unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

12 eindeutige Zeichen dafür, dass du unglücklich im Leben bist

Eigentlich sollte man meinen, dass jeder selbst einschätzen kann, ob er unglücklich ist oder nicht. Schließlich fühlt man das doch irgendwie, oder?

Das muss jedoch keineswegs so sein. Wenn man sich z.B. nie die Zeit nimmt um in sich hineinhören oder Symptome und Hinweise schlichtweg ignoriert, kann es sein, dass man gar nicht merkt, wie schlecht es einem in Wirklichkeit geht.

Daher habe ich hier 12 untrügliche Zeichen dafür zusammengetragen, dass du unglücklich im Leben bist.

1. Du hast keine Energie etwas Neues zu lernen oder auszuprobieren

unglücklich im Leben - GlücksdetektivWenn dich nichts mehr interessiert und du dich nur noch verkriechen und von allen in Ruhe gelassen werden möchtest, dann ist es wirklich Zeit, sich Sorgen zu machen.

Nicht umsonst ist Antriebslosigkeit eines der Hauptmerkmale von Depressionen. Neugierde und Erkundungsdrang sind uns Menschen nämlich in die Wiege gelegt worden. Als Kinder verfügen wir noch über diesen natürlichen, angeborenen Entdeckungstrieb. Wir wollen alles um uns herum erkunden und die Welt erfahren.

Glückliche Menschen können sich dieses angeborene Interesse bewahren. Sie wollen dazulernen und wachsen, Erfahrungen machen, aus Fehlern lernen und neue Pfade betreten. Es gibt keine Grenzen, keine Hindernisse. Nur unendliche viele Möglichkeiten und das Verlangen, alles einmal erleben zu wollen.

2. Du bist ständig nur am Jammern und Klagen

Erwischst du dich häufiger dabei über Gott und die Welt zu klagen? Meinst du, dass das Leben ungerecht ist, die Welt unfair und es mehr schlechte als gute Menschen gibt? Haben dich vielleicht schon andere Personen darauf hingewiesen, dass du ständig auf den negativen Dingen herumreitest oder ziehen sich deine Freunde und Kollegen womöglich schon von dir zurück?

Es ist nicht normal, immer nur zu jammern und zu klagen. Wenn es so vieles in deinem Leben geht, dass beklagenswert ist, dann wird es höchste Zeit, dass du etwas änderst. Und wenn die Dinge eigentlich gar nicht so schlecht laufen und du ohne jeden Grund jammerst, dann noch viel mehr.

Glückliche Menschen jammern nicht. Wenn ihnen etwas gegen den Strich geht, dann setzen sie alles daran, die Situation zu ändern. Und wenn das nicht geht, dann schließen sie ihren Frieden damit. Auf jeden Fall vergeuden sie nicht wertvolle Lebensenergie damit sich zu beklagen und halten sich so selbst in einer ständigen Spirale aus Enttäuschung, Wut und Frustration fest.

3. Du kriegst die vielen schönen Dinge im Leben gar nicht mehr mit

Das Zwitschern der Vögel im Frühling, die warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, der Duft frischgewaschener Wäsche, das Lieblingslied, dass im Radio läuft, der Busfahrer, der extra noch auf dich wartet oder das zarte Schmelzen der Schokolade in deinem Mund…

Wer nichts mehr von all diesen schönen Momenten des Alltags mitbekommt, der läuft höchstwahrscheinlich auf Autopilot durchs Leben. Und das ist leider eine Einstellung, die jedes Glück im Keim erstickt.

4. Du bist ständig krank

unglücklich im Leben - GlücksdetektivWenn du alle sechs Wochen erkältet bist oder ständig mit Magen- oder Kopfschmerzen zu kämpfen hast, dann lohnt es sich, dein Leben mal etwas genauer anzusehen. Wenn wir unglücklich sind, traurig oder dauerhaft gestresst, wirkt sich das direkt auf unseren Körper aus. Das nennt sich Psychosomatik und beschreibt einen ganz normalen Vorgang: unsere Seele („Psyche“) beeinflusst unseren Körper („Soma“).

Wenn du dich also nie richtig fit und gesund fühlst oder ständig ans Bett gefesselt bist, dann möchte dir dein Körper etwas sagen. Er sagt: „Stopp.“ „Halt.“ „Mach so nicht weiter.“ „Es geht uns nicht gut.“

Tu dir selbst einen Gefallen und hör auf deinen Körper, wenn du schon nicht auf deine Psyche gehört hast. Und zwar bevor es zu spät ist und sich deine harmlosen Infekte in ein handfestes Magengeschwür, einen Burnout oder eine Depression übertragen haben.

5. Du hast keine Ziele mehr in deinem Leben

Wenn du an Silvester auch nach Stunden noch immer nicht weißt, was du auf deine Liste mit den Vorsätzen fürs nächste Jahr schreiben kannst, dann sollte dir das zu denken geben. Glückliche Menschen sind voller Pläne und Ziele. Für sie quillt die Welt über vor lauter Möglichkeiten und  Herausforderungen, die sie angehen wollen.

Wer hingegen keine Ziele mehr hat, der hat womöglich schon aufgegeben.

6. Du zählst die Stunden bis zum Feierabend und die Tage bis zum Wochenende

Der Klassiker. Und ein absolut unwiderrufliches Zeichen dafür, dass du den falschen Job hast oder in deinem Job zumindest etwas wirklich schief läuft (schrecklicher Chef, unangenehmes Arbeitsklima etc.). Das Schlimme an dieser Situation ist ja nicht nur, dass dir der Alltag keinen Spaß macht und du dich zwingst, täglich zur Arbeit zu gehen. Das schlimme ist, dass du auf diese Weise dein Leben verschwendest während du auf den letzten finalen Endpunkt wartest, deinen Tod.

Denn auf jeden Feierabend folgt der nächste Arbeitstag und auf jedes Wochenende der nächste Montag. Sogar auf jeden Urlaub folgt der erste Arbeitstag und auf jede Krankschreibung die Rückkehr zum Arbeitsplatz.

Du wirst in dieser Schleife gefangen bleiben, bis du stirbst oder zumindest Rente bekommst. Aber weißt du eigentlich wie viele Stunden du noch absitzen musst, bis du 30 Arbeitsjahre überstanden hast? 56.400 Arbeitsstunden. Eine ganz schön lange Zeit um dazusitzen und sich schlecht zu fühlen. Nicht zu vergessen, dass du 67 Jahre alt bist, wenn du es endlich hinter dich gebracht hast und ein Großteil deines Lebens dann unwiderruflich verloren ist.

Die Arbeit ist einer der wichtigsten Aspekte unseres Lebens. Schon allein deswegen, weil wir die meiste Zeit damit verbringen. Seine Arbeit zu hassen ist der direkte Weg dazu, sein Leben zu hassen.

Tu dir das nicht an.

7. Du empfindest keine Freude im Alltag

unglücklich im Leben - GlücksdetektivWie oft hast du in der letzten Woche gelacht? Wie häufig hast du dich über eine freundliche Geste oder ein nettes Wort gefreut? Hat dir deine Arbeit Spaß gemacht oder wenigstens das Abendessen mit der Familie?

Oder konntest du deine trübsinnige Laune womöglich nicht mal auf der Geburtstagsfeier deiner Freundin verlieren? Wenn dir selbst der lustige Film, den du früher immer so gerne gekuckt hast, keine Freude mehr bereitet, dann ist die Lage (im wahrsten Sinne des Wortes) ernst.

Glückliche Menschen empfinden Freude im Alltag. Natürlich nicht pausenlos und es kann auch mal Durststrecken geben, aber alles in allem macht ihnen ihr Leben Spaß.

8. Du siehst nur noch das Negative

Natürlich hat der Chef wieder dir die Präsentation aufgedrückt. Na toll. Noch mehr Arbeit denkst du dir, während du bemerkst, dass deine Kollegen sich schon wieder heimlich treffen, ohne dir Bescheid zu geben. Sollen sie doch lästern… du kannst sie eh nicht leiden.

Vielleicht hat der Chef aber auch nur dir die Präsentation aufgedrückt, weil er der Meinung ist, dass du es am besten machst? Und vielleicht planen die Kollegen, denen du schon für immer abschwören wolltest, gerade dein Geburtstagsgeschenk?

Wer in allem nur noch das Schlechte vermutet, grundsätzlich vom Negativen ausgeht und ausschließlich mit Schwarz um sich wirft, der ist nicht glücklich. Ja, der ist nicht mal mehr Realist. Er unterliegt einem verzerrten Denken, das ihn anfällig für Depressionen macht.

 9. Du bist davon überzeugt, dass das Leben hart ist

unglücklich im Leben - GlücksdetektivDu wirst nicht Müde zu bekunden, dass das Leben kein Ponyhof ist und die meisten Menschen egoistisch und ungerecht? Jedes Hindernis ist ein weiteres Zeugnis dafür, wie ungerecht und grausam diese Welt ist, in die du hineingeboren wurdest? Jedes Missgeschick und jeder vor der Nase weggefahrene Bus ein Beweis mehr, dass das Leben ein einziger Kampf ist?

Ja, es gibt Krieg und Mord und Hunger und Korruption und viele weitere schlimme Dinge in dieser Welt. Keine Frage. Aber gleichsam gibt es vieles, was wunderschön und überwältigend positiv ist. Wer unglücklich ist, vermag diese Dinge nur nicht zu sehen. Sie passen nicht ins Weltbild, deshalb ignoriert man den Mann, der der alten Dame über die Straße hilft, das kleine Mädchen, das dem Obdachlosen einen Keks schenkt oder die vielen Menschen, die auf der ganzen Welt ehrenamtlich tätig sind.

Fakt ist, das Leben ist hart und wunderschön. Die Welt grausam und anbetungswürdig zugleich. Unglückliche Menschen fokussieren nur auf dem Schlechten, während glückliche Menschen ihre Herzen auch für all das Gute offen halten.

10. Du erträgst es nicht, Zeit mit dir selbst zu verbringen

Manche Menschen kriegen lange nicht mit, dass sie unglücklich sind, weil sie sich ständig und immer mit irgendwas beschäftigen. Sie schaffen es nicht, alleine zu sein und mal nichts zu tun. Warum? Weil dann unangenehme Gedanken auftauchen könnten, wie z.B. die Frage danach, ob man glücklich ist.

Deswegen versuchen viele solche Momente von vorneherein zu vermeiden. Jede Minute des Tages wird dann verplant. Das Wochenende erstickt in Terminen und Verabredungen. Und wenn man doch mal alleine zu Hause ist, dann wird schnell der Fernseher eingeschaltet. Alles bloß, um nur nicht einmal zur Ruhe zu kommen; Um ja nicht nachdenken zu müssen oder sich mit der eigenen Person auseinanderzusetzen.

Nur glückliche Menschen halten ihre eigene Gegenwart aus. Sie genießen sie sogar und nehmen sich regelmäßig Zeit dafür. Weil sie mit sich und ihrem Leben im Reinen sind und weil sie wissen, wie wichtig es ist, auf die innere Stimme zu hören.

