glücklich leben - Gluecksdetektiv

15 Dinge, die du nicht länger tun solltest, wenn du glücklich leben willst

Wir alle wollen glücklich leben. Was die meisten jedoch nicht wissen, ist, dass wir uns viel häufiger selbst im Weg stehen, als dass die Umstände uns daran hindern würden glücklich zu leben. Hier sind 15 Dinge, die du nicht länger tun solltest, wenn du glücklich leben willst.

Wir können uns das Leben wirklich selbst schwermachen und oftmals machen wir das auch. Wir machen uns zu viele Gedanken, belasten uns mit Sorgen, Schuldgefühlen und Zweifeln, sind unglücklich, aber ändern nichts daran und verharren in unseren gelernten Rollen und Mustern.

Und dann beklagen wir uns, dass die Welt so ungerecht ist und wir so arm dran sind, wenn wir in Wahrheit zu großen Teilen selbst in der Hand haben, ob wir glücklich leben oder nicht.

Was du in Zukunft anders tun kannst, um glücklich leben zu können und dich gleich viel besser zu fühlen, das verrate ich dir jetzt.

Glücklich leben? Auf diese 15 Dinge solltest du von nun an verzichten

1. Warten auf den perfekten Moment

glücklich leben - Gluecksdetektiv„Eigentlich möchte ich als Schriftstellerin arbeiten, aber gerade ist nicht der richtige Zeitpunkt.“

Und weil gerade nicht der richtige Zeitpunkt ist, bleibst du in deinem alten Job, den du nicht ausstehen kannst. Die Dinge jetzt zu ändern geht ja nicht. Erst müssen Venus und Mars im perfekten Haus stehen oder sonst irgendein kosmisches Zeichen eintreffen, dass dir signalisiert, dass es okay ist zu handeln.

Erfolgreiche Menschen, die glücklich leben, unterscheiden sich von weniger erfolgreichen Menschen dadurch, dass sie aufgehört haben zu warten und angefangen haben etwas zu tun. Wie das gelingt erfährst du hier: Nicht reden, machen!

2. Gesellschaftliche Erwartungen

„Eigentlich will ich meinen Job kündigen, als Musiker durchstarten, meiner großen Liebe meine Gefühle gestehen, ein Kind bekommen und mich endlich vegan ernähren, aber das geht ja nicht“.

Und warum geht das nicht?

Weil deine Eltern enttäuscht wären, wenn du den Job kündigst, weil dein Bruder sagt, dass alle Musiker bettelarm sind, dein Kumpel meint, dass du Single sein und dich nicht binden solltest und dein Chef glaubt, Veganer seien Schwächlinge, die keine Leistung bringen können.

Tja, blöd. Dann vergräbst du deine Träume am besten wieder in den Tiefen deines Unbewusstseins und isst weiter fleißig Fleisch für den Chef. Auf diese Weise kannst du mit dem befriedigenden Gefühl sterben, dass du zwar nie gemacht hast, was du wolltest, aber dafür wenigstens keine Diskussion riskiert hast.

AUFWACHEN: Es ist DEIN Leben. Wenn dein Kumpel Single sein möchte, dann soll er das doch bitte tun, aber warum lässt du dich von seinen Vorstellungen leiten? Hör auf, um jeden Preis den Erwartungen Anderer zu entsprechen zu wollen und bestimme selbst, wie DU glücklich leben möchtest.

Wie du aufhörst dich darum zu kümmern, was andere denken, erfährst du hier: Was andere denken!

3. Selbstabwertung

glücklich leben - GluecksdetektivWenn ich sehe, wie die meisten Menschen sich selbst fertigmachen, möchte ich sie am liebsten schütteln, bis sie zu Verstand kommen. Dabei ging es mir vor wenigen Jahren keineswegs anders.

„Ich Idiot hab wieder die Wäsche in der Trommel vergessen“. „Wie kann ich nur so blöd sein?“ „Ich hasse mich dafür, dass ich Gefühle für meinen Freund habe“. „Dich guckt der ganz bestimmt nicht an. Was hast du schon zu bieten du dummes, hässliches Ding“.

Arggghhhhhh.

Wir haben doch bei Weitem schon genug Stress und Konflikte im Außen. Da müssen wir uns nicht auch noch selbst das Leben zur Hölle machen. Aber genau das machen wir. Wir bestrafen uns, wir kritisieren uns, wir schimpfen mit uns, wir verurteilen uns, wir lehnen uns ab und führen uns immer wieder vor Augen, wie unzulänglich und wertlos wir sind.

Guess what? Wenn du glücklich leben willst ist das NICHT der richtige Weg. Das Gegenteil ist der Fall.

Gerade wenn es im Außen schlecht läuft, sorg dafür, dass es im Innen gut läuft. Gerade, wenn dir im Außen die Freunde fehlen, sei dir selbst ein Freund. Gerade, wenn von Anderen keine Unterstützung kommt, unterstütze dich selbst.

Sei für dich da. Bedingungslos – mit Selbstliebe und Selbstmitgefühl.

4. Perfektionismus

Gut ist nicht gut genug. Wir müssen die schönsten, klügsten, erfolgreichsten und talentiertesten sein. Wir müssen alles zu 100% perfekt machen. Wir erwarten von uns die perfekten Eltern, die perfekten Angestellten, die perfekten Liebhaber und die perfekten Kinder zu sein.

Dahinter steht unsere Angst, dass wir so, wie wir sind, nicht gut genug sind.

Also versuchen wir unseren Wert durch Bestleistungen zu beweisen.

Das Problem dabei: In Wahrheit schert sich niemand außer dir selbst darum, ob der Kuchen selbstgebacken statt gekauft ist, der Bericht dich drei Tage statt einen gekostet hat und deine Haare eine Stunde statt 20 Minuten gestyled wurden. Nur du machst dir einen Kopf drum.

Und die Nebenwirkungen: Das ständige Gefühl, unzulänglich zu sein und zu versagen (weil Perfektionismus ein Fass ohne Boden ist), fortwährender Druck und Stress, Aufgaben oft zu spät zu erledigen, weil du sie in ihrem unzulänglichen Zustand ja nicht abgeben kannst und eine dauerhafte schlechte Stimmung.

Du willst so weiter machen wie bisher? Be my guest. Aber du bist dadurch kein besserer Mensch – lediglich ein ungesünderer und unglücklicherer. Du willst etwas ändern? Hier sind 5 Tricks aus der Perfektionismusfalle!

5. Dich sorgen, was Andere denken könnten

glücklich leben - GluecksdetektivSo oft lassen wir uns in unserem Lebensglück beschneiden, weil wir uns Gedanken darum machen, was andere denken könnten.

„Wie kommt das nur an?“ „Was denkt er wohl über mich?“ „Wie sieht das denn aus, wenn ich das mache?“

Aufgepasst: Andere Menschen denken sehr viel weniger über dich nach, als du denkst.

Warum? Weil sie mit ihrem eigenen Leben und ihren eigenen Problemen beschäftigt sind. Der Kioskverkäufer guckt dich also nicht abfällig an, weil er dich dafür verurteilt, dass du dir schon wieder eine Cola holst oder ihm deine Frisur missfällt, sondern weil er gerade Streit mit seiner Frau hatte.

Und noch etwas: Wenn Andere tatsächlich ein Problem mit dir haben ist es IHR Problem. Nicht deins. Tu dir einen Gefallen und lass es bei Ihnen.

6. Warten, dass die Angst vergeht

Alles, was neu ist und alles, was wir nicht kennen, macht uns Angst. Diese Angst wird immer da sein, denn du kannst nie alles wissen und alles kennen.

Also lerne mit der Angst zu leben.

Lerne, trotz der Angst zu handeln.

Nur so kannst du in deinem Leben vorankommen. Die Angst ist ein Zeichen, dass du dich entwickelst und deinen Träumen hinterherjagst. Und dafür lohnt es sich doch Angst zu haben.

7. Müssen

Wir müssen dies… wir müssen das…

Im Grunde sollten wir dieses Wort, das wir alle viel zu häufig verwenden, komplett aus unserem Wortschatz streichen. Denn es suggeriert uns, dass wir unfrei sind. Als Sklaven müssen wir bestimmte Aufgaben erledigen bis wir endlich durch den Tod befreit werden.

