Was will ich werden? – Mit der richtigen Frage zu mehr Klarheit im Kopf - Glücksdetektiv

Was will ich werden? – Mit der richtigen Frage zu mehr Klarheit im Kopf

Bist du gerade dabei dich beruflich zu orientieren? Dann wälzt du womöglich 100 verschiedene Möglichkeiten hin und her und weißt schon überhaupt nicht mehr, wo dir der Kopf steht. Hier verrate ich dir einen kleinen Trick, der dich klarer sehen lässt.

Was soll ich werden?

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Will ich Elektriker werden?

Gerade noch für die Abschlussprüfungen gebüffelt und dann das: nach vielen gut behüteten Jahren in Schule, Uni oder Ausbildung muss man urplötzlich auf eigenen Beinen stehen.

Der Wecker klingelt nicht mehr, die Lehrer nerven nicht mehr…

Alles könnte so schön sein.

Wenn da nicht dieses eine klitzekleine Problem wäre.

Zwar sagt einem keiner mehr, was zu tun ist, aber dafür stellen sie umso mehr Fragen.

Fragen, die da lauten:

Und? Was willst du jetzt machen?“

Wie geht es jetzt weiter?“ oder

Was willst du mal werden?

Und ob du es willst oder nicht, genau diese Fragen stellst du dir auch.

Vielleicht stehst du auch schon längst mit beiden Beinen im Berufsleben, aber wirst von der gleichen Frage belästigt.

Vielleicht reizt dich dein Job nicht mehr. Vielleicht bist du tot-unglücklich mit dem, was du machst. Vielleicht spürst du auch einfach, dass es Zeit für einen Wechsel ist, weil du noch etwas anderes erleben möchtest.

Es gibt tausend Anlässe dafür, sich Gedanken über die berufliche Zukunft zu machen. Und egal in welcher Lebensphase du dich gerade befindest: höchstwahrscheinlich kriegst du dabei die absolute Krise.

Die große Orientierungslosigkeit

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Will ich Fotograf werden?

Keine Panik.

Das ist ganz normal.

Die wenigsten von uns wissen von Kindesbeinen an was sie später mal werden möchten. Wir hoffen, dass uns die Erkenntnis irgendwann einmal zufliegen wird.

Jede Entscheidung, die wir treffen, ist mit Angst besetzt. Denn immerhin stellen wir damit die Weichen für unsere eigene Zukunft.

Und wie soll man schon wissen, was das richtige für einen ist?

Die Frage nach der beruflichen Zukunft ist heutzutage sicher schwerer den je zu beantworten. Schon alleine deswegen, weil unsere Optionen immer weiter zunehmen.

Früher gab es festgesetzte Rollen: der älteste übernahm den Hof, der zweite ging zum Militär und der jüngste Sohn in die Kirche. Die Frage: was soll ich werden? stellte sich nicht. Heutzutage kann jeder machen, was er will. Es gibt keine Vorgaben und Regeln mehr.

Früher waren die Möglichkeiten begrenzt. In der Regel übernahmen die Kinder die elterlichen Tätigkeiten, da sie schon früh angefangen haben dort auszuhelfen und das Handwerk somit von der Pike auf gelernt haben. Heutzutage wissen die meisten Kinder nicht einmal genau, was ihre Eltern da überhaupt machen.

Früher war es nicht so einfach möglich, das elterliche Haus und den eigenen Wohnort zu verlassen. Heutzutage kannst du wählen, ob du in Tokyo, Wolfsbüttel oder San Franzisco arbeiten möchtest.

Die Welt wird immer vernetzter…

Wir werden immer freier…

Die Möglichkeiten werden immer größer…

Und das führt v.a. zu einem: Wir werden immer überforderter und wissen immer weniger, was wir eigentlich machen wollen.

Können vs. Wollen

Das Problem ist doch, dass die meisten Menschen, wenn sie darüber nachdenken was sie machen sollen, denken, was sie machen können.

Die Frage „was soll ich werden?“ wird gedanklich zu „was kann ich werden?

