Glücksdetektiv https://www.gluecksdetektiv.de Für dein bestes und schönstes Leben Tue, 11 Dec 2018 18:52:28 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.9 Zum Glück hatte ich Burnout https://www.gluecksdetektiv.de/zum-glueck-burnout/ https://www.gluecksdetektiv.de/zum-glueck-burnout/#comments Mon, 03 Dec 2018 05:00:08 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7810 In diesem Gastbeitrag berichtet Natalia Dziadus-Hammerschmied (kraftfabrik.com) von ihrem Burnout und wie er ihr geholfen hat zu erkennen, was wichtig ist.  Es war ein kalter Wintertag kurz vor Weihnachten. Zum letzten Mal dieses Jahr habe ich in dem kalten Architekturbüro gesessen und noch bevor es...

Der Beitrag Zum Glück hatte ich Burnout erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
In diesem Gastbeitrag berichtet Natalia Dziadus-Hammerschmied (kraftfabrik.com) von ihrem Burnout und wie er ihr geholfen hat zu erkennen, was wichtig ist. 

Es war ein kalter Wintertag kurz vor Weihnachten. Zum letzten Mal dieses Jahr habe ich in dem kalten Architekturbüro gesessen und noch bevor es nach Hause ging, hat mir ein unerklärliches, inneres Gefühl gesagt: „Räume deinen Schreibtisch auf.“

Gut, dass ich auf dieses Gefühl gehört habe. Es sollte nämlich mein letzter Tag in diesem Büro werden.

Burnout?

Ich doch nicht!

Leider schon. „Sogar mir“ konnte es passieren.

Zum Glück Burnout - GlücksdetektivEin Gefühl von derart starker Abneigung irgendetwas zu tun, was annähernd mit meinem Beruf zu tun hat, habe ich nie davor (und zum Glück auch nie wieder danach) gespürt. Wenn ich nur daran gedacht habe ins Büro zu gehen, war es so, als ob jemand gleichzeitig eine hohe, dicke Mauer um mich gebaut und mir Pillen, die heftige Krämpfe und Übelkeit auslösen, in den Mund gesteckt hätte.

Erst als ich (nach 2 Monaten) die Tatsache akzeptiert habe, dass ich wahrscheinlich noch eine Zeit lang nicht ins Büro gehen werde, habe ich wieder angefangen Erleichterung und die ersten Energie-Schübe in mir zu spüren. Dank der Unterstützung meines Mannes habe ich mir erlaubt die sich frisch aufbauende Energie für mich, anstatt für die Arbeit, zu nutzen. So hat meine innere Reise der Veränderung angefangen.

Ein Glück im Unglück würde man sagen.

Dein Körper kriegt es zuletzt

Noch lange bevor unser Körper schwach und krank wird, versuchen Kopf und Herz uns Zeichen zu geben, dass etwas nicht stimmt. Noch lange bevor der Rücken weh tut, der Magen an Verkrampfungen leidet oder der Kopf unerträglich laut dröhnt…

Wenn man aber die Kopf-Herz-Zeichen lange und gekonnt ignoriert, wenn man den eigenen Körper durch eine unglaubliche Leidensfähigkeit fast zu Zerstörung bringt, muss man auch als aller erstes anfangen, den eigenen Körper wieder in Schwung zu bringen.

Zum Glück Burnout - Glücksdetektiv

Es ist eigentlich gar nicht viel, worauf man achten muss:

  • Genug Schlaf
  • Gesunde Ernährung
  • Regelmäßige Bewegung

Nur wer hat heutzutage noch Zeit und Nerven für Sport, selber Kochen und ruhigen Schlaf ohne Netflix?

Dein Körper ist es aber, der dich, deinen Kopf und dein Herz durchs Leben trägt. Wenn du ihm keine gute Energie gibst, ihn nicht regelmäßig in Bewegung setzt und ihm keine angemessene Erholung gönnst, kann er nicht auf Dauer funktionieren. Wenn dein aktueller Lifestyle dir dies nicht ermöglicht, dann wird es vielleicht Zeit darüber nachzudenken deinen Lifestyle zu ändern.

Bei mir war es auf jeden Fall so: Je besser es meinem Körper ging, desto mehr konnte ich anfangen mich auf das eigentliche Problem und eine mögliche Lösung zu konzentrieren.

Was steckt in deinem Kopf und Herz?

Zum Glück Burnout - GlücksdetektivWie kann man nur so taub und blind sein, um die vielen Zeichen von Kopf und Herz so beinhart zu übersehen? Wie kann man nur zulassen, dass es soweit, wie zu einem Burnout, kommt?

Wenn man nie gelernt hat auf den eigenen Kopf und das eigene Herz zu hören, passiert es offenbar ganz unbemerkt. Und obwohl ich wirklich vieles in meinem Leben gelernt habe, war das wohl nicht dabei.

Auch wenn ich anfänglich gar nicht wusste, wo ich anfangen soll und mir vieles „kindisch“, „esoterisch“ oder nicht „wissenschaftlich“ genug vorgekommen ist, wurde ich durch Mangel an anderen Optionen dazu gezwungen, mich neuen Methoden gegenüber zu öffnen. An Depression und Lethargie wollte ich, nach kurzer Überlegung, doch noch nicht sterben…

Und auch hier kann ich sagen: Ein Glück im Unglück.

Schritt für Schritt habe ich angefangen zu schauen, wo die inneren Probleme bei mir liegen und was eine mögliche Lösung für sie sein könnte.

Wie viel Unruhe gibt es in deinem Kopf und Herz?

Abschalten war noch nie meine Stärke. Mein darauf aufbauender Mangel an Schlaf hat meinen Burnout natürlich noch einmal beschleunigt und verstärkt.

Die Ruhe, die ich durch Meditation in meinem Leben entdeckt habe, war wie eine Offenbarung. Unser Gehirn ist eine riesige und unglaublich schnelle Fühl- und Denkmaschine. Und gerade heutzutage, wo wir mit Informationen und Reizen ununterbrochen bombardiert werden, ist es wichtiger denn je ihm eine Pause zu gönnen!

Ob du es mit Meditation oder einer anderen Methode machst, bleibt dir überlassen. Aber eines ist sicher: Dein Gehirn braucht diese Ruhe und Erholung, um nachher mit voller Kraft und Konzentration wieder weiterzumachen.

Was machst du mit den Gedanken und Gefühlen in deinem Kopf und Herz?

Zum Glück Burnout - GlücksdetektivFür Nebensächlichkeiten, wie eigene Emotionen und Bedürfnisse, haben nur Menschen Zeit, die sonst nichts zu tun haben. Das habe ich zumindest sehr lange geglaubt. Ich konnte aber nicht mehr falsch liegen! Gerade die Menschen, die viel zu tun haben, sollten umso mehr auf ihre Emotionen und Bedürfnisse schauen und sich um sich selbst kümmern.

Was mir schlussendlich unglaublich geholfen hat mich mit meinem inneren Leben, mit den eigenen Gedanken und Gefühlen bewusst auseinanderzusetzen, war das tägliche Journaling.

Manchmal lasse ich dort einfach alles, was in meinem Kopf so rumschwebt los. Manchmal schreibe ich dort meine Ziele und Träume auf. Und manchmal schreibe ich Gedichte… Ich führe mein Journal seitdem regelmäßig bis heute.

Welche Menschen gibt es in deinem Kopf und Herz?

Dieses Thema mögen die meisten gar nicht ansprechen. Ich auch nicht… Es ist aber besonders wichtig, denn:

 „Die Umgebung gewinnt immer.“ – Stewart Emery

Die Menschen, mit denen du deine Zeit verbringst, haben einen immensen Einfluss auf deine Gedanken, deine Entscheidungen und dein Wohlbefinden. Eine zwischenmenschliche Beziehung ist nur dann gut, wenn auf Dauer beide Seiten davon profitieren.

Auch wenn es schwerfällt und sehr traurig sein kann, manchmal muss man sich von gewissen Menschen verabschieden, um sein Herz für neue Menschen öffnen zu können.

Es geht darum sich gegenseitig zu unterstützen, voneinander zu lernen und sich miteinander weiterzuentwickeln. Es ist daher in Ordnung dir die Menschen, mit denen du dich umgibst, ganz bewusst auszusuchen!

Verfolgst du deine eigenen Träume?

Zum Glück Burnout - GlücksdetektivWann hast du dich das letzte Mal gefragt, was deine eigenen Träume überhaupt sind? Wann hast du das letzte Mal ernsthaft in Erwägung gezogen, deine eigenen Träume zu realisieren? Wann hast du dir das letzte Mal überlegt:

„Was würdest du machen, wenn du wüsstest, du kannst nicht scheitern?“ – Robert H. Schuller

Ich habe es sehr lange versäumt…

Irgendwann mit 17 Jahren habe ich beschlossen: Ich werde Architektin! Und seitdem habe ich das nie wieder hinterfragt. Ich bereue es auch nicht diesen Weg gegangen zu sein.

Das einzige, was ich anders hätte machen können: Ich hätte es mir schon früher eingestehen können, dass sich der Weg auch Mal ändern darf. Die Umstände und die Umgebung ändern sich. Du änderst dich. Deine Träume und Wünsche ändern sich… Und dein Weg darf sich dementsprechend auch ändern.

Damit du aber den Wendepunkt nicht versäumst, ist es von großer Bedeutung sich mit eigenen Gefühlen, Bedürfnissen und Träumen bewusst und regelmäßig auseinanderzusetzen. Auch hier muss ich sagen, hat mir das Journaling sehr weitergeholfen.

Zum Glück hatte ich Burnout!

Auch wenn es ein schwieriges Jahr für mich war. Auf eine bestimmte Art und Weise war es gleichzeitig eines der besten Jahre meines Lebens.

Je „erwachsener“ wir nämlich werden, desto schwieriger fallen uns jeglichen Veränderungen. Auch wenn diese Veränderungen oft sehr gebraucht werden! Und trotzdem fangen die meisten von uns erst dann an, etwas in ihrem Leben zu verändern, wenn schon alles zusammengebrochen ist und es einfach nicht mehr anders geht.

Natürlich wäre es schön gewesen, alle diese Erkenntnisse ohne Burnout zu haben. Aber wenn dieser Zusammenbruch dafür notwendig war, mein Leben neu auszurichten und mich wieder zurück zu meinem eigenen Glück zu führen, dann kann ich nur sagen: Zum Glück hatte ich Burnout!

Was sind deine Erfahrungen mit Veränderungen?

Alles Liebe,

Natalia

P.S. Bist auch du ausgebrannt? Hier geht es zu den 12 Anzeichen für Burnout!

Du willst es gar nicht erst soweit kommen lassen? Hier sind 10 Tipps, um Burnout vorzubeugen!

Der Beitrag Zum Glück hatte ich Burnout erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/zum-glueck-burnout/feed/ 5
Angst überwinden leicht gemacht https://www.gluecksdetektiv.de/angst-ueberwinden/ https://www.gluecksdetektiv.de/angst-ueberwinden/#comments Sun, 04 Nov 2018 05:00:48 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7653 Wenn dich deine Ängste fest im Griff haben und dein Leben sowie deine Lebensfreude immer weiter einschränken, dann nimm dir 5 Minuten Zeit für diesen Artikel und erfahre, wie du deine Angst selbst erzeugst und wie du deine Angst überwinden kannst. Als Psychologin und Coach...

Der Beitrag Angst überwinden leicht gemacht erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Wenn dich deine Ängste fest im Griff haben und dein Leben sowie deine Lebensfreude immer weiter einschränken, dann nimm dir 5 Minuten Zeit für diesen Artikel und erfahre, wie du deine Angst selbst erzeugst und wie du deine Angst überwinden kannst.

Als Psychologin und Coach berate ich seit vielen Jahren Menschen, die allein nicht mehr weiterwissen. Quälende Ängste und Sorgen sind dabei das mit Abstand häufigste Problem. Das ist nicht weiter verwunderlich, bedenkt man, dass Angststörungen mit fast 10 Millionen Betroffenen, die häufigste psychische Störung in Deutschland darstellen.

Es gibt einen Grund für Angst

Angst überwinden - GlücksdetektivImmer wieder erzählen mir Menschen davon, wie sehr die Angst ihr Leben belastet und immer wieder wollen sie wissen, wie sie die Angst überwinden können. Dahinter steht meist der Gedanke, dass die Angst, aus heiterem Himmel in ihr Leben gekommen ist. Wie eine Geißel, die sie fortan quält. Was den meisten Menschen nicht bewusst ist, ist, dass Ängste nicht aus Jux und Dallerei in unser Leben treten. Es gibt einen Grund, warum sie da sind. In den allermeisten Fällen werden Ängste durch die eigenen Gedanken und Gewohnheiten erzeugt.

Wir haben sie selbst verursacht.

Dieser Gedanke ist sicher erst einmal schwer zu ertragen. Es geht hier aber nicht um Schuldzuweisungen. Schuldzuweisungen bringen niemanden weiter. Es ist ja auch nicht so, dass wir uns unsere Gedanken oder Gewohnheiten bewusst aussuchen würden und sagen „Ja, heute wähle ich mal den angsteinflößenden Gedanken und mache mir das Leben selbst schwer“.

Viel eher geschieht dies auf Grund von Lernprozessen und den Erfahrungen, die wir im Leben machen. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass manche Ängste, die wir durch bestimmte frühkindliche Erlebnisse gelernt haben, vollkommen ohne unser Zutun ablaufen können. In diesen Fällen können wir die Angstreaktion nicht verhindern, sondern nur im Nachhinein abschwächen.

Angst überwinden - Glücksdetektiv

In den allermeisten Fällen nimmt Angst jedoch einen anderen Weg: Nämlich über unsere bewusste Wahrnehmung und Bewertung. Und das ist eine gute Nachricht, denn es bedeutet, dass wir Einfluss darauf nehmen und selbst unsere Angst überwinden können.

Dazu ist es zunächst einmal notwendig den Angstkreislauf zu kennen und die Rolle, die du selbst darin spielst.

