Glücksdetektiv https://www.gluecksdetektiv.de Für dein bestes und schönstes Leben Thu, 05 Jul 2018 17:11:03 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.7 7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen https://www.gluecksdetektiv.de/ablehnung/ https://www.gluecksdetektiv.de/ablehnung/#comments Mon, 18 Jun 2018 04:00:10 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7346 Ablehnung tut weh und ist äußerst unangenehm. Trotzdem gehört sie zum Leben dazu. Wir können nicht verhindern, zurückgewiesen zu werden oder auf Ablehnung zu stoßen. Wir können jedoch lernen, besser mit Ablehnung umzugehen. In diesem Artikel verrate ich dir 7 hilfreiche Tricks dazu. Dies ist...

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Ablehnung tut weh und ist äußerst unangenehm. Trotzdem gehört sie zum Leben dazu. Wir können nicht verhindern, zurückgewiesen zu werden oder auf Ablehnung zu stoßen. Wir können jedoch lernen, besser mit Ablehnung umzugehen. In diesem Artikel verrate ich dir 7 hilfreiche Tricks dazu.

Dies ist mein Beitrag für die Blogparade zum Thema Selbstwertgefühl von Tim Hamer auf dubistgenug.de. 

Keine Lust auf Lesen? Dann geht’s hier zum Video:

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Ablehnung erfahren wir ständig im Leben: Wir erhalten eine Absage auf unser Bewerbungsschreiben, einen Korb von unserem Schwarm, der Partner/die Partnerin verlässt uns, ein Freund möchte sich heute nicht mit uns treffen, im Büro wird unsere Projektidee verworfen und im Sportverein werden wir als letztes in die Mannschaft gewählt.

An allen Ecken und Enden können wir abgelehnt werden und es gibt leider keine richtige Vorbeugung dafür.

Doch warum fällt es uns überhaupt so schwer, mit Ablehnung umzugehen?

Vom Schmerz zurückgewiesen zu werden

Wenn wir so oft damit konfrontiert werden, sollte man meinen, dass wir uns langsam daran gewöhnt hätten zurückgewiesen zu werden. Aber Pustekuchen. Abgelehnt zu werden ist immer wieder aufs Neue eine schmerzhafte Erfahrung und das hat einen guten Grund.

Genauer gesagt, sind mehrere Gründe dafür verantwortlich:Ablehnung - Glücksdetektiv

  • Da wäre zum Beispiel unsere Sehnsucht danach von anderen anerkannt zu werden und in einer Gemeinschaft integriert zu sein. Dies ist ein ganz normales und menschliches Bedürfnis. Mehr dazu findest du hier.
  • Hinzu kommt, dass Ablehnung oft ein Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust erzeugt. Wenn mein Freund nicht mehr mit mir zusammensein möchte, gibt es wenig, was ich dagegen tun kann. Ich muss seine Entscheidung akzeptieren und kann nichts machen, um darauf Einfluss zu nehmen. Ein besch*** Gefühl.
  • Oft genug machen wir auch unser Selbstwertgefühl davon abhängig, von anderen anerkannt zu werden. Bekommen wir dann eine Abfuhr, halten wir uns für minderwertige Menschen und lehnen uns in der Folge selbst gleich mit ab.

Gründe genug, dass aus Ablehnung und uns keine besten Freunde werden. Doch es kommt noch schlimmer:

Ablehnung - Glücksdetektiv

Neurowissenschaftler* haben herausgefunden, dass Ablehnung tatsächlich weh tut: Zurückweisung aktiviert unser Gehirn an der gleichen Stelle wie körperliche Verletzungen oder Erkrankungen, nämlich im Schmerzzentrum. Ob du nun ein aufgescheuertes Knie hast oder von deinem Schwarm zurückgewiesen wurdest erzeugt also einen ähnlichen Schmerz.

Warum ist das so?

Todesurteil Ablehnung

Evolutionär bedingt kamen solche Menschen besser durch, die in einer Gemeinschaft gut eingebunden waren. Wer auf sich allein gestellt war wurde eher gefressen oder ist erfroren, weil er nicht gut genug für sich sorgen konnte. Die Menschen, denen es weh tat, wenn sie aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen wurden, waren folglich die besser angepassten Menschen und überlebten leichter. Diesen Zusammenhang hat unser Gehirn noch immer nicht verlernt.

Ablehnung - Glücksdetektiv

Auch wenn Ablehnung heutzutage längst keinem Todesurteil mehr gleich kommt, empfinden wir noch immer Schmerzen, wenn andere uns oder unsere Ideen zurückweisen.

Dieser Schmerz ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So, wie jeder eine Schnittwunde anders empfindet, haben wir auch unterschiedliche Toleranzgrenzen für die Zurückweisung, die wir im Laufe des Lebens erhalten. Der Schmerz ist ebenfalls geringer, wenn wir einen Korb von unserem Schwarm erhalten, als wenn wir von unserer großen Liebe verlassen wurden, doch weh tut er alle mal.

7 Tipps, um besser mit Ablehnung umzugehen

Was können wir also tun? Wie können wir es schaffen besser mit Ablehnung umzugehen? Die folgenden 7 Tipps können dir helfen deinen Selbstwert bei Ablehnung zu schützen und konstruktiver mit Zurückweisungen umzugehen.

1. Nimm es nicht persönlich

Ablehnung - GlücksdetektivGerade Menschen mit geringem Selbstwertgefühl fassen Kritik als Angriff auf ihre Person auf. Sie empfinden jede Zurückweisung als Ablehnung ihrer Person und glauben folglich weniger gut und wertvoll zu sein als andere. Zurückweisung sagt jedoch nichts über dich als Person aus. Sie ist kein persönlicher Angriff. Ganz egal in welcher Angelegenheit du zurückgewiesen wurdest, behalte folgendes im Kopf: Die Person hat etwas abgelehnt, das zu ihr oder für sie nicht funktioniert oder gepasst hat. Sie hat die Anfrage abgelehnt, nicht dich als Mensch.

2. Finde alternative Erklärungen

Wenn jemand nicht mit dir ausgehen will, heißt das nicht, dass du dumm, hässlich oder nicht liebenswert wärst. Möglicherweise ist diese Person bereits vergeben. Vielleicht ist sie auch gerade frisch aus einer Beziehung raus und nicht bereit für etwas Neues. Vielleicht bist du auch einfach nicht ihr Typ. Es gibt viele plausible Erklärungen, die hinter einer Abfuhr stehen können. Vermeiden solltest du daher in jedem Fall Gedanken wie „Niemand will mich!“ oder „Ich habe nichts zu bieten!“ Das sind nämlich nur deine (aus der Luft gegriffenen) Bewertungen und keine objektiven Kriterien.

3. Bleib realistisch

Nehmen wir an, jemand kommt dir so richtig blöd und sagt dir ins Gesicht, dass du hässlich, dumm oder ein Versager bist. Er liefert dir also einen Grund für seine Abfuhr, was die Suche nach alternativen Erklärungen – zugegeben – etwas schwierig macht. Aber nur Mut. Was jetzt hilft ist dir klarzumachen, dass es EINE Sichtweise zu EINEM Zeitpunkt von EINEM Menschen ist und nicht so etwas wie eine allgemeingültige Wahrheit.

Es ist unmöglich von allen Menschen gemocht zu werden. Selbst Jesus oder Mutter Theresa wurden mit Sicherheit nicht von allen Menschen gemocht. Das ist keine Aussage über ihren Wert als Personen. Es ist normal nicht von allen Menschen gemocht zu werden. Du magst schließlich auch nicht alle Menschen. Letzten Endes sagt eine unsensible Absage wie die obige mehr über die Person aus, die sie äußert, als über die, die sie bekommt.

4. Sei gut zu dir selbst

Ablehnung - GlücksdetektivWas hat dir als Kind geholfen, wenn du gestürzt bist und dir die Knie aufgeschürft hast? Mit Sicherheit wurde der Schmerz in dem Moment geringer, als deine Eltern kamen und sich dir zugewandt haben: Hier ein tröstendes Wort, dort ein buntes Tierpflaster und obendrauf noch ein bisschen pusten und schwupps war es gar nicht mehr so schlimm. Es ist wunderbar, wenn wir Zuwendung von anderen Menschen bekommen. Wir können uns diese Fürsorge jedoch auch selbst geben.

Gerade jetzt, wo du weißt, dass Zurückweisungen schmerzen, kannst du vielleicht beim nächsten Mal extra liebevoll mit dir umgehen. Dann kannst du dir die Zeit geben, die du brauchst, dir gut zureden und dich trösten.

Was tun bei wiederholter Ablehnung?

Abgelehnt zu werden gehört zum Leben dazu. Wir können uns nicht davor schützen. Jeder Mensch macht im Laufe seines Lebens immer wieder die Erfahrung zurückgewiesen zu werden. Gerade wenn diese Erfahrungen in Serie kommen sind sie besonders perfide. Wiederholte Ablehnung ist kränkend, schmerzhaft und greift unseren Selbstwert an. Wer immer und immer wieder zurückgewiesen wird, entwickelt jede Menge Selbstzweifel und verliert im schlimmsten Fall den Glauben an sich selbst.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, kannst du das Folgende tun:

5. Nachfragen

Ablehnung - GlücksdetektivBekommst du auf deine Bewerbungsschreiben eine Abfuhr nach der nächsten, lohnt es sich nachzufragen:

  • Woran lag es?
  • Wie kann ich meine Bewerbung verbessern?

Gehen Freundschaften immer wieder in die Brüche oder du erhältst ständig einen Korb, frag nach, was nicht gepasst hat. Du kannst z.B. dir nahestehende Personen fragen, wie du auf andere wirkst. Vielleicht erfährst du, dass du auf andere sehr aufdringlich wirkst, dass du sie mit Zuneigung erstickst oder zu viele Erwartungen stellst. Vielleicht hörst du auch, dass du feindselig, aggressiv oder desinteressiert rüberkommst. In jedem Fall wirst du interessante Einblicke erhalten und ggf. den ein oder anderen Ansatzpunkt, um dein Problem zu beheben.

6. Eigenen Anteil erkennen

Eine Reihe von Absagen kann Zufall sein. Möglicherweise steht jedoch Systematik dahinter. Dann hast du nicht nur einfach Pech oder die anderen sind Idioten, sondern deine Anfragen und Bewerbungen weisen erhebliche Lücken auf. Statt die Welt zu verfluchen oder dich in deiner Schale zu verkriechen, bleib offen für den eigenen Anteil, den du möglicherweise an den Ablehnungen trägst. Wird dein Manuskript von mehreren Verlagen in Folge abgelehnt, ist dein Manuskript vermutlich noch nicht ganz rund.

Hinterfrage dich kritisch und suche nach Möglichkeiten dich zu verbessern. Erneut: Das ist keine Aussage über deinen Wert als Mensch. Ein nicht ganz rundes Manuskript macht dich nicht zu einem unfähigen Autor und es macht dich längst nicht zum Versager. Es gibt lediglich 1-2 Punkte, die du vielleicht verbessern kannst.

7. Positive Aspekte vor Augen führen

Ablehnung - Glücksdetektiv

Gerade wenn du wiederholte Absagen verkraften musst, ist es besonders wichtig, das Positive in deinem Leben zu sehen. Ja, du machst gerade eine schwere Zeit durch, aber dennoch gibt es Aspekte in deinem Leben, die andauern gut sind. Vielleicht hast du tolle Kinder, eine Freundin, die dich unterstützt oder du warst früher schon erfolgreich bei Bewerbungen. Du kannst etwas.

Du bist ein wertvoller Mensch und daran wird keine Ablehnung, keine Abfuhr und keine Zurückweisung je etwas ändern.

Würdest du gerne daran glauben, aber deine Selbstzweifel stehen dir im Weg? Dann findest du hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, um dein Selbstwertgefühl zu steigern, selbstbewusster zu werden, neues Selbstvertrauen zu finden und dir endlich mit mehr Selbstfürsorge zu begegnen.

* Kross, E., Berman, M. G., Mischel, W., Smith, E. E., & Wager, T. D. (2011). Social rejection shares somatosensory representations with physical pain. Proceedings of the National Academy of Sciences108(15), 6270-6275.

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Warum immer positiv Denken keine Lösung ist https://www.gluecksdetektiv.de/positives-denken/ https://www.gluecksdetektiv.de/positives-denken/#comments Thu, 07 Jun 2018 12:20:15 +0000 https://www.gluecksdetektiv.de/?p=7323 In diesem Gastbeitrag verrät dir Anchu Kögl warum positives Denken nicht die Lösung für alles ist und in welchen Situationen dich ein gesunder Pessimismus weiterbringen wird. Hast du schon mal solche Sprüche gehört?: „Wenn du nur daran glaubst, ist alles möglich!“ „Denke immer positiv!“ „Ignoriere...

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In diesem Gastbeitrag verrät dir Anchu Kögl warum positives Denken nicht die Lösung für alles ist und in welchen Situationen dich ein gesunder Pessimismus weiterbringen wird.

