8 Tipps, um Neid zu bekämpfen

Kennst du schon eines der besten Mittel um dich dauerhaft so richtig unglücklich zu machen? Ich bin sicher, du wendest es bereits an. Wir alle machen es. Und zwar häufiger als uns lieb ist.

Die Rede ist von Neid.

Wenn du erfahren willst, warum er so schlecht ist und wie du Neid bekämpfen kannst, dann lies weiter.

Warum sind wir neidisch?

Neid bekämpfen - GlücksdetektivNeid ist eine Emotion vor der keiner gefeit ist. Egal, wie scheinbar perfekt das Leben auch sein mag. Es gibt immer etwas, das zu beneiden ist. Kinderlose beneiden Eltern um ihren Nachwuchs, während Eltern Kinderlosen ihre Freiheit neiden. Normale Menschen beneiden Stars um ihren Ruhm, Stars wiederum beneiden uns Normalos für unsere ganz normalen Leben.

Aber wenn jeder jedem etwas neidet, warum sind wir dann überhaupt neidisch?

Die Wahrheit ist: Neid liegt uns in den Genen. In der Evolution des Menschen war Neid wichtig. Im Wettstreit um die begrenzten Ressourcen hatte derjenige bessere Karten bei der Partnerwahl, der mehr besaß als die anderen (Schönheit, Geschick, Beute). Und das wiederum bedeutete größere Überlebenschancen.

„Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.“ – Robert Lembke

Und diese Gefühle begleiten uns noch heute. Selbst Kleinkinder wollen schon unbedingt das Malbuch des Geschwisterchens, auch wenn es haargenau das gleiche ist wie ihres.

Neid entsteht durch Vergleiche und Vergleiche ziehen wir leider gefühlte einhunderttausend Mal am Tag. So sind wir schon erzogen worden. Damals haben uns die Eltern erzählt, dass der Nachbarsjunge schon besser Klavier spielen kann und in der Schule haben wir dann brav unsere Noten abgeholt. Ein ums andere Mal wurde also unsere Leistung im Verhältnis zu unseren Mitmenschen eingeschätzt.

Was passiert, wenn wir neidisch sind?

Neid bekämpfen - GlücksdetektivWir definieren unser ganzes Leben also über Vergleiche. Meine Freundin ist besser in Mathe als ich. Der Nachbar fährt ein teureres Auto als ich. Meine Schwester ist verheiratet und hat schon zwei Kinder bekommen, während ich einfach keinen Partner finde. Die Beziehung meiner Freunde ist so viel harmonischer als meine und und und

Klar, dass diese nicht immer gut ausgehen können. Und genau das ist das größte Problem, wenn wir uns mit anderen vergleichen: Gewinnen können immer nur ganz wenige. Nämlich die, die ganz oben auf dem olympischen Treppchen stehen. Schon der Silbermedaillengewinner ärgert sich darüber, Gold knapp verpasst zu haben. Wir sollten unser Glück aber niemals an etwas hängen, das so rar ist.

Was passiert also, wenn wir feststellen, dass wir weniger Erfolg haben als unsere Mitschüler und Kollegen? Wir werden neidisch.

Neidgefühle entstehen immer dann, wenn wir glauben, benachteiligt zu werden oder zu kurz zu kommen: Der Kollege hat die Beförderung bekommen, obwohl wir eigentlich viel mehr schuften als er? Die Freundin hat den süßen Typen abgekriegt, obwohl sie sich gerade erst von ihrem Ex getrennt hat und wir schon so viel länger Singles sind?

Die Folgen: unser Selbstvertrauen sinkt, wir sind unzufrieden, traurig, wütend oder aggressiv. Neid kann sogar Hass und Gewalt schüren. Wir gönnen anderen nicht, was sie haben, weil wir es selbst haben wollen. Und wenn wir es schon nicht haben können, dann soll es auch kein anderer haben…

Hinzu kommt, dass Neid jegliche Freude tötet, die wir an unserem Leben haben: Wenn der Bruder ein besseres Geschenk bekommen hat, können wir uns über das eigene plötzlich nicht länger freuen. Wenn der Kollege befördert wird, sind die eigenen Erfolge plötzlich auch nichts mehr wert.

Neid bekämpfen - Glücksdetektiv

Wenn wir neidisch sind, fühlen wir uns also immer schlecht, im schlimmsten Fall sogar wie komplette Versager. Denn das macht Neid so besonders perfide: er verunsichert uns zutiefst in dem was wir machen und wer wir sind. Dabei können wir auf so vieles neidisch sein: auf das Aussehen einer anderen Person, ihren Besitz, ihren Erfolg oder ihre Fähigkeiten.

