fahrplan.

2. Sei da

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Da sein und Mitgefühl zeigen

Es ist nicht viel, was du als Außenstehender tun kannst um eine Person in einer akuten Depression zu unterstützen. Das Beste, was du tun kannst ist einfach da zu sein.

Anwesend.

Und das dieser Person auch mitzuteilen.

Mach ihr oder ihm klar, dass du immer für sie da bist und sie nicht verlassen wirst. Zeige ihr, dass du ihr Leid siehst, auch wenn du vielleicht nicht immer alles nachvollziehen kannst.

Sag, dass es okay ist, dass sie so ist, wie sie gerade ist und dass du sie trotzdem magst oder liebst. Und zeige ihr v.a., dass du diese schwere Zeit gemeinsam mit ihm oder ihr durchstehen wirst.

Das nimmt den Betroffenen die Angst davor verlassen zu werden oder für verrückt gehalten zu werden

3. Zeig Mitgefühl

Auch wenn du nicht immer alles nachvollziehen kannst. Mach dir im Umgang mit depressiven Menschen klar, dass deine Welt eine ganz andere ist als die des Betroffenen.

Die Welt des Depressiven ist geprägt von Schuldgefühlen, Hoffnungslosigkeit, Pessimismus, Antriebslosigkeit und Selbstzweifeln. Vieles, was du für „normal“ oder „einfach“ hältst, ist für einen Depressiven harte Arbeit oder schlicht weg unmöglich.

Schenke dem Betroffenen daher Aufmerksamkeit ohne ihm oder ihr Vorwürfe zu machen.

Mach dir immer wieder klar: eine Depression ist eine ernste und schwerwiegende Erkrankung. Die Person ist nicht einfach nur zu faul oder zu willensschwach. Sie macht das nicht absichtlich.

Das bedeutet auch, dass du geduldig sein musst.

Als Nahestehende Person hörst du wahrscheinlich immer wieder die gleichen depressiven Aussagen, siehst die gleichen schrecklichen Szenen.

Das kann enorm an die Substanz gehen und wird dich manchmal vielleicht an den Rand des Wahnsinns treiben. Erinnere dich dann daran, dass Depressionen behandelt werden können und es auch wieder besser wird.

4. Sorge für dich selbst

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Selbstfürsorge

Zu guter Letzt: Sorge für dich selbst.

Der Umgang mit depressiven Menschen verlangt dir viel ab. Es kann dich regelrecht leer saugen. Aber damit ist niemanden geholfen – weder dir, noch der depressiven Person.

Du kannst dem Betroffenen nur dann Unterstützung zukommen lassen, wenn es dir selbst gut geht und du gesund bist. Sei dir also der Grenzen deiner eigenen Belastbarkeit bewusst. Verliere deine eigenen Interessen nicht aus den Augen und sei gut zu dir selbst.

Das gelingt dir, indem du dein eigenes Leben nicht vernachlässigst und weiterhin an deinen Wünschen, Zielen und Vorlieben interessiert bleibst.

Das kann dir aber auch dadurch gelingen, dass du dich einer Selbsthilfegruppe anschließt und dich mit anderen über diese schwere Zeit auszutauschen.


Umgang mit depressiven Menschen

Wer nicht selbst an einer Depression erkrankt ist wird Depression nie komplett verstehen können.

Das ist völlig normal.

Genauso kann sich ein gesunder Mensch in einen Krebskranken hineinversetzen.

Das einzige, was du als Außenstehender tun kannst ist empathisch zu bleiben, offen und vorurteilsfrei deine Unterstützung anzubieten und Mitgefühl zu haben für das, was der Betroffene durchmacht.

Würdest du mir da zustimmen oder hast du andere Erfahrungen gemacht? Wenn du deine Erfahrungen mit uns teilen möchtest, werden die viele Menschen in einer ähnlichen Situation sehr dankbar sein. 

Damit du dich in dieser schwierigen Zeit selbst nicht aus den Augen verlierst, trage hier deine E-Mail-Adresse ein und werde Teil unserer Glücksdetektiv-Gemeinschaft. Dann nehme ich dich ganz persönlich an die Hand und zeige dir in meinem 10-teiligen kostenlosen E-Mail-Kurs „Aufbruch ins Glück“, wie du Ballast aus der Vergangenheit hinter dir lassen und dein Leben neu ausrichten kannst.