11. Du glaubst, dass das Beste schon hinter dir liegt

unglücklich im Leben - Glücksdetektiv

Wenn du glaubst, dass das Beste schon hinter dir liegt heißt das, dass du deine Gegenwart nicht besonders magst und für deine Zukunft wenig Hoffnung siehst. Aber warum so negativ? Für glückliche Menschen ist das Leben voller Möglichkeiten.

Glück ist nicht an ein Alter oder eine bestimmte Lebensphase gebunden. Es ist nie zu spät seine Träume zu verwirklichen und glückliche Menschen tun das jeden Tag.

Wer glaubt, dass das Beste schon hinter sich liegt, hat sich selbst aufgegeben. Es zeugt davon, dass dir dein Leben entweder nicht genug wert ist, um es zum Besseren zu wenden oder dass dir der Antrieb dazu fehlt und du dich dem Leben hilflos ausgeliefert fühlst.

12. Du meinst, dass das Leben keinen Sinn macht und kannst auf die Frage nach dem Sinn nur mit den Schultern zucken oder sarkastisch werden

Natürlich ist die Sinnfrage nicht leicht zu beantworten und jeder hat da vielleicht auch einen anderen Ansatz. Nur so viel: glückliche Menschen sehen einen Sinn. Sie fühlen, dass ihr Leben eine Bedeutung hat und wenn auch nur dafür, um gelebt zu werden, mit all den Höhen und Tiefen die dazugehören.

Wenn es mir nicht gut ging, hatte ich auch keine Antwort auf diese Frage. Zufall? Rational begründete, wissenschaftliche Herleitbarkeit? Ein grausamer Scherz der Natur? Unterhaltung für die Götter?

Jetzt sehe ich den Sinn des Lebens darin zu leben. Glücklich zu sein. Zu lernen und zu wachsen und das Leben mit allen Sinnen auszukosten. Und ich bin unendlich dankbar für dieses wundervolle Geschenk.

Schnellcheck: Leben noch auf Kurs?

In wie vielen dieser Punkte konntest du dich wiederfinden? Ein, zwei? Mehr als die Hälfte oder sogar allen?

Als es mir noch schlecht ging trafen ganze 9 Punkte auf mich zu. Heute bin ich wirklich froh und erleichtert sagen zu können, dass ich mich in keinem mehr wiederfinde.

Meine YouTube-Folge zum Thema: 12 Zeichen, dass du unglücklich im Leben bist

12 eindeutige Zeichen dafür, dass du unglücklich bist

Ich hoffe, ich konnte dich mit dieser Liste zum Nachdenken anregen. Natürlich musst du deswegen nicht gleich dein Leben von einem Tag auf den anderen umwerfen. Aber es ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um mal darüber nachzudenken, ob dein Leben noch auf Kurs ist oder ob du dich vielleicht irgendwo verfahren hast.

Falls du jetzt festgestellt hast, dass du unzufrieden bist und so nicht mehr weiter machen möchtest, dann trag dich gleich jetzt in meine E-Mailliste ein. Um dir den Übergang in ein glücklicheres Leben zu erleichtern, habe ich ein Quiz entwickelt, mit dessen Hilfe du herausfinden kannst, warum du bislang nicht glücklich bist und wo du ansetzen kannst, um das zu ändern.

Und das alles ist zu 100% kostenlos für dich!

Du hast also überhaupt nichts zu verlieren. Außer vielleicht dein altes, unglückliches Selbst.

Also, trag dich gleich jetzt hier ein und lass uns gemeinsam in ein glücklicheres Leben durchstarten!

111 Kommentare
  • Daniel
    Geschrieben um 19:39h, 17 Dezember Antworten

    Sehr interessante Punkte. Viele sind aber nicht nur Zeichen von einem unglücklichen Leben, sondern auch Anzeichen einer Depression.
    Grade die Frage nach den eigenen Zielen und dem „Sinn“ lässt mich immer wieder zum Nachdenken kommen. Was tun, wenn man einfach keine Ziele und Aufgaben mehr findet? Das würde mich wirklich sehr interessieren…

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 18:58h, 18 Dezember Antworten

      Lieber Daniel,

      da hast du Recht. Depressionen und Unzufriedenheit haben aber auch viel gemeinsam. Für manche liegen sie sogar auf einem Kontinuum an dessen Ende die Depression steht.
      Ich glaube, wenn man keine Ziele oder Aufgaben mehr findet, dann hat man den Bezug zu seinen Träumen verloren. Dazu kann man sich einfach mal vorstellen, wie für einen persönlich der perfekte Tag aussehen würde. Was würde man tun? Wo würde man sein? Wie wäre man drauf? Was würde man erleben? Wie wäre das Wetter? Was hätte man für Fähigkeiten? Das allein reicht meistens schon aus um neue Ziele zu finden.

      • Adam
        Geschrieben um 00:42h, 03 Juli Antworten

        Perfekter Tag? Irgendwas in der Richtung plötzlicher, schmerzloser Tod.

        • Glücksdetektiv
          Geschrieben um 14:03h, 03 Juli Antworten

          Ich nehme mal an, dass das ein Scherz war. Denn zu sterben würde dir vielleicht deinen aktuellen Schmerz wegnehmen, aber auch jede Chance, die dieses Leben bietet. Bist du auch bereit darauf zu verzichten?

          Grüße,
          Katharina

        • Chris R.
          Geschrieben um 15:22h, 17 August Antworten

          Stimme Adam zu.
          Bin vollkommen bei dir Adam. Das wäre definitiv etwas schönes.

          • Glücksdetektiv
            Geschrieben um 18:02h, 18 August

            Wer so redet ist definitiv verzweifelt, traurig, vermutlich hoffnungslos und resigniert (oder möchte provozieren). Was planst du also dagegen zu tun, dass es dir so schlecht geht? Dass noch die nächsten 30,40,50 Jahre zu ertragen kann doch auch nicht der Sinn der Sache sein, oder?

            LG, Katharina

        • Ben
          Geschrieben um 05:16h, 18 Januar Antworten

          Oh ja, das wäre der Traum. Der wahrhaftige Freitod. Nicht mal den bekommt man einfach so geschenkt, das Leben ist durch und durch beschissen

    • Pina
      Geschrieben um 01:08h, 29 Juni Antworten

      Hallo Katharina, ein sehr guter Artikel, sehr interessant und regt auch zum nachdenken an. Bei mir trifft nur Punkt 1 zu, ich ziehe mich sehr zurück innletzter Zeit und bin nicht so ganz motiviert. Warum das so ist, muss ich erst noch raus finden. Du hast bei einem Kommentar geschrieben, man soll sich mal einen perfekten Tag vorstellen, das mache ich tatsächlich sehr gerne immer mal und bin da auch immer sehr aktiv und habe viele Ideen usw. Aber die Umsetzung ist dann immer nicht so einfach bzw. ich mache vieles davon dann dich nicht, eigentlich schade. Ich finde deinen Ansatz aber gut, weil man so raus finden kann, was einem glücklich macheb würde. Liebe Grüße, Pina

      • Katharina Tempel
        Geschrieben um 20:48h, 16 Juli Antworten

        Hallo Pina,

        ja, die Umsetzung ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Und daran hakt es leider oftmals, weil wir nicht aus unseren Gewohnheiten rauskommen, zu viel Angst haben oder doch lieber den einfachen Weg wählen.
        Aber auch da ist nicht Hopfen und Malz verloren. Man kann seine Willenskraft trainieren und es gibt tausende guter Tipps, um gute Gewohnheiten zu etablieren und seine Umsetzungsfähigkeit zu steigern.

        Alles Liebe,
        Katharina

        • Tobias
          Geschrieben um 18:44h, 24 Oktober Antworten

          Liebe Katharina,

          Ich LIEBE dich!!!
          Ich musste gerade total loslachen, wo ich gesehen habe wie ernst du hier alle Kommentare beantwortest, obwohl hier wohl oft nur ein paar Kandidaten sind, die den Frust des Tages in nem Forum rauslassen wollen.
          Zeigt zum einen vielleicht eine sehr sympatische Naivität deinerseits, aber vor Allen Dingen zeigt es wie ernst du das hier nimmst und jedem persönlich antwortest und auf seine Situation eingehst. Ich danke Gott oder wem auch immer dafür, dass es Leute wie dich gibt. Und danke, dass du meinen schlechten Tag in einen goldenen Abend verwandelt hast – wenn auch vielleicht eher unbeabsichtigt 😀

          Viele Liebe Grüße, du bist ein einziges Geschenk
          Tobias

          • Katharina Tempel
            Geschrieben um 12:58h, 08 November

            Natürlich nehme ich das hier ernst, Tobias. Es ist zum Einen mein Beruf und darüber hinaus eine Herzensangelegenheit, in der ich sehr viel Sinn sehe.

            Auf einen weiteren goldenen Abend,
            Katharina

  • Sabine
    Geschrieben um 21:48h, 27 Januar Antworten

    Liebe Katharina,

    kann deine Aufzählung bestätigen. Alles kommt mir bekannt vor 😉
    Und ja, der Übergang zur Depression ist nah, wenn deine oben genannten Punkte zutreffen. Auch einzelne Punkte deiner Liste, zum Beispiel keine Lebensfreude, können Anzeichen für eine Depression sein.

    Manchmal ist es aber auch eben „nur“ eine Sinnkrise und der Wunsch nach Veränderung breitet sich immer mehr aus. Aber egal ob Depression oder Sinnkrise, unglücklich ist man in so einer Situation auf jeden Fall.

    Ich denke, dieser Artikel wird einige Menschen sehr zum Nachdenken anregen und vielleicht auch ein Anstupser sein, endlich was zu ändern.

    LG, Sabine

    PS: zu Punkt 2: ich bin glücklich, aber manchmal jammer ich auch 😉

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 17:21h, 28 Januar Antworten

      Liebe Sabine,
      das war meine Absicht: zum Nachdenken anregen und überlegen, ob man noch auf Kurs ist.
      Zu den meisten Punkten könnte man sicher auch eine zeitliche Perspektive packen. Es ist schließlich völlig normal, wenn man mal keine Ziele oder Ideen hat, krank ist, jammert und keine Freude empfindet. Aber wenn es dauerhaft, durchgehend oder immer wieder vorkommt, dann sieht das schon ganz anders aus.
      Also: gelegentliches jammern hat noch niemandem geschadet 😉 Allerdings wohl auch noch niemandem geholfen…
      LG, Katharina

  • 25 Fragen, die dich deinen Traumberuf finden lassen - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 21:05h, 15 April Antworten

    […] Anfang steht die Unzufriedenheit. Du erkennst sie daran, dass du jeden Tag erschöpft nach Hause zurückkehrst und dich leer gesaugt und ausgebrannt […]

  • andy
    Geschrieben um 09:47h, 08 Juni Antworten

    Wah! Bin ich hier falsch? Keine zutreffenden Punkte gefunden 😉

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:31h, 08 Juni Antworten

      Gratulation Andy! Das heißt auf jeden Fall, dass du etwas richtig machst 🙂
      Aber es schadet nicht, die Punkte mal von Zeit zu Zeit neu zu überprüfen. Denn leider verlieren wir das Wichtigste im Leben nur all zu schnell aus den Augen.