Häufig geraten wir über Neid in eine regelrechte Spirale hinein, an deren Ende wir das Leben der anderen maßlos idealisieren, während wir unser Leben und unsere Person in Grund und Boden reden.

Dabei fußt Neid nicht selten auf komplett falschen Annahmen. Wir glauben, dass andere es besser haben als wir. Aber wissen wir es wirklich? Und wie häufig erweisen sich unsere Mutmaßungen als falsch…

Und selbst wenn es jemand anderes besser hat als wir, sind wir und unsere Erfolge doch nicht gleich weniger wert. Wenn wir daran glauben, können wir unser Seelenheil auch gleich in die Tonne treten, denn es wird immer jemanden geben, der besser ist als wir.

Neid bekämpfen. So geht’s…

„Ist Neid einer der größten Glückskiller, ist Dank ein Königsweg zum Glück“ – Florian Langenscheidt

Was also kannst du tun, wenn dich der Neid mal wieder packt?

  1. Versuche dich nicht mit anderen zu vergleichen sondern nur mit dir selbst. Es gibt immer jemanden, der etwas besser kann oder mehr erreicht hat als du. Konzentriere dich daher besser auf dein eigenes Leben. Was hast du bisher erreicht? Worauf bist du stolz? Was waren deine Erfolge etc. Dein Leben, deine Einstellungen, deine Werte, deine Erfahrungen und deine Erfolge sind wertvoll und zwar unabhängig von dem, was andere haben oder machen.
  2. Mach dir bewusst, dass keine Lebensweise per se gut oder schlecht ist. Wir sollten versuchen die Lebensweise zu finden, die am besten zu uns passt und uns dann nicht ständig dadurch verunsichern lassen, dass andere es vermeintlich besser haben. Sie haben nur eine andere Lebensweise gewählt, die mit anderen Vorteilen, aber auch sicher mit einigen Nachteilen einhergeht.
  3. Versuche herausfinden, was der Neid über dich aussagt: Warum bist du neidisch auf eine andere Person? Wahrscheinlich, weil du unzufrieden mit deiner jetzigen Situation/Aussehen/Beruf etc. bist. Warum? Was kannst du ändern, um mit deinem eigenen Leben zufriedener zu werden?
  4. Stärke deinen Selbstwert: wer mit sich selbst zufrieden ist, muss auch nicht anderen ihre Erfolge neiden.
  5. Vergleiche dich mit Personen, denen es schlechter geht: Wir haben selbst in der Hand, mit wem wir uns vergleichen. Du kannst dich mit den absoluten Gewinnern vergleichen, aber dabei kannst du nur verlieren. Oder du vergleichst dich mit Menschen, die es schlechter haben. Ersteres weckt Neid, zweiteres Dankbarkeit.
  6. Verändere die Perspektive: Du bist auf den Freund neidisch, der beruflich so vieles erreicht hat? Überleg dir, welche Vorteile es hat, nicht so erfolgreich zu sein wie er. Wahrscheinlich muss er sehr viel arbeiten und hat nur wenig Zeit für seine Familie.
  7. Nutze Neid als Ansporn. Hinterfrage, ob du das, was der andere hat, wirklich haben willst. Wenn ja, werde aktiv: wie kann ich das auch erreichen?
  8. Sei dankbar für das, was du hast.

Und wenn dir das alles nicht geholfen hat, dann kann dich vielleicht das folgende Zitat überzeugen:

„What good is envy? It’s the one sin you can’t have any fun at.“ – Charles Munger

15 Kommentare
  • Anna
    Geschrieben um 11:33h, 17 März Antworten

    Liebe Katharina,
    ein sehr schöner Beitrag! Neid ist wirklich etwas, mit dem man immer wieder zu kämpfen hat – sei das Leben auch noch so perfekt. Ich persönlich finde die Punkte 4 und 8 am wichtigsten. Durch einen gestärkten Selbstwert verblassen viele negative Emotionen von ganz alleine, da man sich von auf sich selbst fokussiert und 8 – Dankbarkeit – ist für mich das Wichtigste im Leben überhaupt. Durch Dankbarkeit verändert sich alles. Man lernt zu schätzen, was man bereits hat – da hat Neid (fast) keine Chance mehr. Wichtig finde ich es auch, sich nicht dafür zu verurteilen, falls Neid doch mal aufkommt. Es ist menschlich und normal, auch mal neidisch zu sein, solange man nicht bis in alle Ewigkeit in diesem Gefühl feststeckt.
    Liebe Grüße
    Anna

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 16:34h, 17 März Antworten

      Liebe Anna,

      vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar.
      Ich gebe dir ganz Recht: niemand muss sich dafür verurteilen neidisch zu sein. Wir sind es schließlich alle von Zeit zu Zeit und halt leider auch so gemacht worden, dass wir uns ständig vergleichen.