Hast du schon mal solche Sprüche gehört?:

  • „Wenn du nur daran glaubst, ist alles möglich!“
  • „Denke immer positiv!“
  • „Ignoriere die Nein-Sager!“

positives denken - GlücksdetektivWahrscheinlich kommen dir solche und ähnliche Tipps bekannt vor. Schließlich gibt es genug Autoren, Motivationstrainer und sonstige Gurus, die dir erzählen, das positives Denken die Lösung zu allem ist.

Aber ist positives Denken wirklich immer angebracht?

Genau darum geht es in diesem Artikel gehen. In den nächsten Abschnitten wirst du nämlich erfahren, wieso positives Denken oft nach hinten losgeht.

Verdrängung oder Akzeptanz?

Die Logik hinter dem positiven Denken ist einfach:

„Fokussiere dich auf das Positive in deinem Leben und du bekommst mehr davon.“

Keine Frage – nicht selten ist dieser Ansatz auch hilfreich.

Würden wir nicht hin und wieder einen sehr starken Optimismus an den Tag legen, hätte sich die Menschheit wahrscheinlich nie weiterentwickelt.

  • positives denken - GlücksdetektivThomas Edison hätte niemals 10.000 Versuche unternommen, um eine funktionierende Glühbirne zu entwickeln.
  • Nahezu jedes Startup hätte schon nach den ersten paar Wochen aufgegeben.
  • Und eine Mondlandung hätten wir ohne Optimismus auch nicht gewagt (wobei es eine berechtigte Frage ist, was uns das Ganze gebracht hat).

Das Problem ist aber, wenn eine Sache zum Zwang wird. Und genau so verhält es sich oft mit dem positiven Denken.

Wenn wir nämlich davon ausgehen, dass wir immer positiv drauf sein sollten, passieren 3 Dinge:

  1. Wir fangen an, negative Gedanken und Gefühle zu verdrängen.
    Schließlich dürfen wir diese ja auf keinen Fall zulassen, sonst ziehen wir nur noch Negativität und Unglück in unser Leben.
  2. Was wir verdrängen, wird stärker.
    Als nächstes stellen wir fest, dass die negativen Gedanken und Gefühle sich ja doch nicht so leicht wegdrücken lassen.
  3. Wir verurteilen uns auch noch für unsere negativen Gedanken.
    Und fühlen uns dadurch noch schlechter.

Hört sich irgendwie paradox an, oder?

Genau das ist es aber, was oft passiert, wenn wir uns zu zwanghaft auf das Positive konzentrieren.

Sicher warst du selbst schon einmal in dieser Situation:

positives denken - GlücksdetektivDu hast dich wegen irgendeiner Sache so richtig scheiße gefühlt und wolltest dieses Gefühl partout nicht zulassen – zum Beispiel nach einer Trennung von einem Geliebten Menschen oder nachdem dein Arbeitskollege unfreundlich zu dir war. Und dann hast du dich noch schlechter gefühlt, weil du gemerkt hast, dass du auch gar nichts gegen deine schlechte Laune machen konntest.

Aus diesem Grund ist es nicht immer ratsam, einfach nur positiv zu denken.

Wenn es dir wieder einmal nicht so gut geht und du von Sorgen, negativen Gedanken oder schmerzhaften Gefühle geplagt wirst, probiere Folgendes: Akzeptiere das, was du gerade denkst und fühlst.

Beobachte es und erkenne, dass es auch wieder vorbeigehen wird.

Du kannst nicht alles schaffen

Apropos Akzeptieren: es schadet es auch nicht, zu akzeptieren, dass unsere Gedanken nicht auf alles einen Einfluss haben (auch wenn dich Erfolgs-Coaches und motivierende YouTube-Videos etwas anderes erzählen wollen).

Wenn du als Student nicht lernst, wirst du auch keine guten Noten schreiben.

Wenn du noch nie ein Instrument in der Hand hattest, ist es sehr unwahrscheinlich, dass du innerhalb eines Jahres zum Spitzenmusiker wirst.

Und auch, wenn du ganz doll positiv denkst – der Welthunger wird dadurch auch nicht verschwinden.

positives denken - GlücksdetektivManchmal müssen wir einfach anerkennen, dass wir nicht alles kontrollieren können. Manchmal müssen wir akzeptieren, dass unsere eigenen Fähigkeiten beschränkt sind. Und manchmal sind die Dinge, die uns passieren, einfach scheiße.

Paradoxerweise ist es diese Form von Akzeptanz, die uns letztendlich zu innerem Frieden und mehr Lebensglück verhilft. Denn nur dadurch gelingt es uns, all unsere Energie in die Dinge zu stecken, die wir wirklich beeinflussen können.

Übrigens ist das wahrer Optimismus. Statt zu versuchen, immer positiv zu denken, akzeptierst du die Dinge wie sie sind und fragst dich dann, was du daran ändern kannst.

Nützlicher Pessimismus

Die Strömungen des positiven Denkens warnen uns meistens vor dem gefährlichen Pessimismus.

Dabei ist ein gewisses Maß an gesundem Pessimismus gar nicht so schlecht, wie du jetzt vielleicht denkst.

Wieso?

Zunächst einmal, weil er uns vor Leichtsinn schützt.

Gerade zu optimistisch zu sein, führt oft dazu, dass du dich überschätzt. Ein positiver Nebeneffekt davon ist zwar, dass du motivierter und sorgenfreier neue Projekte angehen wirst oder sich schneller ins Unbekannte stürzt. Risiken übersiehst du dabei jedoch ziemlich schnell.

  • positives denken - GlücksdetektivDu nimmst dir viel mehr Dinge vor, als du jemals schaffen kannst.
  • Du gibst Geld aus, was du gar nicht hast.
  • Du ignorierst Probleme in deiner Beziehung.

Zahlreiche Studien belegen, dass du die Dinge realistischer einschätzt, wenn du sie etwas pessimistischer beurteilst.

Eine Methode, deinen Pessimismus für dich zu nutzen, ist übrigens das negative Visualisieren.

Wenn du ein Vorhaben hast, dass in dir ein Gefühl von Angst oder Unbehagen bereitet, mache einmal Folgendes:

Stelle dir das Schlimmste vor, das passieren kann.

Sei dabei so detailliert wie möglich und lasse keine noch so kleine Eventualität aus. Am besten ist es, wenn du diese Übung schriftlich machst.

Relativ schnell wirst du merken, dass deine Ängste meist überhaupt nicht berechtigt sind. In den seltensten Fällen wird ist das Worst-Case-Szenario katastrophal.

  • Ein Date, dass nicht ideal läuft, ist trotzdem nur ein Date.
  • Genauso wird es dich nicht umbringen, wenn du nach einer Gehaltserhöhung fragst und dein Chef Nein sagt.
  • Und auch ein Umzug in eine neue Stadt ist nicht das Ende der Welt.

Möchte ich damit sagen, dass du jetzt nie mehr positiv an die Dinge herangehen sollst?

Keineswegs. Viel mehr soll dieser Artikel eine Botschaft nahebringen:

positives denken - GlücksdetektivNur positiv zu denken, ist auch keine Lösung.

Viel hilfreicher ist es, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie im Moment sind.

Und ab und zu tut auch eine gesunde Portion Pessimismus gut. Vorausgesetzt, du übertreibst es nicht.

Letztendlich verhält es sich mit dem positiven Denken wie mit so vielen im Leben: es kommt auf die richtige Dosis an.

Immer positiv zu denken und dir alles schön zu reden ist keine gute Lebensstrategie.

Den Teufel ständig an die Wand zu malen und dich immer nur auf das Negative zu fokussieren genauso wenig.

Wie wäre es deshalb mit ein wenig mehr gesundem Realismus?

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Positive Psychologie https://www.gluecksdetektiv.de/positive-psychologie/ https://www.gluecksdetektiv.de/positive-psychologie/#comments Thu, 12 Apr 2018 12:46:44 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=6638 Die Positive Psychologie ist eine junge Teildisziplin der akademischen Psychologie. Was genau sich dahinter verbirgt und warum wir eine Positive Psychologie brauchen, erfährst du hier. Was ist Positive Psychologie? Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben! Was stärkt den Menschen? Wie kann man Lebensfreude...

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Die Positive Psychologie ist eine junge Teildisziplin der akademischen Psychologie. Was genau sich dahinter verbirgt und warum wir eine Positive Psychologie brauchen, erfährst du hier.

Was ist Positive Psychologie?

Positive Psychologie ist die Wissenschaft vom gelingenden Leben!

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Was macht das Leben lebenswert?

  • Was stärkt den Menschen?
  • Wie kann man Lebensfreude steigern?
  • Ist Optimismus erlernbar?
  • Wie gelingen positive Beziehungen und was macht das Leben lebenswerter?

Diese und weitere Fragen werden seit dem neuen Jahrtausend unter dem Dach der Positiven Psychologie erforscht.

Damit zielt die Positive Psychologie auf die Förderung von Lebenszufriedenheit und die Erforschung der positiven Seiten des Menschseins ab. Gleichzeitig rückt sie aber auch die Stärkung psychologischer Widerstandskraft (Resilienz) und die Vorbeugung von Burnout und anderen psychischen Störungen in den Vordergrund.

Die Positive Psychologie ist ein relativ neuer Forschungsschwerpunkt innerhalb der akademischen Psychologie.

Ihre Übungen und Interventionen beruhen auf wissenschaftlich fundierten Theorien, Konzepten und Modellen.

Damit ergänzt sie bisherige psychologische Verfahren durch eine Vielzahl neuer Techniken und Ansätze.

Warum brauchen wir Positive Psychologie?

Noch nie waren wir so reich, so gesund und so gut gebildet wie heute… und noch nie waren wir so unglücklich.

Obwohl sich unser Einkommen und unsere Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert haben, sind wir nicht im gleichen Maße zufriedener und glücklicher geworden.

Im Gegenteil!

Psychische Störungen sind weiterhin auf dem Vormarsch.

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Volkskrankheit Depression

Depressionen und das Burnout-Syndrom werden zu Volkskrankheiten deklariert und der Anteil an Fehltagen auf Grund von psychischen Problemen hat ein neues Höchstmaß erreicht. Es scheint als wären wir heute mehr denn je auf der Suche;

Auf der Suche nach einem glücklichen und erfüllten Leben, auf der Suche nach dem Sinn hinter allem und auf der Suche nach uns selbst.

Die herkömmliche Psychologie konnte uns dabei bisher nicht weiterhelfen.

Sie ist, genau wie die Medizin, in erster Linie gewachsen um Menschen von Krankheiten zu befreien und wieder „funktionstüchtig“ zu machen.

Aber Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit.

Nicht unglücklich heißt nicht noch lange nicht glücklich

Bereits 1946 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesundheit als einen Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens.

Demnach reicht das Fehlen einer psychischen Störung noch lange nicht aus, um ein gelingendes Leben zu führen. Anders ausgedrückt: Nur weil jemand nicht depressiv ist und an Selbstmord denkt, ist er noch lange nicht glücklich.

“To live is the rarest thing in the world. Most people exist, that is all” – Oscar Wilde

Insbesondere im westlichen Kulturkreis spielte die Förderung von Gesundheit und Wohlergehen jedoch über lange Zeit nur eine untergeordnete Rolle.

Die akademische Psychologie z.B. beschäftigte sich vorrangig mit den negativen Seiten des Menschseins.

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Eine Frage der Balance

  • Im Fokus der klinischen Psychologie stand die Heilung psychischer Störung oder die Therapie von Mängeln.
  • Die soziale Psychologie beschäftigte sich mit Vorurteilen, Rassismus oder Aggressionen und
  • in der kognitiven Psychologie diagnostizierte man Denkfehler oder ergründete die Ursachen schlechter Entscheidungen.

Inzwischen kennen wir die Gründe für unterlassene Hilfeleistungen und wissen um die Fähigkeiten des Menschen zu hassen, zu morden und zu zerstören.

Doch wissen wir vergleichsweise wenig über die Fähigkeit des Menschen zu lieben, zu hoffen oder zu helfen.

Warum engagieren sich Menschen für andere oder ringen um hohe Ideale? Wie ist es möglich, dass manche Menschen selbst im Angesicht größter Widrigkeiten über sich hinaus wachsen und ihre Lebensfreude bewahren?

Wie ist die Positive Psychologie entstanden?

Positive Psychologie - Glücksdetektiv

Ein kleines bisschen Glück

Dieses Ungleichgewicht erkannte Ende des letzten Jahrtausends u.a. der amerikanische Psychologie Martin Seligman. Als er 1998 zum Präsidenten der American Psychological Association berufen wurde, forderte er eine Neuausrichtung der akademischen Psychologie.

Diese sollte nicht länger nur auf die Defizite fokussieren sondern beide Seiten der Medaille betrachten.