Der Teufelskreis der Angst

In den allermeisten Fällen dreht sich das Angstkarussell auf die immer gleiche Weise:

  1. Wahrnehmung innerer oder äußerer Reize
  2. Bewertung dieser Reize als bedrohlich (Gedanken)
  3. Angstgefühl
  4. Körperliche Angstsymptome

1. Wahrnehmung innerer oder äußerer Reize

Angst überwinden - GlücksdetektivZunächst wird das Angstkarussell durch die Wahrnehmung innerer oder äußerer Reize in Gang gesetzt. Das können zum Beispiel die folgenden inneren Reize sein:

  • Gedanken: „Hoffentlich ist meiner Schwester nichts passiert.“
  • Vorstellungen: „Morgen muss ich in die Prüfung.“
  • Körperempfindungen: „Ich habe schon wieder dieses Ziehen in der Brust.“

Aber auch die Wahrnehmung äußerer Reize bringt den Angstkreislauf in Fahrt, zum Beispiel, wenn wir einen Arztkittel sehen oder uns auf einer Zugfahrt befinden.

2. Bewertung dieser Reize als bedrohlich (Gedanken)

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung reichen diese Reize allein jedoch nicht, um Angst hervorzurufen. Angst entsteht erst in dem Moment, in dem wir die Reize als gefährlich interpretieren.

Angst überwinden - Glücksdetektiv

Der Anblick eines Arztkittels allein mag bei manchen Menschen Angst hervorrufen. Ich persönlich empfinde dabei relativ wenig. Ich verknüpfe ihn nicht mit Gefahr oder Bedrohung und deswegen muss ich nicht mit Angst reagieren. Eine Zugfahrt würde bei mir sogar Freude auslösen, weil ich es genieße, die vorbeirauschende Landschaft zu bewundern, dabei Musik zu hören und ein paar Süßigkeiten zu essen. Bei dem Gedanken daran morgen eine Prüfung zu haben, auf die ich nicht genug vorbereitet bin, würde mir allerdings schon etwas mulmig werden und der Gedanke, meiner Schwester könnte etwas passiert sein, löst definitiv Angst und Unruhe in mir aus.

Wieso?

Weil die zugrundeliegenden Gedanken und Bewertungen sich unterscheiden.

  • Beim Arztkittel würde ich vermutlich denken „Ah, da ist ein Arzt“ (neutraler Gedanke) und deswegen nichts weiter empfinden.Angst überwinden - Glücksdetektiv
  • Bei der Zugfahrt würde ich denken „Oh schön, endlich wieder eine Reise. Ich kauf mir gleich ein paar Schokobons und Kekse“ (positiver Gedanke) und deswegen freue ich mich.
  • Wenn ich an die Prüfung denke, auf dich ich nicht gut genug vorbereitet bin, würde mein Gedanke vermutlich lauten „Ohje, ich bin doch noch gar nicht gut genug vorbereitet. Das schaffe ich nicht. Ich werde durchfallen“ (negativer Gedanke) und deswegen reagiere ich mit Angst.
  • Und wenn ich mir von vornherein ausmale, wie meiner Schwester etwas Schlimmes passiert sein könnte, dann lauten die entsprechenden Gedanken „Was, wenn sie mit dem Auto verunglückt ist? Dann liegt sie jetzt schwerverletzt im Straßengraben und niemand kümmert sich um sie. Nicht auszudenken, wenn ihre Kinder bei ihr sind. Die Kleinen werden furchtbare Angst haben, wenn sie überhaupt noch am Leben sind.“ (negative Gedanken), weswegen ich mit großer Angst und Panik reagieren werde.

Es sind also unsere Gedanken, Interpretationen und Bewertungen, die das Gefühl der Angst entstehen lassen.

Angst als Folge unserer Gedanken

Auf bedrohliche Gedanken folgt das Gefühl Angst und ist das erstmal da, löst es seinerseits die entsprechenden körperlichen Symptome aus: Uns wird schwindelig, wir kriegen feuchte Hände, einen Kloß im Hals, zittern etc.

Am Anfang des Angstprozesses steht also überhaupt nicht die Angst. Sie ist erst die Reaktion auf unsere bedrohlichen Gedanken und Bewertungen. Das ist eine sehr wichtige Nachricht, wenn wir Angst überwinden wollen, denn sie zeigt uns sogleich, wo wir ansetzen können.

Möglicherweise denkst du, dass es bei dir anders ist, denn diesen Kreislauf nehmen wir natürlich nicht bewusst wahr. Oft registrieren wir als erstes die körperlichen Veränderungen und stellen zum Beispiel fest, dass unsere Hände feucht geworden sind. Wir glauben, ohne, dass wir etwas getan oder es bewusst mitbekommen haben, ist plötzlich die Angst da. Das verstärkt das Gefühl von Unkontrollierbarkeit und Hilflosigkeit, was seinerseits die Angst verstärken kann.

Angst überwinden - GlücksdetektivDie Hände sind jedoch nicht aus heiterem Himmel feucht geworden. Meist stand davor ein bedrohlicher Gedanke, den wir nur nicht bewusst mitbekommen haben. Vielleicht sind die Hände auch aus einem anderen Grund feucht geworden, z.B. weil wir uns gerade sehr konzentrieren, etwas feinmechanisches durchführen oder uns in einer sehr warmen Umgebung befinden. Es kann viele Gründe dafür geben, dass die Hände feucht werden, denn das Schwitzen der Hände zeigt erstmal nur körperliche Aktivierung und keine Angst an. Die körperliche Aktivierung ist gänzlich unspezifisch. Wir können ja auch feuchte Hände bekommen, wenn wir unseren Schwarm küssen oder zehn Tassen Kaffee getrunken haben. Beide Situationen haben überhaupt nichts mit Angst zu tun.

Doch wenn uns das nicht bewusst ist, führen wir jede körperliche Veränderung sofort auf eine Bedrohung zurück. Auf diese Weise können körperlichen Symptome selbst zu Auslösern des Angstkreislaufes werden, die dann wiederum wahrgenommen und als Gefahr interpretiert werden („Oh Gott, warum schlägt mein Herz denn jetzt so schnell? Was stimmt nicht mit mir?)“.

So kann sich der Teufelskreis aus Wahrnehmung, Bewertung, Angstgefühl und körperlichen Symptomen immer weiter hochschaukeln und letztendlich in Panik münden.

Angst überwinden: Was tun?

Auch wenn niemand gerne hört, dass er seine Ängste – und damit auch sein Leid – selbst erzeugt, birgt es doch eine große Chance, denn es heißt, dass wir Einfluss nehmen und selbst unsere Angst überwinden können. Dazu stehen uns u.a. die folgenden zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Aufmerksamkeitslenkung: Der Angstkreislauf wird durch die Wahrnehmung bestimmter Reize ausgelöst. Von ängstlichen Menschen ist bekannt, dass sie ihre Aufmerksamkeit stärker auf Bedrohungen richten und diese mit Tunnelblick fokussieren. Alles andere wird ausgeblendet. Platt gesagt: Während ein gesunder Mensch sich über den strahlenden Sonnenschein freut, sieht ein ängstlicher Mensch nur die Gefahr von Sonnenbrand und Krebs. Wer die eigene Angst überwinden möchte, muss daher lernen, die Aufmerksamkeit wieder flexibel einzusetzen und sie weg von den gefürchteten Gefahren und hin zu den inneren und äußeren Ressourcen zu lenken.
  • Gedanken/Bewertungen ändern: Das Angstgefühl wird erst ausgelöst, wenn wir eine Situation als bedrohlich einstufen. Auch hier ist aus wissenschaftlichen Studien bekannt, dass ängstliche Menschen dazu neigen harmlose Situationen schneller als bedrohlich einzuschätzen und bedrohliche Situationen als Katastrophe zu bewerten. Ihre Bewertungen sind also ins Negative verzerrt. Wer die eigene Angst überwinden möchte, muss daher eine Änderung der eigenen Gedanken und Bewertungen durchführen.

Beide Prozesse spielen eine maßgebliche Rolle im Teufelskreis der Angst und können durch effektive Strategien einfach und schmerzlos verändert werden. Dazu gehören zum Beispiel Methoden der Aufmerksamkeitslenkung, das Erlernen einer neuen Haltung gegenüber den eigenen Gedanken, das Hinterfragen der eigenen Metakognitionen, positive Selbstinstruktionen, Mentales Training und vieles mehr.

In meinem neuen Selbsthilfeprogramm „Angstfrei ins Glück: Endlich sorglos und unbeschwert leben!“, hast du die Möglichkeit all diese Strategien Schritt-für-Schritt zu erlernen und auf dein eigenes Leben zu übertragen.

Angst überwinden - Glücksdetektiv

Das Programm richtet sich an alle Menschen, die unter Ängsten, Sorgen oder Grübelgedanken leiden und sich ihren Bewegungsradius, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensfreude zurückerobern möchten. Mit Hilfe eines ganzheitlichen Blickes wirst du nicht nur alles über Ängste und Sorgen erfahren, sondern auch die Einstellungen, Gewohnheiten und Lebensumstände verändern, die diese überhaupt erst verursacht haben.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Umsetzung: Zahlreiche praktische Übungen, Tipps, Verhaltensexperimente, geführte Meditationen und Fragebögen zum Selbsttest tragen dazu bei, dass du am Ende nicht nur neue Gewohnheiten etabliert, sondern auch deine Lebensumstände optimiert und somit die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben geschaffen hast. Mehr erfahren!

Der Beitrag Angst überwinden leicht gemacht erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/angst-ueberwinden/feed/ 5
Richtig Denken: 3 No-Gos und 3 Tipps, wie du es besser machst https://www.gluecksdetektiv.de/richtig-denken/ https://www.gluecksdetektiv.de/richtig-denken/#comments Mon, 08 Oct 2018 04:00:01 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7608 Richtig Denken? Die meisten Menschen denken einfach, wie sie denken und hinterfragen das nie. Wenn wir uns aber unser Wohlbefinden angucken oder auch die Wahrscheinlichkeit, mit der wir unsere Ziele erreichen, gibt es durchaus richtige Denkprozesse und solche, die nicht nur hinderlich sind, sondern uns...

Der Beitrag Richtig Denken: 3 No-Gos und 3 Tipps, wie du es besser machst erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Richtig Denken? Die meisten Menschen denken einfach, wie sie denken und hinterfragen das nie. Wenn wir uns aber unser Wohlbefinden angucken oder auch die Wahrscheinlichkeit, mit der wir unsere Ziele erreichen, gibt es durchaus richtige Denkprozesse und solche, die nicht nur hinderlich sind, sondern uns regelrecht schaden. Die schlimmsten 3 stelle ich dir jetzt vor sowie 3 einfache Tipps, wie du dir eine bessere Denkweise angewöhnen kannst.

Günstige und ungünstige Denkprozesse

Richtig Denken - GlücksdetektivDenken ist großartige Sache und etwas, das uns von manch anderen Lebewesen unterscheidet. Wir haben die Möglichkeit über uns nachzudenken, einen Plan zu schmieden, uns komplizierte Modelle auszudenken oder über Vergangenheit und Zukunft zu grübeln. Wir können mit unserem Gehirn richtig denken und Probleme lösen, die uns das Leben vereinfachen. So können wir zum Beispiel darüber nachdenken, wie wir nachher ins Kino kommen oder was wir unserem Partner zum Geburtstag schenken wollen.

Leider denken wir jedoch gar nicht so häufig bewusst, wie wir uns das vielleicht wünschen würden. Der Großteil unserer Gedanken läuft automatisch ab, was richtig Denken schwer macht. Denn haben wir uns erstmal ungünstige Denkprozesse angewöhnt, merken wir schon bald nicht mehr, was wir da eigentlich tun und wie sehr wir uns mit unserem Denken selbst im Wege stehen.

Zum Beispiel, wenn wir auf die folgenden Denkgewohnheiten zurückgreifen:

  • Richtig Denken - GlücksdetektivGrübeln: Wenn wir uns angewöhnt haben zu grübeln, dann laufen in unserem Kopf fortwährend Grübelspiralen ab, z.B.: „Was hat er damit wohl gemeint?“, „Hätte ich anders reagieren sollen?“, „Wenn ich doch nur 10 Minuten früher dagewesen wäre“, „Wie konnte ich mich nur so blöd verhalten?“ „Jetzt hab ich bestimmt keine Chance mehr bei ihm.“
  • Sorgen-Machen: Wenn wir uns angewöhnt haben, uns ständig zu sorgen, dann läuft es so: „Was, wenn sie mir eine Frage stellen, auf die ich keine Antwort habe?“ „Und was, wenn ich dann rot werde und sie es ganz deutlich sehen?“ „Dann werde ich den Job ganz bestimmt nicht bekommen und was mach ich dann mit meinen Schulden?“ „Wenn ich nichts finde muss ich wieder bei meiner Mutter einziehen, das will ich auf keinen Fall. Das wäre so schlimm.“ „Und meine Mutter lebt auch nicht ewig. Was soll ich nur machen, wenn sie in ein Pflegeheim muss?“
  • Jammern: Wenn wir uns angewöhnt haben zu jammern, dann heißt es in unserem Kopf immerfort: „Typisch, dass das mal wieder mir passiert.“ „Immer kriege ich den schlechtesten Platz.“ „Klar, jetzt muss ich auch das wieder über mich ergehen lassen.“ „Das machen die doch bestimmt mit Absicht.“ „ich bin wirklich arm dran.“

Denkprozesse, die uns das Leben schwer machen

Nun weiß ich nicht, wie das bei dir ist, aber wenn ich schon denke, dann will ich, dass es sich auch lohnt. Ich möchte nicht irgendwas zusammendenken. Es soll einen Nutzen für mich haben; Mich voranbringen; Zumindest bewirken, dass es mir gut geht. Schauen wir uns diese Denkprozesse einmal genauer an:

Was bringt Grübeln?

Richtig Denken - GlücksdetektivWas bringt es mir zu grübeln? Grübeln dreht sich um Dinge aus der Vergangenheit. Wenn wir grübeln, grübeln wir über das nach, was geschehen ist. Dabei grübelt man darüber nach, warum etwas geschehen ist. Man grübelt, warum das gerade einem selbst widerfahren ist und was das über die eigene Person und das Leben aussagt. Manchmal versucht man auch Antworten auf persönlich wichtige Fragen zu finden, z. B. worin der Sinn des Lebens bestehen könnte.

