Nicht ärgern: Dein 6-Schritte-Notfall-Plan für jede Situation

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch die Zeit der alljährlichen Familientreffen und Weihnachtsfeiern im Büro. Das heißt, du wirst mit vielen Menschen zusammentreffen, die du u.U. nicht verstehst, nicht leiden kannst oder die dich schlichtweg in den Wahnsinn treiben. Damit du dich nicht ärgern musst, dein Blutdruck nicht dauerhaft auf 180 geht und du mir ohne Herzinfarkt nach den Feiertagen zurückkehrst, habe ich einen kleinen Notfallplan für dich zusammengestellt. So bewahrst du auch in hitzigen Situationen einen kühlen Kopf.

Der ganz normale Wahnsinn

Nicht ärgern - GlücksdetektivWir kennen das doch alle:

Deine Mutter kritisiert deine Kleidung/Einrichtung/Frisur, dein Vater fragt zum hundertsten Mal, wie dein Plan für die nächsten Jahre jetzt aussieht, der Chef macht Witze auf deine Kosten und der blöde Kollege tut wieder so, als hätte er das letzte Projekt ganz alleine bewältigt.

Familie können wir uns nicht aussuchen.

Kollegen oftmals auch nicht.

Schön, wenn man jetzt gelassen bleiben könnte. Einfach einen kühlen Kopf bewahren, sich nicht ärgern und nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Feier irgendwie so durchstehen.

Irgendwann kannst du schließlich wieder nach Hause gehen, dich mit den Menschen umgeben, die dir lieb sind und zu deinem Seelenfrieden zurückfinden.

Aber natürlich gibt es auch Mittel und Wege, wie du dir diesen Seelenfrieden schon währenddessen bewahren kannst.

Und das ermöglicht dir nicht nur all diese Situationen durchzustehen, es bewahrt dich auch vor jeder Menge Stress und Ärger und hilft dir dabei, Kleinigkeiten nicht mehr so zu Herzen zu nehmen.

Und wer weiß… vielleicht kannst du die Feste dann sogar richtig genießen.

Hier ist er also, dein Notfall-6-Schritte-Plan um dich nicht zu ärgern:

Nicht ärgern: der 6 Schritte-Notfall-Plan

Nicht ärgern - GlücksdetektivNehmen wir an, es ist passiert. Der Kollege hat den blöden Spruch vor versammelter Mannschaft gebracht, dir ist etwas Schlimmes passiert oder zu Hause fliegen ordentlich die Fetzen.

1. Ruhig atmen

Das erste, was du tun solltest, wenn du dich nicht ärgern willst, ist ruhig zu atmen. Einmal kräftig ein – und aus… und dann immer weiter.

Wenn wir uns aufregen, atmen wir hektisch und flach und das kann zu Sauerstoffarmut führen. Auf diese Weise kann natürlich niemand einen kühlen Kopf bewahren. Beruhigst du hingegen deine Atmung, beruhigst du auch deinen Geist.

Also, wann immer du kurz vorm durchdrehen bist: schließ deine Augen und atme ruhig ein und aus.

2. Abstand gewinnen

Die meisten Dinge bringen uns auch deshalb auf die Palme, weil wir sie zu persönlich nehmen. Wir sehen dann den Wald vor lauter Bäumen nicht und regen uns über Dinge auf, die uns sonst nicht wirklich etwas ausmachen.

Abstand zu gewinnen ist daher immer eine gute Idee.

Und das bedeutet, dass du wirklich den Raum verlässt, indem du dich gerade befindest. Am besten gehst du kurz vor die Tür, schnappst ein bisschen frische Luft und nimmst dir Zeit runter zu kommen.

3. Ärgerskala

Nicht ärgern - GlücksdetektivDie nächste Frage, die du dir stellen kannst ist die: Wie sehr willst du dich darüber ärgern?

Es ist passiert.

Die Dinge wurden gesagt.

Ob du dich jetzt darüber ärgerst oder nicht wird daran nichts mehr ändern.

Deine Mutter wir dadurch nicht aufhören zu schimpfen, deine Schwester nicht aufhören dich zu nerven. Und letzten Endes schadest du dir durch Ärger nur selbst.