Damit ging es nicht mehr nur darum, psychisch gestörte Menschen wieder auf ein funktionstaugliches Niveau zu bringen, sondern auch der breiten Masse von relativ gesunden Menschen zu mehr Wohlbefinden und Erfüllung zu verhelfen.

Die Positive Psychologie in ihrer heutigen Form war geboren.

Neben Martin Seligman wird auch Ed Diener, auf Grund seiner Verdienste in der Erforschung des subjektiven Wohlbefindens, häufig als Gründervater der Positiven Psychologie genannt.

Obwohl die Positive Psychologie noch eine junge Disziplin ist, werden ihre Erkenntnisse bereits in verschiedenen Bereichen praktisch angewendet.

So z.B. in Coaching und Therapie, in der Unternehmensführung, aber auch in Bildung und Erziehung.

Nach und nach findet die Positive Psychologie auch Einzug in die Universitäten.

Studiengänge für Positive Psychologie wurden gegründet, wissenschaftliche Zeitschriften ins Leben gerufen, regelmäßige Kongresse abgehalten und erste Ausbildungen in Positiver Psychologie sprießen aus dem Boden.

Weiterführende Informationen gibt es u.a. beim Deutschsprachigen Dachverband für PP e.V.

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Persönlichkeitsentwicklung: 6 Gedanken, die dich als Mensch wachsen lassen https://www.gluecksdetektiv.de/persoenlichkeitsentwicklung-2/ https://www.gluecksdetektiv.de/persoenlichkeitsentwicklung-2/#comments Thu, 05 Apr 2018 15:53:06 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=6485 Diese 6 wichtigen Gedanken lassen dich als Mensch wachsen und unterstützen deine Persönlichkeitsentwicklung. Sprichst du Persönlichkeitsentwicklung? Persönlichkeitsentwicklung ist selten so populär gewesen wie heute. In zahlreichen Büchern, Blogs und Seminaren erhalten wir Tipps, wie wir unsere Persönlichkeit entwickeln können. Viele dieser Ratschläge sind durchaus sinnvoll...

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Diese 6 wichtigen Gedanken lassen dich als Mensch wachsen und unterstützen deine Persönlichkeitsentwicklung.

Sprichst du Persönlichkeitsentwicklung?

Persönlichkeitsentwicklung ist selten so populär gewesen wie heute. In zahlreichen Büchern, Blogs und Seminaren erhalten wir Tipps, wie wir unsere Persönlichkeit entwickeln können. Viele dieser Ratschläge sind durchaus sinnvoll und können uns helfen, im Leben weiterzukommen. Mangelndes Selbstvertrauen muss kein Schicksal mehr sein und keiner, der es nicht möchte, wird bei seiner Berufswahl alleingelassen.

Persönlichkeitsentwicklung kann uns helfen uns selbst besser kennenzulernen und bessere Entscheidungen zu treffen. Sie kann uns nach einer Trennung oder Krise stärken und uns dabei unterstützen, neue und passende Ziele zu setzen.

Die Gefahr ist jedoch groß, Persönlichkeitsentwicklung falsch zu verstehen. Dann kann sie schnell zur Obsession werden. Statt die Entwicklung zu fördern und Menschen zu stärken, wird sie zur Qual; zu einem strengen Regelwerk, an das sich bis ins Detail gehalten werden muss. Betroffene versuchen sich dann krampfhaft in jeder Hinsicht zu optimieren. Minutiös befolgen sie so viele Tipps wie möglich in der Hoffnung, dass die Persönlichkeitsentwicklung sie zu erfolgreichen Menschen macht. Dabei erlauben sie sich keine Schwäche. Denn Schwäche, Fehler oder Versagen haben keinen Platz in dem superlativen Leben, von dem sie träumen.

Persönlichkeitsentwicklung - Glücksdetektiv

Also ordnen sie ihr ganzes Leben diesem Ziel unter. Sie stehen jeden Morgen um fünf Uhr früh auf, schreiben ihre Morgenseiten, meditieren, machen anschließend Krafttraining und einen 5-km-Lauf, bevor sie zum Frühstück nur noch frisch gemahlene Körner essen. An ihren Wänden hängt ein Vision Board neben dem nächsten. Sie haben ihre Ziele für den jeweiligen Tag ebenso ausformuliert, wie für den Monat, das Jahr und die nächsten 5 Jahre.

Versteh mich nicht falsch: Jede Maßnahme für sich genommen kann äußerst sinnvoll sein. Was jedoch übersehen wird, ist, dass es bei Persönlichkeitsentwicklung nicht darum geht, sich selbst und sein Leben bis ins letzte Detail zu optimieren. Es geht nicht darum erfolgreich zu sein und schon gar nicht darum, erfolgreicher zu sein als alle anderen Menschen.

Ziel der Persönlichkeitsentwicklung ist es, als Mensch zu wachsen.

Es geht darum reifer zu werden, um insgesamt mit dem eigenen Leben besser zurechtzukommen. Einem Leben, zu dem auch Fehler, Schwächen und Rückschläge gehören. Besser gewappnet zu sein, für alles, was da kommen mag, das ist der wahre Kern der Persönlichkeitsentwicklung.

Keine Lust zu lesen? Schau dir hier das Video an:

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6 Einstellungen, die dir im Leben weiterhelfen

Bevor du also deine Jahresziele ausformulierst, in deine Yogahosen schlüpfst oder die Körnermühle rausholst, freunde dich mit den folgenden 6 Gedanken an. Sie haben das Potenzial dich wirklich als Mensch wachsen zu lassen.

1. Sei ehrlich zu dir selbst

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivWie brutal von mir, gleich mit Ehrlichkeit einzusteigen. Aber wie weit wirst du deiner Meinung nach kommen, wenn du dich selbst belügst? Voraussetzung für jede Form von Veränderung ist, dass du dich zunächst traust hinzusehen und dich so siehst, wie du bist. Ohne Make-Up, ohne Photoshop und ohne Instagram-Filter.

Das kann schmerzhaft sein. Es bedeutet genau hinzusehen und deine Fassade zu hinterfragen. Es bedeutet Schwächen zu sehen und sich Fehler einzugestehen. Wenn es dir schwerfällt, erinnere dich daran, dass du dir selbst dein bester Freund bist.

Vor dir selbst musst du nichts verheimlichen und nichts vortäuschen. Du kannst so sein, wie du bist.

Darum mach es dir zur Gewohnheit, dich nicht anzulügen. Dazu gehört auch, deine Meinung immer mal wieder zu hinterfragen: Ist das wirklich deine Ansicht oder sagst du das nur, um einen bestimmten Eindruck zu machen? Auch wenn du dich niemanden gegenüber einzugestehen traust, dass du unglücklich bist, dass dein Job dich nicht erfüllt oder du keine Kinder willst, gesteh es dir selbst gegenüber ein. Das ist der Anfang.

2. Übernimm Verantwortung

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivWann immer du einen qualifizierten Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung liest, wirst du um diesen Punkt nicht herumkommen. Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen ist eine Grundlage der Persönlichkeitsentwicklung. Es bedeutet jedoch nicht nur die Opferrolle zu verlassen und Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen. Es bedeutet auch, deine Verantwortung in jeder Lebenslage zu erkennen. Du entscheidest, wie du dich fühlen möchtest und wie du durchs Leben gehen willst. Du kannst dich über alles aufregen oder über nichts. Du kannst in anderen stets das Schlechteste sehen oder das Beste.

Nicht die anderen tun dir etwas an. Du bewertest ihr Verhalten und fällst deine eigenen Urteile. Erkenne deinen Einfluss an. Das heißt nicht, dass du alles kontrollieren kannst, denn das kannst du nicht. Aber du bist auch kein Opfer deiner Eltern, der Umstände oder Welt. Du hast Einfluss und du hast Verantwortung.

Das nächste Mal, wenn dich jemand z.B. wütend macht, erkenne, dass du selbst wütend wirst und nicht er dich wütend macht. Wenn du das verstanden hast, kannst du dich auch entscheiden nicht wütend zu sein. Es ist deine Wahl.

3. Akzeptiere, was du nicht ändern kannst

Ich habe es eben schon angesprochen. Wir haben nicht alles unter Kontrolle. Das Leben ist manchmal hart und ungerecht. Du kannst noch so gesund leben und trotzdem schwer krank werden. Du kannst dich noch so abmühen und wirst trotzdem bei der Beförderung übergangen. Da hast du nur diese eine Woche Urlaub, auf die du dich seit Monaten freust, und dann regnet es die ganze Zeit. Auf diese Dinge hast du keinen – oder nur einen sehr begrenzten – Einfluss. Du kannst jedoch wählen, wie du auf die Situation reagierst, mit denen du konfrontiert wirst.

Du kannst dich gegen deine Situation auflehnen. Du kannst dich darüber beklagen, dass alles so unfair ist. Oder du akzeptierst, dass es ist, wie es ist und versuchst das Beste draus zu machen.

Konkret kannst du dich jetzt z.B. mal fragen, was dich gerade aufregt? Kannst du es ändern? Dann tu es! Kannst du es nicht ändern: Akzeptiere es und hör auf zu jammern.

4. Bleib bei dir

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivEines der größten Missverständnisse im Zusammenhang mit Persönlichkeitsentwicklung ist der Glaube, dass es darum ginge, zum Besten, Größten und Tollsten zu werden. Wer so denkt, hat eine Prise wirkliche Persönlichkeitsentwicklung sehr nötig. Denn warum möchte man der Größte und Beste werden? Damit alle anderen in unserem Staub kriechen und wir es ihnen mal so richtig zeigen können?

Seine Persönlichkeit zu entwickeln, heißt, über sein Ego hinauszuwachsen, sich zu hinterfragen, reifer zu reagieren und sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. Jemand, dem es nur darum geht, der Größte zu werden, um alle anderen zu übertrumpfen, hat nicht seine Persönlichkeit entwickelt, sondern nur seine Eitelkeit. Es geht nicht darum, besser zu werden als andere.

Darum hinterfrage deine Ziele: Warum willst du das? Willst du es für dich selbst erreichen oder geht es dir darum, vor anderen anzugeben? Wäre das Ziel gleichwichtig, wenn niemand mitkriegen würde, wenn du es erreichst? Was alles in deinem Leben tust du (oder möchtest du tun), weil es auf andere einen guten Eindruck macht?

5. Sei realistisch

Der Beste, Größte und Tollste zu werden ist schon von daher Unsinn, weil es für die große Mehrheit von uns ausgeschlossen ist. Der Beste kann nämlich immer nur einer sein. Möchtest du jetzt wirklich dein ganzes Leben unterordnen, um mehr Geld zu verdienen als Jeff Bezos? Reicht es nicht, so viel Geld zu verdienen, dass du dir deine Wünsche erfüllen kannst? Musst du der absolut Erfolgreichste auf deinem Gebiet sein oder reicht es vielleicht, deinen Job gut genug zu machen?

Das heißt nicht, dass du dich mit weniger begnügen sollst. Es heißt, dass du realistisch bleiben sollst. Wenn dein Ziel nämlich lautet, der reichste Mensch der Welt zu werden, wirst du auch mit 3 Milliarden auf dem Bankkonto unzufrieden sein. Und das ist es einfach nicht wert. Du kannst und sollst dir ruhig Mühe geben, um die Dinge zu erreichen, die dir wichtig sind. Aber du wirst nie alles erreichen, nie perfekt sein und dich nicht immer korrekt verhalten. Stell daher nicht zu hohe Erwartungen an dich selbst. Sonst wirst du nur enttäuscht werden.

Wo in deinem Leben erwartest du vielleicht zu viel von dir? Muss es wirklich ein Sixpack sein oder reicht es, wenn du dich in deinem Körper wohl fühlst?

6. Urteile weniger

Persönlichkeitsentwicklung - GlücksdetektivEs ist immer leicht, andere Menschen zu verurteilen. Wir sehen jemanden ne teure Uhr tragen und halten ihn direkt für einen arroganten Snob. Aber was wissen wir denn wirklich über diesen Menschen und seine Beweggründe? Vielleicht stammt derjenige aus ganz armen Verhältnissen, hat sich selbst hochgearbeitet und von seinem hart verdienten Geld diese Uhr gekauft, als Symbol für den Weg, den er schon gemeistert hat. Vielleicht ist diese Uhr ein Geschenk seines viel zu früh verstorbenen Vaters gewesen, der sie selbst bereits von seinem Vater geerbt hat. Wir wissen es nicht.

Ein Raudi im Straßenverkehr ist vielleicht ein Idiot, der auf niemanden Rücksicht nimmt. Vielleicht rast er aber gerade zum ersten Mal in seinem Leben, weil er frisch verlassen wurde und seine Emotionen nicht unter Kontrolle hat oder seine Tochter einen Unfall hatte und er auf dem Weg ins Krankenhaus ist. Wir wissen es nicht.