Vielleicht fragst du dich gerade, warum das nicht richtig Denken sein soll. An sich spricht auch nichts dagegen sich zu fragen, warum einen die Partnerin verlassen, der Chef einem gekündigt oder man diese Krankheit bekommen hat. Von Grübeln spricht man allerdings dann, wenn dieses Nachdenken sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und sich im Kreis dreht. Man findet also keine Antwort auf seine Fragen. Man beleuchtet etwas aus allen Ecken und geht es in Schleifen wieder und wieder durch.

Im Duden wird grübeln übrigens übersetzt mit: „Seinen oft quälenden, unnützen oder fruchtlosen Gedanken nachhängen.“ Unser Grübeln hat also tatsächlich meist nur einen Effekt: Es führt dazu, dass wir uns schlecht fühlen, weil wir mit dem Erlebten hadern, uns gerne anders verhalten oder ein anderes Ergebnis herbeigesehnt hätten. So werden wir traurig oder wütend und sind dennoch hilflos, weil wir das Geschehene nicht mehr ändern können.

Was bringt Sorgen-Machen?

Richtig Denken - GlücksdetektivSich-Sorgen-Machen bezeichnet Ketten von Gedanken, die sich mit „Was wäre, wenn …?“-Fragen beschäftigen (oder sich in „Was wäre wenn …?“-Fragen übersetzen lassen, wie z. B. „Hoffentlich habe ich mich nicht angesteckt!“). Dabei geht es immer um negative Ereignisse, die in der Zukunft passieren könnten.

Eigentlich soll sich Sorgen-Machen dabei helfen, besser durchs Leben zu kommen und sich sicherer zu fühlen. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall: Intensives Sorgen-Machen macht im Gegensatz zum Planen ängstlicher und unsicherer. Das liegt daran, das ich mich beim Sorgen-Machen mit zahlreichen zukünftigen negativen Ereignissen beschäftige, die auch nur vielleicht eintreten könnten. Statt konkret zu überlegen, wie ich ein gewünschtes Ziel erreichen oder eine gefürchtete Bedrohung vermeiden kann, verliere ich mich in Horrorvorstellungen und Katastrophenszenarien.

Sich zu sorgen schürt somit Ängste und bewirkt, dass die Welt als ein gefährlicher Ort betrachtet wird, an dem ständig etwas passieren und ich immer auf der Hut sein muss. Wer von seinen Sorgen vollständig vereinnahmt wird, hat außerdem Probleme sich auf etwas anderes zu konzentrieren. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit erhöht im Hier und Jetzt Fehler zu machen und manche von den gefürchteten Sorgen selbst zu erzeugen. Zudem bieten einem die Missgeschicke dann erneut viel Stoff für ausgiebige Grübeleinheiten, die das Wohlbefinden abermals beeinträchtigen. Ein Teufelskreis.

Was bringt Jammern?

Richtig Denken - GlücksdetektivWer jammert, macht sich selbst klein. Der zerfließt in Selbstmitleid und fühlt sich von anderen Menschen isoliert, weil er glaubt, es besonders schwer zu haben. Dadurch entsteht das Gefühl, niemand können nachvollziehen, wie es einem geht, wodurch man sich erneut von anderen Menschen abgrenzt. Wer die ganze Zeit jammert und klagt, hat keine Energie mehr, um die beklagenswerte Situation zu verändern. Vermutlich sucht er nicht mal mehr nach Lösungen, weil er so in seinem Leid gefangen ist. Wir können schließlich immer nur einen Gedanken auf einmal fassen. Lautet dieser Gedanke: „Ich bin wirklich arm dran“, dann ist kein Platz mehr für die Überlegung „Wie kann ich meine Situation verbessern?“

Ständiges Jammern beeinflusst aber nicht nur das Wohlbefinden. Es verändert sogar das Gehirn in Richtung Negativität. Wird immer nur das Negative betont, werden die entsprechenden Verbindungen im Gehirn stärker ausgebaut. Das macht mich anfälliger auch weiterhin und in immer mehr Situationen mit Negativität zu reagieren. Irgendwann sieht man dann alles schwarz und kann nichts Gutes mehr in der Welt oder in anderen Menschen erkennen.

Ständiges Jammern ist also äußerst schädlich für unsere Selbstwirksamkeit, unser Wohlbefinden und unsere Beziehungen.

Sowohl Jammern, als auch Grübeln und sich Sorgen-Machen gehen also mit einer Reihe von Nachteilen einher: Sie führen dazu, dass wir uns schlecht fühlen, Ängste entwickeln, Fehler machen, weniger handlungsfähig sind und die Welt und unser eigenes Leben hoffnungsloser und deprimierender empfinden, als diese sind. Sofern du diese Nachteile nicht freiwillig in dein Leben ziehen möchtest, kann es sich hierbei nicht um richtiges Denken handeln. Doch was ist die Alternative? Wie sieht richtig Denken aus und wie kann es gelingen?

Richtig Denken: Lösungsorientiertes Denken

Richtig Denken - Glücksdetektiv

Jammern, Sorgen-Machen und Grübeln konzentrieren sich nur auf das Problem. Nicht aber auf die Lösung. Es wird gar nicht erst versucht, die eigene Situation zu verbessern, die künftigen Bedrohungen zu vermeiden oder aus dem Vergangenen zu lernen. Dadurch bringen uns diese Denkprozesse nicht weiter. Was wir brauchen ist ein Fokus auf die Lösung. Lösungsorientierung ist eine Einstellung, die sich trainieren lässt. Sie erfordert jedoch ein Umdenken, denn im Mittelpunkt des eigenen Denkens und Handelns steht nicht länger das Problem, sondern die Lösung.

Uns so kann dir Lösungsorientiertes Denken gelingen:

  • Glaube an eine Lösung: Glaube daran, dass es eine Lösung geben könnte: Wer jammert, hat meist abgeschlossen. Der glaubt nicht, dass es Lösung geben könnte. Zumindest nicht für ihn selbst. Du kannst mit dieser Einstellung durchs Leben gehen, aber erneut: Was bringt es dir? Hättest du nicht mehr davon, wenn du daran glauben würdest, dass es möglich ist? Selbst, wenn du die Lösung gerade noch nicht kennst? Es könnte doch möglich sein, oder? Sobald du dir diese Einstellung angewöhnst, wirst du dich automatisch nach Lösungen umsehen, weil du weißt, dass es theoretisch eine geben könnte. Und das reicht völlig aus.
  • Suche nach der Lösung: Irgendwie logisch, aber dennoch nicht selbstverständlich. Wir sind nämlich Weltmeister darin, Gründe zu suchen, warum etwas nicht funktioniert oder zumindest nicht bei uns. Dann heißt es, noch bevor ein Tipp ausprobiert wird: „Ja, aber…“ oder „Das geht nicht, weil…“ Wieso suchst du von vornherein Gründe, warum es bei dir nicht klappen könnte statt einfach zu probieren, ob es klappt? Mach dich nicht zum Sonderfall, denn damit grenzt du dich wieder von anderen ab. Mag ja sein, dass ein bestimmter Tipp bei dir nicht funktioniert. Aber dann fokussiere nicht länger darauf, warum er nicht bei dir geht, sondern fokussiere darauf, was bei dir geht. Wie sieht die Lösung für dich aus? Wie sieht deine Lösung aus?
  • Richtig Denken - GlücksdetektivStell die richtigen Fragen: Grübel- und Sorgen-Ketten können leicht an den Fragewörtern erkannt werden, die bei ihnen zum Einsatz kommen. Beim Grübeln stellen wir uns hauptsächlich „Warum-Fragen“: „Warum passiert das immer mir?“ oder „Warum liebt er mich nicht mehr?“ Beim Sorgen-Machen stellen wir uns hauptsächlich „Was-wäre-wenn-Fragen“, also „Was wäre wenn mir das passiert?“ oder „Was wäre, wenn er mich nicht mehr liebt?“. Wenn du dich bei diesen Fragewörtern erwischst, tausche sie gegen eine „Wie-Frage“ ein. Z.B. “Wie verhindere ich, dass mir das passiert?“ oder „Wie sorge ich dafür, dass unsere Liebe bestehen bleibt?“. Wenn wir uns mit dem Wie beschäftigen, fokussieren wir augenblicklich auf die Lösung, nämlich auf den Weg zum Ziel. „Wie erreiche ich das?“ „Wie schaffe ich das?“ Damit werden jegliche Problemtrancen und Gedankenspiralen unterbrochen und du bekommst wieder den Blick für das Wesentliche.

Sicherlich ist Lösungsorientierung nicht die einzige Art, auf die wir richtig Denken können. Aber es ist eine Art und kann ein wunderbarer Anfang sein, weil sie dem Sorgen-Machen, dem Grübeln und dem Jammern diametral entgegensteht.

Raus aus der Sorgen- und Grübelspirale

Angst überwinden - Glücksdetektiv

Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie richtig Denken gelingen kann, hab ich jetzt noch eine gute Nachricht für dich: Das Thema ist nämlich ein großer Schwerpunkt in meinem neuen Selbsthilfeprogramm „Angstfrei ins Glück: Endlich sorglos und unbeschwert leben!“, da es eine unglaublich wichtige Rolle bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten aller Art spielt.

Das Programm richtet sich an alle Menschen, die unter Ängsten, Sorgen oder Grübelgedanken leiden und sich ihren Bewegungsradius, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensfreude zurückerobern möchten. Mit Hilfe eines ganzheitlichen Blickes wirst du nicht nur alles über Ängste und Sorgen erfahren, sondern auch die Einstellungen, Gewohnheiten und Lebensumstände verändern, die diese überhaupt erst verursacht haben.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Umsetzung: Zahlreiche praktische Übungen, Tipps, Verhaltensexperimente, geführte Meditationen und Fragebögen zum Selbsttest tragen dazu bei, dass du am Ende nicht nur neue Gewohnheiten etabliert, sondern auch deine Lebensumstände optimiert und somit die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben geschaffen hast. Mehr erfahren!

Der Beitrag Richtig Denken: 3 No-Gos und 3 Tipps, wie du es besser machst erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/richtig-denken/feed/ 6
Warum haben wir Angst? 5 häufige Ursachen https://www.gluecksdetektiv.de/warum-haben-wir-angst/ https://www.gluecksdetektiv.de/warum-haben-wir-angst/#comments Mon, 01 Oct 2018 13:20:40 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7589 Alle Menschen haben Ängste. Bei einigen sind sie schwerer ausgeprägt als bei anderen und bei manchen dominieren sie sogar ihr ganzes Leben. Aber wie kommt es überhaupt dazu? Warum haben wir Angst und wie werden diese Ängste entwickelt? Hier sind 5 häufige Ursachen für Ängste....

Der Beitrag Warum haben wir Angst? 5 häufige Ursachen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Alle Menschen haben Ängste. Bei einigen sind sie schwerer ausgeprägt als bei anderen und bei manchen dominieren sie sogar ihr ganzes Leben. Aber wie kommt es überhaupt dazu? Warum haben wir Angst und wie werden diese Ängste entwickelt? Hier sind 5 häufige Ursachen für Ängste.

Ängste & Sorgen so weit das Auge reicht

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. 2013 konnte im Rahmen einer repräsentativen Studie über den Gesundheitszustand in Deutschland bei 15,3 Prozent der 18- bis 79-Jährigen eine Angststörung innerhalb der letzten 12 Monate festgestellt werden*. Somit sind fast 10 Millionen Menschen in Deutschland von einer Angststörung betroffen und damit mehr Menschen, als an Depressionen leiden.

Warum haben wir Angst - Glücksdetektiv

Doch werden längst nicht alle Angststörungen erkannt und richtig behandelt. Das liegt u.a. daran, dass Angststörungen mit vielen körperlichen Symptomen einhergehen und Betroffene somit oft von Arzt zu Arzt gehen, um eine organische Ursache zu finden. Andere versuchen ihre Symptome über Alkohol und Medikamente selbst zu therapieren, indem sie sich betäuben. Dadurch können Abhängigkeiten oder Folgeprobleme entstehen, die dann abermals den eigentlichen Auslöser des Problems, nämlich die Angst, überdecken. Ängste sind zudem oft Schambesetzt, was es Betroffenen schwer macht, von sich aus darüber zu sprechen. Manchmal sind die Ängste schon so sehr zu einem Teil der eigenen Identität geworden, dass man überhaupt nicht auf die Idee kommt, sie behandeln zu lassen.

Ängste zeigen sich in vielen Formen

Wer nicht die Symptome einer Angststörung erfüllt, gilt als gesund. Das heißt aber noch lange nicht, dass man nicht ein Problem mit Ängsten haben könnte.

  • Vielleicht bist du jemand, der generell sehr ängstlich ist und sich im Alltag oft von seinen Ängsten beherrscht und eingeschränkt fühlt.
  • Fürchtest du dich davor vor anderen zu reden oder hast Angst, dass du im Supermarkt ohnmächtig werden könntest?
  • Möglicherweise machst du dir auch ständig Sorgen um deine Liebsten und kannst nicht schlafen und essen, bis sie wieder wohlbehalten zu Hause sind?
  • Hast du Angst davor alt zu werden und irgendwann sterben zu können oder machst du dir ständig einen Kopf, weil du versagen und von anderen kritisiert werden könntest?
  • Vielleicht fürchtest du dich vor deiner Zukunft und davor, die falschen Entscheidungen zu treffen?
  • Oder hast du womöglich Angst vor bestimmten Tieren und traust dich deswegen kaum noch aus dem Haus bzw. glaubst andauernd von den schlimmsten Krankheiten betroffen zu sein?

Ängste zeigen sich in vielen Gestalten und sie belasten das Leben sehr. Sie schränken unseren Lebensradius ein, führen zu körperlichen Problemen und füllen unsere Gedanken, so dass wir uns auf nichts anderes mehr konzentrieren können. Zudem verschlechtern sie unser Wohlbefinden, lassen uns Dinge vermeiden, die wir eigentlich gerne tun würden und haben die blöde Tendenz, über die Zeit nur schlimmer zu werden. Aber warum ist das überhaupt so? Warum haben wir Angst und wieso scheint sie so leicht außer Kontrolle zu geraten?

Warum haben wir Angst?

Warum haben wir Angst - GlücksdetektivZunächst einmal ist Angst eine ganz normale und wichtige Emotion. Sie ist nicht per se schlecht, auch wenn sie oft so quälend wirkt. So schützt uns Angst z.B. vor Gefahren. Sie macht uns vorsichtiger und führt dazu, dass wir die Treppe zur Toilette nachts unbeschadet runterkommen und nicht holpernd zu Boden fallen. Wer Angst empfindet, ist vorsichtiger und probiert bestimmte Substanzen, die ihm schaden könnten lieber nicht aus oder steigt eben nicht zu dem Unbekannten im Auto.