Buddha soll gesagt haben: „An seinem Ärger festzuhalten ist genauso wie eine glühende Kohle in die Hand zu nehmen, um sie nach jemandem zu werfen; du bist derjenige, der sich verbrennt.“

Da ist was dran.

Insofern… überlege dir auf einer Skala von 1-10, wie sehr du dich jetzt über diese Angelegenheit ärgern möchtest.

Bei mir passiert dabei immer folgendes: während ich mental den Temperaturregler an der Skala mal höher und niedriger stelle, merke ich, wie lächerlich das gerade ist.

Soll ich mich jetzt wie eine 8 darüber ärgern oder doch wie eine 5?

Diese Vorstellungsübung hilft dir Abstand zu gewinnen. Und wenn es dir erstmal gelungen ist, dass Ganze so aus der Ferne zu betrachten, verfliegt der Ärger von ganz allein.

4. Perspektivwechsel

Wenn du dich soweit beruhigt hast kann ein Perspektivwechsel nicht schaden.

Kein Mensch handelt ohne Grund.

Das heißt, wir alle haben ein Grund uns so zu verhalten, wie wir es tun.  Auch wenn andere das nicht verstehen oder nicht nachvollziehen können.

Versetze dich also immer mal wieder in die andere Person rein.

Warum verhält sich der Kollege so, wie er es tut? Hat er vielleicht ein geringes Selbstbewusstsein und muss daher deine Erfolge für seine ausgeben? Möchte er nur von den anderen gelobt werden und Anerkennung kriegen? Hat er es so nötig?

Warum fragt dein Vater ständig nach deinen beruflichen Plänen? Kann es sein, dass es einfach seine Art ist? Ist er vielleicht einfach ein sicherheitsbedürftiger Mensch und tut sich schwer damit, deine Entscheidungen nachzuvollziehen? Ist sein Nachfragen nicht nur Beweis dafür, dass er sich um dich sorgt und du ihm wichtig bist?

Dich in die Lage des anderen zu versetzen, hilft dir zu erkennen, dass es immer zwei Seiten einer Geschichte gibt.

Wie der andere darüber denkt ist ebenso okay wie deine Sichtweise. Eure Meinungen und Einstellungen habe beide ihre Berechtigung.

5. Auf das Positive konzentrieren

Nicht ärgern - GlücksdetektivInsbesondere wenn du zu dem Schluss gekommen bist, dass diese Person, die dich in den Wahnsinn treibt, nun einfach einmal so ist wie sie ist und du ihr trotzdem nicht aus dem Weg gehen kannst, dann konzentriere dich auf das Positive.

Das hilft dir auch dabei dich nicht ärgern zu müssen.

Was macht diese Person alles richtig, was bewunderst du an ihr? Was sind ihre guten Seiten?

Der Chef mag manchmal ein ganz schöner Haudrauf sein, aber er lobt dich auch immer, wenn du etwas gut machst und er hat einen guten Überblick über alle Mitarbeiter, Krisen und Probleme. Vielleicht schätzt du seinen Humor sogar in trockenen Meetings oder bei Kundengesprächen?

Wenn du dich auf das Positive konzentrierst, hilft es dir zu erkennen, dass andere nicht nur böse, schlecht, faul, doof, engstirnig und stur sind.

6. Akzeptieren was ist

Genauso wie Menschen verschieden sind, gibt es einige Dinge, die nun einmal so sind wie sie sind.

Es nützt nichts, ständig gegen sie anzukämpfen.

Im Gegenteil: was dir wirklich helfen wird, ist, sie zu akzeptieren.

Ich meine, wie lange kennst du deine Eltern jetzt schon? Ziemlich lange oder? Und du weißt doch, wie sie sind…

Gleiches gilt für deinen Chef oder den Kollegen. Klar nervt es dich, aber bringt es dir etwas, dich immer und immer wieder darüber aufzuregen?

Wenn du kannst, lass jetzt einfach los und kehre zur Feier zurück.


Ich hoffe, diese Tipps helfen dir in der nächsten brenzligen Situation dabei dich nicht ärgern zu müssen. Denk immer daran: Drei Sekunden Ärger sind Reflex. Alles danach deine bewusste Entscheidung.

Es liegt also an dir, ob du dich ärgern oder nicht ärgern möchtest.