  • Andreas
    Geschrieben um 21:57h, 20 Juli Antworten

    Was für ein scheiß. Es gibt viel jammerlappen. Mein ganz leben ist nur von Tod und Perspektivlosigkeit.alles was ich neue versuche wird nur zu ein weiteren scheitern meiner selbst.glaud mir ich viele viele ding ausprobiert.und Kriege nur ein Schlag ins genik. Mit 15 ist ein Freund an seine Kotze erstickt, mit17 ist mein große Schwester gestorben.meine kleine Schwester hat den Kontakt abgebrochen, genauso wie meine beste Freundin mein bester Freund ist zum scheiß nazi geworden. All das nur wegen den grausamsten und zu sinnlosesten Wort von all liebe.liebe heißt nur ein wenn zwei sich lieben Lieder der dritte. 2014 habe ich MS bekommen. Wo ist dar noch Hoffnung oder zukumpft wenn das elend mein leben ist.also man hat Glück oder nicht. Glück ist kein zustand er ist ein Augenblick. Wer noch nie in sein Abgrund gesehen hat weiß nicht das ,dass leben einziger grausamer Witz ist. Die kein Glück haben sind immer mehr als die10000 arschgeigen die kein elend kennen.wal sie ihren Wohlstand aus den Blut und Verzweiflung der anderen.krank genug das die elendige Menschheit solchen Arschlocher nach eifern. Das leben ist nicht das Problem der Mensch ist alles kranke pervese grausames ist den menschlichen Geist entsprungen.tut euch ein gefallen. Und lieb das leben und hasst den Menschen.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:30h, 21 Juli Antworten

      Hallo Andreas,

      es tut mir sehr leid, dass du schon so viele schlimme Ereignisse durchleben musstest. Ich kann auch absolut verstehen, dass man da die Hoffnung verliert und die Zukunft nur noch schwarz sieht.

      Ich kann sogar nachvollziehen, dass du dich von einem Glücksblog womöglich angegriffen fühlst. Allerdings zwingt dich niemand, irgendetwas in dieser Richtung zu unternehmen. Du kannst versuchen, auch in deiner Situation, wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen und ich garantiere dir, dass es dir helfen wird.

      Aber ob du das machen möchtest oder nicht, bleibt voll und ganz dir überlassen.

      Du hast recht, dass vieles grausame und perverse dem menschlichen Geist entsprungen ist. Aber genau diesem Geist ist auch Liebe, Kreativität, Inspiration, Hoffnung, Freude und selbstlose Hilfe entsprungen. Du kannst entscheiden, worauf du dich konzentrieren willst oder ob du die beiden Seiten des Menschseins wenigstens in Balance erfassen möchtest.

      Glück ist flüchtig, wenn du es als glückliche Fügung oder Moment der Ausgelassenheit betrachtest. Aber Glück ist keinesfalls flüchtig, wenn du es als grundsätzliche Lebensbejahung, als optimistische Einstellung und als natürliche Lebensfreude betrachtest.

      Es gibt eine ganze Welt hinter dem Hass, den du gerade auf die Welt oder die Menschen hast. Es liegt an dir, ob du sie kennen lernen möchtest oder nicht.

      Ich wünsche dir alles Gute!
      Katharina

  • Selbstliebe - sich selbst lieben lernen - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 17:54h, 15 August Antworten

    […] oder später gelangen wir auf diese Weise in die totale Erschöpfung, Unzufriedenheit oder werden schlichtweg krank. Irgendwann können wir unser enormes Pensum nicht mehr […]

  • Leben ändern leicht gemacht – mit 5 Schritten in ein neues Leben - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 17:54h, 26 August Antworten

    […] Dann merken wir ganz deutlich, dass irgendetwas nicht mehr stimmt. Dass sich das Leben einfach nicht mehr gut anfühlt. Obwohl die Dinge im Äußeren vielleicht gar nicht so schlecht stehen … […]

  • Pauline Hermann
    Geschrieben um 22:47h, 19 Januar Antworten

    Und wie geht’s jetzt weiter? Abgesehen davon dass ich sehr gerne zur Arbeit gehe und die Wochenenden alleine zuhause verabscheue treffen alle Punkte auf mich zu. Aber in wie fern hilft mir das? Ich habe bloß die Bestätigung von einer Internetseite dass mein Leben scheiße ist.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:58h, 20 Januar Antworten

      Es hilft dir vielleicht zu wissen, dass das, was du womöglich schon geahnt hast, wirklich so ist. Und das ist immer der erste Schritt bevor man aktiv werden und etwas ändern kann.

      Und vielleicht hilft es dir auch zu wissen, dass es sehr vielen Menschen zu irgendeinem Zeitpunkt in ihrem Leben so geht (mir eingeschlossen) und das wir alle wieder einen Weg daraus finden können.

      Und zu guter Letzt kann dir dieser Beitrag vielleicht helfen, ein paar gute Anregungen darüber zu finden, wie es jetzt weiter gehen kann: https://www.gluecksdetektiv.de/wie-wird-man-gluecklich-die-ultimative-schritt-fuer-schritt-anleitung/

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Esma Köse
    Geschrieben um 10:51h, 10 Juni Antworten

    Wie kann man da raus kommen, ich bin total unglücklich, obwohl ich es nicht sein sollte, da ich zwei tolle Kinder habe!
    Alle 12 Zeichen treffen exakt auf mich zu!
    Es kommt noch dazu das ich von meinem Partner keine Unterstützung mehr bekomme, weil er uns aufgegeben hat!
    Es tut weh zu wiessen das man an allem schuld ist, was schlecht war!
    Es ist nicht leicht daraus zu kommen, ich war glücklich, da ich das Gefühl ,des geliebt zu werden, hatte!
    Ich würde gerne mein Leben zürück !

  • Rainer Ostendorf
    Geschrieben um 19:05h, 14 Juni Antworten

    „Das Leben ist wert, gelebt zu werden, sagt die Kunst, die schönste Verführerin; das Leben ist wert, erkannt zu werden, sagt die Wissenschaft.“ Friedrich Nietzsche

    Schöne Grüsse aus der http://www.freidenker-galerie.de

  • Patrick Bauer
    Geschrieben um 19:46h, 16 August Antworten

    Mir geht es schon seit nen paar Monaten so auf mich treffen viele punkte zu, ich lese mich von blog zu blog aber nix hilft mir wirklich vielleicht ist es die antriebslosigkeit mir gelingt es mal ne woche mich auf zu raffen dann passiert wieder was negatives und ich steh am anfang ich weis ich nicht mehr weiter. Manchmal denk ich mir nur würde mich ein Lkw überfahrenund Zack alles wäre vorrüber aber mir selber was zu tun denk ich nicht dran zum Glück aber inzwischen echt alles woran ich spaß hatte geb ich mehr und mehr auf inzwischen selbst das Playstation spielen was ich tierisch gerne gemacht hab.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 20:28h, 19 August Antworten

      Wenn du schon seit längerem Probleme mit Antriebslosigkeit hast und sich sogar Selbstmord-Überlegungen in deine Gedanken schleichen, hast du es vielleicht mit einer handfesten Depression zu tun. Da hilft Bloglesen dann auch nur sehr eingeschränkt weiter.

      Am besten sprichst du mal mit deinem Hausarzt darüber oder suchst dir direkt einen Therapeuten. Auf dieser Seite findest du die wichtigsten Ressourcen und einige Tipps, an den du dich wenden kannst: https://www.gluecksdetektiv.de/du-brauchst-hilfe/

      Ich wünsche dir alles Gute.
      LG, Katharina

  • sallybowl@me.com
    Geschrieben um 00:42h, 29 Oktober Antworten

    Ich bin unglücklich und möchte einfach nur mit jemandem. reden.sallybowl@me.com

  • Anonym
    Geschrieben um 01:58h, 14 November Antworten

    Moin, das Ding ist, meine Lage spiegelt sivh in keinem der Punkte wieder, ivh fühle mich aber trotzdem unglücklich… es fehlt der Punkt man hat keine vertrauten Personen…

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 23:29h, 14 November Antworten

      Ich denke, ich weiß, was du meinst. Fehlende Freunde oder Vertrauenspersonen können eine ganz große Lücke im Leben bewirken und auch wenn andere Bereiche des Lebens gut laufen, kann das immer ein kleiner Wermutstropfen sein, weil wir Menschen soziale Wesen sind und uns nach Verbindung sehnen.

      Und natürlich können wir einiges dafür tun neue Menschen kennnenzulernen und Freunde zu finden, aber so 100%ig liegt es auch nicht in unserer Hand, weil die Chemie stimmen muss und es somit auch ein wenig Glück ist Menschen zu finden, mit denen man sich komplett wohl fühlt.

      LG, Katharina

  • Bettina
    Geschrieben um 07:37h, 15 November Antworten

    Liebe Katharina,

    wenn ich deine Zeilen lese, wird mir mal wieder bewusst, wie vielen Menschen es so geht: Unglücklich, weil sie sich abhängig gemacht haben. In einem Hamsterrad sitzen, von dem sie glauben, sich nicht befreien zu können.
    Ich erkenne mich in drei Punkten wieder und bin froh, dass ich dabei bin, mein Leben zu verändern. Es so zu gestalten, dass ich am Ende des Lebens (oder gar schon am Wochenende), mich nicht fragen muss, was ich eigentlich unter der Woche gemacht habe außer Arbeiten, Essen und Schlafen. Das Gute ist, dass ich auf dem Weg in das Leben, das ich führen möchte, die Augen aufmache und trotz eines langen Arbeitstages die kleinen Momente des Glücks sehe, die auf dem Weg liegen. Im Alltag. In Begegnungen.

    Ich hoffe, dass du mit diesem Beitrag viele Menschen wach rütteln kannst, auch ihren Weg zu verfolgen in das Leben, das zu ihnen passt.

    Alles Liebe
    Bettina

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:27h, 17 November Antworten

      Es ist wichtig und super, dass du die kleinen Momente des Glücks erkennst und offen für sie bist. Sie verschönern dir nicht nur den Alltag, sondern helfen dir auch, die nötige Energie, Zuversicht und Motivation zu finden, um auch diejenigen Aspekte deines Lebens anzugehen, die dich bislang noch stören.

      Alles Liebe für dich,
      Katharina

  • NoName
    Geschrieben um 00:05h, 16 November Antworten

    Selten so eine Mist gelesen, sorry.Na klar ist die Welt ein bitter Ort. Es ist leichter was schlechtes zu tun, als was gutes. Glücklich sein ist Selbstschutz und egoistisch. Wie kann man denn ernsthaft wirklich glücklich sein und sich von den 12 genannten Punkten freisprechen? Das ist den Menschen gegenüber verachtend, denen es wirklich dreckig geht, den 50.000 Menschen gegenüber die jeden Tag an Hunger sterben z.B. Versuche deinen biologischen Fußabdruck auf 0 zu setzen, ansonsten bist auch du nur ein Profiteur vom Elend der anderen.