Um Himmelswillen. Wer will denn so leben?

Niemand, denkst du jetzt, aber „ich muss ja“.

NEIN.

Du musst überhaupt nichts.

Du hast immer die Wahl.

Du musst nicht den Betrieb deines Vaters übernehmen, nur weil das die vier Generationen vor dir so getan haben. Du kannst dich auch anders entscheiden. Klar macht das deinen Vater vermutlich nicht glücklich, aber es ist deine freie Wahl, welche Konsequenzen du bereit bist in Kauf zu nehmen.

8. Dich beweisen zu wollen

glücklich leben - GluecksdetektivStändig versuchen wir irgendwem irgendwas zu beweisen.

„Sieh her Papa, ich kann mein eigenes Einkommen verdienen.“ „Schau mal Chef, wie viele Überstunden ich mache“. „Merkt ihr Instagram-Follower wie aufregend mein Leben ist“. „Kuckt, wie schnell ich nach der Geburt wieder einen knackigen Body bekommen habe“.

Wir wollen, dass andere unsere Erfolge sehen und uns dafür bewundern und loben. Wir sehnen uns nach der Anerkennung Anderer, wie eine Biene nach dem Nektar der Blüte. Es ist der Stoff, der uns high macht. Zumindest denken wir, dass er das wäre.

Denn in Wahrheit kriegen wir selten die Anerkennung, nach der wir uns sehnen, hören in den wenigsten Fällen das, wonach wir uns verzehren.

Papa ist erst zufrieden, wenn du verbeamtet bist, egal, wie viel Geld du verdienst. Und dein knackiger Body hat vielleicht 1% mehr Körperfett als der einer anderen. Und schwupps fühlen wir uns wieder unzulänglich, was dazu führt, dass wir uns einmal mehr beweisen wollen.

Ein ewiger Teufelskreis, den du nur durchbrechen kannst, wenn du aufhörst, anderen etwas beweisen zu wollen, weil du selbst deinen Wert erkannt hast.

9. Deine Opferhaltung

glücklich leben - Gluecksdetektiv„Ich hatte eine schwere Kindheit“, „Meine Eltern lieben mich nicht“, „Alle nutzen mich nur aus“.

Das kann alles sein und ja, das ist scheiße.

Und ja, es hat dich sicherlich geprägt.

Und ja, du wirst ein bisschen mehr arbeiten dürfen, um alles wieder gerade zu rücken und das Vergangene loszulassen.

Aber was willst du? Für den Rest des Lebens eine Entschuldigung haben, dass dein Leben scheiße ist oder den ganzen Mist hinter dir lassen und glücklich leben?

Letzteres erfordert, dass du mit deiner Vergangenheit abschließt, dass du aufhörst, dich selbst zu bemitleiden und anfängst, deine Zukunft in die Hand zu nehmen.

10. Warten, bis du es kannst

Was wir nicht können, macht uns Angst. Deswegen möchten wir bestimmte Dinge am liebsten erst dann tun, wenn wir sie können.

Das Problem dabei ist, dass wir die meisten Dinge erst dadurch lernen, dass wir sie tun.

glücklich leben - GluecksdetektivEs ist wie beim Schwimmen: So viele Menschen stehen am Beckenrand und sagen, „ich hüpf erst rein, wenn ich Schwimmen kann“. Was bedeutet, dass du nie Schwimmen wirst.

Denn Schwimmen lernen wir, indem wir in das verdammte Becken springen, obwohl wir es noch nicht können und Angst haben. Du kannst also 3 Jahre damit verbringen dir am Beckenrand die anderen Schwimmer anzusehen und das ganze theoretisch auseinanderzunehmen, oder du springst einmal rein und lernst innerhalb von 15 Minuten zu schwimmen.

In meinen Coachings erlebe ich immer wieder Menschen, die sagen: „Ich unternehme erst etwas, wenn ich weiß, was ich will.“ Und dann kommen sie Jahr ein und Jahr aus nicht weiter und werden immer unzufriedener und denken, es gibt keine Lösung für sie.

Aber die gibt es und sie heißt schlichtweg TUN. Nur wenn wir aktiv werden, können wir dazulernen, Neues entdecken, herausfinden, was uns gefällt und was nicht und so schließlich glücklich leben.

11. Vergleiche mit Anderen

Susi verdient als Unternehmensberaterin fünfstellig im Monat, während du noch immer mit deinem Einstiegsgehalt rumkrebst? Und Jens hat sich gerade einen schicken Neuwagen gekauft, während du noch immer mit dem alten Fiat zur Arbeit fährst?

Klar fühlst du dich schlecht.

Du hinterfragst all deine Lebensentscheidungen, die dich zu diesem doofen Fiat geführt haben und ärgerst dich, warum du dein Leben nicht besser auf die Reihe kriegst.

Wie willst du glücklich leben, wenn du ständig darauf schielst, was andere haben oder wie andere leben? Es wird immer jemanden geben, der größer, schöner, schlanker, erfolgreicher, bekannter oder reicher ist also du.

IMMER.

Aber weißt du was?

Was Susi und Jens machen hat überhaupt keine Bedeutung für dein Leben. Es ist ihr Leben. Wenn du das Gleiche willst, das sie haben, musst du den gleichen Einsatz bringen, den sie bringen. Wenn du nicht bereit bist das zu tun, lass es bleiben und sei zufrieden mit dem, was du hast.

Blick auf deine Stärken und darauf, was du schon erreicht hast. Das ist alles, was zählt.

12. Jammern

„Ach, was ist die Welt so schlimm“, „was hab ich’s nur so schwer“ und „was sind die anderen wieder gemein zu mir“ ….

Hier gibt es eigentlich nur eine Antwort: LOVE IT, CHANGE IT OR LEAVE IT.

Soll heißen, wenn du also unzufrieden mit deinem Job bist, kündige. Wenn du in deiner Partnerschaft leidest, ändere oder verlasse sie, wenn du dich unwohl in deinem Körper fühlst, fang an Sport zu machen und dich gesünder zu ernähren, wenn dich die Politik stört, mach selbst welche, wenn du die Massentierhaltung nicht länger ertragen kannst, engagiere dich, wenn du beklagst, dass es noch kein Mittel gegen Krebs gibt, studiere Medizin und such selbst nach so einem Mittel.

Statt darüber zu jammern, dass die Welt so schlecht ist, tu etwas um sie zu ändern. Und wenn der Schritt noch so klein ist.

Überlass die Rettung der Welt nicht anderen Menschen. Sei die Veränderung, die du dir für diese Welt wünschst.

13. Nutzlose Gegenstände horten

glücklich leben - GluecksdetektivEs gibt Dinge in der eigenen Wohnung, über die wir uns wirklich freuen. Das schöne Erinnerungsfoto oder vielleicht der tolle Mixer, mit dem man sich jetzt immer leckere Bananen-Milchshakes machen kann. Und dann gibt es ungefähr 205.820 andere Dinge, die nur so rumstehen.

Dinge, die wir nicht benutzen und die wir nicht brauchen. Dinge, die nicht passen und Dinge, die wir nicht schön finden.

Sie alle stellen unsere Wohnungen zu, werden staubig, müssen Instandgehalten werden und nerven viel mehr als dass sie uns freuen.

Weg mit dem ganzen Kram.

Wer glücklich leben will braucht nicht möglichst viele Gegenstände, er braucht die richtigen Gegenstände (oder keine).

Überzeug dich selbst davon, was es für ein herrlich befreiendes Gefühl ist auszumisten und Säckeweise Zeug aus der Wohnung zu tragen. Belohnt wirst du mit mehr Platz, mehr Luft und mehr Freiheit. Die schönen Dinge in deiner Wohnung kommen endlich besser zur Geltung und du wirst alte Schätze neu entdecken.

Die besten Dinge im Leben sind eh keine Dinge, also mach dich frei.

14. Mit Schuldgefühlen belasten

Wir alle machen Fehler. Wir können nicht immer alle Konsequenzen absehen und lassen uns manchmal hinreißen. Wir tun Dinge, die wir später bereuen.