Evolutionär gesehen hätte die Menschheit ohne Angst nicht überlebt. Wann immer eine Situation als bedrohlich eingestuft wird, aktiviert unser Gehirn ein fein abgestimmtes Notfallprogramm, das uns auf Kampf, Flucht oder Totstellen vorbereitet. Je nachdem, was in der jeweiligen Situation geboten ist. Zusätzlich speichert unser Gehirn diese Situation und alle dazugehörigen Reize ab, um uns in Zukunft vor einer vergleichbaren Gefahr schützen zu können. Das ist auch der Grund, warum derjenige, der einmal auf die heiße Herdplatte gefasst hat, beim nächsten Mal ganz besonders vorsichtig mit dem heißen Herd umgehen oder sogar einen großen Bogen um ihn machen wird.

Eigentlich ist dieses Überlebensprogramm ein erstaunliches Wunderwerk, wenn diese Einstufung, was bedrohlich ist und was nicht, nicht so oft nach hinten losgehen würde. Geschieht das, werden Ängste einschränkend und belastend und generalisieren zunehmend über alle Lebensbereiche hinweg. Selbst das Essen vor anderen Menschen oder der Gang zum Postamt können dann als lebensbedrohliche Situationen wahrgenommen werden, in denen unser Gehirn schreit: „Weg hier. Sofort weg! Du befindest dich in höchster Gefahr!“

Wie kann es also sein, dass Ängste überhand nehmen und das ganze Leben zur Qual machen?

Warum haben wir Angst: Ursachen und Auslöser

Warum haben wir Angst - Glücksdetektiv

An der Entstehung von Ängsten sind viele verschiedene Faktoren an beteiligt. Es gibt nicht den einen Auslöser, der darüber bestimmt, warum manche eine Angststörung entwickeln und andere nicht. Vielmehr gibt es bestimmte Faktoren, die uns anfälliger für Ängste machen und solche, die, wenn sie zusätzlich eintreffen, einer Angststörung zum Ausbruch verhelfen. Zu den wichtigsten Faktoren, die die Anfälligkeit für Ängste erhöhen, gehören z.B. die folgenden:

1. Gene

Wie bei zahlreichen psychischen Störungen konnte auch für Angststörungen eine genetische Komponente nachgewiesen werden. In neueren Studien wird die Erblichkeit von Angst allerdings auf nicht höher als 30 bis 40 Prozent geschätzt. Damit scheint es für Angststörungen eine deutlich niedrigere Erblichkeit zu geben als für manch andere psychische Störung, weswegen viele Forscher immer wieder auf den Einfluss von Umweltereignissen zur Entstehung von Ängsten verweisen. Das Vorhandensein einer Angststörung in der engsten Familie kann das Risiko also erhöhen, hat aber für sich genommen keine Aussagekraft. Übrigens: für manche Ängste scheinen wir alle eine genetische Veranlagung zu haben: So konnte festgestellt werden, dass die Angst vor Spinnen und Schlangen schneller und einfacher erlernt wird als die vor Blumen oder Kaninchen.

2. Persönlichkeit

Warum haben wir Angst - GlücksdetektivMenschen, die bereits aufgrund ihrer Persönlichkeit dazu neigen, ängstlich und nervös zu sein, sind anfälliger eine Angststörung zu entwickeln. Neurotizismus heißt die Persönlichkeitsdimension, die bestimmt, wie stabil oder labil wir emotional sind. Menschen mit einem hohen Neurotizismuswert neigen dazu sich viele Sorgen zu machen, nervös und gereizt zu sein, sie reagieren viel sensibler auf Stress, verhalten sich unsicher und neigen auch eher zu Traurigkeit und Melancholie. Wenn du das Gefühl hast, schon immer ein ängstlicher Typ oder ein „Sorger“ gewesen zu sein, dann kann es gut sein, dass du einen hohen Neurotizismuswert mitbringst. Hier findest du mehr zu den verschiedenen Persönlichkeitstypen.

3. Lernerfahrungen

Warum haben wir Angst - GlücksdetektivLernerfahrungen spielen in der Entwicklung von Ängsten eine entscheidende Rolle und können auf vielfältige Weise zum Ausdruck kommen. Durch ängstliche, übervorsichtige und überbesorgte Eltern lernen Kinder, dass die Welt ein gefährlicher Ort ist und fühlen sich in der Folge ihrerseits schnell überfordert. Auch spezifische Ängste können über die Beobachtung der Eltern weitergegeben werden (= Modelllernen): Beobachtet ein Kind, wie seine Mutter von einem Hund gebissen wird oder lediglich, wie diese beim Anblick eines Hundes ängstlich zusammenzuckt, wird auch das Kind Angst vor dem Hund entwickeln, ohne jemals selbst eine negative Erfahrung mit Hunden gemacht zu haben.

Natürlich wirken auch die Prinzipien der klassischen und operanten Konditionierung, um Ängste zu erzeugen. Ein Beispiel: Erlebt ein Mitarbeiter, wie der Chef einen cholerischen Anfall hat und alle zusammenbrüllt, wird er mit Angst reagieren. Später löst schon allein der Anblick des Chefs die Angst aus (= klassische Konditionierung). Wird in der Folge die Begegnung mit dem Chef so oft wie möglich vermieden, fühlt sich der Mitarbeiter besser und seine Angst reduziert sich. Darüber lernt er, dass die Vermeidung der Situation hilft (= operante Konditionierung) und wird dem Chef auch weiterhin so gut es geht aus dem Weg gehen.

Ist die Anfälligkeit erhöht, können bestimmte Erfahrungen die Entstehung von Angststörungen auslösen. Zu diesen Auslösern gehören u.a.:

4. Kritische Lebensereignisse

Vor allem bedrohliche Ereignisse haben das Potenzial Ängste auszulösen, insbesondere, wenn mehrere solcher Ereignisse zusammenkommen. Zu diesen bedrohlichen Ereignissen gehören z.B. Operationen, Krankheiten, Unfälle, Krankenhausaufenthalte, eine (kompliziert verlaufende) Schwangerschaft und/oder Geburt, aber auch Trennungen, der Tod einer nahe stehenden Person, eine Hochzeit, Scheidung, ein Jobverlust oder Wechsel des Arbeitsplatzes, der Umzug in eine andere Stadt, finanzielle Probleme oder schwerwiegende Auseinandersetzungen in Familie, Arbeit oder Freundeskreis. Selbst leichtere Belastungen wie Unzufriedenheit mit der Arbeit, Familie, den Finanzen, oder der Wohnsituation, bestimmte unliebsame Verpflichtungen, gesundheitliche Probleme oder Konflikte mit anderen können als Auslöser den Beginn einer Angststörung einleiten.

5. Alltäglicher Stress

Warum haben wir Angst - GlücksdetektivAuch das tägliche Stressniveau kann den Ausbruch der Störung begünstigen. Hier sind v.a. Doppelbelastungen zu nennen, häufiger Termin- oder Zeitdruck, kleine oder viele Kinder, die Pflege von Personenangehörigen, ein großer Haushalt etc. Dabei ist zu beachten, dass Stress nicht nur von außen kommt, sondern oft viel eher von innen. Schuld sind bestimmte Überzeugungen, wie das Arbeiten möglichst schnell und im Alleingang verrichtet werden müssen oder auch zu hohe Ansprüche an sich selbst, z.B. der Versuch alles perfekt zu machen. Wer so von seinen eigenen Überzeugungen getrieben wird, erschöpft sich meist über das notwendige Maß hinaus ohne sein eigenes Zutun zu erkennen. Hier kannst du deine persönlichen Antreiber entdecken.

Weitere Auslöser für Angststörungen können Drogen oder bestimmte Medikamente sein, aber auch Traumatisierungen oder die schleichende Daueraktivierung, die durch Medien und ihre allseits negative Berichterstattung verursacht werden. Die Frage: Warum haben wir Angst? kann also nie so ganz einwandfrei beantwortet werden, wie wir uns das vielleicht wünschen.

Was tun gegen Ängste & Sorgen?

Die eigenen Anfälligkeiten und Auslöser zu kennen, kann wichtige Hinweise darauf geben, wie die Ängste entstanden sind und wo angesetzt werden sollte, um sie zu überwinden. Um Ängste wirklich erfolgreich in den Griff zu bekommen, muss man jedoch auch einen Blick auf die aufrechterhaltenden Bedingungen werfen. Denn im Zusammenhang mit der Angst verändert sich das Denken, Wahrnehmen, Fühlen und Verhalten und trägt somit oft dazu bei, die Ängste am Leben zu halten. Worauf du achten solltest und was es zu ändern gilt, erfährst du in meinem Selbsthilfeprogramm „Angstfrei ins Glück: Endlich sorglos und unbeschwert leben!“.

Angst überwinden - Glücksdetektiv

Das Programm richtet sich an alle Menschen, die unter Ängsten, Sorgen oder Grübelgedanken leiden und sich ihren Bewegungsradius, ihr Wohlbefinden und ihre Lebensfreude zurückerobern möchten. Mit Hilfe eines ganzheitlichen Blickes wirst du nicht nur alles über Ängste und Sorgen erfahren, sondern auch die Einstellungen, Gewohnheiten und Lebensumstände verändern, die diese überhaupt erst verursacht haben.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Umsetzung: Zahlreiche praktische Übungen, Tipps, Verhaltensexperimente, geführte Meditationen und Fragebögen zum Selbsttest tragen dazu bei, dass du am Ende nicht nur neue Gewohnheiten etabliert, sondern auch deine Lebensumstände optimiert und somit die Grundlage für ein glückliches und erfülltes Leben geschaffen hast. Mehr erfahren!

*Jacobi, F., Höfler, M., Siegert, J., Mack, S., Gerschler, A., Scholl, L., Busch, M. A., Maske, U., Hapke, U., Gabel, W., Maier, W., Wagner, M., Zielasek, J. & Wittchen, H.-U. (2014). Psychische Störungen in der Allgemeinbevölkerung: Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland und ihr Zusatzmodul Psychische Gesundheit (DEGS1-MH). Der Nervenarzt 85(1).

Der Beitrag Warum haben wir Angst? 5 häufige Ursachen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/warum-haben-wir-angst/feed/ 2
7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen https://www.gluecksdetektiv.de/ablehnung/ https://www.gluecksdetektiv.de/ablehnung/#comments Mon, 18 Jun 2018 04:00:10 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7346 Ablehnung tut weh und ist äußerst unangenehm. Trotzdem gehört sie zum Leben dazu. Wir können nicht verhindern, zurückgewiesen zu werden oder auf Ablehnung zu stoßen. Wir können jedoch lernen, besser mit Ablehnung umzugehen. In diesem Artikel verrate ich dir 7 hilfreiche Tricks dazu. Dies ist...

Der Beitrag 7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Ablehnung tut weh und ist äußerst unangenehm. Trotzdem gehört sie zum Leben dazu. Wir können nicht verhindern, zurückgewiesen zu werden oder auf Ablehnung zu stoßen. Wir können jedoch lernen, besser mit Ablehnung umzugehen. In diesem Artikel verrate ich dir 7 hilfreiche Tricks dazu.

Dies ist mein Beitrag für die Blogparade zum Thema Selbstwertgefühl von Tim Hamer auf dubistgenug.de. 

Keine Lust auf Lesen? Dann geht’s hier zum Video:

YouTube Video

Ablehnung erfahren wir ständig im Leben: Wir erhalten eine Absage auf unser Bewerbungsschreiben, einen Korb von unserem Schwarm, der Partner/die Partnerin verlässt uns, ein Freund möchte sich heute nicht mit uns treffen, im Büro wird unsere Projektidee verworfen und im Sportverein werden wir als letztes in die Mannschaft gewählt.

An allen Ecken und Enden können wir abgelehnt werden und es gibt leider keine richtige Vorbeugung dafür.

Doch warum fällt es uns überhaupt so schwer, mit Ablehnung umzugehen?

Vom Schmerz zurückgewiesen zu werden

Wenn wir so oft damit konfrontiert werden, sollte man meinen, dass wir uns langsam daran gewöhnt hätten zurückgewiesen zu werden. Aber Pustekuchen. Abgelehnt zu werden ist immer wieder aufs Neue eine schmerzhafte Erfahrung und das hat einen guten Grund.

Genauer gesagt, sind mehrere Gründe dafür verantwortlich:Ablehnung - Glücksdetektiv

  • Da wäre zum Beispiel unsere Sehnsucht danach von anderen anerkannt zu werden und in einer Gemeinschaft integriert zu sein. Dies ist ein ganz normales und menschliches Bedürfnis. Mehr dazu findest du hier.
  • Hinzu kommt, dass Ablehnung oft ein Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust erzeugt. Wenn mein Freund nicht mehr mit mir zusammensein möchte, gibt es wenig, was ich dagegen tun kann. Ich muss seine Entscheidung akzeptieren und kann nichts machen, um darauf Einfluss zu nehmen. Ein besch*** Gefühl.
  • Oft genug machen wir auch unser Selbstwertgefühl davon abhängig, von anderen anerkannt zu werden. Bekommen wir dann eine Abfuhr, halten wir uns für minderwertige Menschen und lehnen uns in der Folge selbst gleich mit ab.

Gründe genug, dass aus Ablehnung und uns keine besten Freunde werden. Doch es kommt noch schlimmer:

Ablehnung - Glücksdetektiv

Neurowissenschaftler* haben herausgefunden, dass Ablehnung tatsächlich weh tut: Zurückweisung aktiviert unser Gehirn an der gleichen Stelle wie körperliche Verletzungen oder Erkrankungen, nämlich im Schmerzzentrum. Ob du nun ein aufgescheuertes Knie hast oder von deinem Schwarm zurückgewiesen wurdest erzeugt also einen ähnlichen Schmerz.

Warum ist das so?

Todesurteil Ablehnung

Evolutionär bedingt kamen solche Menschen besser durch, die in einer Gemeinschaft gut eingebunden waren. Wer auf sich allein gestellt war wurde eher gefressen oder ist erfroren, weil er nicht gut genug für sich sorgen konnte. Die Menschen, denen es weh tat, wenn sie aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen wurden, waren folglich die besser angepassten Menschen und überlebten leichter. Diesen Zusammenhang hat unser Gehirn noch immer nicht verlernt.