41 Kommentare
  • Andrea
    schrieb um 08:57h, 19 Oktober Antworten

    Ein wichtiges Thema…. Ich arbeite mit psychisch kranken Menschen und finde es enorm wichtig, über die Krankheitsbilder zu informieren, damit Betroffene zusätzlich zu ihrem krankheitsbedingten Leiden nicht auch noch auf Unverständnis und Ausgrenzung stoßen.

    Eins möchte ich noch ergänzen: Ein von Depressionen betroffener Mensch bleibt trotzdem eigenverantwortlich. Auch wenn er gerade nicht viel selber schaffen kann und möglicherweise die Unterstützung von anderen braucht, so sollte man sich klar machen, dass diese Unterstützung nicht entmündigen soll. Was der Betroffene selbst schaffen kann, sollte er auch selber tun. Bein einer akuten schweren Depression ist das erst einmal nicht viel, hier müssen auch wirklich Fachleute unterstützen. Man darf nicht vergessen, dass eine Depression auch eine körperliche Komponente hat: Der Hirnstoffwechsel ist an bestimmten Stellen gestört. Hier greifen Medikamente ein – die leider bei jedem anders wirken, sodass ein Facharzt ganz individuell schauen muss, was das Richtige ist. Außerdem muss im Blut ein Wirkstoffspiegel aufgebaut werden, sodass es eine Weile dauert, bis der Betroffene eine Wirkung verspürt. Aber bei einer schweren Depression kommen die Betroffenen sonst überhaupt nicht in die Lage, wieder aktiver zu werden. Je aktiver sie werden, desto mehr sollten sie wieder eigenverantwortlich selber regeln. Das schützt auch die Angehörigen und Freunde davor, überfordert zu werden. Den letzten Punkt des Selbstschutzes halte ich für enorm wichtig. Viele Angehörige berichten mir, dass Depressionen fast ansteckend wirken und sie selbst auch mit in das „schwarze Loch“ gezogen werden. Hier gilt es, bei aller Zuneigung und Hilfsbereitschaft, klar seine Grenzen zu ziehen und sein eigenes Leben nicht zu vernachlässigen. Es gibt viele Selbsthilfegruppen, auch für Angehörige, die da sehr konkret helfen können.

    Liebe Grüße!
    Andrea

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:44h, 19 Oktober Antworten

      Danke Andrea, dass du uns von deinen Erfahrungen im Umgang mit psychisch kranken Menschen erzählst.
      Die Eigenverantwortung ist natürlich ein wichtiger Punkt. Das trifft generell auf alle Menschen zu, die auf irgendeine Weise auf Hilfe angewiesen sind. Und trotzdem ist das häufig ein sehr schmaler Grat. Wann muss ich auch etwas „von oben verordnen“ und wann kann der andere in seinem besten Sinne entscheiden und handeln…

      Ich glaube, dass Wichtigste ist dabei auch, dass wir nie unsere Menschlichkeit verlieren und unser Einfühlungsvermögen für andere.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • MIscha
    schrieb um 09:53h, 19 Oktober Antworten

    Hi Katharina,

    als ehemaliger Betroffener mit drei schweren depressiven Episoden in 10 Jahren sag ich einfach mal Dankeschön für diesen hilfreichen Artikel. Wie du schreibst, ist es für einen Außenstehenden nicht möglich, sich in die Gedanken- und Gefühlswelt eines Depressiven hineinzuversetzen. Meine Frau hat da immer wahnsinnig darunter gelitten, dass sie mir nicht helfen konnte. Aber sie war da, und das war das Wichtigste für mich.

    Wenn man als Angehöriger sieht, dass der Depressive Fortschritte macht, dann hilft es sehr, ihn zu positiven Dingen zu ermuntern, wie zum Beispiel einen langen Spaziergang o.ä. Also einfach ein bisschen Energie auf ihn übertragen und ihn ein wenig mitziehen. In einer akuten Phase bringt das aber nichts.

    Liebe Grüße

    Mischa

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:37h, 19 Oktober Antworten

      Lieber Mischa,

      herzlichen Dank für deinen Input.
      Das ist auch noch ein schöner Tipp: mit der eigenen Energie anstecken, sobald Raum dafür ist.