Und dann fühlen wir uns schuldig.

Wir halten uns für schlechte Menschen.

Nur, weil wir etwas Schlechtes getan haben, sind wir aber noch lang keine schlechten Menschen. Unsere Psychologie ist recht komplex und wir sind keine Maschinen. Soll heißen: Es gibt sehr viele Beweggründe, aus denen wir etwas machen. Dass wir einen verdorbenen Charakter haben ist aber nie der Grund.

Und natürlich wollen wir, dass es nicht noch mal vorkommt. Aber dafür müssen wir uns nicht ewig schuldig und schlecht fühlen. Es reicht, wenn wir uns unseren Fehler vor Augen führen, überlegen, was dazu geführt hat und wie wir es in Zukunft anders tun können.

Wie du Schuldgefühle überwinden kannst, erfährst du hier: Schuldgefühle überwinden.

15. Auf Negatives fokussieren

Die Nachrichten machen es uns vor: Ein Terroranschlag hier, die Flüchtlingskrise dort, der Mord in der Nachbarschaft, der Hunger in der Welt…

Schnell entsteht der Eindruck, dass die Welt ein grausamer und ungerechter Ort ist.

Und dazu müssen wir nicht mal in die ferne Welt schauen. Jetzt hat doch die Tante auch noch Diabetes bekommen, der Nachbar der Eltern hat seinen Job verloren, die Freundin will Schluss machen und draußen hat es seit Tagen nur geregnet.

Kurzum: Alles ist Mist.

Und ja, all diese Dinge existieren und sie sind schlecht.

glücklich leben - GluecksdetektivAber sie sind nicht das ganze Bild. Sie machen nur einen (kleinen) Teil aus und den anderen Teil, den positiven Pol, den ignorieren wir vollständig.

Weißt du, dass Weltfriedensforscher herausgefunden haben, dass wir heutzutage so viel Frieden auf der Welt haben, wie nie zuvor in der Geschichte der Menschheit? Unsere Welt wird also immer friedlicher. Aber davon erfährst du in den Nachrichten natürlich nichts. Denn die Nachrichten fokussieren auf das Negative.

Und so tust es du, wenn du glaubst, dass es in deinem Leben nichts Gutes gibt.

Tatsache ist: Es gibt immer Positives und Negatives in der Welt und um dich herum. Es ist deine Entscheidung, worauf du achtest und was du mehr in den Vordergrund stellen möchtest.

Du möchtest glücklich leben? Dann fang an darauf zu achten, was alles gut läuft, wofür du dankbar sein kannst und was schön ist, trag dich in meinen Newsletter ein und ich garantiere dir, dass deine Welt bunter und dein Leben glücklicher wird.

57 Kommentare
  • Riccarda Larcher
    Geschrieben um 13:04h, 17 Juli Antworten

    Eine wahrlich umfassende Zusammenstellung an lauter Grauslichkeiten, mit denen man sich das Leben schwer machen kann …. In meiner Praxis habe ich sehr oft mit „Warten bis ich es wirklich kann“ zu tun, Klarheit darüber, was man in Wirklichkeit schon alles kann und die Erkenntnis, wie man mit dem, was man kann den näcshten Schritt gehen kann, ist so befreiend. Wenn ich klar bin, ist alles andere einfach 🙂 Ich liebe Klarheit 🙂 lg Riccarda

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 15:12h, 17 Juli Antworten

      Ohja. Ich liebe Klarheit auch 🙂 Klarheit ist wirklich eine wunderbare Sache, die vieles einfacher macht.
      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Frederik Schafmeister
    Geschrieben um 15:40h, 18 Juli Antworten

    Was ein toller Post. Ich habe alles schon einmal irgendwo gehört, aber so gebündelt und trotzdem schön formuliert noch nie! Sehr, sehr großer Mehrwert… werde ich später in meiner Mastermind teilen! =) Danke dafür und Gruß, Fred

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:16h, 19 Juli Antworten

      Klasse. Über Feedback freu ich mich immer. Übers teilen noch mehr 🙂 Grüße an dich und deine Mastermind 🙂
      Katharina

  • Wie wird man glücklich? Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 20:20h, 19 Juli Antworten

    […] du vielleicht häufiger ohne es zu wissen Dinge, die deinem Glück im Wege stehen? z.B. vergleichst du dich häufig mit anderen? Denkst du zu pessimistisch? Leidest du unter starken […]

  • Christian
    Geschrieben um 00:18h, 22 Juli Antworten

    Wow….so viel intelligenter Input..Hier ist so ziemlich alles Wesentliche und Entscheidende für eine positive persönliche (Weiter-)Entwicklung in nur fünfzehn Punkten abgebildet.
    Schön das es Mensche wie dich gibt!!! Alles Liebe und alles erdenklich Gute weiterhin für dich!

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:18h, 24 Juli Antworten

      Herzlichen Dank für diesen wundervollen Kommentar, der mir garantiert den restlichen Tag versüßen wird 🙂

      LG, Katharina

  • Senad Mrkaljevic
    Geschrieben um 21:02h, 24 Juli Antworten

    Gewisse Gedanken sind mir schon bekannt! Du hast gesagt, dass du früher gesagt hast, dass dein Freund dich nicht nehmen würde, weil du gedacht hast, dass er dich für dumm halten würde! Ich habe wirklich gedach, warum hast du solche unnötige Gedanken? Deine Gedanken waren der größte Schwachsinn! Gott sei Dank hast du dich von den Gedanken gelöst. Wenn ich mich in irgendeiner Frau verliebe, dann haben meine negativen Gedanken irgendwie eine Berechtigung, weil ich mich in kluge Frauen verliebe und natürlich haben sie an so einen Typen wie mir kein Interesse, weil ich in deren Augen ein Versager bin! Ich bin irgendwie doch beziehungsunfähig! Ich bin so froh, dass ich keine Beziehung habe,weil ich denke, was wäre das für eine Frau, die mich gut findet? Diese Frau ist ganz bestimmt beschränkt und hartherzig. Ich bin froh, dass ich keine Beziehung habe! Ich fühle mich klein den anderen Menschen gegenüber, die ein besseres Elternhaus hatte als ich selbst! Diese Menschen halten mich für dumm und sie würden mich auslachen für das, was ich erlebt habe! Diese lachen mich aus, weil ich gewisse Sachen lernen muss, was sie eh schon können!

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:33h, 26 Juli Antworten

      Hat dich tatsächlich schon mal jemand ausgelacht? Ja? Nein? Vielleicht eine Person? Wie vielen Menschen bist du in deinem Leben schon begegnet, die dich nicht ausgelacht haben? 100, 1000?
      Siehst du, worauf ich hinaus will? Alles nur in deinem Kopf. Das sind deine Bewertungen. Nicht die Bewertungen anderer.

      LG, Katharina

      • Reinhild
        Geschrieben um 20:58h, 30 Juni Antworten

        Noch bin ich neu hier…muss mich erst mal einrichten um etwas von mir zu schreiben….soll sinnvoll sein…

  • Roland Grafe
    Geschrieben um 19:21h, 14 September Antworten

    Das, was ich hier gerade gelesen habe, ist auch nur Teil der üblichen Mach-das-und-Du-bist-glücklich-Grütze … eine Antwort auf die Frage, wie man einen praktikablen und gangbaren Weg hin zu einem glücklichen Leben finden kann, geben diese 15 Lebens-Plattheiten nicht …

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:57h, 14 September Antworten

      Hast du denn schon mal eine oder mehrere der „Lebens-Plattheiten“ ausprobiert oder gehörst du zu denjenigen Menschen, die auf der Suche nach einem Zaubermittel sind, das sie ganz ohne jeden Aufwand von einem Tag auf den anderen sorgenfrei und glücklich macht?