Ablehnung - Glücksdetektiv

Auch wenn Ablehnung heutzutage längst keinem Todesurteil mehr gleich kommt, empfinden wir noch immer Schmerzen, wenn andere uns oder unsere Ideen zurückweisen.

Dieser Schmerz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So, wie jeder eine Schnittwunde anders empfindet, haben wir auch unterschiedliche Toleranzgrenzen für die Zurückweisung, die wir im Laufe des Lebens erhalten. Der Schmerz ist ebenfalls geringer, wenn wir einen Korb von unserem Schwarm erhalten, als wenn wir von unserer großen Liebe verlassen wurden, doch weh tut er alle mal.

7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen

Was können wir also tun? Wie können wir es schaffen besser mit Ablehnung umzugehen? Die folgenden 7 Tipps können dir helfen deinen Selbstwert bei Ablehnung zu schützen und konstruktiver mit Zurückweisungen umzugehen.

1. Nimm es nicht persönlich

Ablehnung - GlücksdetektivGerade Menschen mit geringem Selbstwertgefühl fassen Kritik als Angriff auf ihre Person auf. Sie empfinden jede Zurückweisung als Ablehnung ihrer Person und glauben folglich weniger gut und wertvoll zu sein als andere. Zurückweisung sagt jedoch nichts über dich als Person aus. Sie ist kein persönlicher Angriff. Ganz egal in welcher Angelegenheit du zurückgewiesen wurdest, behalte folgendes im Kopf: Die Person hat etwas abgelehnt, das zu ihr oder für sie nicht funktioniert oder gepasst hat. Sie hat die Anfrage abgelehnt, nicht dich als Mensch.

2. Finde alternative Erklärungen

Wenn jemand nicht mit dir ausgehen will, heißt das nicht, dass du dumm, hässlich oder nicht liebenswert wärst. Möglicherweise ist diese Person bereits vergeben. Vielleicht ist sie auch gerade frisch aus einer Beziehung raus und nicht bereit für etwas Neues. Vielleicht bist du auch einfach nicht ihr Typ. Es gibt viele plausible Erklärungen, die hinter einer Abfuhr stehen können. Vermeiden solltest du daher in jedem Fall Gedanken wie „Niemand will mich!“ oder „Ich habe nichts zu bieten!“ Das sind nämlich nur deine (aus der Luft gegriffenen) Bewertungen und keine objektiven Kriterien.

3. Bleib realistisch

Nehmen wir an, jemand kommt dir so richtig blöd und sagt dir ins Gesicht, dass du hässlich, dumm oder ein Versager bist. Er liefert dir also einen Grund für seine Abfuhr, was die Suche nach alternativen Erklärungen – zugegeben – etwas schwierig macht. Aber nur Mut. Was jetzt hilft ist dir klarzumachen, dass es EINE Sichtweise zu EINEM Zeitpunkt von EINEM Menschen ist und nicht so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit.

Es ist unmöglich von allen Menschen gemocht zu werden. Selbst Jesus oder Mutter Theresa wurden mit Sicherheit nicht von allen Menschen gemocht. Das ist keine Aussage über ihren Wert als Personen. Es ist normal nicht von allen Menschen gemocht zu werden. Du magst schließlich auch nicht alle Menschen. Letzten Endes sagt eine unsensible Absage wie die obige mehr über die Person aus, die sie äußert, als über die, die sie bekommt.

4. Sei gut zu dir selbst

Ablehnung - GlücksdetektivWas hat dir als Kind geholfen, wenn du gestürzt bist und dir die Knie aufgeschürft hast? Mit Sicherheit wurde der Schmerz in dem Moment geringer, als deine Eltern kamen und sich dir zugewandt haben: Hier ein tröstendes Wort, dort ein buntes Tierpflaster und obendrauf noch ein bisschen pusten und schwupps war es gar nicht mehr so schlimm. Es ist wunderbar, wenn wir Zuwendung von anderen Menschen bekommen. Wir können uns diese Fürsorge jedoch auch selbst geben.

Gerade jetzt, wo du weißt, dass Zurückweisungen schmerzen, kannst du vielleicht beim nächsten Mal extra liebevoll mit dir umgehen. Dann kannst du dir die Zeit geben, die du brauchst, dir gut zureden und dich trösten.

Was tun bei wiederholter Ablehnung?

Abgelehnt zu werden gehört zum Leben dazu. Wir können uns nicht davor schützen. Jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens immer wieder die Erfahrung zurückgewiesen zu werden. Gerade wenn diese Erfahrungen in Serie kommen sind sie besonders perfide. Wiederholte Ablehnung ist kränkend, schmerzhaft und greift unseren Selbstwert an. Wer immer und immer wieder zurückgewiesen wird, entwickelt jede Menge Selbstzweifel und verliert im schlimmsten Fall den Glauben an sich selbst.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, kannst du das Folgende tun:

5. Nachfragen

Ablehnung - GlücksdetektivBekommst du auf deine Bewerbungsschreiben eine Abfuhr nach der nächsten, lohnt es sich nachzufragen:

  • Woran lag es?
  • Wie kann ich meine Bewerbung verbessern?

Gehen Freundschaften immer wieder in die Brüche oder du erhältst ständig einen Korb, frag nach, was nicht gepasst hat. Du kannst z.B. dir nahestehende Personen fragen, wie du auf andere wirkst. Vielleicht erfährst du, dass du auf andere sehr aufdringlich wirkst, dass du sie mit Zuneigung erstickst oder zu viele Erwartungen stellst. Vielleicht hörst du auch, dass du feindselig, aggressiv oder desinteressiert rüberkommst. In jedem Fall wirst du interessante Einblicke erhalten und ggf. den ein oder anderen Ansatzpunkt, um dein Problem zu beheben.

6. Eigenen Anteil erkennen

Eine Reihe von Absagen kann Zufall sein. Möglicherweise steht jedoch Systematik dahinter. Dann hast du nicht nur einfach Pech oder die anderen sind Idioten, sondern deine Anfragen und Bewerbungen weisen erhebliche Lücken auf. Statt die Welt zu verfluchen oder dich in deiner Schale zu verkriechen, bleib offen für den eigenen Anteil, den du möglicherweise an den Ablehnungen trägst. Wird dein Manuskript von mehreren Verlagen in Folge abgelehnt, ist dein Manuskript vermutlich noch nicht ganz rund.

Hinterfrage dich kritisch und suche nach Möglichkeiten dich zu verbessern. Erneut: Das ist keine Aussage über deinen Wert als Mensch. Ein nicht ganz rundes Manuskript macht dich nicht zu einem unfähigen Autor und es macht dich längst nicht zum Versager. Es gibt lediglich 1-2 Punkte, die du vielleicht verbessern kannst.

7. Positive Aspekte vor Augen führen

Ablehnung - Glücksdetektiv

Gerade wenn du wiederholte Absagen verkraften musst, ist es besonders wichtig, das Positive in deinem Leben zu sehen. Ja, du machst gerade eine schwere Zeit durch, aber dennoch gibt es Aspekte in deinem Leben, die andauern gut sind. Vielleicht hast du tolle Kinder, eine Freundin, die dich unterstützt oder du warst früher schon erfolgreich bei Bewerbungen. Du kannst etwas.

Du bist ein wertvoller Mensch und daran wird keine Ablehnung, keine Abfuhr und keine Zurückweisung je etwas ändern.

Würdest du gerne daran glauben, aber deine Selbstzweifel stehen dir im Weg? Dann findest du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um dein Selbstwertgefühl zu steigern, selbstbewusster zu werden, neues Selbstvertrauen zu finden und dir endlich mit mehr Selbstfürsorge zu begegnen.

Hier findest du weitere Artikel von Teilnehmern der Blogparade:

* Kross, E., Berman, M. G., Mischel, W., Smith, E. E., & Wager, T. D. (2011). Social rejection shares somatosensory representations with physical pain. Proceedings of the National Academy of Sciences108(15), 6270-6275.

Der Beitrag 7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/ablehnung/feed/ 7
Warum immer positiv Denken keine Lösung ist https://www.gluecksdetektiv.de/positives-denken/ https://www.gluecksdetektiv.de/positives-denken/#comments Thu, 07 Jun 2018 12:20:15 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7323 In diesem Gastbeitrag verrät dir Anchu Kögl warum positives Denken nicht die Lösung für alles ist und in welchen Situationen dich ein gesunder Pessimismus weiterbringen wird. Hast du schon mal solche Sprüche gehört?: „Wenn du nur daran glaubst, ist alles möglich!“ „Denke immer positiv!“ „Ignoriere...

Der Beitrag Warum immer positiv Denken keine Lösung ist erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
In diesem Gastbeitrag verrät dir Anchu Kögl warum positives Denken nicht die Lösung für alles ist und in welchen Situationen dich ein gesunder Pessimismus weiterbringen wird.

Hast du schon mal solche Sprüche gehört?:

  • „Wenn du nur daran glaubst, ist alles möglich!“
  • „Denke immer positiv!“
  • „Ignoriere die Nein-Sager!“

positives denken - GlücksdetektivWahrscheinlich kommen dir solche und ähnliche Tipps bekannt vor. Schließlich gibt es genug Autoren, Motivationstrainer und sonstige Gurus, die dir erzählen, das positives Denken die Lösung zu allem ist.

Aber ist positives Denken wirklich immer angebracht?

Genau darum geht es in diesem Artikel gehen. In den nächsten Abschnitten wirst du nämlich erfahren, wieso positives Denken oft nach hinten losgeht.

Verdrängung oder Akzeptanz?

Die Logik hinter dem positiven Denken ist einfach:

„Fokussiere dich auf das Positive in deinem Leben und du bekommst mehr davon.“

Keine Frage – nicht selten ist dieser Ansatz auch hilfreich.

Würden wir nicht hin und wieder einen sehr starken Optimismus an den Tag legen, hätte sich die Menschheit wahrscheinlich nie weiterentwickelt.

  • positives denken - GlücksdetektivThomas Edison hätte niemals 10.000 Versuche unternommen, um eine funktionierende Glühbirne zu entwickeln.
  • Nahezu jedes Startup hätte schon nach den ersten paar Wochen aufgegeben.
  • Und eine Mondlandung hätten wir ohne Optimismus auch nicht gewagt (wobei es eine berechtigte Frage ist, was uns das Ganze gebracht hat).

Das Problem ist aber, wenn eine Sache zum Zwang wird. Und genau so verhält es sich oft mit dem positiven Denken.

Wenn wir nämlich davon ausgehen, dass wir immer positiv drauf sein sollten, passieren 3 Dinge:

  1. Wir fangen an, negative Gedanken und Gefühle zu verdrängen.
    Schließlich dürfen wir diese ja auf keinen Fall zulassen, sonst ziehen wir nur noch Negativität und Unglück in unser Leben.
  2. Was wir verdrängen, wird stärker.
    Als nächstes stellen wir fest, dass die negativen Gedanken und Gefühle sich ja doch nicht so leicht wegdrücken lassen.
  3. Wir verurteilen uns auch noch für unsere negativen Gedanken.
    Und fühlen uns dadurch noch schlechter.

Hört sich irgendwie paradox an, oder?

Genau das ist es aber, was oft passiert, wenn wir uns zu zwanghaft auf das Positive konzentrieren.

Sicher warst du selbst schon einmal in dieser Situation:

positives denken - GlücksdetektivDu hast dich wegen irgendeiner Sache so richtig scheiße gefühlt und wolltest dieses Gefühl partout nicht zulassen – zum Beispiel nach einer Trennung von einem Geliebten Menschen oder nachdem dein Arbeitskollege unfreundlich zu dir war. Und dann hast du dich noch schlechter gefühlt, weil du gemerkt hast, dass du auch gar nichts gegen deine schlechte Laune machen konntest.

Aus diesem Grund ist es nicht immer ratsam, einfach nur positiv zu denken.

Wenn es dir wieder einmal nicht so gut geht und du von Sorgen, negativen Gedanken oder schmerzhaften Gefühle geplagt wirst, probiere Folgendes: Akzeptiere das, was du gerade denkst und fühlst.

Beobachte es und erkenne, dass es auch wieder vorbeigehen wird.

Du kannst nicht alles schaffen

Apropos Akzeptieren: es schadet es auch nicht, zu akzeptieren, dass unsere Gedanken nicht auf alles einen Einfluss haben (auch wenn dich Erfolgs-Coaches und motivierende YouTube-Videos etwas anderes erzählen wollen).

Wenn du als Student nicht lernst, wirst du auch keine guten Noten schreiben.

Wenn du noch nie ein Instrument in der Hand hattest, ist es sehr unwahrscheinlich, dass du innerhalb eines Jahres zum Spitzenmusiker wirst.

Und auch, wenn du ganz doll positiv denkst – der Welthunger wird dadurch auch nicht verschwinden.

positives denken - GlücksdetektivManchmal müssen wir einfach anerkennen, dass wir nicht alles kontrollieren können. Manchmal müssen wir akzeptieren, dass unsere eigenen Fähigkeiten beschränkt sind. Und manchmal sind die Dinge, die uns passieren, einfach scheiße.

Paradoxerweise ist es diese Form von Akzeptanz, die uns letztendlich zu innerem Frieden und mehr Lebensglück verhilft. Denn nur dadurch gelingt es uns, all unsere Energie in die Dinge zu stecken, die wir wirklich beeinflussen können.

Übrigens ist das wahrer Optimismus. Statt zu versuchen, immer positiv zu denken, akzeptierst du die Dinge wie sie sind und fragst dich dann, was du daran ändern kannst.

Nützlicher Pessimismus

Die Strömungen des positiven Denkens warnen uns meistens vor dem gefährlichen Pessimismus.

Dabei ist ein gewisses Maß an gesundem Pessimismus gar nicht so schlecht, wie du jetzt vielleicht denkst.

Wieso?

Zunächst einmal, weil er uns vor Leichtsinn schützt.

Gerade zu optimistisch zu sein, führt oft dazu, dass du dich überschätzt. Ein positiver Nebeneffekt davon ist zwar, dass du motivierter und sorgenfreier neue Projekte angehen wirst oder sich schneller ins Unbekannte stürzt. Risiken übersiehst du dabei jedoch ziemlich schnell.