    Be happy

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:09h, 17 November Antworten

      Was ist denn daran falsch nach einem glücklichen Leben zu streben? Die meisten Menschen wünschen sich glücklich zu sein.

      Und dadurch, dass es mir schlecht geht, sterben auch nicht weniger Menschen an Hunger. Im Gegenteil: Studien zeigen, dass glückliche Menschen einen geringeren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, weil sie bewusster und achtsamer mit sich und den Ressourcen der Welt umgehen.

      LG, Katharina

  • Kein Name
    Geschrieben um 16:55h, 20 November Antworten

    Tja, viele Punkte treffen leider auf mich zu. Mir geht es zum Teil schlecht. Aber ich sage immer: Wenn man unzufrieden ist, muss man was ändern! Ob das nun im Beruf oder Privatleben ist. Dabei habe ich mich sogar selber unter Druck gesetzt, um ein Ziel (mein Traum von einer Weltreise) zu erreichen.
    Darauf arbeite ich nun hin, spare und rede oft davon. Ich habe also eine Aufgabe und danach wird eh alles anders (Beruf, Privatleben, Einstellung, etc.), davon bin ich überzeugt. Das gibt mir pers. wieder Kraft, auch in schlechten Momenten.

    Vielleicht hilft es ja jemanden weiter.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 18:48h, 21 November Antworten

      Vielen Dank für deinen Kommentar!
      Richtig, Unzufriedenheit zeigt uns, dass wir etwas ändern sollten.

      Eine Weltreise wird dich auf jeden Fall aus deinem normalen Alltag holen und dir womöglich die Kraft und Inspiration für eine Neuausrichtung geben. Aber ein kleines Wort der Warnung möchte ich auch noch loswerden: Erwarte nicht, dass die Reise alle Probleme löst. Du nimmst dich und deine Einstellungen ja überallhin mit, deswegen löst sich vielleicht nicht alles in Luft auf, was dich jetzt belastet.

      Wenn du das im Hinterkopf behältst und aktiv angehst, dann steht deinem Neustart nichts im Wege. Und erstmal wünsche ich dir eine fantastische Reise und alles Gute.

      LG, Katharina

      • Kein Name
        Geschrieben um 20:53h, 21 November Antworten

        Hallo,

        sicherlich löst das nicht alle Probleme, aber so eine Erfahrung ändert zum Teil auch die eigene Einstellung zu vielen Dingen. Zudem habe ich ein Ziel, ich freue mich halt etwas zu machen, was nicht viele Menschen auf der Welt tun. Das steigert nicht nur das Selbstbewusstsein, ich denke man geht danach mit dem Leben anders um. Vor allem wenn man noch sieht, wie gut es einem doch geht. Man lernt das Leben richtig zu schätzen.

        Danke für die Wünsche, es wird alles super 🙂

        Gruß

        • Glücksdetektiv
          Geschrieben um 19:17h, 23 November Antworten

          Absolut.
          Ich wünsche dir eine wundervolle Reise und alles Gute!

          LG, Katharina

  • Sebastian
    Geschrieben um 10:53h, 04 Januar Antworten

    Hmm, das sieht nach einer schönen Beschreibung von mir aus…
    Um ehrlich zu sein, finde ich mich in allen Punkten wieder.
    Naja, gut zu wissen, dass ich es mir nicht einbilde unglücklich zu sein, aber es wäre noch schöner, wenn ich da irgendwie mal etwas dran ändern könnte ohne immer gleich einen Rückzieher zu machen und mir zich viele Ausreden einfallen zu lassen.
    Ich halte von Therapie mittlerweile gar nichts mehr und habe mich im Moment erstmal damit abgefunden, dass ich unzufrieden bin.

    Trotzdem natürlich Danke für den Beitrag!

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 13:07h, 19 Januar Antworten

      Wenn du unzufrieden bist, dann ist das jetzt so und dann hilft es auch niemandem sich darüber zu ärgern oder sich dagegen zu sträuben. Es ist so. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch so bleiben muss. Ich kenne deine spezifische Situation nicht, aber auf dieser Seite findest du viele kostenlose Anregungen und Tipps, wo du ansetzen könntest, um auch alleine und ohne fremde Hilfe wieder glücklicher zu werden: https://www.gluecksdetektiv.de/du-brauchst-hilfe/

      LG, Katharina

  • Miles Schlage
    Geschrieben um 01:40h, 22 Januar Antworten

    Interessantes Thema mit fast voller Punktzahl für mich ^^ Ich finde es schwierig, glücklich zu sein, Glück zu fühlen, es zu ehren und zu halten, ist es doch irgendwie immer flüchtig. Und auch wenn es mal bleibt, kommt irgendjemand oder irgendetwas und nimmt es einem wieder. Ich habe schon mit 22 eine Depression diagnostiziert bekommen, geahnt schon mit 16 und jetzt mit 30 kann ich nicht behaupten, ich wäre noch depressiv aber bei 11\12 punkten wohl auch nicht glücklich. Aus beruflichen gründen bin ich vor sechs Jahren aus meiner Heimat gezogen, die Freunde die ich hier hatte sind gestorben oder haben einfach viel zu andere Interessen – mein Job ist sehr langweilig, wenn auch gut bezahlt, ist mir das Geld nichts wert, aufgewogen in Zeit, nur ein Penny auf der Waage, wenn man doch nicht sein will, wo man ist… Aber nun steh ich hier und weiß was mir fehlt, warum sich das Leben anfühlt, wie es sich anfühlt – weiß was ich will, weiß was nicht, Aber trotzdem kann ich nichts ändern. Naja so ist das ebend – es kann ja nicht nur Gewinner geben 😉 Über Weihnachten habe ich meine Eltern besucht – nachdem ich zwei Stunden da war, wurde ich heiser, weil ich schon länger nicht mehr gesprochen hatte – das klingt doch nach nem glücklichen Leben xD Gut ich weiß auch garnicht, warum ich hier ein Kommentar schreib, ziemlich inhaltslos und nich wirklich Ziel orientiert … Wahrscheinlich wollte ich einfach nurmal mal loswerden – sorry dafür… Viel Erfolg dir noch und immer ein zauberhaftes Lächeln auf den Lippen. Lg

  • Innere Unzufriedenheit erkennen - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 17:57h, 30 Januar Antworten

    […] du das auch? Dieses diffuse Gefühl von innerer Unzufriedenheit? Wenn du ganz genau weißt, dass dir irgendetwas zu deinem Glück fehlt… Nur weißt du nicht, was es […]

  • Carola Kluth
    Geschrieben um 10:21h, 13 April Antworten

    Auch ich leide an einer Depression, die ich versuche, alleine in den Griff zu bekommen. Ich bin nicht der Therapeutentyp, deshalb habe ich alles, was ich im Netz finden konnte, aufgesogen. Ich treibe Sport, zu viel, doch er hilft mir, wenn die bösen Gedanken sich in meinem Kopf ausbreiten. Mein Kopfkino hätte einen Oskar verdient. Noch vor 3 oder 4 Monaten hätte ich die 12 Punkte der Liste abgenickt, mir ging es sehr schlecht. Heute ist es so, das ich die Punkte 1, 5, 7 und 10 noch nicht im Griff habe, doch ich bin auf einem guten Weg. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die Depression über einen langen Zeitpunkt schleichend in das Leben getreten ist, verstärkt wird durch – wie bei mir – ein traumatisches Erlebnis. Man kann nicht erwarten, dass sie fix aus dem Leben wieder verschwindet, auch das braucht seine Zeit. Deshalb sind diese Weisungen hier auf der Seite aus den Tiefs für mich sehr hilfreich, zeigen sie doch, dass es trotz der Schwärze noch ein Lichtblick gibt.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:02h, 14 April Antworten

      Ich finde sehr beeindruckend, welchen Weg du bereits ganz alleine gegangen bist und wie viel Besserung du schon erreicht hast. Darauf kannst du sehr stolz sein. Und du hast Recht, solche Dinge brauchen ihre Zeit, deswegen ist es wichtig die Hoffnung und das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und dich für all deine Teilerfolge zu belohnen und zu loben.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Peter M.
    Geschrieben um 13:37h, 22 April Antworten

    Hallo zusammen,
    .
    zunächst mal ein Lob an den Glücksdetektiv – tolle Arbeit.
    .
    In allen 12 Punkten finde ich mich wieder und fühle mich als seien alle meine Akkus leer, die Antrieb, Gefühl, Hoffnung, Sinnhaftigkeit, Lebensfreude, Selbstwert …. und so weiter steuern. Bin seit ca. 1 Jahr arbeitsunfähig, nehme Psychotherapie, Antidepressiva, usw. Möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Mich interessiert etwas anderes.
    Ich befinde mich unmittelbar vor einer 5-wöchigen psychosomatischen Therapie (Genehmigung ja – Termin noch nicht). An dieser Therapie hängt nun meine gesamte Hoffnung auf Besserung. Mir ist klar, dass vieles an mir selbst liegt um dort „erfolgreich“ zu sein. Wille und Glaube sind bei mir leider gerade uneins.
    Meine Frage nun:
    Hat jemand schon Erfahrungen mit ähnlichen Reha-Maßnahmen gemacht? Und wenn ja, mit welchem Erfolg bzw. Ergebnis. Ist eine Besserung durch Reha wirklich möglich?
    Vielen Dank schon einmal fürs „zuhören“ und für evtl. Antworten.

    (Ich möchte das Reha-System nicht in Frage stellen, eher Meinungen von Betroffenen hören/lesen)
    Ich wünsche mir nichts sehnlicher als wieder mein altes Ich zu bekommen. )

    Gruß
    Peter M.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:39h, 27 April Antworten

      Lieber Peter,

      ich habe keine persönlichen Erfahrungen mit Reha und hoffe, du kriegst noch ein paar Erfahrungsberichte.
      Meine Frage ist eher: Warum sollte es denn nicht klappen? Alles, was du willst, ist, dass es dir wieder besser geht. Und wie du selbst gesagt hast, ist das etwas, das größtenteils aus dir selbst heraus geschehen muss mit ein bisschen Unterstützung von außen. Diese Besserung kann also theoretisch überall eintreten. Ob in der Therapie, in der Reha oder in der Eisdiele um die Ecke, in der du eine tolle Unterhaltung hattest, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Vielleicht kannst du den kommenden Aufenthalt einfach als Zeit für dich und deine Seelenreise begreifen. Fünf Wochen, in denen es nur um dich und dein Wohlergehen geht. Dann bin ich sicher, dass du das Beste daraus mitnehmen wirst.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Paula
    Geschrieben um 04:55h, 19 Mai Antworten

    Hallo Liebe Katharina,
    zuerst vielen Dank für dein Blog, es ist super!
    Ich habe ein großes Problem mit meinem Leben seit ein paar Jahren oder mehr …. Ich habe mich nur in vier Punkte wiedergefunden, aber ich fühle sehr traurig .. Ich denke die wichtigste Probleme, die ich habe, sind meine Negativität und meine Unsicherkeit. Wenn ich immer mit jemand bin, werde ich sehr unsicher und spreche fast nichts, deshalb habe ich wenig Freundinnen. Manchmal denke ich daran, dass ich nicht lustig bin. Ich bin sehr gut in der Schule, meine Eltern und Lehrer sind sehr stolz auf mich, trotzdem bin ich nicht Glücklich. Wissen Sie wie ich diese Situation verbessern kann?