Versuche daher weniger über andere zu urteilen und dich daran zu erinnern, dass du ihre Motive nicht kennst. Ein schöner Nebeneffekt des Ganzen ist, dass dir deine Mitmenschen weniger böse vorkommen werden und die Welt zu einem freundlichen Ort wird. Wenn du weniger über andere urteilst, ist die Wahrscheinlichkeit außerdem hoch, dass sie auch weniger über dich urteilen werden. Und das ist doch auch nicht verkehrt, oder?


Welche dieser Einstellungen hat dir am meisten gefallen? An welcher möchtest du in der nächsten Zeit arbeiten? Welche weiteren Gedanken & Einstellungen fallen dir ein, um ein reiferer und weiserer Mensch zu werden und besser mit diesem – unseren – Leben zurechtzukommen? Schreib es gerne in die Kommentare, denn ich plane schon jetzt eine Fortsetzung dieses Artikels.

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Selbstannahme: Lerne dich selbst anzunehmen https://www.gluecksdetektiv.de/selbstannahme/ https://www.gluecksdetektiv.de/selbstannahme/#comments Mon, 05 Mar 2018 05:00:18 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5895 Selbstannahme ist eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes und glückliches Leben. Doch ist es nicht so einfach mit der Selbstannahme. Wenn du Probleme damit hast dich anzunehmen, wie du bist, hilft dir diese Übung dabei, genau das zu erreichen. Wünscht du dir eigentlich ganz anders zu sein...

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Selbstannahme ist eine Grundvoraussetzung für ein erfülltes und glückliches Leben. Doch ist es nicht so einfach mit der Selbstannahme. Wenn du Probleme damit hast dich anzunehmen, wie du bist, hilft dir diese Übung dabei, genau das zu erreichen.

Selbstannahme - GlücksdetektivWünscht du dir eigentlich ganz anders zu sein als du bist und ärgerst dich, weil es dir einfach nicht gelingt deinem Ideal zu entsprechen? Gibt es bestimmte Eigenschaften, die du an dir ablehnst und auf den Tod nicht leiden kannst?

Sicher haben wir alle die ein oder andere Eigenschaft, die wir nicht besonders gut an uns finden oder von der wir uns wünschen würden, dass wir sie nicht bzw. weniger hätten. Diese Gedanken kennen wir alle und sie sind vollkommen okay. Wir müssen nicht alles an uns über die Maße großartig finden.

Doch wenn du dich selbst nicht ausstehen kannst und weite Teile deiner Persönlichkeit ablehnst, führt das zu Problemen in Beruf, Partnerschaft und Gesundheit und zieht jede Menge Leid und Unglück mit sich.

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Das Streben nach Perfektion

Selbstannahme ist daher so schwer, weil wir meist ein Idealbild von uns im Kopf haben. Das heißt, ein Bild davon, wie wir sein wollen. Alles, was diesem Ideal nicht gerecht wird, wird abgelehnt.

Selbstannahme – Glücksdetektiv

Ist mein Idealbild das eines disziplinierten, sportlichen Menschen, der jeden morgen noch vor der Arbeit sein Krafttraining absolviert, dann werde ich meine Faulheit und Disziplinlosigkeit verurteilen oder meine Unsportlichkeit oder sogar mein Desinteresse daran, sportlich zu sein. Ist mein Idealbild das eines ausgeglichenen Menschen, der stets Rat für alle hat, ärgere ich mich vermutlich über meine Ungeduld oder mein fehlendes Einfühlungsvermögen.

Die Anteile, die wir ablehnen, gehören jedoch zu uns wie unsere Augenfarbe auch. Lehnen wir sie ab, lehnen wir einen Teil von uns selbst ab – ja lehnen wir im Endeffekt uns selbst ab. Und da haben wir das Problem. So lange wir nicht all unsere Eigenschaften akzeptieren, so lange können wir uns selbst nicht wirklich annehmen.

Wir streben nach Perfektion. Wir sagen: Es gibt gute und schlechte Eigenschaften und die schlechten muss ich loswerden, damit ich ganz und gar vollkommen bin.

Der Weg zur Selbstannahme

Selbstannahme - GlücksdetektivDiese Vollkommenheit, nach der wir streben, werden wir jedoch nie erreichen können. Denn wir sind Menschen. Kein Mensch auf der Welt kann immer nur stark, fleißig und ehrlich sein. Die Schwäche gehört zur Stärke, wie das Ein- zum Ausatmen. Und das ist in Ordnung. Schwach zu sein ist nicht schlecht. Wer bestimmt überhaupt, welche Eigenschaften „schlecht“ sind?

Keine Eigenschaft ist per se schlecht. Wie bei so vielem im Leben macht die Dosis das Gift.

  • Schwäche kann sinnvoll sein, um deine Energiereserven zu schützen – zu viel davon macht dich zu einem Opfer deiner Umstände.
  • Stolz ist gut, um deine Erfolge sichtbar zu machen – zu viel davon macht dich arrogant.
  • Aufmüpfig zu sein ist gut, weil du Regeln hinterfragst und verkrustete Strukturen aufbrichst – zu viel davon macht dich aufdringlich und nervig.

Unabhängig davon, welche Eigenschaft du nimmst, alle können in bestimmten Situationen angebracht und klug sein. Nichts ist per se schlecht und deswegen musst du auch nichts an dir von vornherein ablehnen.

Damit du ein Verständnis dafür bekommst, habe ich eine Übung mitgebracht. Sie stammt aus meinem Buch „Starkes ICH“ und lautet: Das Gute im Schlechten erkennen. Sie kann dir helfen deine Eigenschaften differenzierter zu betrachten und mit deinen Wertungen was gut und was schlecht ist, vorsichtiger zu werden.

Übung: Das Gute im Schlechten Erkennen

Hier kannst du dir eine Vorlage zum Mitschreiben kostenlos herunterladen: AUSFÜLLVORLAGE HERUNTERLADEN!

Die Übung besteht aus zwei Teilen.

  1. Halte dazu zunächst die Eigenschaften und Verhaltensweisen fest, die du an dir ablehnst. Was stört dich an dir, worüber regst du dich häufig auf, was kritisierst du an dir?
  2. Überlege nun, ob du vielleicht auch etwas Gutes daran erkennen kannst so zu sein. Könnten die Eigenschaften in manchen Situationen sinnvoll sein? Mit welchen Vorteilen könnten die Eigenschaften einhergehen? Notiere dir deine Erkenntnisse in Form von „Ja, …, aber“-Sätzen. Zum Beispiel: „Ja, ich bin nicht besonders schlagfertig und mir fällt oft in wichtigen Momenten nicht das Richtige ein, ABER dafür sage ich auch nie etwas Unüberlegtes, das ich hinterher bereuen könnte.“

Schau dir dann deine Antworten an.

Wie fühlt es sich an deine Eigenschaften in einem anderen Licht zu sehen? Jetzt, wo du siehst, dass sie auch Vorteile mit sich bringen und manchmal sogar hilfreich sind, ist es dann überhaupt nötig, sie so rigoros abzulehnen? Oder ist es vielleicht ein kleines bisschen okay auch mal so zu sein?

Hinweis:

Selbstannahme - GlücksdetektivSollte dir zunächst nichts Gutes einfallen, weil du so überzeugt davon bist, dass es sich um eine schlechte Eigenschaft handelt, versuche die Übung neutral zu betrachten. Stell dir vor, es ist deine Hausaufgabe 1-2 positive Eigenschaften für jede vermeintlich negative Eigenschaft zu finden. Dein Lehrer oder Professor hat dich damit beauftragt und bis morgen sollst du ihm Antworten liefern. Die Übung hat nichts mit dir zu tun, sondern ist eine theoretische Kursaufgabe.

Stellt sich dein Kopf immer noch auf stur, frage Freunde oder Bekannte welche Vorteile ihnen für die genannten Eigenschaften einfallen und notiere dir ihre Antworten. Versuche dann nachzuvollziehen, was sie gemeint haben und frage dich, ob auch du nun diese Vorteile sehen kannst.

Ich wünsche dir viel Freude bei der Übung und viel Erfolg bei der Selbstannahme.

Sicherlich wird eine Übung nicht dein ganzes Leben auf den Kopf stellen, dazu führen, dass du dich vollkommen selbst annimmst und ein stabiles Selbstwertgefühl entwickelst. 30 Übungen können das jedoch schon erreichen. Insbesondere, wenn sie mit fundiertem Hintergrundwissen darüber einhergehen, wie du ein mangelndes Selbstwertgefühl entwickelt hast, wie es sich über die Jahre selbst aufrecht erhält und was du tun kannst, um deine Glaubenssätze aufzulösen und neues Vertrauen in dich zu entwickeln.

All das inkls. des Übungsheftes zum Selbstcoaching mit 30 praktischen Übungen, aus dem auch die vorgestellte Übung stammt, sowie zwei exklusive Meditationen, erhältst du hier: ZUM KOMPLETTSET.

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Ein Selbstfürsorge-Tag, um deine Akkus aufzuladen https://www.gluecksdetektiv.de/selbstfuersorge-tag/ https://www.gluecksdetektiv.de/selbstfuersorge-tag/#comments Tue, 20 Feb 2018 16:10:35 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5873 Wenn du es dir schon lange nicht mehr hast gut gehen lassen oder Selbstfürsorge für dich ein Fremdwort ist, ist es höchste Zeit für einen Selbstfürsorge-Tag. Wie der aussehen kann, erfährst du in diesem Artikel. Wer ist verantwortlich für mein Leben? Solange wir minderjährig sind, tragen unsere...

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Wenn du es dir schon lange nicht mehr hast gut gehen lassen oder Selbstfürsorge für dich ein Fremdwort ist, ist es höchste Zeit für einen Selbstfürsorge-Tag. Wie der aussehen kann, erfährst du in diesem Artikel.

Wer ist verantwortlich für mein Leben?

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSolange wir minderjährig sind, tragen unsere Eltern die Verantwortung für uns. Sie müssen sich darum kümmern, dass wir genug Essen und Trinken bekommen, dass wir ausreichend Schlafen, unsere Fingernägel geschnitten sind, wir saubere Kleidung anziehen, die Bildung erhalten, die wir brauchen und ab und unsere Bedürfnisse erfüllt sind. Sobald wir 18 sind, wird von uns erwartet, dass wir all das von nun an selbst hinbekommen. Jetzt achtet u.U. niemand mehr darauf, dass wir uns im Winter warm genug anziehen und regelmäßig bewegen. Es ist unsere Verantwortung. Unserer Job.

Die Basics kriegen wir i.d.R. auch ganz gut hin. Die meisten Menschen schaffen es täglich frische Unterwäsche anzuziehen und die Zähne zu putzen. Irgendwie wird auch für ausreichend Nahrung gesorgt, aber hier geht es meistens schon los. Was ist das für Nahrung, die wir zu uns nehmen? Tut sie uns gut oder stopfen wir irgendwas in uns rein, um schnell weiterarbeiten zu können? Achten wir darauf regelmäßig zu essen oder lassen wir unseren Magen stundenlang knurren, weil es gerade „wichtigeres“ gibt? Nehmen wir uns die Zeit, uns fürs Essen hinzusetzen und Pause zu machen oder schlingen wir das Essen beiläufig runter?

Selbst bei etwas so lebensnotwendigem, wie dem Essen, können wir unsere Selbstfürsorge bereits vernachlässigen. Sehr viel schlimmer wird es, wenn es um Bedürfnisse geht, die auf den ersten Blick weniger wichtig erscheinen, z.B. unser Bedürfnis nach Entspannung, nach Pflege, nach Schlaf oder nach Selbstverwirklichung.

Wir können nicht erwarten gesund und glücklich zu sein, wenn wir uns so wenig um uns selbst kümmern. Wir können nicht erwarten eine liebevolle Beziehung zu uns selbst zu haben, wenn wir uns selbst nicht liebevoll behandeln.

Es ist unsere Verantwortung und unser Privileg jeden Tag auf uns selbst Acht zu geben.

Selbstfürsorge sollte jeden Tag praktiziert werden. Jeden Tag sollten wir auf unsere Bedürfnisse achtgeben, gut zu uns selbst sein und uns etwas gönnen. Aber wir alle kennen Phasen, in denen wir ein bisschen Extra-Liebe und Pflege nur allzu gut gebrauchen können. Phasen, in denen einfach alles zu viel wird und wir vielleicht sogar die grundsätzlichsten Bedürfnisse vernachlässigen. Dann ist es sinnvoll einen Selbstfürsorge-Tag einzuplanen. Also einen ganzen Tag, der im Zeichen der Selbstfürsorge steht. So ein Selbstfürsorge-Tag bietet sich im Übrigen auch an, wenn du noch nie von Selbstfürsorge gehört hast oder nicht weißt, wie du gut für dich sorgen kannst.

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Was du an einem solchen Selbstfürsorge-Tag tun kannst, das zeig ich dir jetzt.