      Grüße, Katharina

  • Katharina
    Geschrieben um 21:16h, 30 September Antworten

    Was für eine gequirlte Kinderkacke. Beim ersten Punkt ist es ja wohl kaum zu übersehen, dass da jemand in die pauschalisierte Kiste greift. Und bei Nr. 2 musste ich kotzen: Gesellschaftlichen Erwartungen zu trotzen bedeutet also sich der pseudo „mein life is ja so alternativ“-Nische anzuschließen und jedem mit seiner „neu entdeckten“ Einstellung auf dem Keks zu gehen!?
    So eine Selbstlüge und absolut der falsche Weg, sich Ratschläge von genau solchen Leuten abzuholen die trotz Befolgung dieser billigen Ansätze unehrliche und unreflektierende Hüllen bleiben. Die das was sie tun meistens nur ihren Eltern’s Geld zu vedanken haben und letzlich ihrer selbstdarstellerischen Überzeugung was besseres sein zu wollen (übrigens das gleiche Phänomen was RTL mit AssiTV den ganzen Leuten ebenso prima verkauft)
    Investiert mehr Gedanken zu eurem „Aufenthalt“ auf diesem Planeten bevor ihr gutgläubige Unschuldige mit euren ungenügenden Ansichten dummformt.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 22:44h, 30 September Antworten

      Da ist aber jemand wütend …

    • Annika
      Geschrieben um 06:20h, 23 Juni Antworten

      Na Du wirst ja pfiffigerweise nach Punkt 2 aufgehört haben damit es nicht noch schlimmer geworden ist oder versehe ich mich da?

      🤔…. Du kennst aber schon den Spruch „Wohl Salz in die Wunde gekommen, was?“

      Dir noch weiterhin

      (…. na unglücklich wirst du ja nicht sein wenn du mit so viel „fundiertem“ Wissen die Inhalte des Artikels widerlegen kannst ….)

      so ein Leben wie Du eben hast. 👋👋

  • Flor
    Geschrieben um 22:10h, 20 Oktober Antworten

    Liebe Katharina (Glücksdetektiv),

    ein sehr schöner Beitrag, der viele grundlegende Dinge sehr schön zum Ausdruck bringt. Ich würde das meiste davon unterschreiben (und das als eine Frau mit Depressionen, die auch sonst schon viel Unschönes erlebt und gesehen hat). Ich kann einige Reaktionen hier absolut nicht verstehen (siehe unten). Klar sind die Aussagen sehr allgemein gehalten und vieles klingt vielleicht „so leicht daher gesagt“, aber es hat ja niemand behauptet, dass die Umsetzung leicht ist. Mir hat der Artikel sehr gefallen. Liebe Grüße

    @ Katharina: „Was für eine gequirlte Kinderkacke“: Gut, lass ich mal unkommentiert, aber viel Lebenserfahrung scheinst du noch nicht gesammelt zu haben.

    „Beim ersten Punkt ist es ja wohl kaum zu übersehen, dass da jemand in die pauschalisierte Kiste greift“: Pauschalisieren bedeutet in erster Linie ‚verallgemeinern‘, und ja, das mag sein, ist aber auch Ziel dieses Artikels! Dass viele Menschen vergeblich auf den „perfekten“ Moment warten, ist eine Tatsache. Ich empfehle dir diesbezüglich das Buch „regrets of the dying von Bonnie Ware (2011). Menschen mögen noch so unterschiedlich sein, in gewissen Dingen und Verhaltensweisen ähneln wir uns dann doch.

    „Und bei Nr. 2 musste ich kotzen“ Meist sagt eine Aussage mehr über den Sender als über den eientlichen Empfänger aus. Denk‘ vielleicht mal drüber nach! 🙂

    „Gesellschaftlichen Erwartungen zu trotzen bedeutet also sich der pseudo „mein life is ja so alternativ“-Nische anzuschließen und jedem mit seiner „neu entdeckten“ Einstellung auf dem Keks zu gehen!?“
    Interessante Schlussfolgerung. Als Soziologin würde ich jetzt erstmal in den Raum werfen, wen man als „Gesellschaft“ definiert. Klar machen Menschen ihre Identität auch immer von der Meinung anderer ab. Gruppenzugehörigkeit und die Identifikation mit den Werten einer bestimmten Gruppe spielen eine wichtige Rolle für das eigene Selbstwertgefühl. Und ich will dir auch gar nicht widersprechen: Wir alle erfüllen bestimmte, gesellschaftliche Rollen und können uns dem auch nur bedingt entziehen. ABER du machst einen entscheidenden Denkfehler: Auch wer sich einem „mein life ist ja so alternativ hingibt“ und damit bewusst aneckt, legt Wert, auf das, was die Gesellschaft von ihm denkt. In diesem Fall machst du dein eigenes Verhalten ja davon abhängig, dass es „anders“ ist, passt dich also auch in gewisser Weise an.

    „So eine Selbstlüge und absolut der falsche Weg, sich Ratschläge von genau solchen Leuten abzuholen die trotz Befolgung dieser billigen Ansätze unehrliche und unreflektierende Hüllen bleiben“- Es ist ja wohl kaum zu übersehen, wer da jetzt in die pauschalisierte Kiste greift. Kannst du deine Behauptungen in irgendeiner Form belegen oder versuchst du dich selbst besser zu fühln, indem du andere Menschen, ohne sie überhaupt zu kennen, abwertest?

    ..“Die das was sie tun meistens nur ihren Eltern’s Geld zu vedanken haben und letzlich ihrer selbstdarstellerischen Überzeugung was besseres sein zu wollen..“ Welche Leute meinst du damit genau? Leute, die mehr erreicht haben als du? Leute, die glücklicher sind als du? Ich empfehle dir, dich mal näher mit Punkt 9 auseinander zu setzen.

    „Investiert mehr Gedanken zu eurem „Aufenthalt“ auf diesem Planeten bevor ihr gutgläubige Unschuldige mit euren ungenügenden Ansichten dummformt.“ Wie viele Gedanken zu dem Aufenthalt auf diesem Planeten hast du denn bereits investiert? Unterstellst anderen eine selbstdarstellerische Arroganz, aber bist der festen Überzeugung, dass offenbar nur deine Ansichten die richtigen sind und bezeichnest die Meinung anderer als „ungenügend“.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 15:53h, 21 Oktober Antworten

      Vielen Dank für deinen Kommentar / deine Kommentare. Was Reaktionen wie die von dir genannte anbelangt: Auf so etwas gehe ich gar nicht ein. Ehrliche Kritik ist immer willkommen und es ist erlaubt anderer Meinung zu sein. Aber manchmal habe ich das Gefühl, dass sich einige Menschen einfach nur „auskotzen“ wollen, weil sie einen schlechten Tag haben oder auf alles und jeden sauer sind, der versucht ihr Leben etwas besser zu machen.
      Mit mir hat das nichts zu tun, sondern, wie du schon gesagt hast, mit dem Absender. Also hoffe ich, sein Kommentar hat ihm in irgendeiner Weise geholfen bzw. seinen Tag verbessert.

      Grüße,
      Katharina

      • caro
        Geschrieben um 09:36h, 16 Oktober Antworten

        also, wenn diese Person es so viel besser wüsste als du – was motiviert sie dann, auf Homepages wie „glücksdetektiv“ zu kommen? oft ist es die einfachste lösung, die den besten erfolg bringt. wie viele Wehwehchen man einfach mit 6 Liter wasser trinken und 40 Minuten Sport am tag beheben könnte – aber die leute können es sich nicht vorstellen, dass es so einfach sein kann und wollen lieber eine lösung „von außen“, d.h. wunderpillen oder zauberrituale 😉
        ich danke dir jedenfalls, dass du so viel mühe und liebe in diese seite steckst und werde immer wieder mal zur erdung hier vorbeischauen!
        und an all die hater da draußen: bevor ihr hier rumstänkert, macht es doch erstmal besser, dann könnt ihr EURE Homepage empfehlen, die bestimmt viiiel besser ist 😉 die mühe anderer menschen zerstören und das Selbstwertgefühl anderer menschen niedermachen kann JEDER! dadurch werdet ihr auch nicht glücklicher…

  • Timo
    Geschrieben um 13:06h, 20 Mai Antworten

    Hier sind wirklich viele neue Ansätze zu finden, die mich zum Nachdenken anregen.

    Freue mich, über diese Seite gestolpert zu sein, kann mich nur anschließen – vielen Dank dafür!!