      Danke dir und Grüße an deine Frau 🙂
      Katharina

  • Bettina
    schrieb um 11:01h, 19 Oktober Antworten

    Liebe Katharina,
    ein sehr schöner Artikel zu einem wichtigen Thema. Ich war selbst über längere Zeit depressiv und weiß, wie sich diese Leere anfühlt und dass man keine Freude und kein Interesse mehr für irgendetwas empfindet. Selbst wenn man will, es geht nicht. Ich finde deine Sicht sehr gut, Vor allem aber den letzten Tipp: Sorge für dich selbst. Ich habe mich zurückgezogen, weil ich niemanden belasten wollte und ich wusste, dass viele aus Mitgefühl vergessen, dass sie selbst auch für sich stark sein müssen. Das sagen sie im Angesicht aber nicht, weil sie einen nicht alleine lassen wollen.
    Ich kenne auch die andere Seite. Zwar ging es da um Magersucht und nicht Depression, aber diese Tipps kann man bei verschiedenen Krankheitsbildern anwenden.

    Vielen Dank dafür – ich hätte ihn damals gut gebrauchen können.
    Liebe Grüße
    Bettina

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:35h, 19 Oktober Antworten

      Liebe Bettina,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar und die Einblicke, die du uns gegeben hast – gerade, weil du auch beide Seiten erlebt hast-.

      Dann achte bitte auch weiterhin auf dich.
      LG, Katharina

  • Tanja
    schrieb um 00:33h, 20 Oktober Antworten

    Hallo Katharina,

    das ist ein wunderbarer Artikel. Er beschreibt das Krankheitsbild der Depression sehr gut und deine Tipps sind wie immer klasse.
    Ich kenne beide Seiten und wäre damals froh gewesen soeinen gut geschriebenen Artikel lesen zu können.
    Gerne möchte ich meine Erfahrung mit dir und deinen Lesern teilen.

    Wie fühlen sich Depressionen an?
    Die Symptome treffen das alles sehr gut, ich versuche meine eigene Erfahrung nurnoch dazu zu ergänzen.
    Ich kann da nur für mich sprechen, aber es ist ein Gefühl der Machtlosigkeit. Dieses Gefühl ist mal mehr mal weniger stark ausgeprägt, so wie ein gesunder Mensch auch mal einen schlechteren Tag hat an dem einfach alles schief läuft.
    Es ist ein Gefühl, als wäre die Erdanziehungskraft um einen Faktor 1000 stärker und man kann gar nicht mehr aufstehen oder irgendetwas tun. Man möchte, aber es ist ein stundenlanger Kampf mit sich selber den man nur schwer gewinnen kann. Danach hat man jedoch das Gefühl den halben Tag schon verschwendet zu haben und fällt wieder in das Loch zurück. An dem Punkt ist es wichtig das zu akzeptieren und nicht dagegen anzukämpfen, sondern es als Erfolg sehen wenigstens das geschafft zu haben und alles andere muss man dann zu einem späteren Zeitpunkt machen, wenn es denn geht. Das ist auch ausreichend.
    Die Wahrnehmung ist auch eine komplett andere. Man nimmt gar nicht mehr so viele Details wahr und hat wie eine Art eingeschränktes Blickfeld, als käme nach wenigen Metern eine Nebelwand die alles dahinter verschluckt. Man fühlt sich dadurch erdrückt und möchte sich klein machen und zusammenziehen. Auch Licht ist dann nicht gut zu vertragen, da es einem das Gegenteil zeigt und man sich dann wieder “ nicht normal “ fühlt, da man es einfach nicht erträgt.
    Die Alltagssituationen wie Einkaufen gehen oder einen Teller zur Spülmaschine bringen sind einfach total schwer. Die Distanz zur Spülmaschine ist unüberwindbar groß und im Supermarkt wird man von der Vielfalt erschlagen. Man weiß nicht mehr was man genau kaufen wollte und selbst mit Einkaufszettel, wenn man es überhaupt schafft einen zu schreiben, ist es schwierig wirklich alles zu holen, da man sich nicht merken kann was man schon im Wagen hat. Als wäre man in einer ganz neuen Umgebung und man findet sich nicht
    zurecht.
    Eine andere schwierige Sache sind die Konzentrationsstörungen. Ich bin Studentin eines technischen Faches im höheren Semester und kann damit sehr gut mit der Mathematik umgehen. Als ich ganz tief unten war im Loch der Depressionen war es mir noch nicht mal möglich einen Bruch auseinander zu ziehen. Augenscheinlich war mir alles zu viel und man kann anderen Leuten gar nicht mehr zuhören und Ihnen folgen, für mich war es aber so, dass ich zu dumm für alles bin und alles verloren ist.
    Generell sind viele guten Sachen dann Zufall und Ausnahmen, so empfand ich sehr vieles, aber das Gefühl hatte ich auch schon vorher.