  • positives denken - GlücksdetektivDu nimmst dir viel mehr Dinge vor, als du jemals schaffen kannst.
  • Du gibst Geld aus, was du gar nicht hast.
  • Du ignorierst Probleme in deiner Beziehung.

Zahlreiche Studien belegen, dass du die Dinge realistischer einschätzt, wenn du sie etwas pessimistischer beurteilst.

Eine Methode, deinen Pessimismus für dich zu nutzen, ist übrigens das negative Visualisieren.

Wenn du ein Vorhaben hast, dass in dir ein Gefühl von Angst oder Unbehagen bereitet, mache einmal Folgendes:

Stelle dir das Schlimmste vor, das passieren kann.

Sei dabei so detailliert wie möglich und lasse keine noch so kleine Eventualität aus. Am besten ist es, wenn du diese Übung schriftlich machst.

Relativ schnell wirst du merken, dass deine Ängste meist überhaupt nicht berechtigt sind. In den seltensten Fällen wird ist das Worst-Case-Szenario katastrophal.

  • Ein Date, dass nicht ideal läuft, ist trotzdem nur ein Date.
  • Genauso wird es dich nicht umbringen, wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst und dein Chef Nein sagt.
  • Und auch ein Umzug in eine neue Stadt ist nicht das Ende der Welt.

Möchte ich damit sagen, dass du jetzt nie mehr positiv an die Dinge herangehen sollst?

Keineswegs. Viel mehr soll dieser Artikel eine Botschaft nahebringen:

positives denken - GlücksdetektivNur positiv zu denken, ist auch keine Lösung.

Viel hilfreicher ist es, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie im Moment sind.

Und ab und zu tut auch eine gesunde Portion Pessimismus gut. Vorausgesetzt, du übertreibst es nicht.

Letztendlich verhält es sich mit dem positiven Denken wie mit so vielen im Leben: es kommt auf die richtige Dosis an.

Immer positiv zu denken und dir alles schön zu reden ist keine gute Lebensstrategie.

Den Teufel ständig an die Wand zu malen und dich immer nur auf das Negative zu fokussieren genauso wenig.

Wie wäre es deshalb mit ein wenig mehr gesundem Realismus?

Der Beitrag Warum immer positiv Denken keine Lösung ist erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/positives-denken/feed/ 15
Positive Psychologie https://www.gluecksdetektiv.de/positive-psychologie/ https://www.gluecksdetektiv.de/positive-psychologie/#comments Thu, 12 Apr 2018 12:46:44 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=6638 Die Positive Psychologie ist eine junge Teildisziplin der akademischen Psychologie. Was genau sich dahinter verbirgt und warum wir eine Positive Psychologie brauchen, erfährst du hier. Was ist Positive Psychologie? Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben! Was stärkt den Menschen? Wie kann man Lebensfreude...

Der Beitrag Positive Psychologie erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Die Positive Psychologie ist eine junge Teildisziplin der akademischen Psychologie. Was genau sich dahinter verbirgt und warum wir eine Positive Psychologie brauchen, erfährst du hier.

Was ist Positive Psychologie?

Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben!

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Was macht das Leben lebenswert?

  • Was stärkt den Menschen?
  • Wie kann man Lebensfreude steigern?
  • Ist Optimismus erlernbar?
  • Wie gelingen positive Beziehungen und was macht das Leben lebenswerter?

Diese und weitere Fragen werden seit dem neuen Jahrtausend unter dem Dach der Positiven Psychologie erforscht.

Damit zielt die Positive Psychologie auf die Förderung von Lebenszufriedenheit und die Erforschung der positiven Seiten des Menschseins ab. Gleichzeitig rückt sie aber auch die Stärkung psychologischer Widerstandskraft (Resilienz) und die Vorbeugung von Burnout und anderen psychischen Störungen in den Vordergrund.

Die Positive Psychologie ist ein relativ neuer Forschungsschwerpunkt innerhalb der akademischen Psychologie.

Ihre Übungen und Interventionen beruhen auf wissenschaftlich fundierten Theorien, Konzepten und Modellen.

Damit ergänzt sie bisherige psychologische Verfahren durch eine Vielzahl neuer Techniken und Ansätze.

Warum brauchen wir Positive Psychologie?

Noch nie waren wir so reich, so gesund und so gut gebildet wie heute… und noch nie waren wir so unglücklich.

Obwohl sich unser Einkommen und unsere Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert haben, sind wir nicht im gleichen Maße zufriedener und glücklicher geworden.

Im Gegenteil!

Psychische Störungen sind weiterhin auf dem Vormarsch.

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Volkskrankheit Depression

Depressionen und das Burnout-Syndrom werden zu Volkskrankheiten deklariert und der Anteil an Fehltagen auf Grund von psychischen Problemen hat ein neues Höchstmaß erreicht. Es scheint als wären wir heute mehr denn je auf der Suche;

Auf der Suche nach einem glücklichen und erfüllten Leben, auf der Suche nach dem Sinn hinter allem und auf der Suche nach uns selbst.

Die herkömmliche Psychologie konnte uns dabei bisher nicht weiterhelfen.

Sie ist, genau wie die Medizin, in erster Linie gewachsen um Menschen von Krankheiten zu befreien und wieder „funktionstüchtig“ zu machen.

Aber Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit.

Nicht unglücklich heißt nicht noch lange nicht glücklich

Bereits 1946 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesundheit als einen Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.

Demnach reicht das Fehlen einer psychischen Störung noch lange nicht aus, um ein gelingendes Leben zu führen. Anders ausgedrückt: Nur weil jemand nicht depressiv ist und an Selbstmord denkt, ist er noch lange nicht glücklich.

“To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all” – Oscar Wilde

Insbesondere im westlichen Kulturkreis spielte die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen jedoch über lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle.

Die akademische Psychologie z.B. beschäftigte sich vorrangig mit den negativen Seiten des Menschseins.

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Eine Frage der Balance

  • Im Fokus der klinischen Psychologie stand die Heilung psychischer Störung oder die Therapie von Mängeln.
  • Die soziale Psychologie beschäftigte sich mit Vorurteilen, Rassismus oder Aggressionen und
  • in der kognitiven Psychologie diagnostizierte man Denkfehler oder ergründete die Ursachen schlechter Entscheidungen.

Inzwischen kennen wir die Gründe für unterlassene Hilfeleistungen und wissen um die Fähigkeiten des Menschen zu hassen, zu morden und zu zerstören.

Doch wissen wir vergleichsweise wenig über die Fähigkeit des Menschen zu lieben, zu hoffen oder zu helfen.

Warum engagieren sich Menschen für andere oder ringen um hohe Ideale? Wie ist es möglich, dass manche Menschen selbst im Angesicht größter Widrigkeiten über sich hinaus wachsen und ihre Lebensfreude bewahren?

Wie ist die Positive Psychologie entstanden?

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Ein kleines bisschen Glück

Dieses Ungleichgewicht erkannte Ende des letzten Jahrtausends u.a. der amerikanische Psychologie Martin Seligman. Als er 1998 zum Präsidenten der American Psychological Association berufen wurde, forderte er eine Neuausrichtung der akademischen Psychologie.

Diese sollte nicht länger nur auf die Defizite fokussieren sondern beide Seiten der Medaille betrachten.

Damit ging es nicht mehr nur darum, psychisch gestörte Menschen wieder auf ein funktionstaugliches Niveau zu bringen, sondern auch der breiten Masse von relativ gesunden Menschen zu mehr Wohlbefinden und Erfüllung zu verhelfen.

Die Positive Psychologie in ihrer heutigen Form war geboren.

Neben Martin Seligman wird auch Ed Diener, auf Grund seiner Verdienste in der Erforschung des subjektiven Wohlbefindens, häufig als Gründervater der Positiven Psychologie genannt.

Obwohl die Positive Psychologie noch eine junge Disziplin ist, werden ihre Erkenntnisse bereits in verschiedenen Bereichen praktisch angewendet.

So z.B. in Coaching und Therapie, in der Unternehmensführung, aber auch in Bildung und Erziehung.

Nach und nach findet die Positive Psychologie auch Einzug in die Universitäten.

Studiengänge für Positive Psychologie wurden gegründet, wissenschaftliche Zeitschriften ins Leben gerufen, regelmäßige Kongresse abgehalten und erste Ausbildungen in Positiver Psychologie sprießen aus dem Boden.

Weiterführende Informationen gibt es u.a. beim Deutschsprachigen Dachverband für PP e.V.

Der Beitrag Positive Psychologie erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/positive-psychologie/feed/ 18
Persönlichkeitsentwicklung: 6 Gedanken, die dich als Mensch wachsen lassen https://www.gluecksdetektiv.de/persoenlichkeitsentwicklung-2/ https://www.gluecksdetektiv.de/persoenlichkeitsentwicklung-2/#comments Thu, 05 Apr 2018 15:53:06 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=6485 Diese 6 wichtigen Gedanken lassen dich als Mensch wachsen und unterstützen deine Persönlichkeitsentwicklung. Sprichst du Persönlichkeitsentwicklung? Persönlichkeitsentwicklung ist selten so populär gewesen wie heute. In zahlreichen Büchern, Blogs und Seminaren erhalten wir Tipps, wie wir unsere Persönlichkeit entwickeln können. Viele dieser Ratschläge sind durchaus sinnvoll...

Der Beitrag Persönlichkeitsentwicklung: 6 Gedanken, die dich als Mensch wachsen lassen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Diese 6 wichtigen Gedanken lassen dich als Mensch wachsen und unterstützen deine Persönlichkeitsentwicklung.

Sprichst du Persönlichkeitsentwicklung?

Persönlichkeitsentwicklung ist selten so populär gewesen wie heute. In zahlreichen Büchern, Blogs und Seminaren erhalten wir Tipps, wie wir unsere Persönlichkeit entwickeln können. Viele dieser Ratschläge sind durchaus sinnvoll und können uns helfen, im Leben weiterzukommen. Mangelndes Selbstvertrauen muss kein Schicksal mehr sein und keiner, der es nicht möchte, wird bei seiner Berufswahl alleingelassen.

Persönlichkeitsentwicklung kann uns helfen uns selbst besser kennenzulernen und bessere Entscheidungen zu treffen. Sie kann uns nach einer Trennung oder Krise stärken und uns dabei unterstützen, neue und passende Ziele zu setzen.

Die Gefahr ist jedoch groß, Persönlichkeitsentwicklung falsch zu verstehen. Dann kann sie schnell zur Obsession werden. Statt die Entwicklung zu fördern und Menschen zu stärken, wird sie zur Qual; zu einem strengen Regelwerk, an das sich bis ins Detail gehalten werden muss. Betroffene versuchen sich dann krampfhaft in jeder Hinsicht zu optimieren. Minutiös befolgen sie so viele Tipps wie möglich in der Hoffnung, dass die Persönlichkeitsentwicklung sie zu erfolgreichen Menschen macht. Dabei erlauben sie sich keine Schwäche. Denn Schwäche, Fehler oder Versagen haben keinen Platz in dem superlativen Leben, von dem sie träumen.

Persönlichkeitsentwicklung - Glücksdetektiv

Also ordnen sie ihr ganzes Leben diesem Ziel unter. Sie stehen jeden Morgen um fünf Uhr früh auf, schreiben ihre Morgenseiten, meditieren, machen anschließend Krafttraining und einen 5-km-Lauf, bevor sie zum Frühstück nur noch frisch gemahlene Körner essen. An ihren Wänden hängt ein Vision Board neben dem nächsten. Sie haben ihre Ziele für den jeweiligen Tag ebenso ausformuliert, wie für den Monat, das Jahr und die nächsten 5 Jahre.

Versteh mich nicht falsch: Jede Maßnahme für sich genommen kann äußerst sinnvoll sein. Was jedoch übersehen wird, ist, dass es bei Persönlichkeitsentwicklung nicht darum geht, sich selbst und sein Leben bis ins letzte Detail zu optimieren. Es geht nicht darum erfolgreich zu sein und schon gar nicht darum, erfolgreicher zu sein als alle anderen Menschen.

Ziel der Persönlichkeitsentwicklung ist es, als Mensch zu wachsen.

Es geht darum reifer zu werden, um insgesamt mit dem eigenen Leben besser zurechtzukommen. Einem Leben, zu dem auch Fehler, Schwächen und Rückschläge gehören. Besser gewappnet zu sein, für alles, was da kommen mag, das ist der wahre Kern der Persönlichkeitsentwicklung.

Keine Lust zu lesen? Schau dir hier das Video an:

YouTube Video

6 Einstellungen, die dir im Leben weiterhelfen

Bevor du also deine Jahresziele ausformulierst, in deine Yogahosen schlüpfst oder die Körnermühle rausholst, freunde dich mit den folgenden 6 Gedanken an. Sie haben das Potenzial dich wirklich als Mensch wachsen zu lassen.

1. Sei ehrlich zu dir selbst

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivWie brutal von mir, gleich mit Ehrlichkeit einzusteigen. Aber wie weit wirst du deiner Meinung nach kommen, wenn du dich selbst belügst? Voraussetzung für jede Form von Veränderung ist, dass du dich zunächst traust hinzusehen und dich so siehst, wie du bist. Ohne Make-Up, ohne Photoshop und ohne Instagram-Filter.

Das kann schmerzhaft sein. Es bedeutet genau hinzusehen und deine Fassade zu hinterfragen. Es bedeutet Schwächen zu sehen und sich Fehler einzugestehen. Wenn es dir schwerfällt, erinnere dich daran, dass du dir selbst dein bester Freund bist.

Vor dir selbst musst du nichts verheimlichen und nichts vortäuschen. Du kannst so sein, wie du bist.

Darum mach es dir zur Gewohnheit, dich nicht anzulügen. Dazu gehört auch, deine Meinung immer mal wieder zu hinterfragen: Ist das wirklich deine Ansicht oder sagst du das nur, um einen bestimmten Eindruck zu machen? Auch wenn du dich niemanden gegenüber einzugestehen traust, dass du unglücklich bist, dass dein Job dich nicht erfüllt oder du keine Kinder willst, gesteh es dir selbst gegenüber ein. Das ist der Anfang.