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 20:30h, 21 Mai Antworten

      Klasse. Ich freue mich auch, dass du zum Glücksdetektiv gefunden hast 🙂

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Misantroph
    Geschrieben um 18:20h, 31 Juli Antworten

    Ich bin schwer krank und werde daran sterben. Ich habe täglich Schmerzen und leide furchtbar. Schmerzmittel, gibt es, natürlich In Deutschland muss niemand Schmerzen haben, Wir haben ja eine hervorragende medizinische Versorgung. Die Realität ist: Du kannst dich zudröhnen, bis du nicht mehr weißt, wer oder wo du bist oder die Schmerzen aushalten und bei vollem Bewusstsein täglich erleben, wie dein Körper mehr und mehr verfällt. Aber … ist alles schlicht eine Frage des posiven Denkens, nicht wahr?
    Geh mit deinen Erkenntnissen doch mal in ein Pflegeheim und versuch, dort deine „wacker voran, Kameraden, bloß nicht so träge sein“ Botschaft zu verkünden, du Heiland. Die einsamen, alten, kranken Menschen,für die das Leben nur noch Leid bedeutet, werden sicher begeistert sein, von einem so weisen Menschen wie dir belehrt zu werden. Doch keine Sorge, dich kann es ganz bestimmt niemals treffen. Unfälle, Querschnittslähmungen, Alter, Demenz, Krebs und all das Zeug, das erwischt nur die anderen. Die mit der „falschen“ Einstellung. Oder die nicht immer brav gesund gegessen und Sport getrieben haben.
    Du stößt in das so hochmoderne jeder-ist-seines-Glückes-Schmied Horn, das in unserer Gesellschaft allenorts zu hören ist und kommst dir dabei unheimlich schlau vor. Doch es hat NICHT jeder die gleichen Chancen.
    Sieh dich in der Welt um. Sieh nach Nordkorea, nach Bangladesh, Indien. In den 1990ger Jahren verhungerten in Nordkorea Hunderttausende, weil sie das Pech hatten, in ein totalitäres System geboren worden zu sein, dessen Führer plötzlich meinte, die Essenszuteilungen könnten doch auch gestrichen werden. Das war ihr einziger „Fehler“, und sie hatten keine Möglichkeiten, dem zu entkommen. Es sei denn, sie wollten erschossen werden. Aber all das weißt du nicht, denn da bist du gerade erst auf die Welt gekommen. Deine Realität ist nicht zwangstläufig die Realität aller anderen Menschen. Oder Tieren. Ja, du Küken, erzähl deinen selbstherrlichen Unfug einem Huhn, das sein Leben in einer Legebatterie fristen muss. Sag ihm, es muss nur an seiner Einstellung arbeiten, dann kann es von dort wegfliegen.
    Es sind Leute wie du, die anderen, deren Lage tatsächlich hoffnungslos ist, obendrein Schuldgefühle vermitteln – die man aber ja laut deiner Logik nicht haben sollte. Du kennst nicht die Lösung des Problems, du bist Teil des Problems.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 13:14h, 01 August Antworten

      Ich kann deinen Worten entnehmen, dass du sehr wütend bist und es tut mir leid, wenn dich der Artikel verärgert hat. Bevor du mich jedoch persönlich angreifst und mir alle möglichen Dinge unterstellst, beschäftige dich vielleicht etwas mehr mit meiner Arbeit, statt nur einen Artikel zu lesen. Dann wüsstest du, dass ich gerade nicht predige immer positiv zu denken oder dass wir keine negativen Gefühle haben sollten. Ich behaupte auch nicht, dass wir alle die gleichen Möglichkeiten haben und ziehe einen deutlichen Unterschied zwischen Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und dem Rest der Welt.

      Viele Grüße und alles Gute für dich,
      Katharina

  • Bianca
    Geschrieben um 21:03h, 16 September Antworten

    „wenn du beklagst, dass es noch kein Mittel gegen Krebs gibt, studiere Medizin und such selbst nach so einem Mittel.“
    Das klingt zynisch.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:07h, 18 September Antworten

      Ja, es klingt zynisch, aber das Prinzip dahinter ist sehr hilfreich: Statt zu jammern, überlege, was du selbst an der Situation ändern kannst.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Xant
    Geschrieben um 08:18h, 16 Januar Antworten

    Danke. 😢😁💛

  • Andre
    Geschrieben um 11:21h, 23 Januar Antworten

    Wenn ich Kommentare lese mit Aussagen wie ‚das ganze ist doch Blödsinn‘ und ‚wie kannst du nur so etwas schreiben‘
    macht mich das ein wenig traurig… Ein wenig Abstraktionsvermögen sollte schon vorhanden sein wenn man diesen Artikel liest. Viele Menschen sind so verschlossen gegenüber ’neutralen‘ aussagen, die nur zum richtigen denken/handeln anregen sollen, dass sie diese in einem komplett anderen Kontext wahrnehmen. Also z.b. ein mittel gegen Krebs selber erfinden wenn es das noch nicht gibt. die Wahrheit ist doch, dass auch sie gegoogelt haben wie sie glücklicher sein können… und wenn man in seinem Leben keins von den schlechten Gefühlen die oben beschrieben sind hatte, ist man Warscheinlich schon eine Maschine ohne Gefühle quasi ein ‚Psychopath‘ ganz böse ausgedrückt… ich habe schon mit vielen Menschen stundenlange Gespräche über Gefühle oder Ängste geredet – und ich bin kein Psychologe. Aber das was Katharina hier versucht ist vorbildlich… Das hier soll ein einfacher Ansatz sein um das ‚Ich‘ als Person unabhängig von anderen zu machen. Ob nun im Kopf oder im Leben. Denn wer ist mit 18 Jahren schon wirklich volljährig? und an was wird das bemessen? Wie oft habe ich mich schon gefragt, ob das was ich mache überhaupt das richtige ist für mich… Ich sags mal so – Menschen, die im leben vermeintlich ‚viel‘ erreicht haben (Karriere,Geld,usw) haben das auf ihre Art und weise gemacht. Nur weil sie viel Ahnung haben von etwas und damit ihr leben geregelt haben heißt es nicht, dass sie dir sagen können du musst das ’so‘ oder ’so‘ machen. Du hast die Wahl. Denn wenn man sich das zu Herzen nimmt, wenn jemand sagt : ‚das ist nicht das richtige für dich‘ kann das zu einer unangenehmen Unsicherheit im Kopf führen, vor allem wenn man die Person, die es sagt sehr Respektiert. Ich würde gerne noch weiter Schreiben aber ich glaube, dann werd ich ned fertig.
    Liebe Grüße an Katharina – das beste Beispiel einer Verwirklichung der Ansätze dieses Artikels in Sachen Karriere !

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:51h, 25 Januar Antworten

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Rainer Ostendorf
    Geschrieben um 11:24h, 13 Februar Antworten

    Liebe Glücksdetektivin,
    Deinen Artikel habe ich mit großem Interesse gelesen. Vielen Dank für die vielen klugen Tipps die ich zu beherzigen versuche. Hier noch ein schönes Zitat von Albert Einstein: „Wenn du ein glückliches Leben haben möchtest, dann knüpfe es an ein Ziel, nicht an Menschen oder Dinge.“

    Liebe Grüsse aus Osnabrück

  • .
    Geschrieben um 20:20h, 26 Februar Antworten

    Danke der Text hat meine Anschicht auf das leben verändert

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:34h, 28 Mai Antworten

      Das freut mich sehr zu hören.
      Ich hoffe, du hast dadurch neuen Mut und neue Energie geschöpft.

      LG, Katharina

  • Hjan
    Geschrieben um 16:25h, 05 März Antworten

    Versucht mal obligatorische aufgezwungene Rechnungen nicht zu bezahlen. Mal schauen ob man dann wirklich nicht muss weil wir ja so frei sind.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:30h, 28 Mai Antworten

      Man kann immer einen Grund finden alles schlecht zu reden.
      Aber bringt dich das weiter?