    Wie kann man helfen?
    Etwas was man als Betroffener dann auch nicht hören möchte ist: Ich kenne das Gefühl, das habe ich auch.
    Nein, genau das ist nicht der Fall. Klar hat jeder man einen schlechten Tag und konnte mal etwas nicht, aber das was sich in der Depression abspielt ist alles nochmal eine Spur , oder vllt soger mehrere, stärker.
    Wenn ich nicht selber betroffen gewesen wäre, dann hätte ich mir nie vorstellen können wie es ist.
    Etwas sehr wichtiges zu wissen ist: Es geht vorbei. Es ist eine Krankheit die man besiegen kann.
    Das wichtigste als Außenstehender ist, dass man sich nicht selber vernachlässigt. Man kann niemanden helfen, wenn man selber nicht vollständig mental stabil ist. Depressionen können umsich greifen und das sollte man verhindern. Man muss sein eigenes Leben weiter führen und es ist auch ok mal nein zu sagen.
    Generell ist es gut, wenn man mit jemand anderes darüber reden kann und wenn sich der/die Erkrankte an mehrere verschiedene Personen wendet. Eine Person alleine kann das nicht stemmen und man selber braucht die Auszeiten.
    Bitte versteht diesen Satz nicht falsch, aber oft sind es „nur“ Gedanken , die man auf gar keinen Fall unterschätzen soll! , aber Gedanken bringen einen nicht um. Ich hatte oft das Problem nicht einschätzen zu können wie schlimm es wirklich ist und habe die Situation oft überschätz. Leider weiß ich nicht wie man lernen kann die Situation richtig einzuschätzen. Im Ernstfall kann man sich immer Hilfe holen indem man zum Beispiel den Rettungswagen ruft, wenn es wirklich sehr ernst ist.
    Eine andere wichtige Sache ist, dass jeder für sein handeln selbst verantwortlich ist. Man trägt keine Schuld und auch keine Verantwortung für einen anderen Menschen!
    Um eine “ unlogische“ Situation aufzuklären habe ich hier ein Beispiel von mir. Ich habe es nicht immer geschafft meinen Abwasch zu erledigen, wollte aber nicht das es jemand anderes für mich übernimmt, da es mir zeigt, dass ich noch nicht einmal das kann. Als Außenstehender möchte man der Person helfen und Ihr die Arbeit abnehmen, damit man die wenige Energie nicht darauf verwenden muss, aber in meinem Fall wäre das nicht gut gewesen, da ich es alleine schaffen musste.
    Es selbst nicht geschafft zu haben ist schlimmer als der Berg Geschirr und das Gefühl wenn man es dann selber schafft hilft einem weiter zu machen.

    Ich hoffe das kann irgendjemanden helfen.

    Liebe Grüße,
    Tanja

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 15:24h, 21 Oktober Antworten

      Liebe Tanja,

      tausend Dank für deinen ausführlichen und überaus hilfreichen Kommentar.
      Ich finde es ganz wunderbar, dass du uns so persönliche Einblicke gibst und ich bin überzeugt, dass es sehr vielen Menschen hilft. Zum einen, um das Krankheitsbild besser zu verstehen und zum anderen aber auch für andere Betroffene um zu sehen, dass sie nicht alleine sind.

      Alles liebe für dich,
      Katharina

  • tanja
    schrieb um 13:22h, 20 Oktober Antworten

    ich kann mit sowas immer she schwer umgehen und mich schwer in die person versetzten :(….

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 15:27h, 21 Oktober Antworten

      Das geht vielen so… und so ganz wird die Unsicherheit sicher nie weggehen, weil jede Person und jeder Krankheitsverlauf anders ist.
      Aber wenn du dir Mühe gibst und offen für die Bedürfnisse des anderen bleibst, ist schon viel gewonnen.

