Achtsamkeit – ein Schlüssel zum Glück

Es gibt ein einfaches Mittel, das mit einem Schlag drei grundlegende Probleme löst, die zwischen uns und unserem Glück stehen: Achtsamkeit!

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit - GlücksdetektivDas aus dem buddhistischen stammende Konzept der Achtsamkeit beinhaltet sowohl aufmerksame Beobachtung als auch eine nicht verurteilende Wahrnehmung. Wir sind achtsam, wenn wir einer Person oder einem Problem unsere ungeteilte, entspannte Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Wer achtsam ist, ist nicht abgelenkt oder erledigt mehrere Dinge gleichzeitig. Die Wahrnehmung wird dann nicht mehr durch Grübeleien, Zukunftssorgen, Gefühle oder andere Störungen beeinträchtigt.

Wer achtsam ist, akzeptiert ohne Bewertung. Das Wahrgenommene wird nicht beurteilt oder kategorisiert. Glaubt man, etwas schon zu wissen, ist man nicht länger präsent.

Wie kann mir Achtsamkeit helfen glücklicher zu werden?

  • Achtsamkeit hilft dabei, den Fokus auf den aktuellen Moment zu richten und diesen stärker zu wertschätzen. Häufig neigen wir dazu, unser Glück in die Zukunft zu verschieben. „Wenn ich erst einmal die Prüfung bestanden habe, dann …“ Auf diese Weise wird vergessen, dass das Glück im Hier und Jetzt und in jedem einzelnen Augenblick zu finden ist.
  • Achtsamkeit lenkt den Blick auf unsere Bedürfnisse und fördert auf diese Weise Entspannung und Stressabbau. Eine der größten Ursachen für Überlastung und Stress liegt im Nichtbeachten und unterdrücken der eigenen Bedürfnisse. Durch einen achtsamen Umgang mit uns selbst, werden diese entdeckt, bevor es zu spät ist
  • Achtsamkeit lenkt den Blick auf die kleinen Glücksmomente des Alltags, schärft unsere Sinne und ermöglicht auf diese Weise Genuss und Dankbarkeit. Wer ständig mit Autopilot durch die Gegend rennt, verpasst all die schönen kleinen Dinge im Leben, wie den Duft einer Blume, den Genuss eines Essens oder das Glitzern der Sonne auf dem See.

Welche Auswirkungen hat Achtsamkeit auf mein Leben?

Achtsamkeit - GlücksdetektivZahlreiche Studien haben sich in den letzten Jahren damit beschäftigt, auf welche Weise Achtsamkeit unseren Körper und Geist beeinflusst. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen: So zeichnen sich achtsame Menschen nicht nur durch ein höheres Wohlbefinden aus, sondern auch über weniger Depressionen, Ängste und Stress. Es gibt Hinweise darauf, dass Achtsamkeit das Immunsystem fördert, Herzschlag und Blutdruck positiv beeinflusst und die Konzentration verbessert. Achtsamkeit kann darüber hinaus sogar schmerzlindernd wirken und die Selbstregulation steigern.

Auch bei der Abgewöhnung schlechter Gewohnheiten und der Pflege von Beziehungen kann das Praktizieren von Achtsamkeit hilfreich sein. Man wird sich automatischer Gedanken oder Handlungen stärker bewusst, hört besser zu und ist auch sonst im Umgang mit anderen aufmerksamer und präsenter.

Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch ist immer der, der dir gerade gegenübersteht, das notwendigste Werk ist stets die Liebe. (Meister Eckehart)

Und was lernen wir daraus?

Es gibt genug Gründe dafür, Achtsamkeit in unser Leben zu integrieren. Aber es ist natürlich anfangs nicht ganz leicht, zu einer bewussteren und weniger verurteilenden Wahrnehmung zu gelangen. Eine gute Übung dafür stellt die Konzentration auf die eigene Atmung dar. Und keine Sorge: wenn man anfangs dabei abschweift, ist das ganz normal. Dann gilt es im Sinne der Achtsamkeit, dieses zur Kenntnis zu nehmen und ohne sich selbst zu verurteilen mit Aufmerksamkeit wieder zum Atem zurückzukehren.

Meine YouTube-Folge zum Thema Achtsamkeitsübung

16 Kommentare
  • Matthias
    Geschrieben um 09:00h, 25 März Antworten

    Sehr schöner Beitrag Katharina,

    Achtsamkeit ist ein tolles Thema, welches das Leben bunter, erfüllter rundum schöner machen kann, wenn man achtsam sein Leben bestreitet.

    Danke dafür und Gruß

    Matthias

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  • Seegal Galguntijak
    Geschrieben um 02:52h, 12 Oktober Antworten

    Ja, Achtsamkeit ist ein wichtiges Thema – wobei der Verstand, oder die Gedanken, sich bei vielen Menschen nicht nur in der Zukunft bewegen, sondern auch in der Vergangenheit. Meinen letzten persönlichen ADS-Moment hatte ich, als ich schon die nächste Seite am Lesen war, und dann dieses Browsertab zurück geholt habe, um diesen Kommentar zu schreiben 😉
    Die „Atemübung“ erinnert mich nämlich an eine weitere Sache, die ich vor 10 Jahren einmal ausprobiert, aber leider nicht zuende geführt habe: Vipassana Meditation. Da gibt es ein Zentrum, die bieten 1-wöchige oder 10-tägige Kurse an (ich weiß nicht mehr so genau), und während der gesamten Zeit ist man angeraten, nicht zu sprechen, und vor allem diese Technik zu erlernen und zu praktizieren. Ich habe es zumindest einen Tag ausgehalten 😉 – und die ersten 3 oder 5 Tage betreibt man wirklich nur diese eine Achtsamkeitsübung, die dort glaube ich „Ana Pana“ genannt wird (kommt auch alles aus dem Sanskrit): Man achtet darauf, wie sich der Atem rund um die Nasenlöcher anfühlt. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Wenn man das mal über mehrere Stunden oder gar Tage gemacht hat, kommen in einem Emotionen hoch, von denen man gar nicht wusste, dass man sie hat, und in welcher Intensität…. Ich hab das Ganze dann auch dementsprechend abgebrochen, aber ich würde es gerne irgendwann noch mal versuchen. Ist halt eine „Radikalkur“, für die ich damals noch nicht bereit war mit Mitte Zwanzig…. Vielleicht ja jetzt bald, oder in ein paar Jahren… 🙂

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 20:01h, 13 Oktober Antworten

      Lieben Dank dafür, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt.
      Es gibt ganz unterschiedliche Arten der Meditation oder des Achtsamkeitstrainings und sie können alle etwas unterschiedliches auslösen.
      Am besten fahren wir also damit es einfach auszuprobieren und uns „durchzutesten“.
      Mit manchem kann man vielleicht nicht so viel anfangen. Anderes empfindet man als sehr hilfreich. Und das kann natürlich auch noch mal von Person zu Person unterschiedlich sein und, wie du schon sagst, sich auch über die Lebensspanne verändern.

      LG, Katharina

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