      LG, Katharina

      • Sunny
        Geschrieben um 11:09h, 10 Juli Antworten

        Clevere, psychologisch manipulative Aussage. Eine, die man im Grunde zu jeder Kritik schreiben könnte, nicht wahr!? Doch eigentlich eben nicht passend zu seinem Kommentar. Mehr so ein Äpfel und Birnen Ding. Er kontert auf deinen „nichts müssen“-Text mit der Realität. Dafür wird er von dir als jemand hingestellt, der alles schlecht redet und so im Leben nicht weiter kommt. Große Leistung! Man kann auch übrigens immer schön unrealistisch sein. Oder alles schön reden. Bringt einem aber auch nicht weiter!

    • Annika
      Geschrieben um 06:48h, 23 Juni Antworten

      Was sind den obligatorisch aufgezwungene Rechnungen?

      Also wenn ich annehme und akzeptiere das halt alles Geld kostet brauch ich mich damit schon mal nicht mehr gedanklich beschäftigen 🤷‍♀️

  • Laura
    Geschrieben um 12:08h, 08 März Antworten

    Ich finde die Beiträge hier und auch den Youtube Kanal wirklich ganz toll. Diese haben mir schon oft sehr geholfen und auch gerade diesen Artikel finde ich super, weil er einen guten Überblick gibt.

    Ich kann mich der Kritik, dass hier Leuten die Schuld zugewiesen wird wenn sie aufgrund erschwerter Lebensbedingungen kein glückliches Leben führen bzw. erschwerte Startbedingungen haben nicht anschließen. Ich finde zu sagen, dass man vielleicht durch äußere Umstände in einer schwiergen Situation ist überhaupt keinen Grund sich nicht dennoch all diese Ideen zu Herzen zu nehmen, sein Leben in die Hand zu nehmen und daran zu arbeiten ein glückliches Leben zu führen. Es ist natürlich immer einfacher zu sagen, dass die anderen schuld sind und es gibt sicherlich auch viele Fälle in denen das so ist. Deswegen sollten wir aber gerade dann uns wieder aufrichten und dafür kämpfen, denn die anderen werden es nicht tun. Ich finde auch gut, dass hier auch heraus gearbeitet wird, dass man wirklich selbst etwas tun muss und nicht davon ausgehen kann dass sich die Welt ändert und man dadurch glücklicher wird.

    Danke für die tolle Arbeit hier bei Glücksdetektiv 🙂

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:29h, 28 Mai Antworten

      Danke für deinen wundervollen und wertvollen Kommentar 🙂

      LG, katharina

  • Alina
    Geschrieben um 21:54h, 13 Juni Antworten

    Schade, dass sich so viele hier unreflektiert persönlich angegriffen fühlen. Ich sehe mich auch in vielen dieser Punkte wieder und finde es auch nicht schön, wenn ich mir denke: „oh mann, jep, bin auch eine von denen die gerne total im Selbstmitleid abdriften und in ihrem Teufelskreis für Wochen/Monate hängen bleiben“…ich habe auch manchmal nicht das Gefühl, dass ich es „raus“ schaffe. Aber all die negativen Kommentare sind meiner Meinung nach von Menschen, die einfach noch nicht an dem Punkt angelangt sind sich so zu reflektieren und ehrlich mit sich zu sein und zu zugeben, dass wir selber für unser Leben und unsere eigene Welt verantwortlich sind. Ich kann nicht immer anderen die Schuld geben, dann würde ich mich überhaupt nicht entwickeln und nur stecken bleiben.

    Ich finde du hast das sehr schön zusammengefasst und ich persönlich mag auch die Zynische Ader 😉 – muss sein bei solchen Themen – zum Aufwecken und Verstehen.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 20:28h, 20 Juni Antworten

      Herzlichen Dank für deinen schönen Kommentar.
      Eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass wir uns und unser Leben ändern können, liegt darin zu erkennen, dass wir selbst die Verantwortung dafür tragen. Aber genau wie du sagst, ist das für einige schwer zu akzeptieren. Mir ging es früher nicht anders. Ich habe auch immer anderen die Schuld gegeben, dachte, sie müssten sich mehr um mich kümmern und dass ich ungerecht behandelt werden würde.
      Aber warum sollten sich andere mehr um mich kümmern als ich es selbst tue? Warum sollte ihnen mein Lebensglück mehr am Herzen liegen als mir selbst? Haben sie sich nicht um ihre eigenen Probleme zu kümmern?

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Holger
    Geschrieben um 02:24h, 23 Juni Antworten

    Sag das mal jemand der permanent Schmerzen hat, entstellt und verstümmelt ist und dem die eigenen Exkremente aus Wunden tropfen. Jemand von dem Du dich angewidert abwenden würdest sobald er in Deine Richtung sieht. Jemand der in permanenter Angst leben muß, beim kleinsten „zuviel Gewollt“ irreparablen Schaden an seinem Körper und Seele anzurichten und damit alles noch schlimmer zu machen. … Da ist nix mit ausprobieren, oder „einfach mal machen“! Wenn dein nächster Schritt nur das Risiko auf Verschlechterung birgt, bleibst auch Du lieber stehen. Und Du merkst wie nutzlos und verletzend deine Ratschläge sind.
    Du kannst dir ein Leben, in dem es nur nach unten geht, nicht mal vorstellen. Ein Leben in dem „keine Verschlechterung“ die maximale Verbesserung bedeutet. Du hast keine Ahnung, was Du mit diesen Sprüchen bei jemand anrichtest der so ein Leben führen muß. So jemand hat nur noch eine einzige Freiheit. Und deine 15 Dinge sind eine einzige Häme, ein Spottlied, eine Aufforderung endlich den finalen Schritt zu gehen. Sei wenigstens so konsequent und schreib das auch! „Wem diese Dinge nicht möglich sind – Pech gehabt.“

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 16:17h, 27 Juni Antworten

      Ich kenne dich und deine Situation nicht, aber ich kann sehen, dass du sehr leidest.
      Wenn du auf diesen Artikel gestoßen bist, dann vermutlich, weil du dich danach sehnst, dass es auch dir besser gehen kann. Und das bedeutet, dass du noch immer Hoffnung für dich hast. Trotz deiner Situation. Trotz der Wunden. Trotz des Schmerzes.
      Und das ist gut so. Denn es gibt immer eine Möglichkeit die Dinge zu verbessern. Vielleicht wirst du nicht das Leben führen, das du vorher geführt hast und vielleicht auch nicht das Leben, von dem du insgeheim träumst. Aber das heißt nicht, dass du nicht dafür sorgen kannst, dass der Schmerz weniger wird, dass du Tricks lernst, um besser mit deinen Einschränkungen zurechtzukommen und dass du Freude empfindest, obwohl vieles schlecht ist.

      Du musst meine Worte nicht mögen. Aber vielleicht kannst du eins schaffen: Die Möglichkeit, dass vielleicht doch eine Lösung oder ein Tipp existiert, der dir dein Leben angenehmer macht, nicht von vornherein ausschlagen, sondern sie in dir wachsen und gären lassen. Bist du bereit bist, dich darauf einzulassen.

      Alles Gute für dich,
      Katharina

  • Annika
    Geschrieben um 07:02h, 23 Juni Antworten

    Guten Morgen Katharina,

    jetzt hab ich so einiges gelesen und hier und da einen Kommentar da gelassen.
    Und was war mein Ursprung?
    Ich hatte schlechte Laune und war genervt. 😡
    Mir dann diese Widersacher der Welt anzugucken erdet mich immer wieder und führt mich zu meiner positiven Energie zurück mich auf das wesentliche zu konzentrieren.
    Und? Nach einer Stunde ist die Stimmung wieder gut. 👏👏

    Ganz, ganz vielen und lieben Dank an alle „…-brocken“ die hier nur beweisen wollen dass Ihre Geschichte stimmt.
    Natürlich kennt Ihr alle Byron Katie und Co, verborgene Glaubenssätze und natürlich definitiv auch deren Auswirkungen auf das Leben und den Alltag. Nicht zu vergessen den Ursprung von allem… Euer Selbstwertgefühl… was es Euch leider unmöglich macht das Wissen anzuwenden weil der innere Kritiker natürlich mittlerweile schon ein echter Troll ist. 😞

    Wenn Ihr Euer Wissen darüber sinnvoll anwenden wollt…. Katharina hilft Euch bestimmt dabei. 👍😉👍

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 16:26h, 27 Juni Antworten

      Deswegen ist es auch gut, dass jeder hier seine ehrliche Meinung äußern kann.
      Wir lernen durch die Kommentare der anderen, regen uns auf, verstehen etwas vielleicht besser und nehmen einen neuen Aspekt für unseren Alltag mit.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Sunny
    Geschrieben um 10:40h, 10 Juli Antworten

    Katharina, lass mich raten – du bist Veganerin!?