      LG, Katharina

  • Annie
    schrieb um 17:35h, 20 Oktober Antworten

    Liebe Katharina
    ich habe mich insgeheim gefreut, als ich sah über welches Thema dein aktueller Beitrag ist. Seit über 10 Jahren habe ich immer wieder depressive Phasen, würde sagen ich bin chronisch erkrankt, aber trotzdem noch lebensfähig! Für Außenstehende ist es wirklich sehr schwer sich in Depressive reinzuversetzen. Seit Anfang des Jahres blogge ich ja auch über mich und meine Erkrankung, weil ich auch vorher schon gemerkt habe wie gut mir der Ausdruck und das Schreiben tut. Zusätzlich möchte ich gerne Mut machen – zeigen es gibt auch die hellen Tage, an denen alles in „normalen“ Bahnen verläuft. Eine Freundin von mir meinte, dass sie mich mittlerweile besser verstehen kann, weil ich schriftlich schon das ausführlich festhalten kann, was ich nie sagen könnte. Trotzdem sollen meine Freunde keinerlei Verantwortung für mich übernehmen. Es ist mein Leben, ich möchte es nicht beenden und tu alles in meiner Macht stehende dafür die hellen Zeiten länger werden zu lassen.
    Annie

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 15:30h, 21 Oktober Antworten

      Liebe Annie,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar!
      Ich fnde super, dass du darüber schreibst. Und davon profitieren auch wir anderen, weil wir ein besseres Verständnis davon bekommen, wie es dir geht und was du durchmachst.

      Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft und Erfolg auf deinem weiteren Weg und dass die hellen Zeiten immer länger werden.

      LG, Katharina

  • Dario
    schrieb um 21:11h, 22 Oktober Antworten

    Hi Katharina,

    mit depressiven Menschen umgehen ist eine echt schwierige Sache. Vor allem muss man aufpassen, dass man dabei nicht selber in ein Loch gezogen wird.

    Ich weiß (zum Glück) nicht, wie es ist depressiv zu sein. Ich denke, dass die steigende Anzahl an Menschen die unter Depressionen oder z.B. dem Burnout Syndrom leiden daher kommt, dass wir unsere Wurzeln vergessen haben.
    Wir bewegen uns weniger, sind seltener in der Natur und haben so eine wichtigen Ausgleich in unserem Leben verloren.

    Meiner Meinung nach ist das ein Weg Depressionen zumindest vorzubeugen.
    Was denkst du darüber?

    Grüße
    Dario

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:52h, 28 Oktober Antworten

      Hallo Dario,

      es ist immer schwer zu sagen, was letztendlich in die Depression führt. Meistens ist es sowieso eine Vielzahl verschiedener Ursachen (z.B. eine bestimmte Veranlagung, fehlende Ressourcen, gewisse Gedankenmuster, eine akute Krise etc.).
      Aber du hast Recht, dass Bewegung helfen könnte. Bewegung und Sport sind ein natürliches Antidepressivum. Das heißt, sie wirken stimmungsaufhellend und können so den zunehmend trüben Gedanken entgegenwirken.

      LG, Katharina

  • Boris
    schrieb um 21:02h, 23 Oktober Antworten

    Vielen vielen Dank für diesen Beitrag!

    Mir hat das Buch „Depression. Helfen und sich nicht verlieren: Ein Ratgeber für Freunde und Familie“ von Huub Buijssen unglaublich geholfen. Ich kann jedem, der einem depressiven Angehörigen beistehen möchte, wirklich ans Herz legen, in dieses Buch zu schauen.

    Ich selbst kann sagen, dass es, so banal es auch klingt, am wichtigsten ist, für die entsprechende Person da zu sein. Und noch viel wichtiger, da sein zu wollen. Einfach neben ihr zu sitzen oder zu liegen und sie spüren zu lassen, dass sie nicht allein ist.
    Auch wenn es schwierig ist, weil man selbst oft nicht weiß, ob man überhaupt erwünscht ist, da oft keine Reaktionen von der betroffenen Person kommen.
    Was auch wichtig ist, ist nicht zu vergessen, was man sonst gemeinsam unternommen hat und immer wieder vorschlagen, es auch jetzt zu tun. Allerdings auch zu akzeptieren, wenn es im Moment nicht geht. Trotz der Erkrankung muss die Person nicht mit Samthandschuhen angefasst werden.

    Viele Grüße und danke auch an alle anderen Kommentierenden. Ich finde es unglaublich wichtig, dass dieses mit unglaublich vielen Vorurteilen belegte Thema authentisch dargestellt wird. Da schwirrt in vielen Köpfen noch ein sehr verzerrtes Bild von dieser Erkrankung herum.

    Boris

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 16:56h, 28 Oktober Antworten

      Lieber Boris,

      auch dir herzlichen Dank für deinen schönen Erfahrungsbericht.
      Ich bin ganz überwältigt, wie viele tolle Kommentare hier zusammenkommen und wie viele Menschen so offen darüber reden.

      Das ist unfassbar wichtig und hilfreich.
      DANKE.

