Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest ... die Frage, die alles verändert! - Glücksdetektiv

Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest … die Frage, die alles verändert!

Was, wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest? Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du Entscheidungen mit dem Wissen fällst, dass du nicht mehr lange zu leben hast? Zeit einmal gründlich über diese Frage nachzudenken.

Wir nähern uns dem Jahreswechsel und gerade zum Ende des Jahres ist es wunderbar, wenn man sich etwas Zeit zum Reflektieren nimmt: Wie gefällt dir dein eigenes Leben? Bist du glücklich? Was soll sich ändern und was darf weiterhin bleiben? (Die Zufriedenheitstorte hilft dir eine Bestandsaufnahme deines aktuellen Lebens zu machen).

Vorsätze, die nicht aus dem Herzen kommen

Stellen wir uns Fragen wie diese, landen wir ganz schnell bei den ewig gleichen 08/15-Vorsätzen:

  • Ich möchte mich gesünder ernähren
  • Ich will schlanker sein
  • Ein neuer Job wäre toll
  • Mehr Gehalt
  • und mehr Zeit für mich…

Warum plagen sich so viele mit Gedanken wie diesen herum?

  • Weil sie uns von Außen suggeriert und vorgelebt werden.
  • Weil wir im Fernsehen schlanke, erfolgreiche und attraktive Menschen sehen, die sich mit ihren Traumjobs 200qm-Meter Wohnungen in der Innenstadt leisten können.
  • Weil wir in jeder Frauenzeitschrift, die jemals gedruckt wurde, damit konfrontiert werden, wie wir schnell abnehmen können (gilt für Männer und Männerzeitschriften genauso – da ist es dann halt der Sixpack, auf den angeblich jede Frau steht).

Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest - Glücksdetektiv

Kurzum: All diese „Wünsche“, all diese Vorsätze, haben nichts mit unserem Herzen zu tun. Sie haben nichts mit unseren Werten zu tun. (Wie du deine Werte erkennen kannst, erfährst du hier.)

Sie spiegeln nur den beständigen Lärm von Außen wieder, dem wir kontinuierlich ausgesetzt sind.

Wie also kann es gelingen in Kontakt mit seinen wahren Wünschen zu kommen und Vorsätze zu bilden, die nicht in jedem Klatschblatt stehen?

Dazu habe ich heute einen ungewöhnlichen, aber höchst effektiven Vorschlag für dich.

Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest…

Stell dir einmal vor, dass das nächste Jahr dein letztes Jahr auf Erden sein wird. Du hast nur noch 1 Jahr zu leben.

Wenn du nur noch ein Jahr zu leben hättest - Glücksdetektiv

Was kommt dir dabei in den Sinn?

  • Wahrscheinlich, dass du jede Minute deiner verbleibenden Zeit mit deinen Lieblingsmenschen verbringen möchtest?
  • Vielleicht wird dir auch bewusst, auf welche Begegnungen du keine Lust mehr hast, wenn deine Zeit so kostbar und begrenzt ist?
  • Womöglich fällt dir auf, dass du deine Zeit lieber mit etwas anderem verbringen möchtest als mit dem, was du bisher tust?
  • Unter Umständen fühlt sich das, was du bisher gemacht hast, plötzlich sogar sinnlos an?
  • Und wer weiß, vielleicht springt dir auch eine Idee in den Kopf, was du doch noch unbedingt verwirklicht haben möchtest, bevor du den Löffel abgibst? (Hier ist eine Anleitung, um eine Bucket-List zu schreiben!)

Natürlich können wir diese Übung nicht 1:1 für unser Leben übernehmen, weil wir unser Leben natürlicherweise langfristig planen. Deswegen werden wir nicht all unser Geld auf den Kopf hauen und mit dem süßen Typen aus dem Kiosk durchbrennen, wie wir es vielleicht machen würden, wenn das nächste Jahr unser letztes Jahr auf Erden wäre. Trotzdem ist es überaus hilfreich, dir diese Frage zu stellen.

Warum genau und was du davon konkret hast, erfährst du im Video.

Was will mein Herz?

Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du Entscheidungen mit dem Wissen fällst, dass du nicht mehr lange zu leben hast?

Was empfindest du eigentlich? Was möchtest du eigentlich tun? Was will dein Herz, wenn du all den Lärm von außen ausschaltest? 

Nimm dir Zeit, darüber nachzudenken und schreibe dir ein paar Gedanken auf.

Man sagt nicht umsonst: “We all have two lives. The second one begins when you realize that you only have one.”

Ich wünsche dir viel Freude beim Reflektieren, spannende Erkenntnisse und natürlich einen wunderbaren Rutsch ins neue Jahr.

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22 Kommentare
  • Patrick
    Geschrieben um 18:50h, 11 Januar Antworten

    Hi Glücksdetektiv,

    ich bin immer bestrebt besser zu werden und habe mich letztens gefragt warum.
    Die Frage konnte ich nicht leicht beantworten und gerade, wenn man den Spruch hört „Wenn du nur noch ein Jahr zu leben…..“, dann rückt das „Besser werden“ irgendwie in den Hintergrund.