Ein idealer Selbstfürsorge-Tag

Am besten führst du deinen Selbstfürsorge-Tag an einem freien Tag durch, damit du dich ganz dir selbst zuwenden kannst, ohne Verpflichtungen und Termine im Hinterkopf zu haben. Sonntag bietet sich dafür gut an oder natürlich auch ein Urlaubs- oder Feiertag. Dein Selbstfürsorge-Tag könnte z.B. so aussehen:

1. Ausschlafen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivIdealerweise beginnst du deinen Selbstfürsorge-Tag, indem du ausschläfst. Sollte es dir gelingen lange zu schlafen, dann hab kein schlechtes Gewissen deswegen. Dein Körper hat den Schlaf anscheinend gebraucht und sich zurückgeholt, was ihm die vergangenen Tage oder Wochen gefehlt hat. Freu dich daher über den nachgeholten Schlaf, egal, wie spät am Tag es nun schon sein mag. Ärgere dich aber auch nicht, wenn du viel zu früh aufgewacht bist. Wenn du die letzte Zeit immer zur gleichen Uhrzeit aufgestanden bist, hat dein Körper sich daran gewöhnt und macht dir auch an freien Tagen einen Strich durch die Rechnung. Vielleicht bist du auch noch so gestresst und hast soviele Gedanken im Kopf, dass du nicht mehr ruhig liegen kannst. In diesem Fall, steh ruhig auf. Du kannst dich jederzeit später wieder schlafen legen, wenn dir danach ist. Heute wirst du sowieso nur tun, was dir guttut.

2. Mit Muße trinken

Selbstfürsorge - GlücksdetektivDa wir über Nacht viel Flüssigkeit verlieren, sollten wir gleich am Morgen darauf achten reichhaltig zu trinken. Das macht munter und schenkt unserem Körper die Energie, die er braucht. Das bedeutet jedoch nicht, dir im Gehen ein Glas Wasser runterzustürzen. Nimm dir Zeit. Worauf hast du heute Lust? Vielleicht einen warmen Tee? Wasser mit Zitrone oder Gurkenscheiben? Einen Frühstückssaft? Bereite dir das Getränk deiner Wahl zu und setzt dich zum Trinken in Ruhe hin. Vielleicht möchtest du dabei ein bisschen rausgucken und das Treiben auf der Straße beobachten. Vielleicht möchtest du dich aber auch gemütlich auf dem Sofa niederlassen und in einer Zeitschrift oder einem Buch lesen.

3. Frühstücken wie ein König

Selbstfürsorge - GlücksdetektivWenn du morgens Hunger hast, dann darf das Frühstück natürlich nicht fehlen. Auch hierfür gilt: Nimm dir Zeit dafür. Setz dich hin. Mach es besonders. Vielleicht möchtest du heute etwas aufwendigeres, leckeres essen als normal? Vielleicht hast du Lust eine Kerze zum Frühstück anzünden? Vielleicht richtest du den Brotbelag auf einem Teller an, statt die Plastikverpackung auf den Tisch zu stellen. Frühstücke so und richte das Essen so an, wie du es für einen Besuch machen würdest, den du verwöhnen möchtest. Genieße dein Essen.

4. Zur Ruhe kommen

Meistens ist es Stress, der uns im Alltag davon abhält gut für uns selbst zu sorgen. Als Ausgleich zu unseren oft vollgepackten, stressigen Tagen sollten wir also gezielt für etwas Ruhe und Einkehr sorgen. Eine gute Möglichkeit hierfür ist Meditation. Dazu musst du kein Meditationsprofi oder Nachwuchsmönch sein. Auch Anfänger können wunderbar zur Ruhe kommen. Such dir dazu zunächst einen Ort deiner Wahl. Du kannst dich auf deinem Sofa, einem Stuhl oder direkt auf dem Boden niederlassen. Als Anfänger kannst du dir einen Timer auf 5 Minuten stellen und in dieser Zeit einfach auf deinem Atem achten. Ebenso gut kannst du dir eine geleitete Meditation anmachen, die du überall auf YouTube oder in Meditations-Apps kostenlos findest. Lass dich dann einfach von der Stimme leiten und versuch so gut es geht mitzumachen. Hier findest du eine Anleitung, wie du richtig meditierst.

5. Gedanken zu Papier bringen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivZur Selbstfürsorge gehört auch das reflektieren darüber, wie dein Leben gerade verläuft und wie es dir geht. Mit diesen Gedanken kannst du dich ganz wunderbar schreibend auseinandersetzen. Such dir ein Notiz- oder Tagebuch und halte darin fest, wie du dich gerade fühlst und welche Gedanken dir im Kopf herumschwirren. Du kannst deine Ziele und Pläne festhalten, über deine Träume nachdenken oder Vorsätze schmieden. Hier findest du mehr über die Vorteile des Tagebuchschreibens.

6. Den Körper bewegen

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSelbstfürsorge ist nicht gleichbedeutend mit Faulsein oder Nichts tun. Es heißt Dinge zu unternehmen, die dir guttun. Dazu gehört natürlich auch körperliche Bewegung. Das muss aber keine schweißtreibende Sporteinheit sein. Du kannst z.B. eine Runde Spazierengehen. So kommst du raus, tankst ein bisschen Tageslicht und frische Luft und bewegst deine Glieder. Vielleicht möchtest du auch ein wenig Yoga machen, dich aufs Fahrrad schwingen, schwimmen gehen oder wild durchs Zimmer tanzen. Hauptsache du bewegst dich und spürst deinen Körper.

7. Pflege für eine Königin

Selbstfürsorge - GlücksdetektivAusdruck von Selbstfürsorge ist es auch deinen Körper zu pflegen. Und zwar nicht nur, indem du deine Zähne putzt und dein Gesicht wäschst. Nimm dir heute mal Zeit für etwas mehr. Du kannst z.B. ein Bad nehmen, eine Maske auflegen, eine Kur anwenden, deine Hand- und Fußnägel schneiden oder feilen, deinem Bart besondere Aufmerksamkeit zukommen lassen oder ein Fußbad nehmen. Mach am besten ein Wellness-Erlebnis daraus. Das bedeutet, mach dir Wohlfühlmusik an, benutze Badezusätze wie Schaum, Öl oder duftende Essenzen, zünde Kerzen an und stell Lüfter und störende Geräusche aus. Wende dich mimt Muße all jenen Körperteilen zu, die dringend mal wieder deine Aufmerksamkeit benötigen.

8. Zeit für deine Hobbys

Selbstfürsorge - GlücksdetektivAn deinem Selbstfürsorge-Tag hast du natürlich auch die Möglichkeit dich endlich mal wieder deinen Hobbys zuzuwenden. Endlich kannst du wieder mehr als ein Kapitel lesen und gänzlich in deinem Buch versinken. Endlich kannst du wieder ein neues Bild malen. Endlich kannst du den Pullover fertig stricken oder ein ganz neues Projekt anfangen. Was möchtest du gerne machen? Lesen, Malen, Rätseln, Basteln, Stricken… Jetzt hast du die Zeit dafür. Mach es dir gemütlich und lass dich treiben.

9. Gönn dir etwas

Selbstfürsorge - GlücksdetektivSelbstfürsorge heißt auch Genuss zu zelebrieren und dir gezielt etwas zu gönnen. Womit könntest du dich mal wieder verwöhnen? Vielleicht möchtest du dein Lieblingsessen kochen oder bestellen. Vielleicht gönnst du dir ein Stück von deinem Lieblingskuchen? Vielleicht gönnst du dir aber auch mal wieder Karten fürs Theater oder die Show, die du so gerne siehst oder buchst eine professionelle Massage?

10. Sanft in den Schlaf wiegen

Lass den Tag ebenso selbstfürsorglich ausklingen, wie du ihn begonnen hast. Geh ins Bett, wenn du müde wirst, zieh dir etwas bequemes an, nimm vielleicht eine Wärmflasche gegen kalte Füße mit, lies noch ein paar Seiten in deinem Buch, mach dir eine schöne Musik zum Einschlafen an oder wiege dich mit Regentropfen oder Meeresrauschen in den Schlaf.


Du siehst, ein Selbstfürsorge-Tag steht ganz im Zeichen der persönlichen Zuwendung und Pflege. Es geht darum Dinge zu tun, die dir guttun und die du vermutlich schon länger vernachlässigt hast. Natürlich ist die dargestellte Routine nur ein Vorschlag. Du kannst die einzelnen Bestandteile gerne austauschen und an deine eigenen Bedürfnisse anpassen. Den ganzen Tag auf der Couch zu liegen und Serien zu gucken fällt jedoch nicht unter Selbstfürsorge. So ein Abhängen kann zwar auch von Zeit zu Zeit sehr wohltuend sein, es trägt jedoch nicht dazu bei deine Bedürfnisse nach Einkehr, Bewegung, Pflege oder Verwirklichung zu befriedigen.

Was gehört zu deinem Selbstfürsorge-Tag unbedingt dazu? Lass es uns in den Kommentaren wissen und vielleicht möchtest du dir auch gleich einen Tag im Kalender markieren, an dem du es dir so richtig gut gehen lässt.

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Ballast abwerfen: Von diesem Ballast solltest du dich im neuen Jahr trennen https://www.gluecksdetektiv.de/ballast-abwerfen/ https://www.gluecksdetektiv.de/ballast-abwerfen/#comments Thu, 01 Feb 2018 16:59:01 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5851 Wenn du leichter, befreiter und glücklicher ins neue Jahr starten möchtest, solltest du Ballast abwerfen. Wie dieser Ballast aussehen kann und welche 7 Gewichte du unbedingt loslassen solltest, erfährst du hier. Es ist ja immer sehr aufregend und motivierend etwas an seiner Umwelt zu verändern. Ob...

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Wenn du leichter, befreiter und glücklicher ins neue Jahr starten möchtest, solltest du Ballast abwerfen. Wie dieser Ballast aussehen kann und welche 7 Gewichte du unbedingt loslassen solltest, erfährst du hier.

Ballast abwerfen - GlücksdetektivEs ist ja immer sehr aufregend und motivierend etwas an seiner Umwelt zu verändern. Ob das nun eine neue Frisur ist oder der Umzug in eine neue Wohnung. Wir versprechen uns davon ein neues Lebensgefühl. Wir malen uns aus, wie fantastisch unser Leben dann sein wird, wenn wir erst mal in der größeren Wohnung leben.

Wenn jedoch auf die äußere Veränderung keine innere Veränderung folgt, ist der Effekt auf unser Wohlbefinden sehr begrenzt. Unser Leben ändert sich nicht von einem Tag auf den anderen, nur weil wir an einem neuen Schreibtisch sitzen oder einen Pony tragen. Wir nehmen uns selbst immer mit. Das ist auch der Grund, warum äußerliche Veränderungen, wenn überhaupt, nur kurzzeitig wirken.

Wer eine wirkliche Veränderung erreichen möchte, der sollte v.a. seinen inneren Ballast abwerfen. Hier ist 7 belastende Gewohnheiten, die du nicht länger mit dir herumtragen solltest:

Ballast abwerfen: 7 Gewichte, die du ablegen solltest

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1. Schuldgefühle

Ballast abwerfen - GlücksdetektivEins vorweg: Es ist vollkommen normal, Schuldgefühle zu empfinden, wenn wir etwas falsch gemacht haben, andere verletzen oder nicht unsere eigenen Standards erfüllen. Aber manche machen sich wegen jeder Kleinigkeit verrückt und kommen von ihren Schuldvorwürfen gar nicht mehr los. 

Sie halten sich für schlechte Menschen, wodurch Ängste, Ärger, Zweifel und Selbstvorwürfe entstehen. Das Selbstwertgefühl sinkt. Hinzu kommt die ständige gedankliche Beschäftigung mit dem Fehler.

Wenn du diesen Ballast abwerfen möchtest, mach dir klar: Wir alle machen Fehler. Aber wir werden auch älter, reifer und klüger. Etwas, das du früher gemacht hast, würdest du jetzt vielleicht nicht mehr tun. Dann macht es auch keinen Sinn, heute noch Schuldgefühle deswegen zu haben.

Führe dir v.a. vor Augen, dass ein „schlechtes“ Verhalten dich noch lange nicht zu einer schlechten Person macht. Versuch deinen Fehler wieder gut zu machen, entschuldige dich und analysiere deinen Fehler, damit du ihn kein zweites Mal machst. Tipps dazu findest du in diesem Video.

Und dann: Verabschiede dich von deinen Schuldgefühlen und verzeihe dir!

2. Überhöhte Ansprüche

Wir alle sind keine Heiligen. Wir machen Fehler und unsere weiße Weste wird im Laufe des Lebens immer dreckiger.

Es tut weh, sich von der Vorstellung zu verabschieden, das man perfekt ist. Aber noch viel schmerzvoller ist es, krampfhaft an seinen überhöhten Ansprüchen festzuhalten und jedes Mal enttäuscht und wütend zu sein, wenn man diese wieder nicht erfüllen konnte.