      LG, Katharina

  • Alex
    schrieb um 20:12h, 24 Oktober Antworten

    Ich habe auch einen depressiven Menschen in der Familie.
    Mich beschäftigt gar nicht so sehr wie man damit umgeht, eher finde ich es wichtig die Ursachen der Depression abzustellen. Ist das hier der richtige Weg?

  • Toc8
    schrieb um 09:53h, 25 Oktober Antworten

    „Jeder kennt Depression“ – ich glaube, der Satz ist so nicht richtig. Ich würde frech behaupten.: Kaum einer kennt Depression, obwohl es Statistiken gibt, die sagen, dass jeder achte Mann und jede vierte Frau mindestens ein Mal im Leben depressiv wird. Es ist also eine Volkskrankheit. Doch niemand kennt die Symptome so genau. Und das macht es schwerer, auch für die Betroffenen, die oft selbst nicht wissen, an was sie eigentlich leiden.

    Am Ende ist es eine sehr perfide Krankheit. Abgesehen von möglichen organischen Ursachen sind die Gründe vielfältig, warum jemand depressiv wird. Als Angehöriger kann es auch sein, dass man ein Teil dieser Gründe ist. Das hört natürlich niemand gern.

    Für mich passt Depression sehr gut in unsere Zeit. Unsere westliche Welt steht auf Rationalität, auf Formeln. Unternehmen werden in Formeln gegossen, das logisch richtige hat Vorrang, alles muss mathematisch Sinn machen, sonst machen wir es lieber nicht. Wir leben die Spannung zwischen den Wünschen nach Inklusion und Distinktion. Solidarität wird weniger. Die Gefühlswelt wurde von der Werbung übernommen, dort wird fast alles über Emotionen verkauft. Gefühle sind überhaupt doch irgendwie eine Schwäche – und das ist für mich ein wichtiger Punkt, denn die Depression als Nicht-mehr-fühlen-können ist auch ein Ausweg: Ein Weg, Gefühle (ob wahrgenommen oder unterdrückt) nicht mehr haben zu müssen, weil sie nicht mehr auszuhalten sind. In einer Welt, die Gefühle nicht besonders schätzt, ist das doch auch naheliegend. Dabei ist Emotion immer dabei, in jeder Kleinigkeit, die man tut. Erst wenn sie ausfällt, wird klar, dass der Mensch ohne Emotion nicht kann, ja im schlimmsten Fall eben nicht mal aus dem Bett kommt.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 17:09h, 28 Oktober Antworten

      Lieber Toc8,

      ich finde es interessant, dass du den Part der gesellschaftlichen Verantwortung mit ansprichst.
      Denn natürlich sind wir zu jeder Zeit Einflüssen ausgesetzt (schon allein durch das Dauerbombardement durch die Medien).
      Es kann nicht schaden sich mal vor Augen zu führen, inwiefern unsere heutigen Strukturen und Glaubenssätze das Auftreten von Depressionen fördern oder nicht (zumindest für Burnout kann man da ja sehr eindeutige Zusammenhänge sehen…).

      Viele Grüße,
      Katharina

  • Greg
    schrieb um 14:44h, 06 November Antworten

    Hallo.

    Ich glaube zu 99 Prozent das mein mann Depression hat. Und habe ihm das auch gesagt. Er sagt aber ja ist doch klar wenn alles scheisse läuft dies das. Dann habe ich ihm gesagt , lass uns zum artzt gehen. Er sagt ne du brauchst nicht so schlau zu tun bin schlauer wie du und weiß selbst wieso ich mal nicht gut drauf bin. Also er weist selbst das er öffters Schlecht drauf ist aber gibt auch nicht zu das er Depression hat. Und er will sich das auch nicht eingestehen. Keine Ahnung.Weil er zu stolz ist Und das einfach nicht glaube kann. Könnt ihr mir bitte helfen wie ich ihn dazu verleiten kann zum artzt zu gehen.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 13:52h, 09 November Antworten

      Hallo,

      das ist natürlich sehr schwer, wenn er sich quer stellt.
      Man kann niemanden dazu zwingen, sich in Behandlung zu begeben (solange keine Gefahr für sein Leben und das anderer besteht). Normalerweise gilt es abzuwarten, bis der Leidensdruck deines Mannes so hoch ist, dass er freiwillig Hilfe sucht.

      Es ist aber sicher nicht einfach für dich, dabei zuzusehen, wie es ihm Tag ein Tag aus schlecht geht und trotzdem nicht viel tun zu können.