    Gibt es Ansätze, die beschreiben, warum man besser werden will?
    Ich denke, du möchtest dich als Glücksdetektiv auch weiterentwickelt und besser werden. Aber wann ist der Punkt erreicht an dem es genug ist?

    Viele Grüße Patrick

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 17:38h, 25 Januar Antworten

      Hallo Patrick,

      diese Frage ist keine leichte Frage 🙂
      Als Psychologin vermute ich, dass unser Anspruch besser zu werden auf unserem Wunsch nach Anerkennung basiert. Wir wollen geliebt, angenommen und anerkannt werden. Das ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Und wir glauben häufig, dass wir diese Anerkennung nur über mehr Leistung, Schönheit, Reichtum etc. erhalten. Das wiederum geht vermutlich auf unsere frühen kindlichen – aber auch gesellschaftlichen Prägungen zurück, denen zu folgen wir gelernt haben, dass wir geliebt und anerkannt werden, wenn wir uns auf bestimmte Weise verhalten bzw. ein bestimmtes ideal erfüllen.

      Ich hoffe, das war hilfreich.
      Alles Liebe für dich,
      Katharina

  • Laura
    Geschrieben um 14:21h, 12 Januar Antworten

    Hallo,
    ich glaube viele leben mit den 08/15 Vorsätzen und versuchen sich immer wieder etwas neues vorzunehmen oder etwas zu ändern. Aber sollte es nicht so sein, dass wenn man wüsste, dass man nur noch ein Jahr zu leben hat, man einfach nichts ändern würde. Man sollte doch zu jeder Zeit sein Leben so führen wie man will.
    Beste Grüße
    Laura

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 17:40h, 25 Januar Antworten

      Es wäre schön, wenn wir unser Leben zu jederzeit so führen würden, wie wir es möchten. Ich fürchte aber, dass das häufig nicht der Fall ist.
      Oft trauen wir uns nicht zu tun, was wir wollen, weil wir Angst haben die Anerkennung der anderen zu verlieren. Kennst du das auch?

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Reisevergleich
    Geschrieben um 13:37h, 17 Januar Antworten

    Das Leben ist nun mal nicht gerecht…

  • Katharina
    Geschrieben um 14:01h, 22 Januar Antworten

    So ein wertvoller Beitrag. Diese Frage stelle ich mir häufiger, dadurch kann ich mutig meine Komfortzone verlassen. Danke für diesen Reminder

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 17:43h, 25 Januar Antworten

      Prima! Hast du denn schon einmal die Richtung gewechselt, nachdem du dir die Frage gestellt hast?

      Lg, Katharina

  • Patrick
    Geschrieben um 13:14h, 27 Januar Antworten

    Hallo Katharina,

    vielen Dank für deine Antwort.
    Ich denke auch, dass es bei vielen mit Anerkennung zu tun hat.
    Bei mir persönlich habe ich nicht das Gefühl besser zu werden, um Anerkennung zu bekommen. Stattdessen lege ich mehr Wert darauf in denjenigen Dingen besser zu werden, die mich interessieren.
    Ich denke, bei mir geht es eher in Richtung Selbstwert und Selbstachtung. Aber warum ich das mache, weiß ich immer noch nicht so Recht 😀

    Viele Grüße Patrick

  • Sin Nombre
    Geschrieben um 16:22h, 30 Januar Antworten

    Das Leben ist keine Macht, kein Wesen, was über uns bestimmt. Jeder ist der Pilot seines eigenen Lebens und entscheidet selbst wohin die Reise geht. Es kann allerdings nicht schaden die Fluggäste von Bord zu werfen die sich „unfair“ verhalten und ihnen stricktes Boarding-Verbot zu erteilen. Dann klappts auch mit der Lebensreise.

  • Sin Nombre
    Geschrieben um 16:23h, 30 Januar Antworten

    War bezogen auf den Kommentar von „Reisevergleich“ – Hatte auf Antworten gedrückt, aber irgendwie ist das Formular wohl fehlerhaft implementiert.