Es wird Dinge geben, die du überhaupt nicht kannst, Dinge, die du überhaupt nicht weißt, Dinge, die nicht fehlerfrei bei dir laufen. Vielleicht ist deine Gesundheit nicht perfekt, deine Haut nicht makellos, deine Noten nicht super oder dein Führungszeugnis nicht rein. Du bist ein Mensch. Menschlich sein heißt unvollkommen und makelbehaftet sein. Aber das macht dich nicht weniger wertvoll.

3. Neid

Ballast abwerfen - GlücksdetektivNeidgefühle entstehen immer dann, wenn wir glauben, benachteiligt zu werden oder zu kurz zu kommen. Wenn meine Freundin schon wieder einen Neuen hat, während ich seit Jahren Single bin und keinen Partner finden kann, macht mich das natürlich unzufrieden, traurig, wütend oder aggressiv. Mein Selbstwertgefühl sinkt. Neid kann sogar Hass und Gewalt schüren.

Aber denk einmal darüber nach, welche Annahmen deinem Neid zugrunde liegen: „Alle Menschen konkurrieren mit mir und ich will von allem alles haben„.

Ist das so?

Ich denke nicht.

Wir möchten doch auch, dass unsere Freundin glücklich ist. Und ob sie einen Partner hat oder nicht ändert nichts daran, dass du einen willst. Daher konzentriere dich auf dich selbst. Was sagt dir dein Neid? Dass du dir eine Partnerschaft wünschst. Dann ist es aber doch auch vollkommen egal, ob deine Freundin einen hat oder nicht (zumindest solange es mehr als einen Mann auf der Welt gibt). Daher: Akzeptiere, wenn du neidisch bist, aber erinnere dich gleich wieder daran, dass es um dich geht und andere ruhig auch etwas Glück haben dürfen.

Hier findest du mehr Tipps gegen Neid.

4. Negative Beziehungen

Das Leben ist zu kurz, um es mit Menschen zu verbringen, die uns nicht gut tun. So häufig bleiben wir aus einem falsch verstandenen Pflichtbewusstsein oder weil wir denken, es ginge nicht besser. Manchmal glauben wir auch, wir hätten es nicht besser verdient.

Aber wie willst du deine Ziele verwirklichen, glücklich sein und dein Traumleben führen , wenn du bei einem Menschen bleibst, der dich runterzieht oder verletzt? Ob es dein Partner oder ein Freund ist; manchmal sind es auch die eigenen Eltern oder Geschwister: Löse die Ketten, die dich am Boden halten und erlaube dir zu fliegen.

5. Einschränkende Glaubenssätze

  • „Ich kann nicht“,
  • „ich darf nicht“,
  • „ich bin zu alt“,
  • „ich bin zu jung“,
  • „ich bin zu dumm“.

Ballast abwerfen - GlücksdetektivGedanken wie diese werden dich genauso kleinhalten, wie sie es im vergangenen Jahr getan haben. Sie werden wieder dafür sorgen, dass du Chancen nicht ergreifst, mutlos bleibst, deine Ziele nicht umsetzt und keine neuen, schönen Erfahrungen machst.

Wenn du etwas anderes möchtest, werde anders!

Ich weiß, das ist nicht einfach und es geschieht nicht von heute auf morgen. Aber dir dessen bewusst zu sein ist ein erster Schritt; zu merken, wenn du wieder so schlecht mit dir redest. Alles, was dann noch fehlt ist ein kleines bisschen Entschlossenheit: „Vielleicht mach ich es jetzt einfach mal trotzdem und sehe was passiert.“

Hier findest du eine Anleitung, um negative Gedanken loszuwerden.

6. Selbstkritik

Wenn du einen Turbo für dein Selbstwertgefühl und überhaupt für ein glückliches Leben haben möchtest, dann verabschiede dich von deiner Selbstkritik und fang an, dir dein bester Freund und Verbündeter zu werden. Wie viel neue Möglichkeiten sich dadurch auftun können. Wie viel mehr Freiheit, mehr Luft zum Atmen und wie viel mehr Liebe in deinem Herzen…

Stell dir einmal bildlich vor, wie es wäre, wenn du dich nicht immer selbst fertig machen, sondern dir gut zureden würdest. Was könnte dich dann noch stoppen?

7. Bedürfnis, es allen Recht zu machen

Höchstens vielleicht Gedanken daran, wie dein Verhalten bei anderen ankommt, wie ihnen deine neue Frisur gefällt und was sie von deiner Berufswahl halten. Dann ist es schnell wieder vorbei mit dem Seelenfrieden, denn du möchtest ja niemanden verärgern und alle zufriedenstellen.

Ballast abwerfen - GlücksdetektivWenn du so leben möchtest… Okay. Du kannst dir ja auf deinen Grabstein gravieren lassen: „Sie hat immer versucht es allen Recht zu machen.“ Oder „Seine Eltern waren mit seiner Studienwahl einverstanden“.

Aber ist es wirklich das, worauf es im Leben ankommt? Wirst du deinem Leben gerecht, wenn du es anderen unterwirfst, nämlich ihren Vorstellungen und Wünschen? Kann das neue Jahr womöglich das Jahr sein, indem du dir zwar anhörst, was andere zu sagen haben, aber deine Stimme doppelt bis dreifach zählen lässt? Indem du anfängst es der allerwichtigsten Person in deinem Leben Recht zu machen, nämlich dir selbst?


Welchen Ballast schleppst du mit dir rum? Schreib es gerne in die Kommentare. Und nochmal: Sicher ist es nicht so einfach gewohnte Verhaltensweisen so mir nichts dir nichts abzustellen. Aber fürs Erste reicht es zu wissen, welcher Ballast dich zurückhält und einen Entschluss zu fassen, diesen Ballast abzuwerfen.

Jetzt und jeden einzelnen Tag, bis du endlich vom Boden abheben kannst und fliegst!

Apropos fliegen:

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Jahresrückblick: 6 Fragen für einen erfolgreichen Start ins neue Jahr https://www.gluecksdetektiv.de/jahresrueckblick/ https://www.gluecksdetektiv.de/jahresrueckblick/#comments Mon, 18 Dec 2017 05:00:34 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5822 Dein persönlicher Jahresrückblick hilft dir anhand von 6 Fragen das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und dich bestmöglich auf das neue Jahr vorzubereiten. Die Lektionen unseres Lebens Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und ein neues steht vor der Tür. Doch noch...

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Dein persönlicher Jahresrückblick hilft dir anhand von 6 Fragen das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und dich bestmöglich auf das neue Jahr vorzubereiten.

Die Lektionen unseres Lebens

Jahresrückblick - GlücksdetektivWieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und ein neues steht vor der Tür. Doch noch bevor die ersten Neujahrsvorsätze geschmiedet werden, nimm dir einen Moment Zeit, um auf das Jahr zurückzublicken, das hinter dir liegt.

Dein ganz persönlicher Jahresrückblick dient nicht nur der Würdigung dessen, was du erlebt, empfunden und gedacht hast, sondern kann dir dabei helfen das alte Jahr abzuschließen und dich geistig und seelisch auf das neue Jahr einzustellen. Ein Jahresrückblick kann dich dabei unterstützen, deinen Frieden mit dem zu schließen, was war. Er kann dazu beitragen, aus deinen vergangenen Fehlern zu lernen und weiser und reifer ins das neue Jahr zu schreiten.

Ein Jahresrückblick ist somit eine wunderbare Gelegenheit, um all die Höhen und Tiefen zu erinnern, die du durchschritten hast, um all die Lektionen zusammenzufassen, die du gelernt hast und um all deine Erfolge und Leistungen gebührend zu würdigen.

Jahresrückblick - GlücksdetektivAn manche Jahre erinnern wir uns liebend gerne zurück. Andere wollen wir am liebsten vergessen. Aber es lohnt sich auch diese Jahre genauer anzusehen. Denn Zeit ist kostbar! Sie kommt nie wieder zurück. Wenn wir das Beste aus unserem Leben machen wollen, dann sollten wir die Lektionen der Jahre verinnerlichen. So lange wir leben haben wir die wunderbare Möglichkeit zu wachsen und dazuzulernen.

Alle Erfahrungen, die wir machen, die guten wie die schlechten, geben uns die Möglichkeit bessere, klügere und stärkere Versionen unserer Selbst zu werden.

Nutzen wir dieses Potenzial.

Zum Beispiel mit Hilfe der folgenden 6 Fragen, die dein vergangenes Jahr reflektieren und dich auf das neue Jahr einstimmen.

Dein persönlicher Jahresrückblick

1. Was habe ich im vergangenen Jahr getan oder erlebt, auf das ich stolz bin?

Jahresrückblick - GlücksdetektivSobald wir erwachsen sind fliegen die Jahre förmlich an uns vorbei und nur selten nehmen wir uns die Zeit darüber nachzudenken, was wir erreicht, geschafft oder umgesetzt haben. So hasten wir von einem Jahr ins nächste, lassen Dezember und Januar hinter uns, ohne zu würdigen, wie viel wir in der Zwischenzeit erreicht haben. Denn auch, wenn du deine Vorsätze wieder nicht umgesetzt hast, gibt es doch so viel, was du erreicht hast.

So viele Termine, die du wahrgenommen hast, so viele Hausarbeiten, Prüfungen und Arbeitsaufgaben, die du erfolgreich bewältigt hast. So viele Lektionen, die du deinen Kindern beigebracht hast, so viel Liebe, die du deinem Partner geschenkt hast und so viele kleine Erfolge, die du erzielt hast. Darum nimm dir die Zeit, blättere durch deinen Kalender und würdige alles, was du angegangen bist und im vergangen Jahr erreicht hast.

2. Welche Fehler habe ich gemacht und was habe ich daraus gelernt?

Den Blick auf die eigenen Fehler zu lenken kann zwar schmerzhaft sein, aber hilft uns als Menschen zu wachsen. Gerade, wenn unsere Fehler frisch sind, ist es sehr schwer sich einzugestehen, dass man falsch gehandelt hat. Oft sind wir auch noch nicht in der Lage zu erkennen, welche Lektionen sich hinter unseren Fehlern verbergen. Aber jetzt, am Ende des Jahres haben wir hoffentlich genug Abstand gewonnen, darüber nachzudenken, was alles nicht gut gelaufen ist.

Was habe ich in den Sand gesetzt? Wo habe ich falsch gehandelt? Was hätte ich anders machen müssen? Es geht hier nicht um Vorwürfe, sondern darum, aus unseren Fehlern zu lernen. Dafür gilt es zu überlegen: Was für eine Lektion habe ich dadurch gelernt? Wie kann ich den Fehler in der Zukunft vermeiden? Wie kann ich diese Erfahrung nutzen um eine weisere und bessere Person zu werden?

 3. Welche Erkenntnisse habe ich gewonnen?

Jahresrückblick - GlücksdetektivNeue Erkenntnisse gewinnen wir nicht nur durch Krisen, Fehler und Katastrophen, sondern auch weil wir etwas Bestimmtes gehört, gelesen oder gedacht haben. Damit diese wertvollen Informationen nicht verschüttgehen, ist es wichtig sie festzuhalten. Wenn dir also im vergangenen Jahr irgendetwas klargeworden ist und du etwas Neues verstanden hast, notiere es dir, damit du es nicht wieder vergisst.

Vielleicht hast du im vergangenen Jahr etwas Neues über dich erfahren, vielleicht hast du endlich die Bedeutung eines schönen Zitates verstanden, vielleicht weißt du ein bisschen genauer, was dir guttut und wovon du dich fernhalten solltest. Das alles sind ungemein wichtige Informationen, die es wert sind, dass wir sie noch einmal in Ruhe reflektieren, um sie dann ins nächste Jahr zu übernehmen.

4. Was möchte ich nächstes Jahr anders machen?

Sicher, im nächsten Jahr soll alles anders werden. Dann sollen endlich all unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Wir wollen schlank, schön, glücklich, gesund und erfolgreich sein. Wir sehnen uns danach geliebt, bewundert oder anerkannt zu sein und wollen gutes Geld verdienen. Aber all diese Dinge kommen nicht von alleine. Sie kommen nicht einfach so, weil wir sie uns wünschen. Wenn wir etwas anderes erreichen wollen, dann müssen wir etwas anderes tun. Wir können nicht ewig das gleiche Programm abspulen und hoffen, dass es beim nächsten Mal ein anderes Ergebnis ausspuckt.

Wenn du also dieses Jahr wieder nicht glücklicher, gesünder, schlanker und schöner geworden bist, was kannst du ganz konkret im nächsten Jahr anders machen, damit es dann klappt? Was möchtest du im nächsten Jahr anders machen? Vielleicht möchtest du nachsichtiger mit dir sein, tagsüber nicht mehr fernsehen, geduldiger im Umgang mit deinen Kindern sein, früher mit dem Lernen für Klausuren anfangen oder dich bei einem Onlinedatingportal anmelden? Vielleicht möchtest du auch endlich eine Box einrichten, in der du deine Belege für deine Steuererklärung sammeln kannst, mehr Geld in Marketing investieren, um dein Business voranzubringen oder dir ein Coaching leisten?