Und das sieht dann ungefähr so aus:

  • Ich kann eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen. Oder zum
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    Will ich Anwalt werden?

    Malermeister.

  • Oder ich hole mein Abitur nach und studiere.
  • Ich könnte Soziologie studieren. Oder Politik. Oder Jura…
  • Vielleicht gehe ich ins Ausland. Ich könnte doch erstmal ein freiwilliges soziales Jahr machen.
  • Oder ich könnte ein Praktikum beim Verlag machen. Vielleicht sollte ich Journalismus studieren? Oder ich mach ein Volotariat. Man muss ja nicht studieren um Journalist zu werden. Ich könnte über Politik berichten. Oder ich gehe gleich zur Regierung.
  • Wie wird man eigentlich Diplomat? Ich könnte den Test vielleicht bestehen. Oder sollte ich dafür vorher Politik studieren?
  • Etc.

Eine Idee führt zur nächsten und am Ende beißt sich die Schlange in den Schwanz…

Die richtige Frage stellen

Die Wahrheit ist: du könntest fast alles tun, was du tun willst.

Die eigentlich wichtige Frage und die einzige, die sich zu stellen lohnt, ist jedoch: Was willst du tun? bzw. was willst du werden?

Es ist schön zu wissen, dass wir heutzutage so viel tun können.

Aber im Endeffekt ist es völlig irrelevant. Nur weil du es kannst, willst du doch nicht Anwalt werden. Und dann nervt dich dein ganzes Studium, weil es dir viel zu trocken ist. Und später schleppst du dich in die Kanzlei und hoffst, dass die Stunden schnell vergehen, weil du überhaupt keine Freude an deiner Arbeit hast.

Nur weil du es kannst, willst du nicht Sänger werden. Und dann würdest du am liebsten vor jedem Konzert im Boden versinken, weil du unglaubliches Lampenfieber hast und die Lieder, die du singst, nicht aus deinem Herzen kommen.

Vergiss all das, was du theoretisch tun könntest.

Darauf kommt es nicht an!

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Will ich Astronaut werden?

Auch ich habe mich während meiner beruflichen Orientierung vorrangig damit beschäftigt, was ich alles tun könnte. Und die Optionen schienen unendlich.

Ich weiß noch, dass ich an einem Punkt sogar überlegte zur NASA zu gehen.

Keine Ahnung, ob das überhaupt möglich gewesen wäre, aber getreu dem Motto: „wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“ hielt ich die Raumfahrt für eine Option.

Und genau da liegt der Hund begraben. Denn soll ich dir mal was verraten? Ich habe mich noch nie sonderlich für das Weltall interessiert.

Wie viel schlaflose Stunden hätte ich mir ersparen können, wenn ich statt nach dem können nach dem wollen gefragt hätte.

Was will ich werden?

Also: vergiss alles, was du tun kannst und konzentriere dich nur auf eines: nämlich auf das, was du tun willst.

Aus „was soll ich werden“ wird „was will ich werden?“

Besser noch…

Was will ich wirklich, wirklich, wirklich gerne machen?

  • Was macht mir Freude?
  • Womit beschäftige ich mich gerne?
  • Wo blühe ich richtig auf?
  • Was interessiert mich?
  • Worüber möchte ich gerne mehr erfahren?

Das sind die Fragen, die du dir stellen solltest.

Und natürlich fragst du dich am Ende auch: kann ich das, was ich tun will auch tun? Habe ich die Möglichkeiten dazu?

Aber diese Frage steht am Ende und nicht am Anfang.

Gerade wenn das Durcheinander im Kopf überhand gewinnt, solltest du „Was kann ich werden?“ durch „Was will ich werden?“ und „Was will ich wirklich werden?“ ersetzen.

Ich garantiere dir: wenn du anfängst, dir diese Frage zu stellen, löst sich der Knoten in deinem Kopf ganz schnell und du siehst wieder Licht am Ende des Tunnels.

Und wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, dann hab ich hier noch 25 weitere Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen. 

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