  • Jasmina
    Geschrieben um 10:22h, 18 März Antworten

    Ein so wertvoller Artikel, liebe Katharina! Ich empfinde es auch so, dass so viele nach den von außen aufgedrückten Idealen leben wollen und dies in keiner Sekunde hinterfragen. Im Grunde wollen wir doch alle Freiheit, Zufriedenheit und Sicherheit zugleich erleben und zu oft wird angenommen, genau das in den (meist materiellen) Idealen zu finden. Ich führe schon eine Weile eine Bucket List, die ich mir jeden Monat vornehme. So bleibe ich immer an mindestens einem wichtigen Thema dran und aktualisiere ebenso immer weitere Ziele und Wünsche, die mich herausfordern und mir schlußendlich Zufriedenheit und Lebensfreude schenken. LG Jasmina

  • Premium Ghostwriter
    Geschrieben um 10:49h, 11 Juni Antworten

    Sehr schöner Artikel ich stimme mit vielen der gesagten Punkten überein. Weiter so 🙂

  • Christine Kühnle
    Geschrieben um 10:30h, 14 Juni Antworten

    Danke für diesen wichtigen Reminder! ♥
    Dieses Gedankenexperiment habe ich schon häufiger gemacht, aber von Woche zu Woche verblassen die Erkenntnisse wieder im Alltag. Daher überlege ich gerade, wie ich mich selbst regelmäßig immer wieder daran erinnern kann, ohne dass auch das wieder eine zusätzliche Aufgabe der To-Do-Liste und schlicht abgearbeitet wird, ohne den Tiefgang zu spüren.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:51h, 26 Juli Antworten

      Oh ja, I feel you!
      Das ist immer das Ding. Ich hatte schon so viele großartige, tiefgreifend-emotionale Momente in meinem Leben, in denen es mir wie Schuppen von den Augen gefallen ist. Und am nächsten Tag muss man trotzdem das Kind versorgen, den Müll leeren und den Hausmeister anrufen. Da gehen selbst die tiefgreifendsten Momente schnell wieder unter 🙂

      Regelmäßige Erinnerungen, vielleicht auch Motivations-Poster oder Sprüche, die man ständig vor Augen hat oder eine tägliche Meditation scheinen mir die besten Hilfsmittel zu sein.
      Wenn du noch etwas hast, schreib es gerne in die Kommentare.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Riza Ismail Cetin
    Geschrieben um 22:09h, 09 Juli Antworten

    Diser Blog hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Er ist sehr hilfreich und ich werde diese Punkte alle versuchen anzuwenden. Vielen Dank.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:39h, 26 Juli Antworten

      Das freut mich.
      Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft bei der Umsetzung.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Tara
    Geschrieben um 08:56h, 14 Juli Antworten

    Das ist eine super Idee sich diese Frage zu stellen!
    Vielen Dank für diese Erkenntnis. Was ich oft in Coachings erlebe ist – und auch mir geht es leider so – ist, dass Vorsätze unnötigen Druck aufbauen und im Grunde das Gegenteil davon bewirken, was angestrebt ist: sich besser zu fühlen.
    Mit dieser Frage scheint es, dass wir direkt zu unseren eigenen Interessen vordringen und so vermeiden wir den unnötigen Druck von 0815 Vorsätzen.
    Vielen Dank für diese schlüssige Idee und Inspiration, werde ich ausprobieren 😉

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:33h, 26 Juli Antworten

      Leider orientieren wir uns bei unseren Vorsätzen viel zu oft an gesellschaftlichen Erwartungen bzw. dem, was wir glauben erreichen zu müssen (gesund, schlank, schön, erfolgreich…).
      Im Angesicht des Todes spielt das aber keine Rolle mehr. So kann durchkommen, was wirklich wichtig für uns ist.
      LG, Katharina

  • Matilda
    Geschrieben um 12:12h, 23 August Antworten

    Zum ersten Kommentar oben (Die Antwort-Funktion funktioniert irgendwie nicht bei mir):
    Ich denke es gibt nie diesen Punkt, wo man denkt: „ok, ich bin fertig. Ich habe alles erledigt, was ich immer machen wollte.“
    Meiner Ansicht nach liegt es in der Natur des Menschen, sich immer wieder weiterzuentwickeln, ansonsten würden wir womöglich immer noch in Höhlen hausen. Nur geht es nicht mehr darum: Wie kann ich bestmöglichst überleben, da wir diese Frage schon längst beantwortet haben; nun müssen wir uns neue Ziele suchen und unsere Umwelt – also Gesellschaft – gibt uns diese vor (schlank sein, erfolgreich im Job usw.).
    Manchmal würde ich gerne aus diesem System ausbrechen, aber haben wir wirklich eine Wahl?

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 15:58h, 23 August Antworten

      Das ist eine gute Frage, inwiefern wir die Wahl haben. Ich glaube, die Wahl haben wir schon, aber es ist ein fortwährendes Hinterfragen. Dazu bedarf es ganz viel Bewusstheit, die wir im Alltag nicht durchgängig hinbekommen.
      Aber immer wieder reflektieren, hinterfragen… „Für wen tue ich das eigentlich hier?“ „Will ICH das wirklich?“ ist ein guter Weg.

      Was meinst du?
      LG, katharina

  • Matilda
    Geschrieben um 18:17h, 13 September Antworten

    Das mit dem Reflektieren und Hinterfragen kann ich nur unterschreiben! Im Endeffekt geht es eh darum, dass wir mit uns selbst im Einklang sind, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben und wenn wir davon abkommen oder uns weiterentwickeln wir wieder die beste Option für uns selbst finden.

    LG, Matilda

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