2. Übernimm Verantwortung

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivWann immer du einen qualifizierten Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung liest, wirst du um diesen Punkt nicht herumkommen. Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung. Es bedeutet jedoch nicht nur die Opferrolle zu verlassen und Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen. Es bedeutet auch, deine Verantwortung in jeder Lebenslage zu erkennen. Du entscheidest, wie du dich fühlen möchtest und wie du durchs Leben gehen willst. Du kannst dich über alles aufregen oder über nichts. Du kannst in anderen stets das Schlechteste sehen oder das Beste.

Nicht die anderen tun dir etwas an. Du bewertest ihr Verhalten und fällst deine eigenen Urteile. Erkenne deinen Einfluss an. Das heißt nicht, dass du alles kontrollieren kannst, denn das kannst du nicht. Aber du bist auch kein Opfer deiner Eltern, der Umstände oder Welt. Du hast Einfluss und du hast Verantwortung.

Das nächste Mal, wenn dich jemand z.B. wütend macht, erkenne, dass du selbst wütend wirst und nicht er dich wütend macht. Wenn du das verstanden hast, kannst du dich auch entscheiden nicht wütend zu sein. Es ist deine Wahl.

3. Akzeptiere, was du nicht ändern kannst

Ich habe es eben schon angesprochen. Wir haben nicht alles unter Kontrolle. Das Leben ist manchmal hart und ungerecht. Du kannst noch so gesund leben und trotzdem schwer krank werden. Du kannst dich noch so abmühen und wirst trotzdem bei der Beförderung übergangen. Da hast du nur diese eine Woche Urlaub, auf die du dich seit Monaten freust, und dann regnet es die ganze Zeit. Auf diese Dinge hast du keinen – oder nur einen sehr begrenzten – Einfluss. Du kannst jedoch wählen, wie du auf die Situation reagierst, mit denen du konfrontiert wirst.

Du kannst dich gegen deine Situation auflehnen. Du kannst dich darüber beklagen, dass alles so unfair ist. Oder du akzeptierst, dass es ist, wie es ist und versuchst das Beste draus zu machen.

Konkret kannst du dich jetzt z.B. mal fragen, was dich gerade aufregt? Kannst du es ändern? Dann tu es! Kannst du es nicht ändern: Akzeptiere es und hör auf zu jammern.

4. Bleib bei dir

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivEines der größten Missverständnisse im Zusammenhang mit Persönlichkeitsentwicklung ist der Glaube, dass es darum ginge, zum Besten, Größten und Tollsten zu werden. Wer so denkt, hat eine Prise wirkliche Persönlichkeitsentwicklung sehr nötig. Denn warum möchte man der Größte und Beste werden? Damit alle anderen in unserem Staub kriechen und wir es ihnen mal so richtig zeigen können?

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, heißt, über sein Ego hinauszuwachsen, sich zu hinterfragen, reifer zu reagieren und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Jemand, dem es nur darum geht, der Größte zu werden, um alle anderen zu übertrumpfen, hat nicht seine Persönlichkeit entwickelt, sondern nur seine Eitelkeit. Es geht nicht darum, besser zu werden als andere.

Darum hinterfrage deine Ziele: Warum willst du das? Willst du es für dich selbst erreichen oder geht es dir darum, vor anderen anzugeben? Wäre das Ziel gleichwichtig, wenn niemand mitkriegen würde, wenn du es erreichst? Was alles in deinem Leben tust du (oder möchtest du tun), weil es auf andere einen guten Eindruck macht?

5. Sei realistisch

Der Beste, Größte und Tollste zu werden ist schon von daher Unsinn, weil es für die große Mehrheit von uns ausgeschlossen ist. Der Beste kann nämlich immer nur einer sein. Möchtest du jetzt wirklich dein ganzes Leben unterordnen, um mehr Geld zu verdienen als Jeff Bezos? Reicht es nicht, so viel Geld zu verdienen, dass du dir deine Wünsche erfüllen kannst? Musst du der absolut Erfolgreichste auf deinem Gebiet sein oder reicht es vielleicht, deinen Job gut genug zu machen?

Das heißt nicht, dass du dich mit weniger begnügen sollst. Es heißt, dass du realistisch bleiben sollst. Wenn dein Ziel nämlich lautet, der reichste Mensch der Welt zu werden, wirst du auch mit 3 Milliarden auf dem Bankkonto unzufrieden sein. Und das ist es einfach nicht wert. Du kannst und sollst dir ruhig Mühe geben, um die Dinge zu erreichen, die dir wichtig sind. Aber du wirst nie alles erreichen, nie perfekt sein und dich nicht immer korrekt verhalten. Stell daher nicht zu hohe Erwartungen an dich selbst. Sonst wirst du nur enttäuscht werden.

Wo in deinem Leben erwartest du vielleicht zu viel von dir? Muss es wirklich ein Sixpack sein oder reicht es, wenn du dich in deinem Körper wohl fühlst?

6. Urteile weniger

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivEs ist immer leicht, andere Menschen zu verurteilen. Wir sehen jemanden ne teure Uhr tragen und halten ihn direkt für einen arroganten Snob. Aber was wissen wir denn wirklich über diesen Menschen und seine Beweggründe? Vielleicht stammt derjenige aus ganz armen Verhältnissen, hat sich selbst hochgearbeitet und von seinem hart verdienten Geld diese Uhr gekauft, als Symbol für den Weg, den er schon gemeistert hat. Vielleicht ist diese Uhr ein Geschenk seines viel zu früh verstorbenen Vaters gewesen, der sie selbst bereits von seinem Vater geerbt hat. Wir wissen es nicht.

Ein Raudi im Straßenverkehr ist vielleicht ein Idiot, der auf niemanden Rücksicht nimmt. Vielleicht rast er aber gerade zum ersten Mal in seinem Leben, weil er frisch verlassen wurde und seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat oder seine Tochter einen Unfall hatte und er auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Wir wissen es nicht.

Versuche daher weniger über andere zu urteilen und dich daran zu erinnern, dass du ihre Motive nicht kennst. Ein schöner Nebeneffekt des Ganzen ist, dass dir deine Mitmenschen weniger böse vorkommen werden und die Welt zu einem freundlichen Ort wird. Wenn du weniger über andere urteilst, ist die Wahrscheinlichkeit außerdem hoch, dass sie auch weniger über dich urteilen werden. Und das ist doch auch nicht verkehrt, oder?


Welche dieser Einstellungen hat dir am meisten gefallen? An welcher möchtest du in der nächsten Zeit arbeiten? Welche weiteren Gedanken & Einstellungen fallen dir ein, um ein reiferer und weiserer Mensch zu werden und besser mit diesem – unseren – Leben zurechtzukommen? Schreib es gerne in die Kommentare, denn ich plane schon jetzt eine Fortsetzung dieses Artikels.

Mehr Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung, eine ordentliche Prise Inspiration und den gelegentlichen Weckruf für die wichtigen Dinge im Leben, teile ich regelmäßig und exklusiv mit meinen Newsletter-Abonnenten. Trag dich hier ein, um kostenlos Teil dieser Gemeinschaft zu werden.

Der Beitrag Persönlichkeitsentwicklung: 6 Gedanken, die dich als Mensch wachsen lassen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/persoenlichkeitsentwicklung-2/feed/ 14
Selbstannahme: Lerne dich selbst anzunehmen https://www.gluecksdetektiv.de/selbstannahme/ https://www.gluecksdetektiv.de/selbstannahme/#comments Mon, 05 Mar 2018 05:00:18 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5895 Selbstannahme ist eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes und glückliches Leben. Doch ist es nicht so einfach mit der Selbstannahme. Wenn du Probleme damit hast dich anzunehmen, wie du bist, hilft dir diese Übung dabei, genau das zu erreichen. Wünscht du dir eigentlich ganz anders zu sein...

Der Beitrag Selbstannahme: Lerne dich selbst anzunehmen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Selbstannahme ist eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes und glückliches Leben. Doch ist es nicht so einfach mit der Selbstannahme. Wenn du Probleme damit hast dich anzunehmen, wie du bist, hilft dir diese Übung dabei, genau das zu erreichen.

Selbstannahme - GlücksdetektivWünscht du dir eigentlich ganz anders zu sein als du bist und ärgerst dich, weil es dir einfach nicht gelingt deinem Ideal zu entsprechen? Gibt es bestimmte Eigenschaften, die du an dir ablehnst und auf den Tod nicht leiden kannst?

Sicher haben wir alle die ein oder andere Eigenschaft, die wir nicht besonders gut an uns finden oder von der wir uns wünschen würden, dass wir sie nicht bzw. weniger hätten. Diese Gedanken kennen wir alle und sie sind vollkommen okay. Wir müssen nicht alles an uns über die Maße großartig finden.

Doch wenn du dich selbst nicht ausstehen kannst und weite Teile deiner Persönlichkeit ablehnst, führt das zu Problemen in Beruf, Partnerschaft und Gesundheit und zieht jede Menge Leid und Unglück mit sich.

Keine Lust zu lesen? Schau dir das Video an:

YouTube Video

Das Streben nach Perfektion

Selbstannahme ist daher so schwer, weil wir meist ein Idealbild von uns im Kopf haben. Das heißt, ein Bild davon, wie wir sein wollen. Alles, was diesem Ideal nicht gerecht wird, wird abgelehnt.

Selbstannahme – Glücksdetektiv

Ist mein Idealbild das eines disziplinierten, sportlichen Menschen, der jeden morgen noch vor der Arbeit sein Krafttraining absolviert, dann werde ich meine Faulheit und Disziplinlosigkeit verurteilen oder meine Unsportlichkeit oder sogar mein Desinteresse daran, sportlich zu sein. Ist mein Idealbild das eines ausgeglichenen Menschen, der stets Rat für alle hat, ärgere ich mich vermutlich über meine Ungeduld oder mein fehlendes Einfühlungsvermögen.

Die Anteile, die wir ablehnen, gehören jedoch zu uns wie unsere Augenfarbe auch. Lehnen wir sie ab, lehnen wir einen Teil von uns selbst ab – ja lehnen wir im Endeffekt uns selbst ab. Und da haben wir das Problem. So lange wir nicht all unsere Eigenschaften akzeptieren, so lange können wir uns selbst nicht wirklich annehmen.

Wir streben nach Perfektion. Wir sagen: Es gibt gute und schlechte Eigenschaften und die schlechten muss ich loswerden, damit ich ganz und gar vollkommen bin.

Der Weg zur Selbstannahme

Selbstannahme - GlücksdetektivDiese Vollkommenheit, nach der wir streben, werden wir jedoch nie erreichen können. Denn wir sind Menschen. Kein Mensch auf der Welt kann immer nur stark, fleißig und ehrlich sein. Die Schwäche gehört zur Stärke, wie das Ein- zum Ausatmen. Und das ist in Ordnung. Schwach zu sein ist nicht schlecht. Wer bestimmt überhaupt, welche Eigenschaften „schlecht“ sind?

Keine Eigenschaft ist per se schlecht. Wie bei so vielem im Leben macht die Dosis das Gift.

  • Schwäche kann sinnvoll sein, um deine Energiereserven zu schützen – zu viel davon macht dich zu einem Opfer deiner Umstände.
  • Stolz ist gut, um deine Erfolge sichtbar zu machen – zu viel davon macht dich arrogant.
  • Aufmüpfig zu sein ist gut, weil du Regeln hinterfragst und verkrustete Strukturen aufbrichst – zu viel davon macht dich aufdringlich und nervig.

Unabhängig davon, welche Eigenschaft du nimmst, alle können in bestimmten Situationen angebracht und klug sein. Nichts ist per se schlecht und deswegen musst du auch nichts an dir von vornherein ablehnen.

Damit du ein Verständnis dafür bekommst, habe ich eine Übung mitgebracht. Sie stammt aus meinem Buch „Starkes ICH“ und lautet: Das Gute im Schlechten erkennen. Sie kann dir helfen deine Eigenschaften differenzierter zu betrachten und mit deinen Wertungen was gut und was schlecht ist, vorsichtiger zu werden.

Übung: Das Gute im Schlechten Erkennen

Hier kannst du dir eine Vorlage zum Mitschreiben kostenlos herunterladen: AUSFÜLLVORLAGE HERUNTERLADEN!

Die Übung besteht aus zwei Teilen.

  1. Halte dazu zunächst die Eigenschaften und Verhaltensweisen fest, die du an dir ablehnst. Was stört dich an dir, worüber regst du dich häufig auf, was kritisierst du an dir?
  2. Überlege nun, ob du vielleicht auch etwas Gutes daran erkennen kannst so zu sein. Könnten die Eigenschaften in manchen Situationen sinnvoll sein? Mit welchen Vorteilen könnten die Eigenschaften einhergehen? Notiere dir deine Erkenntnisse in Form von „Ja, …, aber“-Sätzen. Zum Beispiel: „Ja, ich bin nicht besonders schlagfertig und mir fällt oft in wichtigen Momenten nicht das Richtige ein, ABER dafür sage ich auch nie etwas Unüberlegtes, das ich hinterher bereuen könnte.“

Schau dir dann deine Antworten an.

Wie fühlt es sich an deine Eigenschaften in einem anderen Licht zu sehen? Jetzt, wo du siehst, dass sie auch Vorteile mit sich bringen und manchmal sogar hilfreich sind, ist es dann überhaupt nötig, sie so rigoros abzulehnen? Oder ist es vielleicht ein kleines bisschen okay auch mal so zu sein?

Hinweis:

Selbstannahme - GlücksdetektivSollte dir zunächst nichts Gutes einfallen, weil du so überzeugt davon bist, dass es sich um eine schlechte Eigenschaft handelt, versuche die Übung neutral zu betrachten. Stell dir vor, es ist deine Hausaufgabe 1-2 positive Eigenschaften für jede vermeintlich negative Eigenschaft zu finden. Dein Lehrer oder Professor hat dich damit beauftragt und bis morgen sollst du ihm Antworten liefern. Die Übung hat nichts mit dir zu tun, sondern ist eine theoretische Kursaufgabe.

Stellt sich dein Kopf immer noch auf stur, frage Freunde oder Bekannte welche Vorteile ihnen für die genannten Eigenschaften einfallen und notiere dir ihre Antworten. Versuche dann nachzuvollziehen, was sie gemeint haben und frage dich, ob auch du nun diese Vorteile sehen kannst.

Ich wünsche dir viel Freude bei der Übung und viel Erfolg bei der Selbstannahme.