13 Kommentare
  • snowflake
    Geschrieben um 08:56h, 14 Dezember Antworten

    Hey danke für die guten Tipps!:)
    Ja….wer kennt das nicht, die altbekannten Fragen oder dummen Aussagen,die einfach fehl am Platz sind!Aber du hast Recht,meistens kommt man,wie an Weihnachten öfters in solch doch etwas unangenehme Situation. Ich werde ab jetzt versuchen,an deine Vorschläge zu denken!:)
    Am besten ist es,wenn man lernt schlagfertiger zu werden,so kann man vlt.dem ein oder anderen Kommentar schon den Wind aus den Segeln nehmen!:)Was meinst du/ihr?:)
    Ich wünsche dir auch ganz schöne Weihnachten!:))
    Und kommt alle gut ins neue Jahr!

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 09:48h, 16 Dezember Antworten

      Schlagfertigkeit kann helfen, weil es, wie du sagst, den Wind aus den Segeln nehmen oder deinen Gesprächspartner zumindest verwirren kann.
      Aber Schlagfertigkeit kann das Problem manchmal auch schlimmer machen, weil man dann in einen Schlagabtausch gerät und sich womöglich gegenseitig hochschaukelt.
      Und dann ist es wahrscheinlich doch wieder besser, einfach den Raum zu verlassen und tief durchzuatmen um danach sachlich und in Ruhe weiter reden zu können.
      Du kannst ja mal berichten, wenn du es ausprobierst…

      LG und dir eine wundervolle Weihnachtszeit.
      Katharina

  • Blümchen
    Geschrieben um 18:11h, 14 Dezember Antworten

    Super Beitrag! Danke
    Leier hab ich ihn jetzt erst gelesen.. Den hätte ich grad heute gebraucht…

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 09:50h, 16 Dezember Antworten

      Das ist blöd 🙁
      Aber für das nächste Mal hast du ihn jetzt im Hinterkopf.

      Ich wünsche dir schöne und erholsame Weihnachten!
      LG, Katharina

  • Tanja
    Geschrieben um 01:34h, 16 Dezember Antworten

    Toller Beitrag Katharina!
    Nicht nur zur Weihnachtszeit sollte man diese Tipps verwenden.
    Durch diesen Beitrag ist mir richtig klar geworden was es heißt die Dinge zu akzeptieren und nicht gegen sie anzukämpfen.
    Ich dachte immer das ich die Dinge nicht akzeptieren kann und will, weil sie mich nicht grundlos aufregen oder weil ich die andere Person nicht verstehen, im Sinne von nachvollziehen, konnte.
    Jetzt heißt akzeptieren für mich die Situation so hinzunehmen und ihr keine weitere „negative Aufmerksamkeit “ zu geben, sondern die Hintergründe im Kopf zu klären und dann seinen Seelenfrieden damit zu finden, damit es einem selber gut geht.
    Es bringt wirklich nichts sich davon stressen zu lassen. Ich glaube das man dadurch auch viel gelassener wird und Gelassenheit ist meiner Meinung nach immer etwas gutes.
    Danke für deinen tollen Beitrag und die Erkenntnis die er mir gebracht hat.

    Liebe Grüße
    Tanja

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 09:53h, 16 Dezember Antworten

      Liebe Tanja,

      vielen Dank für deinen schönen Kommentar.
      Es ist schön zu hören, dass tatsächlich ankommt, was ich versuche zu sagen.

      In diesem Sinne eine wunderschöne, gelassene und erholsame Weihnachtszeit!
      LG, Katharina

  • snowflake
    Geschrieben um 16:09h, 16 Dezember Antworten

    Ganz lieben Dank!:)
    Ja mache ich;)