    Vielen Dank Katharina und entschuldigen Sie mir bitte für mein Schreiben, meine Muttersprache ist nicht Deutsch.

    Liebe Grüße,
    Paula

  • Dalai Lama
    Geschrieben um 22:29h, 18 Juni Antworten

    Was für ein Scheissdreck!

  • Ständig krank? Hör auf deine Seele bevor es zu spät ist - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 14:02h, 30 Juni Antworten

    […] weil du gerade eine belastende Zeit durchmachst, weil du von Sorgen geplagt wirst, weil du unglücklich bist, einen großen Streit hattest, unter großem Druck stehst oder andere psychische Probleme mit dir […]

  • Wie wird man glücklich? Die ultimative Schritt-für-Schritt-Anleitung - Glücksdetektiv
    Geschrieben um 14:41h, 30 Juni Antworten

    […] du auf diesen Beitrag geklickt hast, dann bist du wahrscheinlich irgendwie unzufrieden im Leben. Vielleicht hast du ein ganz konkretes Problem, das dich belastet. Vielleicht läuft aber objektiv […]

  • Alexander von Karnstein
    Geschrieben um 03:45h, 20 Oktober Antworten

    Guten Morgen,

    die Analysen ein gut, was aber stört sind die fast schon als Vorwurf zu verstehenden Hinweise auf glückliche Menschen. Für Depressive sind diese Hinweise fast schon ein Stich ins Herz.
    Ist alles nicht so einfach, da das Erkennen eines Problems nicht notwendigerweise die Lösung desselben sein muss. Zudem kann dieser permanente Hinweis auf glückliche Menschen eine Trotzreaktion verursachen im Sinne, dass man dann sagt: „Bitte, dann seid halt glücklich und haltet es mir nur vor, dass ich es nicht bin!“
    Wie gesagt, es gibt Menschen, die was aendern wollen, aber diese permanernten Vergleiche mit Glücklichen kann Frustration hervorrufen. Kein Psychologe oder Laie mit Sensibilität würde auf diese Weise versuchen, depressive Menschen aufzubauen!
    Das erreicht man vielmehr, wenn man nach den Ursachen ihrer Lage sucht und dann erarbeitet mit dem Patienten gemeinsam Lösungen, um ein für ihn ein besseres Leben zu ermöglichen. Das geschieht sicher nicht durch den permanenten Hinweis auf glückliche Menschen. So was kann Depressive runterziehen und ist auch für sie nicht selten ein stiller Vorwurf., warum Depressive „sich auch so anstellen müssen“, wo es die Glücklichen doch auch packen
    Ganz fragwürdige Herangehensweise an die Problematik der Depression, die so wohl kaum erin Psychologe jemals praktizierte!

    Alexander von Karnstein

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:07h, 21 Oktober Antworten

      Es tut mir leid, dass dich dieser Artikel angreift. Das war nicht die Absicht. Wie kommst du überhaupt darauf, dass sich dieser Artikel an depressive richtet? Ich habe aus meiner eigenen Erfahrung gesprochen auf der unglücklichen und der glücklichen Seite. Das hat aber überhaupt nichts mit dem Vorhandensein einer psychischen Störung zu tun. Das bedeutet auch nicht, dass man einmal glücklich wird und dann ist alles gut.
      Dieser Artikel dient lediglich als Wachrüttler für die Menschen, die gar nicht merken, wie schlecht es ihnen geht, weil sie es für normal halten.

      Hier ist ein Artikel, den ich über Depression geschrieben habe: https://www.gluecksdetektiv.de/umgang-mit-depressiven-menschen-was-du-als-aussenstehender-tun-kannst/

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Jens
    Geschrieben um 15:14h, 07 November Antworten

    Gefällt mir. Nur bei „Nur glückliche Menschen halten ihre eigene Gegenwart aus.“ stimme ich nicht zu. In den Zeiten in denen ich unglücklich war konnte ich trotzdem gut mit mir alleine Zeit verbringen bzw mich selber aushalten. Ich schätze das hängt mehr mit dem Intra-/Extravertierten zusammen.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 17:48h, 07 November Antworten

      Die Persönlichkeit spielt natürlich mit rein. Ich meinte aber eher den Aspekt, dass wir uns oft nicht trauen hinzusehen, wenn es uns schlecht geht, weil wir uns davor fürchten, was wir in unserem Inneren entdecken können. Deswegen neigen wir häufig dazu uns mit allerlei anderen Dingen abzulenken, z.B. mit sehr viel Arbeit, Sport oder auch Partys, Drogen, Alkohol, Computerspielen oder Fernsehen.

      Grüße, Katharina

  • Pasi
    Geschrieben um 12:07h, 05 Februar Antworten

    Leider für mich Persönlich keine Hilfe hier und da sind Ideen aufgekommen werden jedoch am ende durch Faktor Mensch zur Nichte gemacht keine Ahnung wie ich das sagen soll mir gefällt einfach die Menschliche Natur wie der Mensch „denkt“ und Handelt, sich Manipulieren und Steuern lässt und dann auch noch dankend…. Weswegen ich mich Teilweise selber „Hasse“/ nicht selber Akzeptieren kann weil ich ja genau so bin was halt natürlich Menschlich ist ….Zwickmühle. Dennoch würde ich mir oder anderen niemals schaden zu fügen wieso auch wieso sollte es andern Menschen schlecht gehen nur weil es mir schlecht geht. Klar könnte ich sagen ich geh zum Therapeuten etc pp aber sehe den sinn nicht dahinter Tabletten zu nehmen die mir vorgaukeln das Leben sei schön wenn es in Wahrheit gar nicht so ist hab auch teilweise das Gefühl ich bin so kompromittiert und manipuliert durch die Gesellschaft und co das ich gar nicht mehr Wissen kann was ICH überhaupt will und mich nicht irgendeine Dritte Partei dazu drängt ;/

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 19:00h, 06 Februar Antworten

      Das musst du natürlich selbst entscheiden. Ich wollte nur einen Punkt klären: Ein Psychologischer Psychotherapeut kann dir gar keine Medikamente verschreiben. Das dürfen nur Ärzte und Psychiater. Bei einem Psychologischen Psychotherapeuten erhältst du eine Therapie, d.h. Gespräche und Übungen für deine Situation. Vielleicht ändert das ja deine Sicht auf die Dinge.

      LG, Katharina

      • pasi
        Geschrieben um 16:29h, 08 Februar Antworten

        Klar könnte das meine Sicht auf die Dinge ändern würde aber die Tatsache wie es ist nicht verändern also irgendwie redundant. Ich meint so wie in einer Manufaktur nach 100Tausenden Durchläufen mal doch ein Topf nicht zum Deckel passt eventuell ergeht das manchen Menschen genau so.
        Trotzdem danke für die Schnelle Antwort 😀

  • Paul Jakob Signer
    Geschrieben um 04:09h, 08 Februar Antworten

    Ich bin nun 76 Jahre alt und seit ein paar Monaten bin ich in eine Depression gefallenkann nicht mehr gut einschlafen und mein ganzes Leben kommt immer im Kopf wie ein Film vor.Habe Angstgefuehle und bin unsicher und immer Muede.Das Problehm ist ich habe alles was es braucht zum Leben
    Wuensxhe Euch allen einen schoenen Tag.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 11:22h, 08 Februar Antworten

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du sagst es bereits: Du hast im Grunde alles, was du brauchst, um glücklich zu sein. Was uns vom glücklichsein abhält ist meist nicht etwas, das uns fehlt, sondern bestimmte Einstellungen, die sich in unserem Kopf breit machen. Gerade, wenn du auch von Depression sprichst, kann ich mir gut vorstellen, dass dein Denken von negativen Gedanken ausgefüllt ist: Negative Gedanken über dich selbst, über die Welt, über die Zukunft… Das ist ganz typisch für Depressionen und einer der größten Glücksverhinderer.

      Wenn es dich interessiert, findest du mehr zum Thema unter „kognitive Verzerrungen“, „kognitive Triade“, „kognitive Therapie nach Beck“ oder auch „negative bias“. Eine praktische Übung gegen diese negativen Gedanken findest du hier: https://www.gluecksdetektiv.de/negative-gedanken-loswerden und in aller Ausführlichkeit mit allen Hintergrundinfos in meinem Glückskurs: http://gluecklichleben.gluecksdetektiv.de

      Liebe Grüße, Katharina

  • Carmen Pluemer
    Geschrieben um 16:15h, 10 Mai Antworten

    Hallo, fast alles zutreffend in meinem Fall. Jedoch nehme ich noch die schönen kleinen Dinge wahr. Aber fûr wie lange noch…..

  • Markus Will
    Geschrieben um 00:12h, 19 Mai Antworten

    am Ende steht der Tod für was soll ich also was tun. ich gehe nciht vor die Tür da ich da sterben könnte, wenn ma nweiss wan das sterben kommt kann frei leben. So kann ich nur ruas mirt tabletten, das ganze lebne sit Unsinn weil man sterben muss.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 11:35h, 19 Mai Antworten

      Inwiefern macht denn das Leben keinen Sinn mehr, nur weil am Ende der Tod steht? Macht dann auch ein Konzertbesuch keinen Sinn, weil es irgendwann vorbei ist oder ein Urlaub kein Sinn, weil er auch wieder aufhört?
      Sind diese Dinge nicht dennoch (oder vielleicht sogar gerade) schön, weil wir wissen, dass sie irgendwann vorbei sind?

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Carmen Pluemer
    Geschrieben um 14:19h, 19 Mai Antworten

    Hallo, vielen Dank Katharina!! Es war nur wieder eine Phase bei mir und nun geht es voran. Grüsse an alle! ?

  • willi64
    Geschrieben um 14:48h, 22 Mai Antworten

    ich besuche keine Konzert oder soi, weil man mir beim Verlssen des Hause die Angst ansieht, ich bin verkrampft, zittere am ganzen Körper, erst wenn ich wieder zu Hause bin fühle ich mich sicher, Ich habe in jeder Situation Todesangst.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 13:25h, 25 Mai Antworten

      Ich weiß nicht, was du schon probiert hast, aber Angststörungen sind in den meisten Fällen sehr gut behandelbar. Das heißt, dir kann geholfen werden und du musst nicht unter dieser Dauerpanik leiden. Dein Hausarzt oder der nächstgelegene Psychotherapeut aus dem Telefonbuch/Internet hilft dir in diesen Fällen weiter.

      Grüße, Katharina

  • willi64
    Geschrieben um 14:50h, 22 Mai Antworten

    daher sit das Leben ohne Sinn, der Tod steht bei mir über allem, daher kann mir nichts Freude bereiten, nachts kein Schlaf, da man da ja auch nicht mehr wach werden kann, morgens Angst vor dem klo, da kann ja Blut sein und so geht das den ganzen Tag, jedes Zipperlein bewerte ich als das Ende.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 13:23h, 25 Mai Antworten

      Das klingt äußerst anstrengend und angsteinflößend. Ich will mir gar nicht vorstellen, in welche Dauerpanik du deinen Körper und deinen Geist versetzt. Hast du deswegen schon mal Hilfe in Anspruch genommen, z.B. mit deinem Hausarzt darüber geredet?