      Aber wie bei allem hilft es, wenn man sich die Dinge bewusst macht, weil man dann aktiv dagegen steuern kann. Dafür sind meine 8 Tipps gedacht. Bevor sich also die ganze Welt grün vor Neid färbt, Notbremse ziehen und sich auf all das besinnen, wofür man dankbar sein kann 🙂

  • Die 3 häufigsten Fehler auf der Suche nach dem Glück - afschin.com
    Geschrieben um 01:41h, 27 Dezember Antworten

    […] Was du konkret tun kannst, um Neid zu bekämpfen, erfährst du hier. […]

  • Achtung Unglück: 5 typische Fehler, die du unbedingt vermeiden solltest - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 17:55h, 13 Mai Antworten

    […] Hier gibt es noch weitere Tipps, um Neid zu bekämpfen. […]

  • Denkerin
    Geschrieben um 01:23h, 22 Oktober Antworten

    Ein sehr treffender Beitrag- ich versuche schon seit langem gegen meinen Neid zu kämpfen, nach wie vor erfolglos. Dabei bin ich per se kein ´Mensch, der anderen nichts gönnt. So kann ich es ohne Probleme akzeptieren, wenn jemand bessere Noten hat als ich, einen besseren Job etc.

    Allerdings musste ich sehr schmunzeln bei dem Beispiel mit dem süßen Typ. Da ich Mitte 20 bin und noch nie eine Beziehung hatte, zuvor schon mein ganzes Leben lang wegen meines Aussehens (zu Unrecht, ich sehe eigentlich ganz normal aus!) gemobbt wurde, und auch wirklich nicht mehr weiß, wie ich das noch ändern könnte (gehe oft weg, bin offen, habe an meinem Selbstbewusstsein gearbeitet etc.) kann ich mich in diesem Lebensbereich für niemanden mehr freuen. Selbst zu einer Freundin, die selbst lange Single war, habe ich irgendwie weniger Kontakt, da sie nun auch mal wieder “ wen kennengelernt hat“. Es hat sich ganz automatisch ergeben, ich kann einfach nichts gegen meine Gefühle. Ja- man soll das eigene Leben nicht mit anderen vergleichen, sondern nur mit sich selbst. Das ist jedoch leichter gesagt als getan, wenn man tagtäglich sieht, dass nun wirklich JEDER früher oder später hat, was einem selbst verwehrt bleibt. Und man merkt, wie man irgendwie immer mehr zum Außenseiter wird, was dieses Thema angeht. Ich habe inzwischen mit der Freundin geprochen und ihr meine Situation erklärt- seitdem ist es etwas besser geworden. Dennoch kann ich es anderen einfach nicht mehr gönnen, wenn sie dann alle MAL WIEDER in einer Beziehung sind und ich selber nicht wenigstens einmal Glück haben kann. Es ist einfach nicht fair.

    Manchmal ist es sogar schon so, dass es mir richtig gut gut, aber nur durch so eine Nachricht mein ganzer Tag ruiniert ist (= jemand ist wieder in einer neuen Beziehung, am besten jemand, wo man es so gar nicht nachvollziehen kann).
    Inzwischen ist es so, dass ich zu diesem Neid stehe. Er ist nunmal da und es kann mir niemand erzählen, dass er das nicht nachvollziehen kann. Ich wünsche niemandem etwas Böses, ich würde auch nie nach dem Neid „handeln“, er bestimmt nur mein Denken und Fühlen.
    Wenn man den Begriff „Neid“ mal googelt, findet man überall Posts a la “ Die Leute sind von Neid zerfressen. Auf solche Menschen würde ich pfeiffen, die können einem nichts gönnen“. Na ganz toll: Solche Kommentare treiben mir jedes Mal die Tränen in die Augen. Natürlich bin ich selbst Schuld für mein Unglück, jeder ist ja seines Glückes Schmied und natürlich DARF man sich so nicht fühlen. Als würde man ein derart negatives Gefühl irgendwie „planen“.