  • Daniela
    Geschrieben um 15:45h, 16 Februar Antworten

    Hallo,
    ich mag die Anleitung und halte sie für bestimmte Situationen auch sehr gut geeignet. 🙂
    Aber manchmal denke ich, ist es auch gut, seinen Ärger zu zeigen statt jedesmal runterzufahren (und möglicherweise nur zu verdrängen, bis er irgendwann dann doch gestapelt wieder auftaucht), damit andere Personen, gerade bei wiederholtem Ärger auslösendem Verhalten, wissen, dass sie immer wieder eine Grenze bei einem übertreten. Ich habe früher sehr viel Ärger geschluckt, indem ich mir gesagt habe: Der andere meint es ja nicht böse, er wird seine Gründe haben, naja, so ist sie halt, ignoriers einfach, statt jetzt in einen Konflikt zu gehen, lieber Harmonie bewahren, aus dem Raum gehen etc Wenn es nur eine Situation ist, wo man selbst gestresst ist und der andere einmalig einfach mal was blödes tut/sagt, mag das alles eine sehr gute Lösung sein, aber eine Dauerstrategie ist es glaube ich nicht.
    Ich wünsche mir inzwischen fast, ich hätte viel früher meinen Ärger akzeptiert und Luft gemacht, statt einfach so zu tun, als ob ich damit umgehen kann und der vernünftige Part bin, der alles akzeptiert, toleriert und sich rücksichtsvoll zeigt (selbst wenn der andere die Axt im Walde spielt). Im Nachhinein habe ich das Gefühl, oft meine eigenen Interessen nicht vertreten zu haben, anderen dominantes und rücksichtsloses Verhalten einfach durchgehen gelassen zu haben; mir die Sachen schön geredet zu haben wo sie nicht schön waren und ich das hätte kommunizieren sollen; Ärger einfach immer wieder geschluckt und geleugnet zu haben, der sich dann extrem aufgestaut hat, als ich dachte, ich wäre eigentlich gar nicht ärgerlich (da ich ja immer wieder die Vernünftige gespielt habe, die jetzt nichts sagt und den anderen sein lässt, wie er ist, selbst wenn es fast unerträglich wird ).
    Ich glaube, man muss einfach immer schauen: Wäre es jetzt gut was zu sagen, damit Person X nicht immer wieder auf meinen Grenzen rumtrampelt oder mir die letzten Nerven raubt, mit dem, was sie tut bzw. wie sie es tut. Oder hat der andere einfach tatsächlich nur eine andere Sicht, eine andere Art und es ist tatsächlich unrelevant, und Ärger würde die Sache nur aufpauschen und ist eigentlich gar nicht wirklich angebracht und in ein paar Minuten tatsächlich albern. Also, natürlich hat jeder seine guten Eigenschaften und Dinge, die er gut kann, gut gemacht hat, etc. aber man findet auch an extrem schwierigen Leuten, die wirklich schlimme oder ungerechte Dinge tun, immer was gutes, aber ich finde, das darf einem nicht den Blick verstelen auf das, was extrem daneben ist und wo eigener Ärger wirklich gerechtfertigt ist und man ihm auch Luft machen sollte. Also für mich kommt es inzwischen auf die Situation an und wenn ich Ärger fühle, vor allem wiederholt, dann habe ich für mich entschieden, die Sache auch anzusprechen oder entsprechend zu reagieren, damit ich nicht immer die bin, die zurücksteckt, während andere tun und lassen was sie wollen und einem dabei auch noch schaden. Und woher sollen sie das wissen, wenn man ihnen nie zeigt, dass sie einen gerade verärgert haben? Trotzdem ist es natürlich immer gut, erstmal Luft zu holen und kurz nachzudenken 🙂 Aber in die: Ich bin immer vernünftig, geduldig und ärgere mich nicht, sondern lasse alle das machen, was sie machen und sein wie sie sind-denn sie haben ja einen Grund dafür und ich muss Verständnis für alles haben-Falle, bin ich eben schon getappt; und im Nachhinein, nach mehreren Jahren Erfahrung als extrem guter/lieber Mensch, der innerlich aber von der ganzen Geduld-Haberei mit schwierigen Leuten ausgebrannt ist und etliche Male lieber auf den Tisch hätte klopfen sollen – auch um überhaupt noch zu wissen, wo die eigenen Grenzen sind und wann sie übertreten werden – kann ich für mich sagen, dass nicht-Ärgern-wollen nicht immer die beste Lösung ist, sondern manchmal auch sehr negative Folgen haben kann, z.b. Verlust zum eigenen Gefühlsleben; Ansammlung von schwierigen Menschen, die sonst mit kaum jemand wirklich zurecht kommen im Nahbereich, da man einer der wenigen ist, die sich scheinbar nicht über sie ärgern; Verwässerung/Verleugnung der eigenen Grenzen und selbstgeschaffene Wehrlosigkeit bei Grenzverletzungen, da man schluckt und sich neu einstellt/verstellt statt zu zeigen, was man wirklich als erste Reaktion auf das Verhalten des anderen fühlt; nur um Harmonie und Frieden zu wahren, statt dem Ärger Luft zu machen und auch mal in einen Konflikt mit ungewissen Folgen zu gehen; gestaute Gefühle und die Gefahr irgendwann „zu platzen“ vor hinuntergeschluckter, aufgestauter und verleugneter Aggression. Deswegen wie gesagt mein eigenes Fazit: Wenn der Ärger gerechtfertigt ist, sollte er auch gezeigt werden. Wenn eine Situation tatsächlich Ärger auslöst, dann kann man diesen Ärger auch fühlen und mitteilen. Es gibt ja schließlich auch ganz umgängliche Arten, Ärger zu zeigen und mitzuteilen (z.B. ganz sachlich in ein-zwei Sätzen an den anderen gerichtet, dass man sich jetzt ärgert und wie es der andere fertig gebracht hat), ich glaube, meist denkt man immer gleich an extreme Eskalation (z.B. zuschlagen) oder Kindergartenverhalten (z.B. beleidigte Leberwurst), dabei liegt das eher daran, wenn man nie gelernt hat, mit Ärger umzugehen und die Feinabstufungen, wie man Ärger vernünftig zeigen kann, kennen zu lernen/zu lernen.
    lg