Sicherlich wird eine Übung nicht dein ganzes Leben auf den Kopf stellen, dazu führen, dass du dich vollkommen selbst annimmst und ein stabiles Selbstwertgefühl entwickelst. 30 Übungen können das jedoch schon erreichen. Insbesondere, wenn sie mit fundiertem Hintergrundwissen darüber einhergehen, wie du ein mangelndes Selbstwertgefühl entwickelt hast, wie es sich über die Jahre selbst aufrecht erhält und was du tun kannst, um deine Glaubenssätze aufzulösen und neues Vertrauen in dich zu entwickeln.

All das inkls. des Übungsheftes zum Selbstcoaching mit 30 praktischen Übungen, aus dem auch die vorgestellte Übung stammt, sowie zwei exklusive Meditationen, erhältst du hier: ZUM KOMPLETTSET.

Der Beitrag Selbstannahme: Lerne dich selbst anzunehmen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/selbstannahme/feed/ 6
Ein Selbstfürsorge-Tag, um deine Akkus aufzuladen https://www.gluecksdetektiv.de/selbstfuersorge-tag/ https://www.gluecksdetektiv.de/selbstfuersorge-tag/#comments Tue, 20 Feb 2018 16:10:35 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5873 Wenn du es dir schon lange nicht mehr hast gut gehen lassen oder Selbstfürsorge für dich ein Fremdwort ist, ist es höchste Zeit für einen Selbstfürsorge-Tag. Wie der aussehen kann, erfährst du in diesem Artikel. Wer ist verantwortlich für mein Leben? Solange wir minderjährig sind, tragen unsere...

Der Beitrag Ein Selbstfürsorge-Tag, um deine Akkus aufzuladen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
Wenn du es dir schon lange nicht mehr hast gut gehen lassen oder Selbstfürsorge für dich ein Fremdwort ist, ist es höchste Zeit für einen Selbstfürsorge-Tag. Wie der aussehen kann, erfährst du in diesem Artikel.

Wer ist verantwortlich für mein Leben?

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSolange wir minderjährig sind, tragen unsere Eltern die Verantwortung für uns. Sie müssen sich darum kümmern, dass wir genug Essen und Trinken bekommen, dass wir ausreichend Schlafen, unsere Fingernägel geschnitten sind, wir saubere Kleidung anziehen, die Bildung erhalten, die wir brauchen und ab und unsere Bedürfnisse erfüllt sind. Sobald wir 18 sind, wird von uns erwartet, dass wir all das von nun an selbst hinbekommen. Jetzt achtet u.U. niemand mehr darauf, dass wir uns im Winter warm genug anziehen und regelmäßig bewegen. Es ist unsere Verantwortung. Unserer Job.

Die Basics kriegen wir i.d.R. auch ganz gut hin. Die meisten Menschen schaffen es täglich frische Unterwäsche anzuziehen und die Zähne zu putzen. Irgendwie wird auch für ausreichend Nahrung gesorgt, aber hier geht es meistens schon los. Was ist das für Nahrung, die wir zu uns nehmen? Tut sie uns gut oder stopfen wir irgendwas in uns rein, um schnell weiterarbeiten zu können? Achten wir darauf regelmäßig zu essen oder lassen wir unseren Magen stundenlang knurren, weil es gerade „wichtigeres“ gibt? Nehmen wir uns die Zeit, uns fürs Essen hinzusetzen und Pause zu machen oder schlingen wir das Essen beiläufig runter?

Selbst bei etwas so lebensnotwendigem, wie dem Essen, können wir unsere Selbstfürsorge bereits vernachlässigen. Sehr viel schlimmer wird es, wenn es um Bedürfnisse geht, die auf den ersten Blick weniger wichtig erscheinen, z.B. unser Bedürfnis nach Entspannung, nach Pflege, nach Schlaf oder nach Selbstverwirklichung.

Wir können nicht erwarten gesund und glücklich zu sein, wenn wir uns so wenig um uns selbst kümmern. Wir können nicht erwarten eine liebevolle Beziehung zu uns selbst zu haben, wenn wir uns selbst nicht liebevoll behandeln.

Es ist unsere Verantwortung und unser Privileg jeden Tag auf uns selbst Acht zu geben.

Selbstfürsorge sollte jeden Tag praktiziert werden. Jeden Tag sollten wir auf unsere Bedürfnisse achtgeben, gut zu uns selbst sein und uns etwas gönnen. Aber wir alle kennen Phasen, in denen wir ein bisschen Extra-Liebe und Pflege nur allzu gut gebrauchen können. Phasen, in denen einfach alles zu viel wird und wir vielleicht sogar die grundsätzlichsten Bedürfnisse vernachlässigen. Dann ist es sinnvoll einen Selbstfürsorge-Tag einzuplanen. Also einen ganzen Tag, der im Zeichen der Selbstfürsorge steht. So ein Selbstfürsorge-Tag bietet sich im Übrigen auch an, wenn du noch nie von Selbstfürsorge gehört hast oder nicht weißt, wie du gut für dich sorgen kannst.

Keine Lust zu lesen? Schau dir das Video an:

YouTube Video

Was du an einem solchen Selbstfürsorge-Tag tun kannst, das zeig ich dir jetzt.

Ein idealer Selbstfürsorge-Tag

Am besten führst du deinen Selbstfürsorge-Tag an einem freien Tag durch, damit du dich ganz dir selbst zuwenden kannst, ohne Verpflichtungen und Termine im Hinterkopf zu haben. Sonntag bietet sich dafür gut an oder natürlich auch ein Urlaubs- oder Feiertag. Dein Selbstfürsorge-Tag könnte z.B. so aussehen:

1. Ausschlafen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivIdealerweise beginnst du deinen Selbstfürsorge-Tag, indem du ausschläfst. Sollte es dir gelingen lange zu schlafen, dann hab kein schlechtes Gewissen deswegen. Dein Körper hat den Schlaf anscheinend gebraucht und sich zurückgeholt, was ihm die vergangenen Tage oder Wochen gefehlt hat. Freu dich daher über den nachgeholten Schlaf, egal, wie spät am Tag es nun schon sein mag. Ärgere dich aber auch nicht, wenn du viel zu früh aufgewacht bist. Wenn du die letzte Zeit immer zur gleichen Uhrzeit aufgestanden bist, hat dein Körper sich daran gewöhnt und macht dir auch an freien Tagen einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht bist du auch noch so gestresst und hast soviele Gedanken im Kopf, dass du nicht mehr ruhig liegen kannst. In diesem Fall, steh ruhig auf. Du kannst dich jederzeit später wieder schlafen legen, wenn dir danach ist. Heute wirst du sowieso nur tun, was dir guttut.

2. Mit Muße trinken

Selbstfürsorge - GlücksdetektivDa wir über Nacht viel Flüssigkeit verlieren, sollten wir gleich am Morgen darauf achten reichhaltig zu trinken. Das macht munter und schenkt unserem Körper die Energie, die er braucht. Das bedeutet jedoch nicht, dir im Gehen ein Glas Wasser runterzustürzen. Nimm dir Zeit. Worauf hast du heute Lust? Vielleicht einen warmen Tee? Wasser mit Zitrone oder Gurkenscheiben? Einen Frühstückssaft? Bereite dir das Getränk deiner Wahl zu und setzt dich zum Trinken in Ruhe hin. Vielleicht möchtest du dabei ein bisschen rausgucken und das Treiben auf der Straße beobachten. Vielleicht möchtest du dich aber auch gemütlich auf dem Sofa niederlassen und in einer Zeitschrift oder einem Buch lesen.

3. Frühstücken wie ein König

Selbstfürsorge - GlücksdetektivWenn du morgens Hunger hast, dann darf das Frühstück natürlich nicht fehlen. Auch hierfür gilt: Nimm dir Zeit dafür. Setz dich hin. Mach es besonders. Vielleicht möchtest du heute etwas aufwendigeres, leckeres essen als normal? Vielleicht hast du Lust eine Kerze zum Frühstück anzünden? Vielleicht richtest du den Brotbelag auf einem Teller an, statt die Plastikverpackung auf den Tisch zu stellen. Frühstücke so und richte das Essen so an, wie du es für einen Besuch machen würdest, den du verwöhnen möchtest. Genieße dein Essen.

4. Zur Ruhe kommen

Meistens ist es Stress, der uns im Alltag davon abhält gut für uns selbst zu sorgen. Als Ausgleich zu unseren oft vollgepackten, stressigen Tagen sollten wir also gezielt für etwas Ruhe und Einkehr sorgen. Eine gute Möglichkeit hierfür ist Meditation. Dazu musst du kein Meditationsprofi oder Nachwuchsmönch sein. Auch Anfänger können wunderbar zur Ruhe kommen. Such dir dazu zunächst einen Ort deiner Wahl. Du kannst dich auf deinem Sofa, einem Stuhl oder direkt auf dem Boden niederlassen. Als Anfänger kannst du dir einen Timer auf 5 Minuten stellen und in dieser Zeit einfach auf deinem Atem achten. Ebenso gut kannst du dir eine geleitete Meditation anmachen, die du überall auf YouTube oder in Meditations-Apps kostenlos findest. Lass dich dann einfach von der Stimme leiten und versuch so gut es geht mitzumachen. Hier findest du eine Anleitung, wie du richtig meditierst.

5. Gedanken zu Papier bringen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivZur Selbstfürsorge gehört auch das reflektieren darüber, wie dein Leben gerade verläuft und wie es dir geht. Mit diesen Gedanken kannst du dich ganz wunderbar schreibend auseinandersetzen. Such dir ein Notiz- oder Tagebuch und halte darin fest, wie du dich gerade fühlst und welche Gedanken dir im Kopf herumschwirren. Du kannst deine Ziele und Pläne festhalten, über deine Träume nachdenken oder Vorsätze schmieden. Hier findest du mehr über die Vorteile des Tagebuchschreibens.

6. Den Körper bewegen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSelbstfürsorge ist nicht gleichbedeutend mit Faulsein oder Nichts tun. Es heißt Dinge zu unternehmen, die dir guttun. Dazu gehört natürlich auch körperliche Bewegung. Das muss aber keine schweißtreibende Sporteinheit sein. Du kannst z.B. eine Runde Spazierengehen. So kommst du raus, tankst ein bisschen Tageslicht und frische Luft und bewegst deine Glieder. Vielleicht möchtest du auch ein wenig Yoga machen, dich aufs Fahrrad schwingen, schwimmen gehen oder wild durchs Zimmer tanzen. Hauptsache du bewegst dich und spürst deinen Körper.

7. Pflege für eine Königin

Selbstfürsorge - GlücksdetektivAusdruck von Selbstfürsorge ist es auch deinen Körper zu pflegen. Und zwar nicht nur, indem du deine Zähne putzt und dein Gesicht wäschst. Nimm dir heute mal Zeit für etwas mehr. Du kannst z.B. ein Bad nehmen, eine Maske auflegen, eine Kur anwenden, deine Hand- und Fußnägel schneiden oder feilen, deinem Bart besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen oder ein Fußbad nehmen. Mach am besten ein Wellness-Erlebnis daraus. Das bedeutet, mach dir Wohlfühlmusik an, benutze Badezusätze wie Schaum, Öl oder duftende Essenzen, zünde Kerzen an und stell Lüfter und störende Geräusche aus. Wende dich mimt Muße all jenen Körperteilen zu, die dringend mal wieder deine Aufmerksamkeit benötigen.

8. Zeit für deine Hobbys

Selbstfürsorge - GlücksdetektivAn deinem Selbstfürsorge-Tag hast du natürlich auch die Möglichkeit dich endlich mal wieder deinen Hobbys zuzuwenden. Endlich kannst du wieder mehr als ein Kapitel lesen und gänzlich in deinem Buch versinken. Endlich kannst du wieder ein neues Bild malen. Endlich kannst du den Pullover fertig stricken oder ein ganz neues Projekt anfangen. Was möchtest du gerne machen? Lesen, Malen, Rätseln, Basteln, Stricken… Jetzt hast du die Zeit dafür. Mach es dir gemütlich und lass dich treiben.

9. Gönn dir etwas

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSelbstfürsorge heißt auch Genuss zu zelebrieren und dir gezielt etwas zu gönnen. Womit könntest du dich mal wieder verwöhnen? Vielleicht möchtest du dein Lieblingsessen kochen oder bestellen. Vielleicht gönnst du dir ein Stück von deinem Lieblingskuchen? Vielleicht gönnst du dir aber auch mal wieder Karten fürs Theater oder die Show, die du so gerne siehst oder buchst eine professionelle Massage?

10. Sanft in den Schlaf wiegen

Lass den Tag ebenso selbstfürsorglich ausklingen, wie du ihn begonnen hast. Geh ins Bett, wenn du müde wirst, zieh dir etwas bequemes an, nimm vielleicht eine Wärmflasche gegen kalte Füße mit, lies noch ein paar Seiten in deinem Buch, mach dir eine schöne Musik zum Einschlafen an oder wiege dich mit Regentropfen oder Meeresrauschen in den Schlaf.


Du siehst, ein Selbstfürsorge-Tag steht ganz im Zeichen der persönlichen Zuwendung und Pflege. Es geht darum Dinge zu tun, die dir guttun und die du vermutlich schon länger vernachlässigt hast. Natürlich ist die dargestellte Routine nur ein Vorschlag. Du kannst die einzelnen Bestandteile gerne austauschen und an deine eigenen Bedürfnisse anpassen. Den ganzen Tag auf der Couch zu liegen und Serien zu gucken fällt jedoch nicht unter Selbstfürsorge. So ein Abhängen kann zwar auch von Zeit zu Zeit sehr wohltuend sein, es trägt jedoch nicht dazu bei deine Bedürfnisse nach Einkehr, Bewegung, Pflege oder Verwirklichung zu befriedigen.

Was gehört zu deinem Selbstfürsorge-Tag unbedingt dazu? Lass es uns in den Kommentaren wissen und vielleicht möchtest du dir auch gleich einen Tag im Kalender markieren, an dem du es dir so richtig gut gehen lässt.

Der Beitrag Ein Selbstfürsorge-Tag, um deine Akkus aufzuladen erschien zuerst auf Glücksdetektiv.

]]>
https://www.gluecksdetektiv.de/selbstfuersorge-tag/feed/ 6