    Gleichzeitig benutzen wir dann im Alltag Sätze wie „da bin ich aber neidisch“, wenn es um banale Sachen wie Urlaubsfotos geht. In diesen Fällen scheint der Neid dann völlig legitim zu sein, dabei finde ich es da noch viel absurder, wenn man so etwas der Person nicht gönnen kann.

    Generell habe ich den Eindruck, in unserer Gesellschaft ist nur Platz für positive Emotionen. Wenn jemand beispielsweise schlecht gelaunt ist oder es ihm schlecht geht, darf man es auf keinen Fall zeigen. Es könnte ja die anderen „runterziehen“. Andersrum muss aber jeder Verständnis haben für das frischverliebte Pärchen an der Bushaltestelle, für den Kollegen, der gerade eine Beförderung erhalten hat, für die Bekannte, die jetzt schwanger ist. Warum eigentlich? Wenn es jemandem gut geht, ist es wesentlich schwerer ihn mit negativen Nachrichten „runterzuziehen“. Im Gegenteil: Durch den Abwärtsvergleich (Psychologen sprechen da von relativer Deprivation) müssten er oder sie sich sogar besser fühlen. Ein Mensch, dem es hingegen nicht so gut geht, der wird sich durch positive Ereignisse in seiner Umgebung nicht gerade besser fühlen. Warum müssen wir also im Stillen leiden und uns mit aller Welt freuen? Beziehungsweise, warum ist das eine ein „Unding“, während das Andere völlig normal?

    Um nochmal auf den Neid zurückzukommen: Neid ist doch in erster Linie ein Gefühl. Warum ist er so verpöhnt? Wenn ich , in meinem Fall sage, „Es macht mich traurig, glückliche Paare zu sehen“, scheint das in Ordnung, wehe aber ich bin neidisch. Dabei ist das Gefühl, wenn man es genau nimmt, doch fast das Gleiche.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:11h, 26 Oktober Antworten

      Ich kann deinen Unmut nachvollziehen und ich gebe dir Recht in deiner Aussage, dass negative Emotionen ebenfalls ihre Berechtigung haben. Sie weisen uns nämlich auf etwas hin, in deinem Fall auf die Unzufriedenheit mit deiner Beziehungssituation.

      Das ist absolut verständlich und an der Reaktion deiner Freundin siehst du, dass es auch für sie verständlich ist, weil sie sich nicht länger unfair von dir behandelt fühlt.

      Andererseits bringt es dir für dein eigenes Leben nicht viel darauf zu blicken, was andere haben oder nicht haben. Sobald du also das Neid-Gefühl erkannt hast, ist es sinnvoller zu überlegen, wie du deine eigene Situation ändern kannst (dabei kannst du dir natürlich wieder Anregungen von anderen holen. Wie hat z.B. deine Freundin ihren Partner kennengelernt etc.).