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 10:23h, 03 März Antworten

      Diese Anleitung soll natürlich kein Fahrplan dafür sein seine eigene Bedürfnisse zu verleugnen und sich von anderen unterbuttern zu lassen. Aber danke, dass du die andere Seite noch einmal aufführst. Denn natürlich gibt es viele verschiedene Situationen, die Ärger auslösen können. Es gibt berechtigten Ärger und unberechtigten, solchen, der uns nur quält und solchen, der auf den Tisch gebracht werden sollte. Und dann gibt es Ärger, dem man ruhig gleich mal Luft machen sollte und solchen, den man lieber sachlich nach einem Spaziergang diskutiert.
      Bei der Frage, wie man mit dem Ärger umgeht, kommt es also sowohl auf die beteiligten Personen, auf die Situation, die Thematik und das eigene Befinden an.

      LG, Katharina

  • Peter
    Geschrieben um 12:42h, 04 März Antworten

    Hallo und vielen Dank für die gute und sinnvolle Ratschläge. Wenn ich aber die anderen so nehmen muss weil so „halt so sind“, habe ich auch das Recht, so von denen akzeptiert zu werden, wie ich bin. Das ist aber Münsters nicht der Fall! Gibt es da einen Vorschlag, wie ich damit umgehen soll?
    Danke, Gruss, Peter

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:41h, 05 März Antworten

      Das Recht hast du. Definitiv! Aber ob das deine Mitmenschen auch so sehen oder sich daran halten … das kannst du nicht erzwingen.
      Wie immer gilt: Eine klare Kommunikation hilft. Das heißt ganz ruhig und sachlich erklären, was einem aufstößt, was man sich wünscht und wo die eigenen Grenzen liegen. Siehe auch: http://ytb.li/GDGrenzenSetzen

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Gaby
    Geschrieben um 13:09h, 13 September Antworten

    Hallo
    Ich habe mich heute wieder so aufgeregt über jeden. Aber nicht grundlos. Aber was bringt es. Ich habe KHK und einen Strnt kann es mir nicht mehr leisten über alles und jeden sich aufzuregen. Und so suchte ich im Netz. Gleich die ersten Angaben von dir sind so verständlich das ich die mir nachher erstmal abschreiben werde. Und versuchen werde sie zu verinnerlichen. Ich hoffe es gelingt mir.Vielen Dank

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 16:30h, 14 September Antworten

      Ich wünsche dir alles Gute dabei.
      Vielleicht darf ich dir gleich noch diesen Artikel ans Herz legen: https://www.gluecksdetektiv.de/selbstmitgefuehl/
      Denn wann immer wir versuchen eingeschliffene Gewohnheiten zu verändern, brauchen wir viel Nachsicht und Mitgefühl für uns. Denn, wie sagt man so schön: Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut.

      In diesem Sinne: Alles Gute und viele Grüße,
      Katharina

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