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • willi64
    Geschrieben um 23:52h, 28 Mai Antworten

    klar aber niemand kann mir ja versichern das ich nicht sterben muss.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 13:06h, 29 Mai Antworten

      Das nicht. Aber du kannst lernen mit der Verunsicherung zu leben und dich davon nicht beeinträchtigen zu lassen bzw. zu akzeptieren, was unvermeidlich ist und das Beste draus zu machen.

  • willi64
    Geschrieben um 23:55h, 28 Mai Antworten

    sowie ich was machen muss was nicht in meine Plan passt zittere ich. Mein Vater ist im Krankenhaus ich kann ihn nicht besuchen da ich kein Aufzug fahre wenn ich nur an Gefahren denke zittert alles an mir.

    Und die Hitze jetzt fa möchte ich nciht voir die Tür,alleine der Gedanke da raus zu müssen, ich schwitze den ganzen Tag.

  • willi64
    Geschrieben um 19:17h, 04 Juni Antworten

    und alle 12 Punkte oben treffen auf mich zu, das hat aber nichts mit mir zu tun sondern ist Schuld vom Tod.

    Heute habe ich von mehrern Stichen alles rot in der Kniekehle, eine Entt+ndung, sagt der Arzt ich sage Blutvergiftung, Und da ich seiner Diagnose nicht raue werde ich nacher den Notarzt holen.

    Zudem müsste in jeden Haus ein Arzt mit wohnen, das ist meine Forderung.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 14:53h, 05 Juni Antworten

      Also sorgt der Tod dafür, dass du unglücklich im Leben bist???

  • Markus Will
    Geschrieben um 14:22h, 15 Juni Antworten

    ja ganz genau

  • Abdulah
    Geschrieben um 17:13h, 17 Juni Antworten

    Und auch hier geht der Mist weiter??‍♀️
    Quiz um herauszufinden was einem vom Glücklich sein abhält .
    42 Fragen danach
    Hier Kaufen einen Ratgeber ??‍♂️
    Echt beklopft .
    Mit freundlichen Grüßen

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 07:50h, 18 Juni Antworten

      Möchtest du lieber, dass ich über die Probleme spreche, aber keine Lösungen anbiete? Oder findest du die 7€ Abzocke? Wenn ja, verlangst du von deinem Friseur wohl auch, dass er dir kostenlos die Haare schneidet, der KFZ-Mechaniker soll dein Auto kostenlos reparieren und ins Gesundheitssystem zahlst du auch nicht ein.

      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Jasmin
    Geschrieben um 00:40h, 31 August Antworten

    Liebe Katharina,

    danke für die tollen aufmunternden Worte, die Du einigen verzweifelten Menschen schenkst. Der Sinn des Lebens ist sogar mehr als nur das eigene Glück zu erfahren. Es ist die Kunst jemand anderem das Glück zu gönnen, selbst wenn man sich selbst in einer prekären Situation befindet. Ich bin ein Stehaufweibchen, selbst wenn ich nicht vom Glück behäuft wurde. Meine zweite Ehe droht gerade zu zerbrechen, da man Zeichen nicht richtig deutet oder nicht richtig deuten wollte. Ein guter Uniabschluss, der beruflich hart erkämpfte Erfolg und ein scheinbar bisschen Wohlstand bringt nichts wenn man es nicht mit seiner besseren Hälfte genießen kann. Seit meiner Kindheit fühle ich mich alleine, obwohl ich eine große Familie und viele liebe Freunde habe. Der Schmerz nicht verstanden zu werden endet, wenn ich Menschen, die Hilfe notwendig haben ehrenamtlich helfe. Ich habe zwei wundervolle Töchter (16 und 6). Meine jüngere hat leider ein Gendefekt und benötigt besondere Aufmerksamkeit. Die beiden, lassen mich immer wieder weitermachen, selbst wenn es noch so schwer oder schmerzlich ist. Und all die Menschen, die auf einen zählen. Das Aufgeben ist sehr leicht, dass Dranbleiben ist hart. Außerdem wurde uns dieses Leben nicht umsonst geschenkt. Die Suppe wird nicht do heiß gegessen wie sie gekocht wird. (Mein Lieblings-Sprichwort). Geben wir uns einen Ruck und tun das, was uns zum Menschen macht. Und zwar die Entscheidung selbst in die Hand zu nehmen und den Rest unseres Lebens so erfüllt wie möglich zu gestalten. Auch wenn uns nur wenig Zeit bleibt…

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 21:07h, 04 September Antworten

      Danke für deinen wunderbaren und ehrlichen Kommentar.
      Dein Lieblings-Sprichwort gehört auch zu meinen Favoriten 🙂 Es hilft die Ängste vor dem eigenen Versagen zu überwinden und einfach sein Bestes zu geben. Das Ende einer Beziehung ist nie eine leichte Zeit, aber du weißt aus eigener Erfahrung, dass es wieder besser werden kann und besser werden wird.

      Ich sende dir viel Kraft und liebe Grüße,
      Katharina

  • Spanheimer Jürgen
    Geschrieben um 18:53h, 24 September Antworten

    Ich habe ständig einen harnwegsindfekt. Und muß fast alle Wochen ins Krankenhaus und soll auch demnächst an der Prostata operiert werden ich wūnschte ich hätte Krebs oder ich will bei der OP nicht mehr audwachen

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 15:30h, 25 September Antworten

      Kann die Operation denn etwas an den ständigen Infekten ändern? Wenn ja, hieße das ja eine Belastung weniger. Wenn nein, ist die Frage, ob du einen Weg findest, trotz der häufigen Infekte dein Leben zu genießen und schöne Momente zu erleben.
      Alles Gute,
      Katharina

  • Unglückliche Ausländerin
    Geschrieben um 22:10h, 27 September Antworten

    Es geht mir genauso schlecht seit ich mein Job aufgegeben habe und wegen meinem Mann umgezogen bin. Ich leide seit 10 Jahren ganz stark und habe auch kein Lust zum Leben. Ich würde gemobbt ausgelacht und wegen meine ausländische Wurzeln beleidigt. Es ist einfach schwer mit deutschen Kollegen. In Deutschland als Georgierin werde gehasst und in Georgien ist mein deutscher Mann herzlich willkommen. Ich werde definitiv in paar Jahren Deutschland verlassen, ich frage mich warum ich hier bin. Bin traurig auf meine damalige Entscheidung. Seit 2008 in Deutschland und nur Probleme. Obwohl ich mich angepasst habe, werde ständig in der Arbeit gemobbt und gehasst. Ich wechsle natürlich sofort die Arbeitsstelle aber Leute das kann doch nicht wahr sein. Warum sind die Deutschen so egoistisch und neidisch. Warum hasst ihr die christliche Ausländer. Ich kann doch nicht dafür wenn die arabet hier sich breit machen aber die Leute die sich anpassen lasst doch arbeiten, die müssen schließlich bis 67 arbeiten. Bitte behandelt euere ausländische Kollegen nicht schlecht, wir hören alles und wir sind nicht dumm. Meine 62 jährige Deutsche Kollegin hat es geschafft mein Leben zu ruinieren. Ich werde in der Arbeit ständig gelauscht wenn ich am Telefon bin und beim Reden verunsichert. Ich will nicht mehr leben

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 20:54h, 02 Oktober Antworten

      Es tut mir leid, dass du so negative Erfahrungen bei deiner Arbeit gemacht ist. Ich kann dir versichern, dass nicht alle Deutsche so sind.
      Mobbing ist natürlich eine schwerwiegende Sache, für die es in Deutschland aber auch viele Hilfsmöglichkeiten und Anlaufstellen gibt (vom Gespräch mit dem Chef, dem Betriebsrat oder einer Aussprache mit den Kollegen bis hin zu Krisendiensten und Beratungsstellen, an die du dich kostenlos und anonym wenden kannst). Eine einfache Internetsuche hilft dir hier schon weiter.

      Alles Gute,
      Katharina

  • Leonhardt
    Geschrieben um 10:42h, 18 Oktober Antworten

    Das sollte nur lustig sein…
    Ohne Jesus kein Glück
    Mit Jesus ein Leben in Fülle

  • Mausi
    Geschrieben um 18:42h, 08 Februar Antworten

    Also das mit dem Leben fängt schon mal bei der Familie an, wo keine richtige Familie ist wird es echt schwer im Leben klar zu kommen wenn man nicht Glückstreffer in punkto Menschen (Freunde, Verwandte, Fremde usw.) hat . Zweitens kommt es drauf an, wie stark eine Person ist und wie lange die Ausdauer ist, man kommt in großen Krisen alleine einfach nicht mehr zurecht (Trennung, Insolvenz, Verlust/Tod). Zudem hat man sind alle Ziele geplatzt, die Hoffnungen weg, der Traum aus vom harmonischen Leben in einem Haus, Traumurlauben usw. Und wenn man in solchen miesen Tagen keine Aufmerksamkeit erhält stattdessen gesagt bekommt „Du hast verloren, du bist ein Loser, du schaffst wirklich nichts im Leben“dann fällt man schnell in ein Teufelskreis, die Gedanken explodieren im Hirn, Symptome kommen allmählich… bis hin zu Panik Attacken – man denkt man stirbt an einem Herzinfarkt. Ich finde es einfach verantwortungslos Kinder auf die Welt zu setzen, nichts für die Erziehung zu tun, den Frust an Kindern auszulassen statt Liebe zu schenken und das Beste zu daraus zu machen.. Der Fisch stinkt vom Kopf trifft hier genau zu.

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:21h, 11 Februar Antworten

      Du hast sicher Recht, dass in der Kindheit schon viele Weichen gelegt werden, wie gut wir später mit Herausforderungen des Lebens umgehen können. Allerdings können einen Krisen immer aus der Bahn werfen und auch die beste Erziehung und das glücklichste Elternhaus schützen nicht davor, dass man sich irgendwann am Ende seiner Kräfte, allein, unverstanden und einsam fühlen kann. Da hilft nur in jeder Situation das Beste aus dem zu machen, was man gerade hat, sich die Hilfe zu holen, die man benötigt und daran zu arbeiten, dass es besserwerden kann.

      Ich wünsche dir alles Gute dabei.
      Liebe Grüße,
      Katharina

  • Zoey
    Geschrieben um 13:04h, 10 Februar Antworten

    Oje. Ich (50) glaube, ich lasse mich lieber von gleichaltrigen Menschen in Sachen „Blick auf das Leben und Gefühle dazu“ beraten. Für mich können so junge Frauen überhaupt nicht nachvollziehen, wie sich Frauen über 50 fühlen können. (Betonung auf „können“.) Ich hätte es in dem Alter allerdings auch gedacht, dass ich jedem etwas raten kann. Aber Glücksdetektive in der 2. Lebenshälfte argumentieren sicher anders. LG

    • Glücksdetektiv
      Geschrieben um 16:17h, 11 Februar Antworten

      Es ist dein gutes Recht dir dort Hilfe zu suchen, wo du dich verstanden fühlst.
      Allerdings wird dir einiges entgehen, wenn du dich dabei nur nach dem (vermuteten) Alter einer Person richtest.