      Alles Liebe,
      Katharina

    • Daniela
      Geschrieben um 20:34h, 18 Februar Antworten

      Hallo,
      ich habe selbst die Erfahrung gemacht, dass viele Leute (im Freundeskreis), wenn sie verliebt sind, nur ewig beobachten, aber nicht einfach mal denjenigen fragen.
      Mein jetziger Freund z.B. war, als wir uns kennen lernten in mich verliebt, das wusste ich aber damals nicht, und ich habe eine andere Beziehung angefangen, und erst 4 Jahre später habe ich mich bewusst in ihn verliebt, 1-2 Monate gewartet, ob das nur so eine Phase ist oder wirklich stimmt und ihn dann einfach gefragt und er hat ja gesagt und mir gestanden, dass er damals auch schonmal in mich verliebt war.
      Wir sind jetzt seit 2 Jahren glücklich zusammen und ich frage mich, ob wir nicht schon viel länger zusammen gewesen wären, wenn er damals schon einfach was gesagt hätte und ich dadurch die Möglichkeit bekommen hätte, mir darüber Gedanken zu machen, was ich für ihn empfinde, ob da was ist. Manchmal läuft man ja auch aneinander vorbei oder macht gar nicht viel zusammen – eben das von fern beobachten. Er hatte damals nicht den Mut und dachte, ich würde nein sagen und hat gar nicht erst gefragt. Also, was ich sagen will: Ich habe mir eigentlich fast jede Beziehung die ich hatte, selbst geholt, indem wenn ich verliebt war, denjenigen auch gefragt habe, und jeder hat ja gesagt! (Gut, einmal hat jemand zuerst nein gesagt und zwei Wochen später revidiert). Deswegen mein Tip: IMMER fragen, wenn Interesse an wem besteht. Selbst wenn derjenige dann nein sagt, was solls, dann weiß man wenigstens, dass man denjenigen nicht weitere Monate oder Jahre auf dem Radar haben braucht, sondern kann ihn gehen lassen, noch ist ja auch nix passiert. Viel schlimmer sind Beziehungsenden als von vornherein einen Korb zu bekommen, wenn man nur verliebt war aber noch nix weiter zusammen aufgebaut hat. Und jede Beziehung birgt potenziell ihr Ende in sich, muss nicht, aber kann. Und die meisten Beziehungsenden sind erstmal schmerzhaft und hauen einen manchmal für Monate oder Jahre raus. D.h. auch als Mensch mit Liebesbeziehungen ist die Welt nicht nur rosa, die Ursache für die schlechte Laune/Frust/Trauer/Neid (der/die Ex hat jetzt eine neue z.B.) ist nur eine andere. Und Beziehungsprobleme/Beziehungspausen/Kompromisse etc. kommen in einer Beziehung oft auch noch auf einen zu. Manche Beziehung hält nur ein paar Monate, andere ein paar Jahre, aber eine Beziehung ist auch kein Garant für die Ewigkeit und muss gepflegt werden – oder auch aufgegeben, wenns einfach nicht mehr zusammen passt.
      Ich wünsche aber jedem, der sich eine Beziehung wünscht, dass er einen lieben Partner für sich findet und eine schöne (möglichst lange) Zeit zusammen erleben kann! Aber warte nicht bis wer kommt, schau selbst wen du magst und frage nach. Und falls ein nein kommt, es gibt soviele liebe Leute auf diesem Planeten, dann schaust du halt neu, für wen es auch passen könnte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder immer nur ein nein bekommt. Das ist auch nicht meine Beobachtung im Freundeskreis, ab und zu bekommen da Leute zwar einen Korb, aber letztlich haben die dann doch noch wen gefunden, mit dem eine Beziehung für beide Sinn gemacht hat. Die einzigen, die es dauerhaft schwer haben, sind meiner Beobachtung nach die, die sich total auf eine Person versteifen (selbst wenn diese schon nein gesagt hat) oder Ewigkeiten eine bestimmte Person von fern beobachten ohne aktiv zu werden, oder aber Ewigkeiten darauf warten, dass jemand sie fragt aber nie selbst jemanden fragen, oder die, die noch Jahre nach einer enttäuschenden Beziehung so schlecht über Liebe reden („Liebe gibt es nicht“, „die betrügen sich doch sowieso alle nur“ etc.), das jeder der ihnen zuhört sofort von dieser negativen Einstellung abgeschreckt ist. Jedenfalls, viel Erfolg beim Finden! Und ich finde es auch okay ab und zu neidisch zu sein, solange man nicht das Glück anderer sabbotiert oder zerstört, nur weil man selbst gerade nicht das hat, was man möchte (denn wenn man es dann ersmtal hat, will man ja auch nicht, dass jemand neidisches auf einmal anfängt es einem madig zu machen, obwohl man viel Einsatz gezeigt hat, um zu bekommen, was man will).
      lg

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  • Joachim
    Geschrieben um 16:03h, 30 Oktober Antworten

    Hallo Katharina,
    wenn man sich über Neid informieren will, findet man überwiegend Artikel die sich mit dem Neider beschäftigen und ihm Ratschläge geben wie er sein Neidgefühl überwinden kann. Kaum jemand beschäftigt sich damit, wie sich eigentlich der Beneidete fühlt. Ist es toll der Beneidete zu sein, oder ist es vielleicht gar nicht so angenehm sich gehässige Bemerkungen anzuhören, oder wenn versucht wird den Beneideten am vorwärtskommen zu hindern, oder wenn Sachen des Beneideten beschädigt werden. Ich selbst betrachte inzwischen Neid als die negative Form der Anerkennung oder wie Oscar Wilde gesagt hat: Neid ist die aufrichtigste Form der Bewunderung.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:06h, 06 November Antworten

      Da hast du Recht. Meistens geht es um die Neider und nicht um die Beneideten, wobei diese durchaus auch unter dem Neid ihres Umfelds leiden können.
      Ich finde dabei auch immer den folgenden Gedanken hilfreich: Wenn andere ein Problem mit mir haben, dann sagt das in den meisten Fällen viel mehr über sie aus, als über mich.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Jack
    Geschrieben um 17:08h, 15 Januar Antworten

    Der 1. Tipp hat geholfen um Neid wegzu bekommem

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