5. Wofür möchte ich mir mehr Zeit nehmen?

Jahresrückblick - GlücksdetektivWenn es darum geht Neujahrsvorsätze zu formulieren klingt das schnell so: „Ab jetzt mache ich 3x die Woche Sport, lerne jeden Tag Vokabeln, nehme mir mehr Zeit für mich, unternehme häufiger etwas Kulturelles und koche jeden Tag frisch.“ So löblich diese Vorsätze auch sind, für die meisten Menschen sind sie vollkommen unrealistisch. Denn woher soll die Zeit für all diese Vorhaben so plötzlich kommen? Meistens klagen wir ja nicht darüber zu viel Zeit zu haben, sondern zu wenig. Wer nicht gerade arbeitslos geworden ist oder verrentet wurde, der hat im nächsten Jahr vermutlich ebenso wenig Zeit wie im vergangenen Jahr.

Sinnvoller ist es daher sich von Anfang an klarzumachen, dass die Zeit, die wir uns wünschen an irgendeiner Stelle eingespart werden muss. Wie möchtest du die kostbare Ressource Zeit im nächsten Jahr einsetzen? Wer oder was soll mehr von deiner Zeit bekommen und wer oder was wird dadurch etwas weniger von dir haben? Auch darüber lohnt es sich schon einmal Gedanken zu machen. Wenn du bspw. mehr Zeit für dich haben möchtest, dann musst du diese Zeit an anderer Stelle einsparen, d.h. weniger arbeiten, dir Unterstützung im Haushalt holen, weniger Fernsehen oder seltener ins Fitnessstudio gehen.

6. Was bin ich bereit loszulassen?

Eine der wichtigsten Fragen, die wir uns stellen können, ist die: Was bin ich bereit loszulassen? Welche Projekte oder Ziele kann ich loslassen, weil sie schon längst nicht mehr aktuell sind oder mir einfach nicht mehr guttun? Welche Wut, welche Scham, welche Trauer, welche Vorurteile und welche verletzenden Erfahrungen bin ich bereit loszulassen? Was möchte ich nicht mehr ins neue Jahr mitnehmen? Gibt es vielleicht veraltete Glaubenssätze, die mich in der Vergangenheit eingeschränkt haben und bin ich bereit, diese jetzt loszulassen?

Jahresrückblick - GlücksdetektivAll der Ballast hält uns zurück. Zu leben bedeutet sich ständig zu verändern. Du kannst es in der Natur beobachten. Auch sie steht nie still. Ein Baum stößt seine toten Blätter ab, um neue Triebe zu ermöglichen. Wir Menschen hingegen krallen uns an unserer Vergangenheit fest, weil sie uns vertraut und sicher vorkommt. Doch hält sie uns auch zurück. Sie lässt uns die immer gleichen Menschen bleiben, die die immer gleichen Erfahrungen machen oder in einer sich ständig verändernden Welt nicht länger zurechtkommen. Darum trau dich deine toten Blätter abzustoßen. Lass los, was dir nicht länger guttut, was dich belastet und kleinhält und schaffe Platz für junge und frische Triebe.

Ich wünsche dir viel Freude bei deinem Jahresrückblick. Hab geruhsame, entspannende, erkenntnisreiche und friedvolle freie Tage und einen fabelhaften Rutsch in ein besseres, schöneres und glücklicheres neues Jahr, indem wir uns hoffentlich wiedersehen!

 

 

P.S. Hier kannst du dir die 6 Fragen für deinen persönlichen Jahresrückblick als Ausfüllvorlage herunterladen und ausdrucken: Jahresrückblick herunterladen!

P.P.S. Ebenfalls ein wunderbares Ritual, um zu reflektieren, wie zufrieden du gerade in den unterschiedlichen Bereichen deines Lebens bist und um dadurch Anregungen für Neujahrsvorsätze zu gewinnen, ist die Zufriedenheitstorte.

Mein YouTube-Video zum Jahresrückblick

YouTube Video

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Gutes tun: 20 Ideen, um anderen eine Freude zu bereiten https://www.gluecksdetektiv.de/gutes-tun/ https://www.gluecksdetektiv.de/gutes-tun/#comments Mon, 04 Dec 2017 05:00:59 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5721 Es gibt eine Möglichkeit, wie du nicht nur dich selbst, sondern gleichzeitig auch andere glücklicher machen kannst und sie lautet schlicht und ergreifend: Gutes tun. Warum du das tun solltest und wie du anderen (und damit auch dir selbst) eine Freude bereiten kannst, erfährst du...

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Es gibt eine Möglichkeit, wie du nicht nur dich selbst, sondern gleichzeitig auch andere glücklicher machen kannst und sie lautet schlicht und ergreifend: Gutes tun. Warum du das tun solltest und wie du anderen (und damit auch dir selbst) eine Freude bereiten kannst, erfährst du hier.

Alles was zählt

Gutes tun - GlücksdetektivWas ist im Leben wirklich wichtig? Worauf kommt es an? Du hast keine Antwort darauf? Dann lass es uns etwas kleiner versuchen: Was entscheidet darüber, ob du einen guten oder einen wundervollen Tag hast?

Oft sind es unsere Freunde, Familienmitglieder, Kollegen und Mitmenschen, die den Unterschied zwischen „gut“ und „wundervoll“ ausmachen. Da ist dein Kind, das dich am Morgen mit einem strahlenden Lächeln begrüßt, der Busfahrer, der netterweise die Türen offenhält, der Kollege, der dir ein Stück vom Kuchen aufgehoben hat oder der Partner, der dich am Abend noch mit einer Massage beschenkt.

Zu einem wesentlichen Teil wird unser Lebensglück durch die Beziehungen geformt, die wir zu unseren Mitmenschen führen. Erfüllte Beziehungen zu führen macht uns glücklich. Aus diesem Grund machen uns auch alle Verhaltensweisen glücklich, die zu erfüllenden Beziehungen führen. Dankbarkeit z.B., aber auch Freundlichkeit.

Gutes tun - GlücksdetektivFür manche mag es das Größte sein beschenkt zu werden. Es ist aber nicht nur schön, etwas zu bekommen. Es ist auch sehr erfüllend etwas zu geben. Das macht nicht nur den Empfänger glücklich, sondern auch uns selbst. Ja, richtig gelesen. Andere zu beschenken und anderen zu helfen macht glücklich. Zahlreiche Studien konnten das in den letzten Jahren bestätigen.

Gutes tun macht glücklich

Prof. Sonja Lyubomirsky stellte z.B. fest, dass Versuchspersonen, die 6 Wochen lang einmal pro Woche fünf freundliche Aktionen für andere durchführten, bedeutend glücklicher waren als Personen, die nichts für andere getan hatten. Dabei war es nicht relevant, welche guten Taten die Versuchspersonen vollzogen. Manche schenkten einem Obdachlosen etwas zu essen, andere halfen ihren jüngeren Geschwistern bei den Hausaufgaben… Hauptsache sie taten etwas für andere und sie taten dies geballt an einem Tag, so dass sie die gewinnbringenden Effekte wirklich spüren konnten.

Gutes tun - GlücksdetektivProf. Norton von der Harvard University machte ebenfalls eine interessante Entdeckung: Er und seine Kollegen gaben Studenten einer kanadischen Universität Umschläge mit Geld, in denen sich mal 5$ und mal 20$ befanden. Die Versuchspersonen sollten dieses Geld noch am selben Tag für sich selbst ausgeben. Nett, oder? Die andere Hälfte der Versuchspersonen wurde aufgefordert das Geld für andere auszugeben. Nicht so cool, denkst du dir? Warte ab.

Was genau die Versuchspersonen mit dem Geld machten war egal, solange sie es für sich selbst bzw. für andere einsetzten. Und siehe da: Diejenigen, die das Geld für andere ausgegeben haben, waren nachher glücklicher, als diejenigen, die es für sich selbst ausgegeben hatten. Auch die Höhe des Geldes spielte keine Rolle. Wichtig allein war, dass sie einen anderen mit dem Geld beschenkten, indem sie ihm z.B. einen Kaffee ausgaben oder ein anderes kleines Geschenk machten.

„Es sind die kleinen Dinge, die zählen!“

Ist das nicht wunderbar? Hat die Evolution das nicht mal wieder großartig eingefädelt? Anscheinend hat sie dafür gesorgt, dass wir glücklicher werden, wenn wir anderen helfen und Gutes tun. Denn was passiert, wenn wir anderen Gutes tun?

Ein starkes WIR

Gutes tun - GlücksdetektivFreundlich zu sein, führt dazu, dass wir von anderen geschätzt werden und dass uns Dankbarkeit entgegengebracht wird. Das allein stärkt die Beziehung zu unseren Mitmenschen, die für unser Überleben notwendig sind. Es ist aber nicht nur überlebensförderlich freundlich zu sein. Es fühlt sich auch großartig an. Unser Gehirn reagiert mit der Ausschüttung von jeder Menge Glückshormonen, wie Dopamin und Endorphinen, wenn wir die Freude in den Augen unseres Gegenübers sehen.

Gutes zu tun stärkt darüber hinaus das Wir-Gefühl. Kennst du das nicht auch, dass du dich sofort verbundener mit anderen fühlst, wenn du etwas Gutes tust? Wenn ich bspw. dem Straßenmusiker für seine Musik danke, einem Kind ein Kompliment mache oder für eine ältere Dame in der Straßenbahn aufstehe, fühle ich mich anderen Menschen näher. Selbst denen, die ich überhaupt nicht kenne. Ich sehe ihr dankbares Lächeln, lächle zurück und denke mir: Im Grunde sind wir doch alle gleich. Wir alle freuen uns über ein Kompliment oder eine freundliche Geste.

Gutes tun - GlücksdetektivWir alle sehnen uns nach Liebe.

Frag dich selbst einmal: Mit wem möchtest du lieber deine Zeit verbringen? Mit jemanden, der nur an sich selbst denkt oder mit jemanden, der freundlich ist und anderen Gutes tut?

Eben. Darum schenken wir einander doch diese Liebe und Fürsorge. Machen wir uns und andere glücklich und diese Welt zu einem bedeutend schöneren Ort. Eine freundliche Geste allein kann bereits eine wahre Kettenreaktion auslösen: Ich bin freundlich zu dir und weil du dadurch so beschwingt und glücklich bist, bist du wiederum freundlich zur nächster Person, und die wiederum zu nächsten und so setzt sich der Kreislauf fort.

20 Ideen, um anderen eine Freude zu machen

Gutes tun - GlücksdetektivDu bist auf den Geschmack gekommen? Wunderbar, dann habe ich hier 20 Anregungen für dich, wie du noch heute jemand anderem etwas Gutes tun kannst.

Los geht’s!

  1. Mach jemandem ein aufrichtiges Kompliment
  2. Biete dem Paketzusteller/Postboten ein Getränk oder einen Keks an
  3. Schreib einen Dankesbrief an jemanden, dem du ehrlich dankbar ist
  4. Schick deinen Eltern Blumen
  5. Trag deiner Nachbarin die Einkäufe hoch
  6. Gib einen Kaffee aus für die Person, die hinter dir in der Schlange steht
  7. Halte die Tür auf für diejenigen, die nach dir kommen
  8. Grüße den Busfahrer mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht
  9. Beschenke einen Obdachlosen
  10. Biete deinen Sitzplatz in der Bahn an
  11. Hol deinen Partner von der Arbeit ab
  12. Bitte jemanden um Verzeihung dem du Unrecht getan hast
  13. Spende für einen guten Zweck
  14. Nimm dir Zeit für ein Gespräch mit deinen Nachbarn oder der netten Verkäuferin
  15. Biete deine Hilfe an und unterstütze z.B. einen Freund bei Renovierungsarbeiten oder deine Schwester bei den Hausaufgaben
  16. Umarme jemanden, dem du schon länger nicht mehr deine Zuneigung gezeigt hast
  17. Bring deinen Kollegen etwas Selbstgebackenes mit
  18. Engagiere dich ehrenamtlich, z.B. in der Suppenküche, im Alten – oder Tierheim
  19. Mach dem Nachbarskind ein Geschenk, vielleicht etwas, dass deine Kinder nicht mehr benötigen
  20. Verwöhn deinen Partner mit einer Massage

Bestimmt fallen dir noch weitere Ideen ein, wie du anderen etwas Gutes tun kannst. Wenn ja, schreib sie gerne in die Kommentare.