      Alles Gute für dich,
      Katharina

  • Stephan
    Geschrieben um 23:05h, 07 April Antworten

    Hallo, zu mir ich bin 27 und denke auch nicht immer positiv.
    ich fande diese 12 punkte sehr hilfreich obwohl es mir schon selber klar war=D
    Zu den Negative denkenden Menschen bzw kommentaren
    so wie bei euch gibt es einfach in jedem leben sowohl positive wie auch negative dinge die passieren das gehört nun mal zu Leben
    aber man kann das leben auch wieder SELBST lebenswerter machen
    Sachen bzw. dinge die euch in eurem Leben nicht gut tun löscht diese doch aus eurem Leben egal ob es falsche Freunde der Partner oder materielle Sachen sind. (und ein ist klar es gibt immer noch Leute denen es schlechter geht als einem selbst)
    Es gibt IMMER die Möglichkeit von vorne anzufangen;
    (Und das hat nichts mit geld oder kein geld zu tun )
    meistens sind es die kleinen dinge die das leben einfacher machen
    Wie z.B. einfach mal mit einem lächeln im Gesicht einkaufen gehen, auto fahren, die Mitmenschen anlachen und ihr werdet sehen das euch diese Menschen zum großen teil zurücklächeln oder sogar ganz anders mit euch umgehen werden.
    Oder übers Wochenende mal wegfahren egal ob nur 10 km an einen See oder in ein anderes Land
    Man braucht ab und an einfach mal für sich selber eine Auszeit, diese man sich auch nehmen sollte

    oder macht euch selbst einen Slogan wie z.B. THINK PINK =´D Stephan

  • Gummibärchen
    Geschrieben um 21:26h, 21 Mai Antworten

    Die meisten Menschen sind oberflächlich, fi de ich, oft verstehen sie nicht, oder wollen nicht verstehen. Ich habe 3 außergewöhnliche Kinder und mit den meisten Eltern habe ich keine Lust zu reden, weil sie nicht verstehen wollen.

    Ich habe lange gekämpft doch jetzt kann ich nicht mehr. Mir ist schwindelig und ich habe dauernd schlechte Laune.

    Ja, manchmal habe auch ich kei e Lust mehr zu leben.

  • Sabrina
    Geschrieben um 11:40h, 17 Juni Antworten

    Juhu auf mich treffen alle 12 Punkte zu. Und zwar schon seit Kindheit auf. Es stimmt nicht dass uns Neugier und Tatendrang in die Wiege gelegt sind. Mir ist die Antriebslosigkeit schon in die Wiege gelegt. Schon meine Mutter sagte, du interessierst dich für nichts. Das war schon als Kind so. Ich habe es immer gehasst zu lernen und zu wachsen. Ich hasse Herausforderungen, wollte nie reisen, nie erkunden und nie Erfahrungen machen. Jede Erfahrung ist eine zu viel. Außerdem war es schon immer so dass ich es hasste allein zu sein. Ich finde nicht, dass man unglücklich ist, wenn diese Punkte zutreffen. Unglückliche Menschen sind die , die lange leben und viele Erfahrungen machen und lebenslang lernen und wachsen müssen.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 20:25h, 20 Juni Antworten

      Vielleicht hast du in deiner Kindheit zu oft gehört, dass du dich für nichts interessieren würdest, dass du angefangen hast, selbst daran zu glauben. Ich glaube es nicht. Schau dir mal ein Baby an. Sie wollen nichts mehr als dazuzulernen und die Welt zu erkunden. Meinst du wirklich, du bist das einzige Baby auf der Welt gewesen, dass da anders tickt? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass du dir das selbst einredest, um dich vor Enttäuschungen und Misserfolgen zu schützen?

      alles Liebe,
      Katharina

  • Warlich
    Geschrieben um 21:18h, 04 Juli Antworten

    Das Leben besteht aus Glück und diejenigen wo kein Glück im Leben haben sollten denn Tod willkommen sagen.
    MfG

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 20:39h, 16 Juli Antworten

      Ich würde nicht sagen, dass das Leben aus Glück besteht. Es besteht aus zahlreichen Höhen und Tiefen. Wir können versuchen, das Beste daraus zu machen, aber es wird immer Phasen geben, in denen wir weniger glücklich und zufrieden sind. Doch dass bedeutet noch lange nicht, dass alles sinn- und hoffnungslos wäre. Krisen gehen vorüber und wir können aus ihnen lernen und dadurch wachsen. Das wiederum hilft uns auch die nächsten Täler zu überstehen. Wir werden immer stärker. Immer klüger. Immer reifer.
      Wir müssen uns nur die Erlaubnis geben zu wachsen und nachsichtig mit uns (und dem Leben) sein, wenn es mal nicht so läuft wie gewünscht.

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Tim
    Geschrieben um 11:31h, 05 August Antworten

    Ich finde mich in 11 Punkten wieder,.. War keine neue Erkenntnis für mich, doch es hilft aktuell weiter um mich voll und ganz auf meinen bevorstehenden Schritt vorzubereiten. Ich will das ändern, doch alleine schaff ich das nicht mehr, da ich nicht meine „Probleme“ und die „Probleme“ der Partnerin (hatte bereits eine psychosomatische Kur und ist generell, negativ) stemmen kann und will. Ich habe bereits einen Beratungstermin hinter mir, Ich hatte von diesem Termin erst einmal nicht viel Erwartet und dann, a dann war es höchst emotional und ich war fix und alle. Ich wusste jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, die Hilfe anzunehmen um für mich selbst etwas zu verändern. Eine Veränderung die mich wieder lachen lässt! Dieser Beitrag hier, zeigt sehr realistisch auf welche Themen zum Glücklich sein wichtig sind! Wer sich hier dauerhaft erkennt, sollte handeln! Mein erster Schritt ist getan und -so komisch es klingt- schaue ich zuversichtlich der ersten wirklich Therapiestunde entgegen, obwohl ich auch Angst davor habe, was passiert danach? Wie wird es weitergehen in meinem Leben? Ich glaube mir steht die größte Veränderung bevor die ich in meinem Leben bisher hatte! Danke Katharina für Dein Video und Dein Blog!

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 19:30h, 13 September Antworten

      Danke dir für deinen mutmachenden Kommentar.
      Was du beschreibst ist überhaupt nicht komisch, sondern etwas ganz wichtiges und wunderbares, an das ich auch immer wieder zu erinnern versuche: Wir fühlen uns meist schon in dem Moment besser, indem wir aktiv werden und etwas an unserer Situation ändern. Auch wenn der Schritt noch so klein ist. Wir zeigen uns damit, dass wir Einfluss nehmen können und den Umständen nicht hilflos ausgeliefert sind und das ist sooooo wichtig für unsere Selbstwirksamkeit.

      Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg und … das wird schon. Ein Schritt nach dem anderen. So geht es Stück für Stück voran.

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Michael
    Geschrieben um 21:50h, 29 August Antworten

    10 von 12 Punkte treffen auf mich zu. Ich bin über allen maßen unzufrieden und unglücklich mit mir und meinem Leben. Antriebs- und Hoffnunglosigkeit bestimmen meinen Alltag. Leider hab ich in meinem Leben mehr negatives wie positives erlebt. Hab mich nicht nur von meinen Mitmenschen und meiner Umwelt zurück gezogen, sondern hab mich komplett isoliert. Meine sozialen Kontakte beschränken sich auf meine Eltern und meine Arbeitskollegen. Mein Freundes- und Bekanntenkreis hab ich vernachlässigt und wenn sich doch mal wer per Whatsapp meldet, wird das meinerseits ignoriert, den Kontakt zu meiner besten Freundin hab ich sogar abgebrochen und auch in Sachen Partnerschaft und Beziehung investiere ich keine Bemühungen. Eine Arbeitskollegin wollte mir zu meinem letzten Geburtstag ein Geschenk machen, sollte eigentlich eine Überraschung werden, habs dennoch mitbekommen und sie aufgefordert es sein zu lassen, weil ich nichts verlange und nichts will. Ihre Enttäuschung war ihr deutlich anzusehen. In ein paar Wochen fahr ich auf ein Musikfestival und obwohl eine meiner Lieblingsbands dort spielen, empfinde ich keinerlei Vorfreunde darauf. Ich bin ein Gefangener der seine Zeit absitzt und mit Zeit absitzen meine ich die Jahre bis mein Leben auf natürlichweise endet.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 14:10h, 06 September Antworten

      Das klingt danach, als hättest du dich vor dem Leben und anderen Menschen komplett verschlossen. So kannst du aber natürlich auch keine neuen, positiven Erfahrungen machen. Anscheinend gibt es mehrere MEnschen in deinem Leben, die dich mögen und für dich da sein wollen, aber du weißt sie ab. Warum? Um dich vor potenziellen Enttäuschungen zu schützen? Weil du glaubst, dass du ihre Freundlichkeit nicht verdienst? Oder weil dir eh alles hoffnungs- und sinnlos vorkommt?

      Möglicherweise macht es Sinn mal mit einem Arzt oder Psychotherapeuten über deine aktuelle Situation zu reden. Wenn nämlich eine Depression dahintersteht, ist das behandelbar und dann wirst du auch bald wieder die positiven Seiten in deinem Leben erkennen.

