positives Denken - Glücksdetektiv

Positives Denken: Sinnvoll oder nicht?

Bestimmt hast du auch schon mal gehört, dass positives Denken der Schlüssel für ein glückliches und erfolgreiches Leben ist. Einfach positiv denken und alles wird gut. Aber stimmt das wirklich? Hier erfährst du, was positives Denken ist, welche Vor- und Nachteile damit einhergehen und wir klären die Frage, ob positives Denken sinnvoll oder vielleicht sogar schädlich ist.

Um positives Denken ranken sich viele Mythen und noch viel mehr Meinungen. Auf der einen Seite heißt es oft: „Du musst nur positiv denken und alles wird gut!“. Positives Denken ist für manche demnach so etwas wie der Schlüssel für ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Leben.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch viel Kritik für das Konzept des positiv Denkens. Bei einigen Menschen springen alle Warnlichter auf einmal an, wenn man die Wörter „positiv“ und „denken“ auch nur im selben Satz verwendet. Dann heißt es, positives Denken sei Realitätsverweigerung und was wir wirklich bräuchten wäre eine gesunde Portion Pessimismus.

Was stimmt denn nun? Schauen wir uns das mal Schritt für Schritt an:

Warum ist wichtig, was wir denken?

Gedanken sind im Grunde nichts weiter als Ideen unseres Geistes. Andere Leute können sie nicht mal lesen. Warum also sollten sie überhaupt wichtig sein?

Positives Denken - Glücksdetektiv

Tatsächlich haben Gedanken weitreichenden Einfluss, z.B. auf unsere Gefühle, unsere Motivation, auf unser Wohlbefinden, auf unser Selbstbild, auf unsere Außenwirkung, unser Verhalten und unsere Gesundheit.

Hier ein paar Beispiele, warum unsere Gedanken wichtig sind.

  • Das ABC-Modell: Der US-amerikanische Psychologe Albert Ellis entwickelte das ABC-Modell. Demnach werden unsere Gefühle und unser Verhalten nicht durch die Situation selbst ausgelöst. Stattdessen werden sie durch die Interpretation und Bewertung ausgelöst, die wir für die Situation finden. Das bedeutet, durch unsere Gedanken. Mehr dazu, wie Gedanken Gefühle erzeugen, erfährst du in diesem Artikel: Die Macht der Gedanken
  • Die sich selbst-erfüllende Prophezeiung: Gedanken haben die Kraft Realität zu werden über die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Weil ich denke, dass mich niemand leiden kann, nehme ich anderen gegenüber unbewusst eine Abwehrhaltung ein. Diese verursacht, dass andere sich tatsächlich nicht an mich ran trauen. Und das kann ich wiederum als Beweis dafür betrachten, dass mich niemand leiden kann. Mehr zur sich selbst-erfüllenden Prophezeiung erfährst du in diesem Video.
  • Gedanken beeinflussen die Gesundheit: Es gibt Studien, die zeigen, dass nicht die tatsächlich Menge des Stresses entscheidend für unsere Gesundheit ist, sondern die Gedanken, die wir zum Stress haben. Demzufolge wirkt sich Stress nur dann schädlich auf unsere Gesundheit aus, wenn wir den Stress negativ bewerten (also bestimmte Gedanken dazu haben).*

Was wir denken hat also einen großen Einfluss auf alle Bereiche unseres Lebens. Mark Twain hatte somit nicht unrecht, als er sagte:

Das, was jemand von sich aus denkt bestimmt sein Schicksal.“ – Mark Twain

Gedanken sind also wichtig.

Doch ist positives Denken besser als negatives bzw. neutrales Denken?

Positives Denken: Nützlich oder schädlich?

Im Video erfährst du:

  • Wovon eigentlich die Rede ist, wenn wir von positivem Denken sprechen
  • Wann du skeptisch werden solltest
  • Ob eine optimistische Einstellung hilfreich ist
  • Ob Optimismus auch gefährlich bzw. schädlich sein kann
  • und was du beim Thema positives Denken beachten solltest.

Und jetzt möchte ich gerne von dir erfahren: Wie stehst du zum positiven Denken? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Konntest du durch das Video etwas Neues lernen? Ich freue mich von dir zu hören/lesen.

Hier erfährst du noch einmal mehr über positive Gedanken in der konkreten Anwendung.

  • Quelle: Keller, A., Litzelman, K., Wisk, L. E., Maddox, T., Cheng, E. R., Creswell, P. D. & Witt, W. P. (2012). Does the perception that stress affects health matter? The association with health and mortality. Health Psychology, 33(5), 677-684.
4 Kommentare
  • Andrea weninger
    Geschrieben um 23:01h, 29 Juni Antworten

    Positives Denken beeinflusst sehrwohl die Gedundheit.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:43h, 03 Juli Antworten

      Worauf beziehst du dich mit deiner Aussage denn?
      Ich führe im Video ja auch explizit ein Beispiel an, indem Gedanken einen Einfluss auf die Gesundheit haben.
      Also von mir an dieser Stelle überhaupt kein Einwand…

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Reinhard Beck
    Geschrieben um 13:17h, 30 Juni Antworten

    Danke für alle Unterstützung in den letzten 14 Monaten. Du bist zwar ca. 800 km entfernt – aber das ist wohl
    nicht so wichtig. Herzliche Gratulation zu ca. 200000 Abos bei YOUTUBE.

    Dein Reinhard

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:40h, 03 Juli Antworten

      Vielen Dank für deine freundlichen Worte Reinhard.
      Toll, dass du schon 14 Monate dabei bist.

      Ich grüße dich ganz herzlich aus der Ferne,
      Katharina

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