    Was hast du im Leben durchgemacht, das würde mich wirklich interessieren. Ansätze deiner Aussagen sind ja nicht schlecht und sicher auch richtig, aber hier ist ein ganz klassischer Fall von „leicht gesagt“. Die Realität sieht nämlich ganz anders aus. Bzw kann ganz anders aussehen. Und dann hat jemand wie du, mit solch Aussagen, leicht reden.

    Beispiele?
    Ja, es ist oft so, dass wir uns selbst viel mehr stressen, als nötig. Wir uns viel mehr einen Kopf um irgendwas machen, als es andere schert. Ich denke mir, dass die Wohnung nicht sauber und ordentlich genug ist, für den Freund, der gleich zu Besuch kommt und stresse mich. Während er sich einfach freut, bei mir zu sein. Und ihm das bisschen Unordnung gar nicht mal als solche auffällt. Doch wenn du allen Ernstes meinst, dass es nie irgendwen schert, was/wieviel/wie gut du etwas tust, dann hast du keine Ahnung vom (harten) Leben oder kannst dich verdammt glücklich schätzen! Dann weißt du nicht, was es heißt, wenn du alles gibst und noch nicht gut genug bist. Wenn ANDERE so hohe Erwartungen an dich stellen und dir Druck machen. Und solltest du dem nicht gerecht werden, diese nicht erfüllen, kannst du dir viel Negatives anhören oder bekommst es gar auf irgendeine Weise zu spüren. Natürlich muss und sollte ich mir davon nichts annehmen. Aber das heißt nicht, dass dies einem nicht bekümmert oder gar schadet etc. Und ebenfalls nicht, dass man dem einfach so entgehen kann. Man kann z.B. auch nicht mal eben so einfach kündigen. Und dann? Wovon soll ich leben? Wie soll ich meine Rechnungen bezahlen? Meinen ganzen Lebensunterhalt?

    Reden, meine Liebe, kann jeder.

    Ein weiteres Beispiel. Was spricht dagegen, mit dem Mann, den ich liebe glücklich und alt zu werden? Man will es, also soll man es sich nehmen, richtig? Egal, was andere darüber denken und dazu sagen, richtig? (So deute ich deine Aussagen.) Hmm… Und was bitte ist, wenn dieser Mann, den man liebt, dich gar nicht will?
    Verstehst du, worauf ich hinaus will?

    Weiter? Man müsse gar nichts, ist eine deiner Aussagen. Bitte, wer das meint…. Da finde ich nicht einmal die richtigen Worte. Unrealistischer geht es schon gar nicht mehr. Natürlich muss ich nicht aus dem Fenster springen, nur weil es mir irgendwer sagt. Doch das Leben besteht nunmal aus gewissen Regeln. (was auch gut so ist) Selbstverständlich gibt es Dinge, die wir müssen. Strenggenommen vielleicht nicht… Stimmt, ich muss nicht unbedingt etwas essen. Doch tue ich es nicht, endet mein Leben und der ganze Text hier ist eh überflüssig. Ist vielleicht etwas überzogen von mir, allerdings ist es das von dir eben auch. Ja, ich sollte es nicht zu sehr auf die Goldwaage legen. Jedoch möchte ich dir einfach nur aufzeigen, dass du leichtes Reden hast, die Realität dabei aber ganz ganz anders aussehen kann. Zumindest für manch Menschen, mit denen es das Leben nicht so gut meint.

    Ja, man hat immer eine Wahl. Es gibt IMMER eine Alternative. ABER die Sache ist, wie ist diese Alternative? Man kann die Wahl und Alternativen haben, doch das bedeutet noch lange nicht, dass eine davon eine gute ist.

    Bei so manch deiner Aussagen, kann ich dich kaum überhaupt noch ernst nehmen. „wenn dich die Politik stört, mach selbst welche“, „wenn du beklagst, dass es noch kein Mittel gegen Krebs gibt, studiere Medizin und such selbst nach so einem Mittel“, gehören auch dazu.

    Liebe Katharina, wenn ich dir Unrecht tue, tut mir das leid, doch ich bin der absoluten Überzeugung, dass du es nicht wirklich sonderlich schwer im Leben hattest. Du nicht weißt, was es heißt, wenn dir das Leben wirklich immer wieder übel mitspielt, egal, was du auch tust. Wie gesagt, Reden ist immer leicht. Es ist immer leicht, schlaue Ratschläge zu geben, wenn man nicht betroffen ist, wenn man Umstände gar nicht lebt und gar nicht mal kennt. Wenn man nur der Außenstehende ist. Und die deinen hier, sind nicht hilfreich. Psychologie studieren, schön und gut, doch es ist keine Erfahrung, es ist nicht die Realität, nicht das Leben. Manche – sehr viele – Dinge lernt man nicht in einer Universität oder in Büchern. Schon gar nicht im Bereich der Psychologie.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 20:56h, 16 Juli Antworten

      Das klassische Argument: Ich habe gut reden. Ich bin ja auch ein Glückskind: Habe nie irgendwelche Probleme. Mir wird das Geld sicherlich in den Allerwertesten geschoben und zu mir war nie jemand gemein. Ich war nie krank. Ich habe nie Menschen verloren. Mir wurde nie Unrecht getan. Für mich war immer alles einfach. Ich kenne keine Krisen.
      Du kannst dir das gerne einreden, um für dich zu rechtfertigen, dass ich eine andere Einstellung habe als du. Und nichts anderes ist es: Du redest es dir ein.

  • Birkholz
    Geschrieben um 12:24h, 12 August Antworten

    Ihr Lieben, irgendwie habt ihr alle recht. Ich bewundere jeden/jede von Euch. Das Leben ist schwer, alles andere wäre Illusion. Schwere Kindheit, schweres Leben, auch wenn man es jahrelang ignoriert oder abhängen möchte, holt es einen irgendwann wieder ein. Selbst mich, jetzt mit über 50 ! Jahrelang erfolgreiche Geschäftsfrau und nun trotz allem wieder in tiefer Kriese.
    Ich verstehe jeden, der einfach keinen Bock mehr hat. Mir hilft nicht immer eine neue Sichtweise. Hoffe aber auf neue Erkenntnisse. Allen viel Glück !

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:21h, 13 September Antworten

      Ich finde, da sprichst du selbst einen ganz entscheidenden Punkt an: Was wir nicht bewusst bearbeiten, holt uns immer wieder ein: Die gleichen Gedankenmuster, die gleichen Überzeugungen, die gleichen Gewohnheiten…
      Da ist es schwer etwas anderes im Leben anzuziehen oder zu erreichen.
      Vielleicht hast du es schon getan, aber wenn nicht, frag dich einmal: Was muss ich anders machen, wie muss ich anders denken, um das Leben zu führen, das ich leben will? Und wie komme ich dahin. Mit den alten Gewohnheiten und Überzeugungen scheint es ja nicht zu klappen. Dann müssen neue her.
      Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche und viele gute Einfälle,
      Katharina

  • Petra
    Geschrieben um 15:04h, 10 September Antworten

    Ich lebe in einer langjährigen Ehe ( 13 Jahre) und habe mich ( so glaube ich ) in meinen Kollegen verliebt…. ich muss ständig an ihn denken und das nun schon seit 18 Monaten !
    Ich stehe da zwischen zwei Stühlen und habe gar keine Idee was nun werden soll. Ich möchte meinen Mann nicht verlassen ( wir haben eine gemeinsame Tochter 14) aber der Kollege macht mir Komplimente und ist auch nicht abgeneigt, aber so richtig nah sind wir uns auch noch nie gekommen…. er wäre mir einen Seitensprung wert und das weiß er auch , aber es kommt nicht so richtig in Gang.
    Nun bin ich etwas geknickt und unglücklich weil ich mit dieser Situation einfach nicht umgehen kann .
    So kann es auf jeden Fall nicht mehr lange weiter gehen …. was soll ich machen? Egal was ich mache, ich muss immerzu an meinen Kollegen denken Warum ???
    Erst dachte ich es wäre nur eine harmlose Schwärmerei … aber da er mir so gar nicht aus dem Kopf geht, befürchte ich das es doch mehr ist

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:01h, 13 September Antworten

      Ich kann mir vorstellen, dass du unter dieser Situation zunehmend leidest.
      Gefühle und Schwärmereien sind das Eine. Die können wir oft nicht verhindern. Die Frage ist, welche Entscheidungen du auf dieser Basis triffst. Und das will gut überlegt sein.