Quellen:

  • Dunn, E., & Norton, M. (2014). Happy money: The science of happier spending. Simon and Schuster.
  • Lyubomirsky, S., Tkach, C. & Sheldon, K. M. (2004). [Pursuing sustained happiness through random acts of kindness and counting one’s blessings: Tests of two six-week interventions]. Unveröffentlichte Rohdaten. Nachzulesen in: Lyubomirsky, S., Sheldon, K. M. & Schkade, D. (2005). Pursuing happiness. The architecture of sustainable change. Review of General Psychology, 9 (2), 111-131.
  • Otake, K., Shimai, S., Tanaka-Matsumi, J., Otsui, K. & Fredrickson, B. L. (2006). Happy People Become Happier through Kindness: A Counting Kindnesses Intervention. Journal of Happiness Studies, 7 (3), 361-375.

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10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit https://www.gluecksdetektiv.de/besinnliche-weihnachtszeit/ https://www.gluecksdetektiv.de/besinnliche-weihnachtszeit/#comments Mon, 20 Nov 2017 05:00:24 +0000 http://www.gluecksdetektiv.de/?p=5709 Malst du dir in deiner Fantasie jedes Jahr aufs Neue eine besinnliche Weihnachtszeit aus, während du in Wahrheit nur Stress hast bis alles ganz plötzlich vorbei ist? Dann mach es dieses Jahr besser mit meinen 10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit. Eigentlich könnte es doch...

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Malst du dir in deiner Fantasie jedes Jahr aufs Neue eine besinnliche Weihnachtszeit aus, während du in Wahrheit nur Stress hast bis alles ganz plötzlich vorbei ist? Dann mach es dieses Jahr besser mit meinen 10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit.

Eigentlich könnte es doch so schön sein. Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir können uns endlich eine Pause genehmigen. Wir haben dieses Jahr schon genug getan. Jetzt ist es an der Zeit zur Ruhe zu kommen, die besinnliche Weihnachtszeit zu genießen und im Kreise unserer Liebsten zu feiern.

(K)eine besinnliche Weihnachtszeit

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivDas ist zumindest die Vorstellung, die viele von Weihnachten haben. Es ist die Vorstellung einer festlichen, wunderschönen, besinnlichen Zeit. Doch die Realität könnte nicht weiter davon entfernt sein. Denn für die meisten gestalten sich die letzten vier Wochen des Jahres als ein einziger Sresstaumel bis zu dem Moment, wo auf einen Schlag alles vorbei ist.

Stress ist ein absoluter Stimmungskiller. Wir müssen festlegen, welche Verwandten wann und wie besucht werden und wo wir Weihnachten verbringen. Geschenke müssen besorgt werden, Karten für entfernte Verwandte geschrieben, der Weihnachtstag geplant und vorbereitet werden. Auch beruflich gilt es vor Jahresende noch diverse Projekte abzuschließen. Daneben erwartet die Schule frischgebackene Plätzchen für den Basar und dein Chef, dass du auf der Weihnachtsfeier auftauchst.

Stress pur.

Meistens kommen wir erst am 27.12. zur Ruhe. Wer Pech hat, muss dann jedoch gleich wieder arbeiten und das wars dann wieder mit der ach so schönen Weihnachtszeit.

10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit

Damit dir das dieses Jahr nicht passiert, habe ich heute 10 Tipps für dich, um eine besinnliche Weihnachtszeit zu erleben.

Diese Tipps sollen dir helfen, dich in die richtige Stimmung zu versetzen und deine Vorfreude zu steigern. Gleichzeitig helfen sie dir innezuhalten, dir eine Auszeit zu nehmen und die Vorweihnachtszeit richtig zu genießen.

Genug der Vorrede. Hier sind meine 10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit:

1. Weihnachtliche Dekoration

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivEin hervorragender Anfang, um so richtig in Stimmung zu kommen, liegt darin, deine Wohnung weihnachtlich zu dekorieren. Häng ein paar Lichterketten auf und stell ein paar Zweige oder Beeren in eine Vase. Kerzen sorgen für eine gemütliche Wohlfühl-Atmosphäre. Dazu passt perfekt ein selbst gestalteter Adventskranz. Ob der minimalistisch ausfällt, klassisch in Rot und Gold oder stylisch in Silber und Lila ist ganz deiner Fantasie überlassen.

Natürlich darf auch der Adventskalender nicht fehlen. Für die Kinder sind sie ein absolutes Muss und für deinen Liebsten eine schöne Überraschung. Solltest du dieses Jahr allein feiern, beschenke dich einfach selbst mit einem Adventskalender. So kannst du dir jeden Tag eine kleine Freude machen. Übrigens: Es muss längst nicht immer Schokolade in so einen selbstgemachten Adventskalender. Du kannst dich und andere auch mit schönen Sprüchen, Dekoration, Gutscheinen für Erlebnisse oder anderen kleinen Geschenken gestalten.

Wenn du kreativ veranlagt bist dann ist jetzt sowieso deine Zeit gekommen. Zimtstangen und Orangen wollen dekoriert und Sterne gebastelt werden. Tob dich aus und gestalte dir die Weihnachtsdeko deiner Träume.

2. Plätzchen backen

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivZu einer besinnlichen Weihnachtszeit gehört natürlich auch der Duft frischgebackener Plätzchen und eine Schale mit Vanillekipferln, Gewürzpralinen, Zimtsternen und Spekulatius auf dem Tisch. Selbst zu backen kann herrlich entspannend sein, wenn nicht das Ziel, sondern der Weg im Vordergrund steht. Wenn es dir nur darum geht eine Tüte Plätzchen für den Basar zu haben, kauf lieber welche und erspar dir den Stress.

Aber wenn du Lust hast allein oder mit deinen Liebsten zu backen, dann gibt es kaum etwas, das dich mehr in Weihnachtsstimmung versetzen wird als das. Darum binde dir eine Schürze um, leg Mehl und Butter bereit, hol die Ausstecherförmchen hervor, leg ein paar Weihnachtslieder auf und dann backe wonach dir der Sinn steht.

3. Weihnachtsmarkt besuchen

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivFür viele gehört zu einer besinnlichen Weihnachtszeit auch der Besuch auf einem Weihnachtsmarkt. Damit der Besuch nicht in Stress ausartet, such dir einen Weihnachtsmarkt, der dir gefällt. Vielleicht muss das nicht der Größte und Überfüllteste sein. Vielleicht findest du einen kleineren und besonders liebevoll gestalteten Weihnachtsmarkt.

Dann flaniere an den Ständen entlang, gönn dir einen Glühwein oder eine heiße Schokolade, genieße die Köstlichkeiten, kauf vielleicht ein kleines Geschenk und koste dieses ganz besondere Erlebnis aus, das Lust auf Weihnachten macht.

4. Nostalgie-Abend

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnlichkeit. Warum also nicht mal einen Nostalgie-Abend verbringen? Bei Kerzenschein und mit einem heißen Kakao oder einer Tasse Tee lässt es sich ganz wunderbar in alten Tagebüchern und Briefen blättern oder Fotoalben durchsehen. Schwelge in den Erinnerungen, empfinde die schönen Erlebnisse nach, die Teil deiner Vergangenheit sind, und sei dankbar für all das, was du schon hattest und hast.

5. Abendspaziergang

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivEinmal im Jahr verwandeln sich die Städte in beleuchtete Lichtermeere. Fast jedes Haus erstrahlt im Glanz von Lichterketten, Kerzen und Tannen schmücken die Fensterbänke und Sterne und Kränze verschönern die Hausfassaden. Diesen Anblick solltest du auf keinen Fall verpassen. Darum nimm dir mindestens einmal die Zeit für einen ausgedehnten Abendspaziergang. Durchstreife deine Nachbarschaft, schau dir bewusst die Schmückungen der Häuser an, erfreu dich an den vielen Lichtern und genieße die abendliche Stille.

6. Weihnachtsfilm sehen

Es gibt Filme, die jedes Jahr aufs Neue zur Weihnachtszeit ausgestrahlt werden. Für manche gehören sie daher zur Tradition. Ob das nun Klassiker sind, wie z.B. „Tatsächlich Liebe“ oder „Die Geister, die ich rief“. Ob es Märchen wie „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“ oder auch Actionfilme wie „Stirb Langsam“ oder „Tödliche Weihnachten“ sind. Sie anzusehen erinnert uns daran, dass bald Weihnachten ist und stimmt uns auf eine besinnliche Weihnachtszeit ein.

7. Anderen eine Freude bereiten

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivDie Weihnachtszeit ist traditionell die Zeit, die man mit seinen Liebsten verbringt und sich daran erinnert, was wirklich wichtig ist. Es ist die beste Zeit, um freundlich zu sein, Mitgefühl zu zeigen und anderen eine Freude zu machen. Ob du einen Abend in der Suppenküche aushilfst, etwas für wohltätige Zwecke spendest, einem Obdachlosen etwas zu Essen gibst oder der Nachbarin ein paar frisch gebackene Plätzchen schenkst…

Egal, was du tust. Du wirst damit mindestens zwei Menschen glücklich machen: die beschenkte Person genauso wie dich selbst. 20 Tipps, um anderen eine Freude zu machen, stelle ich dir in meinem nächsten Beitrag vor.

8. Weihnachtslieder hören

Ganz klar. Zu einer besinnlichen Weihnachtszeit gehören auch Weihnachtslieder. Für manche ist das das Weihnachtsovatorium von Bach, für andere ist es Maria Carey oder Jingle Bells und wieder andere beschallen sich mit deutschen Volksliedern. Geschmäcker sind verschieden. Darum wirf Konventionen über Bord und mach das an, was dir Freude bereitet, dich an deine Kindheit erinnert oder dir ein Gefühl von Behaglichkeit und Weihnachten bereitet.

Weihnachtslieder eignen sich auch perfekt als Hintergrundmusik zum Backen, für deinen nostalgischen Abend oder den nächsten Punkt.

9. Private Weihnachtsfeier

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivBerufliche Weihnachtsfeiern sind ja leider doch oft eher Pflichtveranstaltungen und mit Stress verbunden. Warum daher nicht eine private Feier mit Freunden veranstalten? Um das Ganze nicht in Stress ausarten zu lassen, spar dir das Drei-Gänge-Menü und lade lieber ein paar Freunde zum Waffelessen oder Glühweintrinken ein. Alternativ könnt ihr euch die Arbeit aufteilen, indem jeder Gast etwas zum Essen beiträgt. Dann noch ein bisschen Deko und Weihnachtsmusik, die du sowieso schon hast, und ihr könnt Weihnachten zelebrieren, bevor der Feiertagsstress losgeht.

10. Besonderes Erlebnis

Wenn du die Vorweihnachtszeit wirklich zelebrieren möchtest, dann mach etwas Besonderes. Geh ins Theater, in die Oper, ins Ballett, in ein Varieté, eine Comedyveranstaltung, ein klassisches Konzert oder ins Planetarium. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit, die uns auf Weihnachten einstimmen. Warum dich also nicht mit einem unvergesslichen Erlebnis beglücken, um diese Zeit zur schönsten Zeit des Jahres zu machen?


Ich hoffe, ich konnte dich auf die kommende Zeit einstimmen und dir ein paar Anregungen mitgeben, wie du die Vorweihnachtszeit genießen kannst. Meine Tipps sollen aber nicht ihrerseits in Stress ausarten, so dass du jetzt krampfhaft nach Möglichkeiten suchst alle 10 Punkte „abzuarbeiten“.

Darum: Such dir deine Favoriten aus. Worauf hast du wirklich Lust? Was passt zu dir? Was wolltest du vielleicht schon länger mal tun? Wähle mindestens drei Punkte aus und plane diese direkt ein. Wann möchtest du dir Zeit für einen Nostalgie-Abend nehmen? Wann geht es auf den Weihnachtsmarkt? Vielleich möchtest du jeden Advent etwas Besonderes machen oder dir zwei Abende pro Woche dafür reservieren.

Besinnliche Weihnachtszeit - GlücksdetektivNatürlich kann sich diese besinnliche Weihnachtszeit trotz all der Tipps, die ich dir gerade gegeben habe, erst einstellen, wenn du auch gleichzeitig deinen Stress reduzierst. Zu diesem Zweck werde ich beginnend ab dem 1. Advent jeden Sonntag und Mittwoch auf meinem YouTube-Kanal Videos darüber veröffentlichen, wie du das absolut Beste aus der Weihnachtszeit machen kannst. Neben Tipps zur Besinnlichkeit wirst du dort u.a. auch Entspannungstipps finden, Anregungen für ein stressfreies Weihnachten und besondere Geschenkideen.

Du möchtest selbst beschenkt werden? Dann schau unbedingt auf meiner Facebook-Seite vorbei, denn dort habe ich dieses Jahr einen ganz besonderen Adventskalender für dich vorbereitet mit zahlreichen Inspirationen, Anregungen und Geschenken. Ab dem 01.12. geht es los.

Du siehst, die Glücksdetektiv-Weihnachtsoffensive ist gestartet, damit dieses Jahr wirklich jeder, der es möchte, eine besinnliche Weihnachtszeit verbringen kann.

Mein Video zu den 10 Tipps für eine besinnliche Weihnachtszeit

YouTube Video

Alles Liebe,

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