      Alles Liebe,
      Katharina

  • Pechvogel
    Geschrieben um 22:04h, 24 September Antworten

    Ich wusste ja, dass ich nicht glücklich bin und um ehrlich zu sein ich weiß selbst manchmal nicht wieso das so ist. Dinge die dazu beitragen sind meine Umgebung, meine Mitmenschen, meine Familie die nicht wirklich eine ist und allgemein habe ich manchmal das Gefühl, dass ich verflucht bin oder so etwas in der Art. Ich habe einen großen negativen Punkt in meinem leben und auch wenn es paradox klingt, ich glaube, dass meine Mutter mich innerlich verflucht oder wie man das bezeichnen kann. Immer wenn sie grübelt laufen meine Dinge bergab, wenn ich ihr erzähle wie super etwas ist, dann kann ich förmlich manchmal die Stunden bis zum Ende dieses Glücks zählen. Ich habe das beobachtet und versuche ihr möglichst nicht mehr viel aus meinem Leben zu erzählen und vielleicht ist es das was mich so unglücklich werden lässt. Ich lebe alleine in einem anderen Land als in dem wo ich ausgewachsen bin. Ich habe hier niemanden außer meine Hunde und meinen Garten mit einem kleinen Koi-Teich und vielen Pflanzen. Ich lebe nur noch in den Tag hinein und rege mich permanent über meine misslungenen Vorhaben auf, über die Menschen um mich herum weil mir deren Art und Denkweise nicht passt und in mir eine große Wut entstehen lässt. Ich habe das Gefühl, dass man mich nicht ernst nimmt. Meine Familie hat das noch nie! Mir wurde immer eingeredet bleib an einem Platz und arbeite wie alle anderen auch und halte den Mund, sei eine Marionette wie alle. Gehorche, falle nicht auf, unterwerfe dich allen anderen, immer schön brav das Maul halten und machen was verlangt wird. Nach diesem Prinzip soll ich leben wenn es nach meiner verfluchten Mutter geht. Meine Träume und Ziele sind wie eine Pflanze ausgetrocknet und ich habe keine Ahnung ob irgendwo noch eine Wurzel lebt die es sih lohnt erneut einzupflanzen und sich darum zu kümmern weil Sie vielleicht wieder neues leben an die Oberfläche bringen könnte. Das Leben zieht an mir manchmal wie in einer Zeitlupe vorbei und die Menschen gegen die ich einen ziemlich großen Hass pflege die passen mir nicht. Vielleicht ist es das Land in dem ich lebe, das mich so unglücklich macht. Also das Land selbst ist nicht übel, aber die Menschen passen mir so gar nicht, denn diese sind überwiegend schlecht, hinterlistig und verlogen. So richtig schlecht eben im wahrsten Sinne des Wortes. ich hingegen bin anders. Ich bin eher für Aufrichtigkeit und Loyalität. Ein Wort das man gibt muss eingehalten werden. Ehrliche Geschäfte, ehrliche Menschen, ehrliches Lächeln, das ist das was ich möchte und es ist das was ich in mir trage. Aber ich merke von meinen Mitmenschen nichts von diesen Dingen. Ich bin unsicher ob ich den Kontakt zu meiner möchtegern Familie komplett abbrechen soll und erneut in ein anderes Land gehen soll. Erneut den Sinn des Lebens finden, Dinge anders machen, Menschen dafür bestrafen wenn sie mich unglücklich machen. Ich habe jedoch das Gefühl, dass das in einer Ziemlichen Katastrophe enden könnte. Nein, ich pflege keine Gedanken wie alle abzuknallen und dann mich selbst oder irgend etwas in diese Richtung. Dann wäre ja niemand für meine Hunde da. Das würde ich denen niemals antun wollen, denn sie sind für mich wie meine Kinder und ich meine Familie und mein Glück und zugleich der Faden der mich festhält über einem Abgrund aus dem ich nicht mehr heraus kommen würde, wenn dieser Faden reißt.
    Ich fühle diesen Antrieb etwas zu tun und zu verändern, doch ich weiß weder was, noch wie, noch wo, noch wann, noch mit wem.
    Ein paar Menschen üben eine extrem negative Energie auf mich aus und ich weiß leider nicht wie ich das ändere. Auch wenn ich mit diesen nicht wirklich etwas zu tun habe, ich komme aus dieser Spirale einfach nicht heraus. Hier zu Lande sagt man „der/die macht Auge auf mich“, also wünscht einem nichts gutes usw. Und genauso fühle ich mich auch, nur weiß ich nicht woher das kommt. Meine einzige Erklärung wäre wie am Anfang erwähnt meine Mutter. Sie ist ein extrem negativer Mensch und hat in mir meine Träume zerstört. Zumindest glaube ich das. ich möchte diese Blockade, diese negative Energie loswerden aber ich weiß nicht wie. Das Leben spielt mir einen Streich und wartet jedes mal nur darauf mir genau das Gegenteil zu bescheren von dem was ich mir vorgenommen habe, was ich vorhabe, was ich tue. Was kann oder soll ich genau tun??? Kann mir jemand bitte einen Rat dazu geben? Oder hat jemand vielleicht das selbe Problem??

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:52h, 16 Oktober Antworten

      Ich kann deinen Worten eine sehr große Negativität entnehmen. Andere Menschen kommen dir schlecht vor. Du fühlst dich wie verflucht. Deine Familie macht dich unglücklich etc.
      Da ist sehr viel Enttäuschung und Wut in dir.
      Ein Umzug in ein anderes Land ist da wahrscheinlich nicht die Lösung, denn du nimmst dich selbst, deine Enttäuschungen und Verletzungen und all deine Einstellungen immer mit.
      Ich würde dir vorschlagen genau dort anzusetzen. Wie du das machen möchtest, bleibt dir überlassen. Du könntest z.B. die Dynamik in deinen Familienbeziehungen im Rahmen einer Psychotherapie besprechen oder dich in Selbsthilferatgeber dazu stürzen, wie man Verletzungen und Wunden aus der Vergangenheit hinter sich lässt, wie man wirklich unabhängig von der eigenen Familie wird, alte Glaubenssätze und Überzeugungen hinterfragt und optimistischer wird.

      Auch auf meiner Webseite findest du diesbezüglich viele Anregungen, z.B. mein Selbstwert-Set „Starkes ICH“, das dir hilft Glaubenssätze loszuwerden und dein Selbstwertgefühl aufbaut oder mein Glückskurs, der dir einen positiveren Fokus und mehr Optimismus beibringt.
      Ich wünsche dir alles Gute,
      Katharina

  • Pechvogel
    Geschrieben um 22:05h, 24 September Antworten

    Übrigens guter Beitrag und vielen Dank für diese 12 Punkte von denen mindestens 8/9 auf mich zutreffen.

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:46h, 16 Oktober Antworten

      Gerne. Ich hoffe, ich kann damit zeigen, dass das Leben auch anders aussehen kann und motivieren, die notwendigen Schritte diesbezüglich einzuleiten.

      Dir alles Gute.
      Viele Grüße,
      Katharina

  • Lancelot MacKenzie
    Geschrieben um 17:57h, 18 Oktober Antworten

    Ich habe auch nichts mehr vom leben zu erwarten. ich bin von Beruf Diensthundeführer und an ALS erkrankt Eine Heilung ist ausgeschloßen. Ich habe schon 60 Prozent meiner Stimme verloren und habe bei Flüßigkeiten Schluckbeschwerden. .Auf mich warten : Lähmung der Arme und Beine. Meine Stimme und das Atmungssystem stellen den Betrieb ein ,ich werde auch den Kopf nicht mehr bewegen können. Ich werde dann künstlich beatmet. . Der US ammerikanische Physiker Dr. Stephen Hawkins hatte auch ALS. Im Endstadium werde ich an Atemversagen sterben.

    Bisher werde ich ausgelacht wenn ich versuche was zu sagen.Ich werde auch nicht mehr für voll genommen. Ein Leben findet praktisch nicht mehr statt. Mein Neurologe hat mir gesagt das ich zum Sterben in ein Hospiz abgeschoben werde.
    Gelacht habe ich seit zwei Jahren nicht mehr . Es gibt nichts mehr zu lachen.Mir bleiben nur noch zwei Möglichkeiten . Endweder die Alterative, aber ich bin kein Feigling der das langsame dahinsiechen bis ich am Ende ins Paradies eingehe.

    Ich frage mich ehrlich was es da noch zu freuen gibt .

    Meine Empfehlung!

    Lancelot Mackenzie

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 13:18h, 08 November Antworten

      Lieber Lancelot,

      es stimmt mich ungemein traurig zu lesen, dass du an dieser schweren Krankheit leidest.
      Das ist ein grausames Schicksal. Da müssen wir gar nicht um den heißen Brei herumreden. Und du hast jedes Recht traurig und verbittert zu sein und keine Hoffnung mehr zu sehen.
      Ich würde mir für dich dennoch wünschen, dass du deine Zeit hier auf Erden so angenehm wie möglich verbringst. Denn es gibt immer – davon bin ich zu 100% überzeugt – die Möglichkeit, die Gegebenheiten zu verbessern – selbst, wenn sie so schrecklich sind wie deine jetzt gerade.

      Vielleicht würde es dir guttun jemandem zum Reden zu haben oder sogar jemanden, der im selben Boot sitzt wie du.
      Es gibt in Deutschland zahlreiche Stellen, die kostenlos und anonym und unmittelbar Hilfestellungen leisten. z.B. die Telefonseelsorge, die du jederzeit anrufen kannst. Oder auch den örtlichen Krisendienst. Und ich kann mir gut vorstellen, dass du eine Selbsthilfegruppe spezifisch zu ALS findest oder aber für Menschen, die eine schwere Krankheit haben. Auf diese Weise wärst du wenigstens nicht allein, kannst dich austauschen, jammern, wenn dir danach zu Mute ist, dich ablenken, wenn du es brauchst oder wertvolle Tipps sammeln, die dir deine verbleibende Zeit so schön und schmerzfrei wie möglich machen.

      Ich wünsche dir alles Gute.
      Katharina

  • Sören
    Geschrieben um 11:02h, 30 Oktober Antworten

    Hallo Katharina!
    Sehr interessante Ansätze. Ich bin lebensbejahend aber dennoch depressiv, zumindest denke ich das von mir. Sinn des Lebens, bzw meines Lebens habe ich noch nicht gefunden. Denn alles wovon ich geträumt habe hat sich nicht erfüllt, oder nicht ganz. Ich habe mir immer eine glückliche Beziehung gewünscht, aber alles was ich bekam waren Frauen, die meine gutmenschliche Art ausnutzten. Ich wünschte mir mindestens ein Kind und bekam eine Tochter. Aber die Mutter nahm es mir, indem sie mir den Umgang verweigerte und unser Kind so instrumentalisiert, dass meine Tochter keinen Kontakt wünscht. Noch immer wünsche ich mir eine Beziehung, aber mit steigendem Alter (ich, 42) wird es immer schwieriger. Mittlerweile ist der weitere Kinderwunsch nicht mehr wichtig, sondern eine glückliche, ehrliche Beziehung. Der Weg dahin ist das Singeldasein, das auszufüllen mir schwer fällt, da ich auch keine Freunde habe, mit denen ich weggehe. Ich komme aber auch bei Frauen nicht mehr über „die ist hübsch und interessant“ nicht mehr hinaus. Die Chancen liegen bis heute bei 100%, dass ich eine vergebene und/oder aber auf Frauen mit „schrägem“ Charakter erwische. Keine Ahnung wie und was ich ändern kann

    • Katharina Tempel
      Geschrieben um 12:56h, 08 November Antworten

      Hallo,

      wenn du scheinbar immer wieder auf dieselbe Sorte Frau triffst (vergeben, „schräg“), dann lohnt es sich mal zu schauen, was du ausstrahlst bzw. wie du dich verhältst und auf wen du eigentlich zugehst. Denn oft folgen wir ganz unbewusst bestimmten Mustern. Wir wiederholen etwas, das wir in der Kindheit gelernt und beobachtet haben (vielleicht bei unseren Eltern) oder eine frühe Beziehungserfahrung. Wenn dir immer wieder dasselbe passiert, dann ist das kein Zufall, sondern wird bedingt durch irgendetwas, das du selbst tust oder aussendest.

      Vielleicht macht es Sinn mal eine ganz andere Art Frau anzusprechen. Jemand, den du eigentlich nicht „interessant“ findest. Die Chancen stehen hoch, dass sich dahinter jemand verbirgt, der anders ist als die Frauen, die dir bis jetzt begegnet sind.

      Liebe Grüße,
      Katharina

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