      Vielleicht hilft es dir mal ausführlich mit einem neutralen Profi über diese Situation zu sprechen und die verschiedenen Möglichkeiten auszuloten. Bei einer Ehe- und Familienberatungsstelle kannst du – soweit ich informiert bin – auch alleine und kostenlos eine Beratung in Anspruch nehmen. Das Gleiche gilt für den örtlichen Krisendienst oder die Telefonseelsorge (da spricht man nicht nur über psychische Krisen… Ich selbst habe mal beim Krisendienst ein Praktikum gemacht und Beziehungsprobleme waren sehr häufig an der Tagesordnung).

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Mister X
    Geschrieben um 20:25h, 16 September Antworten

    Ich grüße dich,

    vielleicht drifte ich jetzt etwas ins Klischee ab mit dieser Frage, aber was bedeutet genau:

    „Ich hasse mich dafür, dass ich Gefühle für meinen Freund habe“.

    Es wird sich ja vermutlich nicht um den Beziehungsfreund handeln. Meinst du damit den Exfreund oder ist damit die männliche Person gemeint, welche in der berühmt-berüchtigen Friendzone gelandet ist. Oder ein Freund, der schon eine Freundin hat. Oder ist das ganz anders gemeint?

    Es wäre nett, wenn du mir als unwissender, aber neugieriger Mensch männlichen Geschlechts ein bisschen auf die Sprünge helfen könntest, vielleicht mit kleiner (erfundener) Beispielgeschichte.

    Das dieser Satz mit mir in Resonanz gekommen ist, liegt daran, dass ich vielleicht in ähnlicher Situation bin, deswegen würde mir deine Erklärung vielleicht eine neue Perspektive eröffnen.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:57h, 16 Oktober Antworten

      Hallo,

      ich kann dir leider nicht mehr sagen, ob das ein fiktives Beispiel war oder ein Auszug aus einer E-Mail, die ich von einer Leserin bekommen habe. Die Situation, die damit gemeint ist, ist auf jeden Fall die, dass sich eine Frau in ihren platonischen, vergebenen Freund verliebt und darunter leidet, weil es für sie keine Zukunft geben kann.

      Alles Liebe,
      Katharin

  • caro
    Geschrieben um 09:50h, 16 Oktober Antworten

    letztendlich ist es doch auch immer eine frage des glaubens. ich persönlich glaube an Karma. dass dich im nächsten leben ein spiegel dessen erwartet, was du in diesem leben bewirkt hast. und wenn du eine schlimme Krankheit hast, hast du ja auch die Wahl: entweder bemitleidest du dich und fängst an, alles und jeden zu hassen und fertig zu machen, weil du es ja selber schwer hast. oder du versuchst einen weg zu finden, im rahmen der dir zur verfügung stehenden Möglichkeiten die dir auf erden gegebene zeit bestmöglich zu nutzen. wenn du auch das nicht willst, steht es dir immer noch frei, dich umzubringen. klingt hart, ich weiß. aber es ist faktisch eine Wahlmöglichkeit.
    hier gift zu versprühen, weil man ein schweres Schicksal hat und sich dem nicht gewachsen fühlt, ist einfach destruktiv und ein versuch, andere menschen mit Problemen von ihrem lösungsorientierten weg abzubringen und auf das eigene selbstzerstörerische Niveau herunterzuziehen.
    ich empfehle allen, die so drauf sind, mal das buch „der junge ohne schatten“ zu lesen, bevor sie hier posten. all die leute, die hier rumpöbeln, dass diese botschaften irreführend, new-age-gequatsche oder seicht seien, haben es schlicht nicht verstanden oder zu viel angst, die Verantwortung für ihr eigenes handeln zu übernehmen! ^^

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:05h, 16 Oktober Antworten

      Deutliche Worte.
      Aber es ist tatsächlich eine Frage der Einstellung: Jammere ich über das was mich stört oder versuche ich es zu ändern und das zu akzeptieren (und das Beste draus zu machen), was ich nicht ändern kann.

      Viele Grüße,
      Katharina

  • Stephan Ziegert
    Geschrieben um 12:20h, 05 November Antworten

    Hallo Katharina,

    ich sah gerade auf deinen Seiten, dass du offenbar zur Zeit keine persönlichen Coachings anbietest. Magst du den Grund den dafür vielleicht etwas genauer erläutern ?

    Liebe Grüße,

    Stephan

    P.S. Bei mir werden sämtliche Kommentare zeitlich unstrukturiert angezeigt. Ist das ein Fehler im System, oder steht da eine Absicht dahinter ?

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 12:53h, 08 November Antworten

      Hallo Stephan,

      ich habe dieses Jahr ein Kind bekommen und die persönlichen Coachings daher ausgesetzt, weil sie erfordern, dass ich innerhalb kürzester Zeit reagiere. Und das kann ich mit Säugling im Haushalt einfach nicht garantieren.

      Die Kommentare sollten eigentlich in der Reihenfolge angezeigt werden, wie sie veröffentlicht werden. Wenn jedoch jemand auf einen früheren Kommentar antwortet, dann erscheint der als Reaktion direkt unter dem früheren Kommentar und nicht als letzter Kommentar unter dem Beitrag. Vielleicht meinst du das mit zeitlich unstrukturiert?

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Survivor
    Geschrieben um 19:43h, 21 November Antworten

    Hallo,

    prinzipiell finde ich diesen Blogpost recht gut, bis auf #9. Manche Menschen erleben Traumata und schaffen es dennoch, ein geregeltes, erfolgreiches Leben zu führen. Andere schaffen es nicht. Diesen nun die Schuld zu geben fürs Versagen, ist ziemlich übel.

    Gerade innerhalb von mißbräuchlichen Familienstrukturen ist so eine Herangehensweise fatal:

    Großmutter hat Mißbrauch erlebt, verhindert Mißbrauch der eigenen Töchter nicht
    Eine der Töchter verzichtet auf eigene Kinder (bessere Lösung, da Wiederholungsprävention), andere Tochter heiratet Psychopathen, bekommt eigene Kinder (Verschiebung des Mißbrauchs auf emotional-psychische Ebene)
    Erwachsene Kinder der Tochter beziehungsunfähig (zumindest kein erneuter Mißbrauch eigener Kinder), seit frühester Kindheit in ‚Konkurrenz‘ zu Mutter, weil diese immer betont, was sie ‚trotzdem‘ alles geschafft hat und wie erfolgreich sie war usw.
    Ein Kind von ihr ist zumindest beruflich erfolgreich, da männlich und ein paar Traumata weniger erlebt als die Schwester (und auch nicht im Konkurrenzspielchen der Mutter eingebunden), Leben der Schwester auf ganzer Linie gescheitert, kein Beruf, keine Beziehung, nichts – und daran haben auch zig Psychotherapien nichts geändert

    Wenn der Schaden zu groß ist, kann man vieleicht die Scherben aufbewahren, aber man wird sie nie wieder zu einer Vase zusammensetzen können.

    Freundliche Grüße

    PS:

    Menschen, die sich nicht im absoluten Abgrund befinden, können ihr Leben durch solche Übungen sicher positiv beeinflussen.

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