      Hast du denn eine Ahnung, warum er sich so quer stellt? Oft steht dahinter z.B. Angst vor einer Therapie, weil es nach wie vor schreckliche Vorurteile darüber gibt, was da mit einem gemacht wird. Oder vielleicht ist es auch die Angst davor, als „gestört“ abgestempelt zu werden. Denn auch das ist noch längst nicht überall angekommen, dass psychische Krankheiten ebenso wie körperliche Krankheiten etwas völlig „normales“ sind und nichts, wofür man sich schämen müsste.

      Mein Punkt ist: vielleicht kannst du ihm seine Ängste Stück für Stück nehmen, indem du herausfindest, warum er sich so dagegen weigert.
      Vielleicht kannst du ihn ja sogar dazu bringen, sich einmal diesen Artikel durchzulesen. Dann macht es womöglich von ganz alleine „Klick“ bei ihm, weil er sich in der Beschreibung wiedererkennt…

      Alles Gute für dich und deinen Mann,
      Katharina .

  • Porridge McCotton
    schrieb um 20:45h, 06 November Antworten

    Hallo Katharina!

    Vielen Dank für den tollen Artikel! Mich selber beschäfigt seid einer ganzen Weile die Frage (auch wenn das jetzt merkwürdig klingt): Leider ich schon an einer Depression? Ist es Burn-Out? Hab ich eine bipolare Störung? Irgendwie verschwimmen die Übergänge alle so…:-/ Ich „möchte“ keine Krankheit haben, aber da ich mein Leben zurzeit einfach nicht mehr aushalte würde es mich in gewisser Weise „beruhigen“ zu wissen, dass ich nicht einfach nur außer Stande bin, irgendwas ges@§%en zu bekommen…:-(

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 13:55h, 09 November Antworten

      Hallo,

      das kann ich gut nachvollziehen.
      Für viele Betroffene ist es auch eine Erleichterung eine Diagnose zu bekommen, weil sie dann nicht länger für sich alleine verantwortlich sein müssen und weil ein Stück weit der Druck genommen wird.
      So, wie du schon sagst, mit einer Krankheit kannst du gar nicht alles auf die Reihe kriegen. Und das es zur Zeit so schwierig ist, liegt nicht an dir, sondern an deiner Krankheit.

      In diesem Sinne wäre es gut, wenn du dich mal deinem Hausarzt anvertraust und ihm/ihr von deinen Problemen erzählst. Er oder sie kann dich dann weiterverweisen und einen entsprechenden Fachmann/Fachfrau finden.

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Was tun gegen den Winterblues? - Glücksdetektiv
    schrieb um 13:06h, 09 Dezember Antworten

    […] wird oft so leicht daher gesagt, kann für viele aber eine wirklich ernstzunehmende Phase depressiver Verstimmung sein. Ein ganz kleiner Teil der Bevölkerung (ca. 1% in Deutschland) leidet zu dieser Jahreszeit […]

  • 12 Anzeichen für Burnout: Daran erkennst du ob du ausgebrannt bist - Glücksdetektiv
    schrieb um 13:42h, 09 Dezember Antworten

    […] Umgang mit depressiven Menschen – Was du als Außenstehender tun kannst12 eindeutige Zeichen dafür, dass du unglücklich im Leben bistUnzufrieden mit dem Leben? – Warum deine Unzufriedenheit dich stark macht20 todsichere Tipps um unglücklich zu seinMultitasking – Freund oder Feind?Unabhängig werden von der Meinung anderer […]

  • Das tut Depressiven gut
    schrieb um 12:00h, 21 Dezember Antworten

    […] nur ich, auch Glücksdetektiv hat eine tolle Aufstellung mit hilfreichen Hinweisen für all diejenigen zusammengestellt, die Unterstützung im Umgang mit […]

  • Limalisoy
    schrieb um 12:04h, 21 Dezember Antworten

    Hallo,
    ich habe schon vor langer Zeit einen Beitrag erstellt, in dem ich darauf hinweise, was Angehörige depressiv erkrankter Menschen tun können. In den Köpfen der Menschen muss vieles erst einmal ankommen, damit die allgemeine Hilflosigkeit oder auch die Vorurteile der Gesellschaft abgebaut werden. Passenderweise habe ich dazu vor knappen zwei Stunden einen Artikel veröffentlicht: http://limalisoy.de/depression-und-gesellschaft/

    Da ich heute deinen Artikel gefunden habe, habe ich mir erlaubt, auf deinen Artikel in meinem Beitrag hinzuweisen und ihn verlinkt. Ich hoffe, dass es dir recht ist.
    Hier ist der Link: http://limalisoy.de/ein-besonderer-wunsch-das-tut-depressiven-gut/

    Viele Grüße
    Yvonne

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 12:46h, 22 Dezember Antworten

      Liebe Yvonne,

      klar ist mir das Recht.
      Dein Artikel ist eine schöne Ergänzung zu meinem und ich finde es sehr toll, dass du darüber so persönlich schreibst.
      LG, Katharina

  • Stefan
    schrieb um 13:48h, 25 August Antworten

    Das freut mich, dass hier zufälligerweise schon jemand kommentiert hat, den ich kenne. Ich hatte meine erste Depression vor 10 Jahren und bin gerade auf dem Weg raus aus meiner zweiten Depression. Es sieht schon nicht mehr ganz so dunkel und hoffnungslos aus. Bei vielem in Deinem Artikel erkenne ich mich wieder.

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 20:19h, 26 August Antworten

      Es freut mich, dass du dich auf dem Weg der Besserung befindest! Mach mit dem weiter, was für dich funktioniert. Du weißt ja bereits aus Erfahrung, dass es dir wieder besser gehen kann und wird.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      LG, Katharina

  • Philipp
    schrieb um 12:38h, 24 September Antworten

    Liebe Katharina,

    Du hast Stefan eine sehr wichtige und wertvolle Botschaft mit auf den Weg gegeben. Wer nämlich schon mal aus einer Depression herausgekommen ist, der hat die Erfahrung gemacht, dass es geht und dass auch wieder bessere Zeiten kommen können. Ich finde, dieses Wissen hilft (mir zumindest) ungemein. Ich weiß, dass die schlechten Tage kein Dauerzustand sind, sondern dass es auch eine andere Seite gibt, die man (ich) schon mal erreicht habe.

    Glückliche Grüße aus Hannover
    Phil

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 17:56h, 27 September Antworten

      Schön, dass du das so bestätigen kannst.

      Glückliche Grüße zurück,
      Katharina

  • klebefolien
    schrieb um 18:08h, 24 Oktober Antworten

    Vielen dank für den tollen Artikel und die ausführliche Information. Die Informationen sind für mich sehr hilfreich.

    Gruß Anna

  • Marlon q
    schrieb um 11:11h, 04 Dezember Antworten

    Hallo, Meine Freundin hat seit 2 Wochen komplette Gefühllosigkeit aber durch den Artikel von Ihnen kann ich es nun viel besser verstehen. Wie Sie schon sagten, es ist echt schwer immer da zu sein weil es auch selber schwer ist dass mit dieser Person durchzustehen aber nun verstehe ich das alles viel besser. Dankeschön und einen schönen Tag 🙂

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 12:29h, 05 Dezember Antworten

      Ich freue mich, dass mein Artikel ein bisschen Licht ins Dunkel bringen konnte. Dir und deiner Freundin wünsche ich alles Gute.

      LG, Katharina

  • Bin ich psychisch krank? – Eine erste Orientierung für Verzweifelte - Glücksdetektiv
    schrieb um 16:34h, 30 Januar Antworten

    […] Habe ich nach dem Jobverlust eine vorübergehende Sinnkrise oder rutsche ich gerade in eine ausgewachsene Depression? […]

  • Elektroheld
    schrieb um 11:14h, 31 Januar Antworten

    Eine Depression bei seinem Partner ist eine schwierige Situation, welche für beide Seiten sehr anstrengend ist. Einige Beziehungen können dabei zerbrechen, aber wer es gemeinsam übersteht … meinen Respekt! Sehr schöner Artikel!

    • Glücksdetektiv
      Glücksdetektiv
      schrieb um 17:57h, 31 Januar Antworten

      Absolut. Dadurch lässt sich eine neue Ebene der Beziehung erreichen, die auf gegenseitigem Respekt, auf Wertschätzung und tiefem Verständnis beruht.
      Und so bieten Krisen die Möglichkeit (gemeinsam) zu wachsen und stärker zu werden.

      Katharina

  • Sport gegen Depressionen: Funktioniert das wirklich? - Glücksdetektiv
    schrieb um 19:06h, 09 Februar Antworten

    […] Erinnerung: Depressionen zeichnen sich durch einen völligen Verlust von Interesse und Freude aus. Nichts erscheint mehr […]

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